Mündliche Prüfung Gurker
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  1. #1

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    Mündliche Prüfung Gurker

    Hallo,

    ich habe in der Anmeldungsliste zur mündlichen Prüfung bei Prof Gurker gesehen dass bereits Anfang kommender Woche die ersten Prüfungen stattfinden.

    Es wäre sehr nett wenn diejenigen die Anfang der Woche die Prüfung haben hier kurz darüber berichten könnten.

    lg,
    Jan

  2. #2

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    Schade dass sich keiner gefunden hat der uns von der mündlichen Prüfung berichten wollte.


    Ich hatte heute meine Prüfung und möchte euch kurz berichten wie es lief.

    Angefangen hat alles damit dass Prof Gurker mir meine schriftliche Prüfung gegeben hat während
    ich noch vor seinem Büro gewartet habe. Ich hatte dann ein paar Minuten Zeit die Prüfung durchzuschauen.

    Die mündliche Prüfung hat sich stark an der schriftlichen orientiert. Prof Gurker ist die schriftliche
    durchgegangen und hat bei meinen Fehlern nachgefragt. zB hatte ich bei der Berechnung der Dichte einer
    Transformation vergessen den Träger anzugeben. Dann hat er gefragt was ein Träger ist und wie ich ihn in
    dem Beispiel der Prüfung berechnet hätte.

    Beim einem der letzten Prüfungsbeispiele (zwei unabhängige Stichproben; man soll ein Konfidenzintervall
    für my_x - my_y angeben oder so ähnlich (s276 im Skriptum)) hatte ich aus Zeitgründen fast nichts hingeschrieben
    und konnte die Formel für dieses KI nicht auswendig. Da fragte Prof Gurker ob ich das Skriptum dabei habe und
    ich sollte die Stelle im Skriptum suchen. Dh es empfiehlt sich das Skriptum zur mündlichen Prüfung mitzunehmen.
    Die Tatsache dass ich dieses spezielle KI nicht auswendig konnte war dabei nicht so relevant.

    Zu Beginn der Prüfung hat Prof Gurker ein leeres Blatt hin gelegt auf das ich während der Prüfung ein paar Notizen
    machen sollte: Skizze für den Satz der vollständigen Wahrscheinlichkeit (Venn Diagramm), Verteilungsfunktion
    (F(x) = P(X <= x) ... stetige und diskrete Formel), Momente


    Hier eine Auflistung der Themen die besprochen wurden:

    - Hinge, Quantilen-Funktion (Kontext dazu war die erste Prüfungsfrage)
    - Inversionsmethode zur Berechnung von Zufallszahlen
    - LOTUS
    - Satz von der vollständigen Wahrscheinlichkeit (Wie wird er berechnet? Wie sieht der Merkmalraum aus? ...)
    - Momente, Momentenschätzer
    - Maximum Likelihood Funktion/Schätzer (Was ist ein ML-Schätzer? Wozu wird er gebraucht?, ...)
    - Eigenschaften des ML-Schätzers (konsistent, asympt. erwartungstreu, ...) + Erklären der Eigenschaften
    - Normalapproximation
    - Zentraler Grenzverteilungssatz
    - Eigenschaften eine Verteilungsfunktion
    - Was bedeutet die Sprunghöhe bei Sprüngen in einer gemischten Verteilung?
    - Erwartungswert und Varianz der Binomialverteilung (war im Kontext einer der Prüfungsfragen).


    Persönlich ist Prof Gurker sehr nett und angenehm im Umgang. Ich hatte nicht den Eindruck besonders unter Druck
    zu stehen.

    Obwohl ich meine schriftliche Prüfung ziemlich versemmelt hatte (4er), habe ich mich mit der mündlichen noch auf einen
    zweier verbessert.


    Ich wünsch euch viel Glück bei der mündlichen Prüfung, hoffentlich konnte ich euch ein bischen bei der
    Vorbereitung helfen.

    lg,
    Jan

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  4. #3

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    Vielen Dank für die Zusammenfassung

    Ich hätte noch eine Frage: Musstest du auch Beweise führen bei einer deiner Fragen? Bspw Erwartungswert/Varianz der Binomialverteilung herleiten/Satz von der vollständigen Wahrscheinlichkeit herleiten? Oder wollte er einfach nur wissen was das ist?

    lg

  5. #4

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    Beweise hat Prof Gurker von mir nicht verlangt. Insgesamt ging es eher um Zusammenhänge. Dh beim Satz der vollständigen W. habe ich damit angefangen den Merkmalraum als Venn-Diagramm aufzuzeichnen, dann wollte er wissen was es bedeutet wenn der Merkmalraum in paarweise disjunkte Mengen zerfällt usw ... Einfach nur die Formel auswendig zu wissen hätte da sicher nicht gereicht.

    lg

  6. #5

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    Ähnliche Beobachtungen von meiner Seite wie bei Jan.

