Posts by Murmel

    Die Option "[X] Ich fahre alleine" fehlt auch.
    4 Wochen Couchsurfing in Russland (hab mal Europa und Asien angekreuzt), um meine Sprachkenntnisse zu erweitern.
    Freundin bleibt daheim, sonst wär's ja nur halb so lustig ;)


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    Murmel

    das spiel ist saugeil.. hab vor ca einem jahr extremst drauf gesüchtelt, bin aber nie über medium hinaus gekommen :(


    Stimmt, danke für den Tip, kann gar nicht mehr aufhören :)


    btw. schaut, dass ihr die original guitar hero (I + II) songs saugt, die sind um welten besser, als die selbstgebastelten ;)


    Richtig, gibt's inzwischen übrigens auch mit dem IIIer inklusive.


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    Murmel

    wenn jemand der mitleser(innen) persönlich jemanden aus der fachschaft kennt, wäre es nett, wenn er/sie die fachschaft auf diesen thread aufmerksam machen und bitten könnte, _authoritive_ antworten auf die entsprechend wichtigen fragen zu bekommen, am besten mit einer erklärung, warum das neue vorgehen nötig ist, dann müssten wir hier nicht spekulieren.



    Ich hab mal für euch eine Mail an die FSINF geschrieben, die sie auf diesen Thread aufmerksam macht und hab versucht, die Situation zusammenzufassen (was aufgrund des vielen Hörensagens und teilweise widersprüchlicher Aussagen gar nicht so einfach ist).


    lG,
    Murmel

    dass ich das jetzt richtig verstanden hab: wenn ich jetzt dabei bin ein masterstudium zu inskribieren, also software engineering und internet computing kann ich auch gleich informatikmanagement belegen, und dann am schluss die diplarbeit für beiden studien einreichen?


    Lies lieber den ganzen Thread. Das war früher problemlos möglich, momentan scheint es aber umgestellt zu werden, da das nicht gern gesehen wurde. Ob es jetzt in diesem Moment noch möglich ist, ist unklar. Lies einfach die Postings der letzten Seiten durch, dann wird dir das klar.


    Ich werde das erste Posting des Threads aktualisieren, denn es ist tatsächlich outdated.


    lG,
    Murmel

    Du hast 3 Informatik Master, bist mit dem 4. fast fertig, dazu noch ein fertiges Linguistikstudium und ein begonnenes Psychologie Studium!


    3 Titel, 2 fast Titel, 1 zukünftiger Titel!


    Ich kann nur meinen Hut vor dir ziehen Herr DDDI MMMag Murmel


    Ich werd Psycho wohl nicht fertigmachen, erstens will ich doch mal zu arbeiten beginnen, zweitens ist es hier in Wien ein irrer Massenbetrieb, und das auch im zweiten Studienabschnitt, teilweise gibt's Prüfungen, die sind so fies gestellt, nur um Leute auszusieben. Ich werd schauen, dass ich wenn möglich noch schnell den ersten Abschnitt fertig mach (2 Zeugnisse trennen mich davon) und eventuell wenn sie mal umstellen über einen Bachelor nachdenken, auf den dann vermutlich nur so ca 30 Sst fehlen.


    Die anderen beiden Abschlüsse hab ich wie gesagt auch noch nicht fix in der Tasche, also mal schauen. Momentan will ich möglichst schnell mit Linguistik fertigwerden, um dann Ende des Jahres vielleicht ins Ausland arbeiten zu gehen. Ich würd halt gern die Welt sehen und auch meine Sprachkenntnisse (7 Sprachen, 4 davon fließend) nutzen bzw ausbauen.


    Mal schauen, ob das klappt (wenn irgendwer von euch mir mit Connections zu Google, einem anerkannten kognitivwissenschaftlichen Institut oder ähnlichem helfen kann, bitte melden! ;) ). Mein momentanes Traumziel wäre Montreal, aber auch andere Städte wie zB Zürich oder Edinburgh würden mich reizen - eigentlich ziehen mich besonders mehrsprachige Orte sowie Orte mit interessanten Minderheitensprachen an, weil die meistens auch kulturell am Interessantesten sind.


