Anbei die Fragen der heutigen Prüfung:

MPC:
1) In welcher dieser Beispiele liegt eine Einordnung einer Software (standalone, integriert oder als Zubehör) als Medizinprodukt anhand der Definition des MPG nahe? (5P)
[a] Eine KH-Verwaltungssoftware, welche Röntgenbilder oder Laborbefunde archiviert.
[b] Eine Software errechnet anhand von Röntgen, CT-Bildern oder dgl. ein 3D-Modell eines Knochens und stellt dieses für Operationsvorbereitungen graphisch dar.
[c] Eine Software zur Steuerung eines KH-internen Transportsystems, welches auch Medikamente oder Blutproben transportiert.
[d] Eine Software errechnet anhand der Angabe von Körpergewicht und Körpergröße die erforderliche Medikamentendosis zur Behandlung.

2) Welche Aussage(n) in Bezug auf Authentisierung und Autorisierung ist/sind korrekt? (5P)
[a] Unter Autorisierung versteht man den Nachweis einer behaupteten Identität (zB gegenüber eines Services)
[b] Autorisierung ist die Prüfung, ob ein Nutzer für eine bestimmte Aktion berechtigt ist
[c] Authentisierung ist der Nachweis einer behaupteten Identität (zB gegenüber eines Services)

3) Welchen Zweck erfüllt medizinische Dokumentation? Warum ist sie wichtig? (5P)

4) Nennen Sie 5 zentrale Komponenten der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) (10P)

5) Beschreiben Sie die versteckte Agenda von epSOS (10P)

6) Was sind direkt und indirekt personenbezogene Daten? (10P)

7) Welche besonderen Rollen benötigt ein Hersteller von Medizinprodukten und was sind kurz zusammengefasst ihre Aufgaben? (10P)

8) Was versteht man unter Einteilung, Stadien, Scores und Ordnungssystemen? (10P)

9) Was meinen Kumar und Herger mit ihrer Warnung vor dem "chocolate covered broccoli" in Bezug auf Gamification? Geben Sie zur besseren Veranschaulichung ein konkretes Beispiel eines potenziellen "chocolate covered broccolis" an. (10P)

10) Was kann ein Hersteller tun, wenn er sich hinsichtlich der Frage, ob es sich bei seinem Produkt um ein Medizinprodukt handelt oder nicht, unsicher ist? (10P)

11) Thema: Expertensysteme
a.) Was versteht man unter einem Expertensystem?
b.) Aus welchen Komponenten besteht ein Expertensystem?
c.) Beschreiben Sie den einzelnen Komponenten in einem Satz.
d.) Nennen Sie die 4 Interaktionstypen eines Knowledge-based-systems. (15P)

60 Minuten Zeit, 5 Teilnehmer von 6 Angemeldeten.

Lg, Salmir