    Auch ich konnte mir die Prüfung 5 Minuten vor Prüfungsbeginn mit Skriptum und Unterlagen durchschauen und dann Fragen stellen falls mir was unklar war (bei einem Punkt wo ich mich verrechnet hatte tat ich das auch)

    Schaut euch auf jeden Fall die Kapitel durch die auch bei der schriftlichen Prüfung gekommen sind, ihr werdet nach euren Fehlern gefragt und ob ihr wisst was ihr da falsch gemacht habt (bin mir nicht sicher wie sehr das tatsächlich in die Note eingeflossen ist, aber ihr wisst ja: der erste Eindruck zählt) und in weiterer Folge werdet ihr dann über die Theorie die mit diesem Thema zusammenhängt befragt.

    Desweiteren solltet ihr diese Kapitel auch formal gut beherrschen (bspw wollte er von mir die formale Definition von stochastischer Konvergenz wissen und in weiterer Folge was das halt bspw bei der Konsistenz eines Schätzers bedeutet). Auch ich musste auf einem Zettel unter anderem Formeln aufschreiben sowie Skizzen aufzeichnen.

    Themen die bei mir kamen:
    ML-Schätzer (+Eigenschaften, stochastische Konvergenz, Konvergenz in der Verteilung)
    Binomialverteilung (im Zusammenhang mit dem Glühlampen Beispiel bei der Prüfung 1000 Glühlampen 19 defekt etc pp)
    gepoolte Schätzer (hier durfte ich das Skriptum verwenden)
    Unterschied Schätzer für Varianz der Normalverteilung, Stichprobenvarianz (und wie sich das auf den gepoolten Schätzer auswirkt)
    Unabhängigkeit von mehreren stochastischen Größen
    Randdichtenbestimmung diskret,stetig

    ich hatte einen 3er auf die schriftliche und konnte mich durch die mündliche nicht verbessern, blieb also beim 3er. Alles in allem ein angenehmes Prüfungsklima aber den Stoff darf man durchaus auch im Detail können - ohne Lernen wirds wahrscheinlich nix - ich hab 10 Tage vorher zu Lernen begonnen wobei erst die letzten 5 Tage wirklich ernsthaft (an die 5-8 Stunden pro Tag).

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  8. #6
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    Schliesse mich den Vorpostern an, die mündliche Prüfung ist eigentlich ganz human, war positiv überrascht. Empfehlen kann ich auf jeden Fall sich die Fehler die man bei der schriftlichen gemacht hat gut anzusehen, sowie die Theorie um den jeweiligen Themenkreis der Beispiele zu lernen. Bei mir kamen etwa folgende Fragen, meist mit Bezug zur Prüfung:

    -) Gütekriterien von Schätzern:
    Sind die empirische Varianz und Mittelwert erwartungstreu bzw. konsistent? Warum? Welche Gütekriterien gibt es noch? Gelten die Gütekriterien für ML-Schätzer, wenn ja warum? Warum (n - 1) im Nenner der empirischen Varianz?

    -) Allgemeines zur Verteilungsfunktion:
    Wie ist sie definiert? Was bedeutet Rechtsstetigkeit, welcher Wert ist bei einer Sprungstelle zu wählen? Wie ist die Höhe einer Sprungstelle zu interpretieren?

    -) Boxplot
    Warum stimmt mein Boxplot nicht? (Ich habe LF und UF einfach bei den entsprechenden Werten eingezeichnet, richtig wäre der nächstgrössere (LF) bzw. nächstkleinere (UF) Datenwert)

    -) Stochastische Konvergenz
    Was bedeutet der Pfeil mit dem P darüber? Was besagt das GGZ?

    -) Inversionsmethode
    Inverse der Funktion aus Beispiel 3 (11/03/2015) berechnen. R-Code zur Generierung von Uniformen Zufallszahlen?