    Und Titel find ich eigentlich überbewertet, ein einzelner Titel/Abschluss beweist Fähigkeiten, mehrere dann hauptsächlich nur mehr, dass man breite Fachinteressen hat und auch die "Sprachen" und Arbeitstechniken der anderen Disziplinen gelernt hat. Mehr als einen Titel hinschreiben wär nur posen, was man gemacht hat verrät dem Personalchef eh der Lebenslauf.


    Laut seinem Profil ist er 23.


    Ja, das stimmt auch so, zumindest noch bis Juni.


    Aber gut, mdk hat Recht, wir sind offtopic, ich will auch nicht zuviel angeben, ich schreib solche Dinge vor Allem, um euch zu zeigen, was möglich ist und damit andere sich angespornt fühlen, auch viel im Studium zu erreichen. Mit viel Willenskraft und ein bisschen Talent kann man schon viel erreichen.
    Außerdem such ich wie gesagt langsam (mit Jahresende) einen Job :)


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    Murmel

    verwendest du, abgesehen von dem fragenkatalog, irgendwelche speziellen lern- und/oder organisationstechniken? oder hast du dir das alles selbst beigebracht?


    Sonst eigentlich keine speziellen Techniken, nein, bis auf wenige Ausnahmen. Manchmal lern ich in der Gruppe, dann lern ich meist dadurch, dass ich es erkläre. Ein oder zweimal hab ichs dann auch so gemacht, dass wir mit dem Fragenkatalog trival pursuit gespielt haben :) Alleine lernen ist aber meist effizienter, auch wenn's als Lerngruppe natürlich eigentlich mehr Spass macht.


    und ist da nicht das zusammenfassen allein schon sehr zeitaufwendig und verbraucht die ganzen 1-2 wochen oder fängst du erst danach an 1-2 wochen zu lernen? zusammenfassungen mach ich eigentlich nur noch wenns mich wirklich interessiert, ich kanns zwar danach meist besser, aber es dauert imho auch wesentlich länger. oder ich bin nur zu ineffektiv.


    Ausarbeiten braucht meist ein paar Tage der ersten Woche, manchmal länger. Dadurch wird das Restlernen ein bisschen stressiger und intensiver, ja.


    Ja, in letzter Zeit lass ich's auch oft, wenn die Unterlagen bereits gut gegliedert sind oder gute Zusammenfassungen bereits existieren, und schreib mir dann nur einen Fragenkatalog oder nehm bei gut gegliederten Skripten einfach das Inhaltsverzeichnis als Katalog.
    Ich merk aber auch, dass dadurch die Noten etwas schlechter als früher ausfallen, durchs Zusammenfassen lern ichs halt doch am Besten, auch wenn's mehr Zeit braucht.


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    Murmel

    Murmel: wie viel stunden lernst du so im schnitt für eine 2sst VO ?


    Das kommt wirklich auf die VO an, denn Sst sind eigentlich kein objektives Maß, Minimum war bei ganz einfachen Frei/Wahlfächern Skript einmal durchlesen, Maximum war glaub ich neulich, als ich mich bereits ein Monat vorher hingesetzt hab, um in biologische Psychologie II alle wichtigen Gehirnteile und deren Funktionen zu lernen (da war ich aber auch nie in der VO).


    Normalerweise schau ich, dass ich mich 1-2 Wochen mit dem Stoff beschäftige, weil sonst bei mir schon wieder Vergessensprozesse einsetzen, wenn ich mich früher damit beschäftige. Lernen besteht für mich oft daraus, einen Fragenkatalog und evtl eine Zusammenfassung zum Stoff zu schreiben, die das wichtige Wissen in konzentrierter Form enthält. Diese Fragen prüf ich mich dann solange selbst ab, bis ichs kann (je nach Zeitbudget entweder 1-2 Stunden am Tag über 1-2 Wochen oder intensiv am WE davor).