    -) Normalverteilung
    Dichte der Normalverteilung? Standardisierung beschreiben? Bedeutung der Symmetrieeigenschaft der N(0,1)?

    -) Unabhängigkeit & Unkorreliertheit
    Unabhängigkeit zweier sGs bestimmen? Beziehung zwischen Unabhängigkeit und Unkorreliertheit? Gilt Äquivalenz zwischen Unabhängigkeit und Unkorreliertheit, wenn ja wo? Bedingte Erwartungswerte bestimmen?

    -) Statistische Tests
    Was versteht man unter der Signifikanz eines Tests? Welche Fehlerarten gibt es, was sagen sie aus? Warum wählt man (Klassenanzahl - 1) Freiheitsgrade beim Chiquadratanpassungstest?
    Last edited by helmi77; 09-04-2015 at 19:21.

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  10. #7

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    Hallo,
    Könnte jemand mir diese Fragen beantworten ? wäre sehr dankbar !
    - Wie ist sie definiert? Was bedeutet Rechtsstetigkeit, welcher Wert ist bei einer Sprungstelle zu wählen? Wie ist die Höhe einer Sprungstelle zu interpretieren?
    - Was bedeutet die Sprunghöhe bei Sprüngen in einer gemischten Verteilung?
    -
    Stochastische Konvergenz: Was bedeutet der Pfeil mit dem P darüber?

    danke im Voraus
    lg

  11. #8

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    hab auch in 10 tagen prüfung bei prof.gurker, wenn noch jemand irgendwelche eindrücke oder themengebiete zu berichten hätte würd ich mich vor dankbarkeit überschlagen

  12. #9

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    Hi,

    ich hab morgen um 12:30 die mündliche und frag mich auch was er so fragen wird - ein 340 seiten skript mit 500+ formeln wird er ned aufs detail prüfen (hoffe ich zumindest).

    Ich werd dir morgen dann berichten wie es war.

    LG

  13. #10

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    danke dir und viel erfolg
    ich bin mir z.b. grad voll unsicher ob ich mir die verschiedenen (verrückten) formeln für die dichten von z.b. normal-, f- oder t-verteilung überhaupt anschauen soll.
    das kann sich doch eh keiner merken
    werden wohl eher die zusammenhänge gefragt werden. auch interessant ist wie sehr er die schriftliche einbindet?!

    na ich bin gespannt

  14. #11
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    Quote Originally Posted by wolowizard View Post
    ich bin mir z.b. grad voll unsicher ob ich mir die verschiedenen (verrückten) formeln für die dichten von z.b. normal-, f- oder t-verteilung überhaupt anschauen soll.
    Die Dichte der Normalverteilung und Exponentialverteilung würd ich auf jeden Fall verinnerlichen, wurde ich zB gefragt.
    Quote Originally Posted by wolowizard View Post
    auch interessant ist wie sehr er die schriftliche einbindet?
    Das ist in diesem Thread ziemlich eindeutig beantwortet worden:
    Quote Originally Posted by forumlol View Post
    Schaut euch auf jeden Fall die Kapitel durch die auch bei der schriftlichen Prüfung gekommen sind, ihr werdet nach euren Fehlern gefragt und ob ihr wisst was ihr da falsch gemacht habt (bin mir nicht sicher wie sehr das tatsächlich in die Note eingeflossen ist, aber ihr wisst ja: der erste Eindruck zählt) und in weiterer Folge werdet ihr dann über die Theorie die mit diesem Thema zusammenhängt befragt.
    Quote Originally Posted by <--> View Post
    Die mündliche Prüfung hat sich stark an der schriftlichen orientiert. Prof Gurker ist die schriftliche
    durchgegangen und hat bei meinen Fehlern nachgefragt.

  15. #12

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    Hallo Leute,

    ich habe heute auch die mündliche Prüfung bei Professor Gurker abgelegt und konnte mich von einem 4er sehr stark verbessern .

    Wie läuft die Prüfung ab?
    Ich hatte um die Mittagszeit herum die Prüfung und war schon etwas früher dort. Herr Gurker hatte gerade keine Prüfung und hat zufällig hinausgeschaut -
    bin vorm Büro auf dem Sessel gesessen - er hat gemeint ob ich mir meine Prüfung schon angeschaut habe und ich hab gesagt dass ich bei der Einsicht
    war und den Test zuhause nochmal gerechnet hab. Er hat gemeint ich soll ihn mir nochmal durchsehen und sobald ich will, kann ich reinkommen.

    Die Atmosphäre bei der Prüfung war wirklich sehr gelassen - so wie bis jetzt alle gesagt haben, ist es wirklich. Es ist quasi ein quatschen über den Test.
    Er nimmt den Test her und geht Beispiel für Beispiel durch. Man sollte das Skriptum zumindest ein, zwei, drei mal konzentriert gelesen haben und eine
    Zusammenfassung schreiben (ich hänge meine hier an). Wenn man die Zusammenhänge vom Skript versteht, kann man sehr frei reden - Herr Gurker hört zu
    und fragt zwischendurch mal nach.

    Er hat mich zum Beispiel gefragt was ich beim Boxplot falsch gemacht hab (hab die Fences zu weit gezeichnet).
    Die Sätze sollte man alle wissen also ZGVS und GGZ hier die schwache und die starke Ausprägung. Auch Erwartungswerte etc. also diese Standardsachen sollte
    man wissen. Man muss keine Teststatistiken auswendig wissen - das interessiert ihn nicht - er will sehen dass man sich Gedanken über den Stoff gemacht hat und
    die einzelnen Kapiteln miteinander verknüpfen kann.

    Meine Zusammenfassung von der ich gelernt habe findet ihr im Vowi.
    Ich werd auch noch die Lösung des Juni Tests hochladen.
    https://vowi.fsinf.at/wiki/TU_Wien:S...ie_VO_(Gurker)


    LG
    Last edited by Mawster; 07-07-2015 at 21:20.

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  17. #13

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    Also bei mir verlief die Prüfung so wie bei Mawster. Sehr angenehm. Der Professor Gurker ist auch wirklich nett und hilft einem immer, wenn man nicht weiterkommt.

    Themen, die bei mir vorkamen:
    - Stichprobenmittelwert, Stichprobenvarianz (wobei er hier von mir auch die Varianz einer sG wissen wollte und den Verschiebungssatz herleiten)
    - LOTUS kurz angedeutet
    - bei Boxplot: wie man die Fences richtig einzeichnet
    - Beziehung zwischen Verteilungsfunktion und Dichtefunktion (Skizzen), Steigung herauslesen bei der Verteilungsfunktion durch die gegebene Dichtefunktion
    - Unterschied Seriensystem und Parallelsystem (grob die Formeln)
    - Satz der vollständigen Wahrscheinlichkeit, Baye'sche Formel (ziemlich genau, was die einzeln bedeuten)
    - Faltung: Additionstheorem (hier reicht es die Formel bzgl des Beispiels zu wissen)
    - Normalverteilung (Standardisierung, Dichtefunktion wollte er genau wissen und die Verteilungsfunktion, wie man die Wahrscheinlichkeit von P(a<=x<=b) berechnet)
    - Statische Tests: starke/schwache Schlussfolgerung (die Fehlerarten)

    Ich hoffe ich konnte weiterhelfen, und wünsche diejenigen, die die Prüfung noch vor sich haben, VIEL ERFOLG!

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  19. #14

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    Kann mich nur anschließen: Sehr nettes und entspanntes Gespräch.
    Er verzeiht viele Fehler, hilft viel und auch Formeln muss man nicht zu 100% auswendig können.

    Es lohnt sich auf jeden Fall die Prüfung durchzurechnen, zu wissen was man falsch gemacht hat (ich musste alles was ich nicht hatte/falsch hatte erklären) und die dazugehörige Theorie zu lernen.

    Themen (schriftliche Prüfung 11.03.2015):
    - Histogramm: flächentreue/relative Häufigkeiten erklären
    - Box-Plot: Wie zeichnet man ihn, was sind Hinges, Quantile, Median
    - allg. Dichten: Müssen sie stetig sein? was für Eigenschaften haben sie (Die Fläche muss 1 sein, sie muss positiv sein)?
    - Allgemeines aus 3. Kapitel: Wie wird die Varianz berechnet? Verschiebungssatz?
    - Beziehung zw. Dichte/Verteilungsfkt (hab ihm die Verteilungsfkt von der Exp-Verteilung abgeleitet, da ich die Dichte net auswendig wusste; musste dann auch die Dichte-Fkt und die VF der Exp zeichnen - da half er mir und verzeihte viele Fehler )
    - Gedächtnislosigkeit: der Exp (was ist Gedächtnislosigkeit, welche diskrete gibt es)
    - Bivariate Normalverteilung (wollte wissen wie das heißt: Regressions-irgendwas. konnte ich ihm nicht wirklich sagen)
    - Was ist Unabhängigkeit? (auch bivariat)
    - Was sind Randdichten, wie werden sie berechnet?
    - ZGVS erklären
    - Korrelation erklären
    - Tests: Was sind starke/schwache Schlussfolgerungen? Was sind Typ1,2-Fehler?