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    Murmel

    welche 3 master waren das denn ?


    Medizinische Informatik, Intelligente Systeme und Informatikmanagement (Natürlich konnte ich doch einiges anrechnen, vA die Diplomarbeit). Ich habs aber nicht wegen Titeln gemacht (die schreib ich heut eh nirgends hin) sondern weil sie mich alle wirklich interessiert haben. Ich wollte halt weder die medInf aufgeben, noch mein zu dieser Zeit aufkommendes Interesse für KI unterdrücken. Und die Didaktikfächer in InfMan fand ich auch sehr hilfreich für meine persönliche Entwicklung.


    Computational Intelligence hab ich auch noch laufen und hätte eigentlich alle Fächer dafür (da aber wirklich sehr viele Anrechnungen), durch die Übergangsbestimmungen wird's aber kompliziert und ich muss noch schauen, ob ich den wirklich auch einreichen kann - hab ich eigentlich nur gemacht, um die Familienbeihilfe zu behalten, während ich Linguistik und Psychologie studier, in ersterem schreib ich eh grad Diplomarbeit, in zweiterem fehlen noch 2 Fächer für den ersten Abschnitt.


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    Murmel

    Gibts leicht auch Leute die schneller als 6 Sem. mit dem Bakk fertig sind? Weil die braucht man ja nur bei 30 ECTS/Sem.


    Offiziell hab ich genau 6 Semester gebraucht, allerdings hab ich die ersten 2 davon großteils beim Bundesheer verbracht und dadurch kaum Sst zusammenbekommen. Gegen Ende hab ich auch schon einen Großteil der Masterfächer gemacht und dadurch meine 3 Master offiziell in halber Mindeststudienzeit beendet.


    EDIT: Das alles OHNE HTL-Anrechnungen, ich war im Gymnasium.


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    Murmel

    Ähm... wie macht ihr das? Vorlesungsprüfungen ohne Vorlesungsbesuch?


    Ja, einen guten Teil der VOs hab ich damals nicht besucht. Deshalb ist es auch wichtig, informiert zu sein, bei welchen Profs sich der Besuch lohnt und wo der Vortrag eher so trocken ist, dass man lieber nur zur Prüfung geht.


    Information ist das Wichtigste, wenn man sein Studium managt. Inzwischen wird das durch das VoWi eh ordentlich erleichtert, damals hat man sich die Infos halt noch hauptsächlich aus dem Forum gesucht (das auch jetzt noch eine wichtige Infoquelle ist, aber das VoWi ist dann doch geordneter und man findet, falls die LVA eingetragen ist, schneller die Infos, die man sucht).


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    Murmel

    Bin mal mit dem Nachtbus um 3:00 Früh vom Schwedenplatz nachhause gefahren. Nachtbus war komplett voll. Wie eine 50 Mann Gondel in der Hauptsaison.
    Da dacht ich wird schon nix passieren. --> Neben mir auf einmal jemand "Fahrscheinkontrolle". Ich war der Erste und Letzte den er kontrollierte. ;(


    Ich wurde in einem Nachtbus vom Schwedenplatz sogar mal zweimal in derselben Fahrt von 2 verschiedenen Kontrolleuren (und nein, die ham nicht zusammengearbeitet) im Abstand von 5 Minuten kontrolliert, das war glaub ich vor 2 Wochen.


    Ansonsten passiert's mir auch oft, dass ich kontrolliert werd, besonders am Schottentor machen sie gerne diese Rasterkontrollen. Ich hab aber eigentlich immer einen Fahrschein. Die Zeiten haben sich halt geändert, vor Jahren bin ich mal monatelang schwarz gefahren und nie erwischt worden (ich war jung, ich brauchte das Geld ;) ).


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    Murmel

    Hatten wir so einen Thread nicht schonmal?