    Habe mich von einem 4er auf einen 2er ausgebessert.
    Last edited by ewokhias; 16-07-2015 at 17:18.

  20. #15

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    Hier noch die Fragen eines Kollegen, der nach mir dran kam (schriftliche Prüfung 11.03.2015):

    - Boxplot (Was ist falsch? Hier waren die Whiskers falsch eingezeichnet)
    - LOTUS
    - Korrelationskoeffizient
    - Unabhängigkeit
    - Randdichte Berechnen
    - E(XY) berechnen (Formel und warum das geht (LOTUS))
    - ML-Schätzer (Eigenschaften, etc.)
    - Schätzer von Median auf Basis des ML-Schätzers für Tau berechnen (Warum geht das? Invarianz von ML-Schätzern; zu Beispiel 6)
    - Chiquadrattest (R-Code, p-Wert (Bedeutung, wie wird er berechnet, Wie ist die Teststatistik verteilt wenn H0 zutrifft, etc.))

    Er hat sich on 3 auf 1 verbessert und berichtete ebenfalls von der netten Atmosphäre und der Hilfsbereitschaft des Prüfers.

    Schöne Ferien
    Last edited by ewokhias; 19-07-2015 at 01:32.

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  22. #16

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    Hatte gestern meine Prüfung und konnte mich von einem 2er auf ein Sehr gut verbessern.
    Herr Gurker ist wirklich ein sehr angenehmer Prüfer.
    Zunächst haben wir über den Test gequatscht und er hat ein paar Zwischenfragen gestellt, wie und warum ich das so gemacht habe.
    Formeln konnte ich nicht jede auswendig, war aber überhaupt kein Problem.
    Grundsätzlich sollte man wirklich verstanden haben, wie die einzelnen Kapitel miteinander zusammenhängen.
    Z.b. war die erste Frage der empirische Mittelwert und die empirschische Varianz. Aufbauend darauf fragte er mich nach Schätzern der beiden. Danach welche Gütekriterien Schätzer haben. Dadurch musste ich dann auch die stochastische Konvergenz und Konvergenz in der Verteilung erklären.
    Weitere Fragen:
    - Unabhängigkeit
    - Korrelation
    - ML Schätzer
    - Normalverteilung: Dichtefunktion, Standardisierung
    Die Frage fürs Sehr Gut durfte ich mir selber aussuchen habe die Bayesche Fomel gewählt, inklusive kompletter Herleitung durch Bedingte, Multiplik.theorem und SdvW. Also wirklich von Null weg mit Venn Diagramm.

    Viel Glück bei der Prüfung. Wie gesagt, lieber versuchen die Zusammenhänge zu verstehen, als sinnlose lange Formeln auswendig zu lernen,...

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  24. #17

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    Ich hatte im Juni mündliche Prüfung bei Professor Gurker. Vor der Prüfung hat er mir meine schriftliche Prüfung gegeben und ich konnte sie mir ansehen, und wenn ich fertig bin in sein Zimmer kommen. Gefragt hat er mich zu:


    * ZGVS, Konvergenz in der Verteilung
    * schGGZ, stGGZ, Konvergenz in der Wahrscheinlichkeit
    * Wofür sind Stichprobenvarianz und -mittelwert Schätzer
    * Gütekriterien von Schätzern, und welche davon erfüllen Stichprobenvarianz und -mittelwert
    * Definition von Varianz und Erwartungswert
    * Fundamentalsatz der Statistik (Weil ich ihn erwähnt habe. Hätte er mich glaube ich nicht von sich aus gefragt.)


    Die entsprechenden Formeln habe ich auf einem Blatt Papier notiert und dazu erklärt, was sie bedeuten. Dass ich ein paar Kleinigkeiten nicht wusste (zum Beispiel dass, wenn ich mich richtig erinnere, Stichproben*streuung* weder erwartungstreu und noch konsistent ist), war kein Problem. Im Vergleich zu den anderen Berichten hier wurde ich also vergleichsweise wenig gefragt. Vielleicht, weil ich auf die schriftlich Prüfung recht viele Punkte hatte.


    Ich kann die in den anderen Berichten angesprochene angenehme Atmosphäre bestätigen. Auch der Kollege vor mir meinte, dass es ganz locker war.

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  26. #18

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    Hatte heute meine mündliche Prüfung (schriftliche am 8.6.2016). Freundliche Atmosphäre, so wie die anderen sagen. Es befolgt die Aufgaben der schriftlichen Prüfung ganz nah. Ich hatte nur eine Paar numerische Fehler, daher hat Prof. Gurker ganz wenig zu den Fehlern gefragt, mehr Theorie.

    * Was für Funktion ist die in der ersten Aufgabe (emp.VF) und was schätzt sie, aus welcher Verteilung stammen die Daten wahrscheinlich?
    * schGGZ, stGGZ (eher weil ich es selbst erwähnt habe)
    * ZGVS (sollte man ganz gut kennen)
    * Schätzern, Stichprobenmittelwert und -Varianz, welche Gütekriterien erfüllen sie und welche andere Gütekriterien gibt es
    * Normalapproximation und Stetigkeitskorrektur (im Zusammenhang mit der Aufgabe 6)
    * Chi2-Anpassungstests (im Zusammenhang mit der letzten Aufgabe)

    Dazwischen einige kleinere Zwischenfragen. Mit kleineren Problemen hilft er gerne.

    Ich kann nur empfehlen sich gut auf die schriftliche Prüfung zu vorbereiten, dann geht auch die mündliche um einiges einfacher

    Viel Glück an die anderen, die die Prüfung noch vor sich haben!

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  28. #19

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    War eh sehr ähnlich wie bei allen anderen.
    Die Atmosphäre bei Prof. Gurker war wirklich sehr entspannt. Normalerweise hasse ich mündliche Prüfungen, aber diese fand ich sehr angenehm.

    Prof. Gurker hat sich sehr stark an der schriftlichen Prüfung (vom 8. Juni 2016) orientiert. Ich konnte sie mir vorher noch ansehen und Fragen stellen, was ich dann auch bei einem Beispiel gemacht habe.

    Folgende Fragen wurden gestellt:
    - Aufgabe 2: Hinges, Fences, Quantile
    - Aufgabe 3: Gemischte Verteilung, wieso passt hier die Dichtefunktion nicht? Ich hab nur die stetige Dichte angegeben, nicht die Punktstetigkeit der diskreten.Was sollt rauskommen wenn man die Dichte von -unendlich bis +unendlich integriert? Ebenso musste ich die Dichtefunktion aufzeichnen.
    - Aufgabe 5c: Welchen Fehler hab ich beim Additionstheorem (Faltung) gemacht?
    - Aufgabe 6: Generell Fragen zur Normalapproximation. Dann auch noch zum ZGVS. Den unbedingt genau ansehen und verstehen! Ich konnte keine Formeln o.ä. aufschreiben, es hat ihm auch gereicht wenn ich es so erklär. Generell hat er mich bei dem Beispiel gefragt, welches Satz wichtig ist und ich konnts ihm nicht sagen. Weil der ZGVS schon in der Angabe stand hab ich ausgeschlossen, dass er das meint. War dann aber eh egal.

    Generell Tipps noch zur Prüfung:
    Erstmal aufmerksam das Skriptum durchlesen zu den Punkten die zur Prüfung kamen. Wahrscheinlichkeit hab ich mir gar nicht angesehen und kam dann gsd auch nicht. Ich hab mir auch eine kleine Zusammenfassung wie helmi (weiter oben) geschrieben, weil mir das geholfen hat mir das wirklich aufmerksam durchzulesen.
    Gehts zur Einsicht und schauts eure Prüfung an, fotografierts euch die und löst sie daheim nochmal. Vielleicht sogar zweimal zur Einsicht gehen, da Prof. Gurker oft Punkte abzieht und dann nur eine Wellenlinie macht oder ein paar Punkterl wenn noch was fehlt. Er schreibt aber nicht auf die Prüfung, was noch fehlte.
    Wenns noch Fragen gibts könnts gern eine PM schicken.
    Last edited by greendot; 18-02-2017 at 13:15.

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