    59 Sst im WS04, das Semester drauf dann "nur mehr" 56. Es hat nichtmal der Notenschnitt drunter gelitten (1,61 und 1,65, ja, ich führe eine große Statistik über mein Studium ;) ), abends weggehen ist sich damals aber nicht so oft ausgegangen (was nicht heisst, dass man kein Sozialleben hat, nur trifft man seine Freunde da eben hauptsächlich in Vorlesungen).


    Am meisten Sst brachten mir in dem Semester ein 10stündiges PR, das ich aber schon im Vorsemester begonnen hatte, und ein 4stündiger Spanischkurs an der WU, den ich in den Februarferien gemacht hatte (Prüfung aber am Anfang des Semesters, zählt also rein). Und, was vielleicht auch die ganze Statistik verfälscht: ich hab damals noch Freifachstunden gebraucht und war so frech, bei den 2 4stündigen Französischprüfungen einfach nur zur Prüfung zu kommen (als Halbfranzose nicht unbedingt so die Herausforderung ;) ). Und dann noch ein 4stündiger Italienischkurs.


    Sonst aber nicht nur leichte Prüfungen, da waren zB auch Schmankerln wie Mathe 2 VO+UE, Thinf 2 oder Grundlagen bioelektrischer Systeme drunter...


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    Murmel

    Wenn ich in kürze mein Bakk einreiche, dann kann keine Prüfungen mehr auf diese Kennzahl machen. Andererseits möchte ich aber das Masterstudium noch nicht inskribieren weil sonst die Frist von 4 Semestern + 1 Toleranzsemester für die Familienbeihilfe zu laufen beginnt. Das sollte sich zwar ohnehin locker ausgehen, aber man weiß ja nie was kommt und ob wirklich alles läuft wie geplant, deswegen hab ich mir überlegt im kommenden Semester mal ein anderes Bakk zu inskribieren und auf diese Kennzahl die Prüfungen zu machen. Mit dem Master würde ich dann offiziell erst im Herbst beginnen, was mir ein Semester mehr Zeit gibt.


    Würde das so gehen?


    Das würde so nicht funktionieren, denn du müsstest dieses Alibi-Bakkstudium erst abschließen, bevor du wieder Beihilfe kriegst.


    Ich mach das grad ähnlich mit Masterstudien - hab bereits 3 Master abgeschlossen, war noch unter Mindeststudienzeit und unter Toleranzsemestern und wollte noch Linguistik und ein bisschen Psycho studieren (für die ich keine FamBh krieg weil's nicht auf meinen anderen Studien aufbaut) -> noch ein Master bereits parallel mit den anderen inskribiert, das ich inzwischen auch schon fertig hab, aber erst einreiche, wenn alle Toleranzsemester verstrichen sind. So würd ich auch wieder Beihilfe kriegen, wenn ich ein Doktorat starten wollen würde. Das Einzige, was mir in die Quere kommen kann, sind die ständigen Studienplanänderungen...



    Das mit dem Abschlussdatum haben sie geändert, ja, es zählt nicht die letzte Prüfung, sondern das Einreichdatum. Inwiefern sich das auch auf die Beihilfen bezieht, weiss ich nicht. In meinem Alibistudium wird die letzte Prüfung eh ein Freifach aus Linguistik oder Psychologie sein, wo ich ja ständig Prüfungen mach.


    lG,
    Murmel


    EDIT: Habs zuerst nicht ganz gecheckt, du willst einfach nur die Prüfungen für das Masterstudium derweil auf ein anderes Bakk anrechnen und das erste Bakk noch nicht einreichen? Ja ich denk das sollte gehen, nur ist halt noch die Unsicherheit mit dem offiziellen Abschluss nach Prüfung oder nach Datum, wobei man da wie gesagt noch ein schnelles Freifach am Ende machen kann.


    Also ich weiß nicht genau, welche Vorteile du siehst, die die Nachteile überwiegen sollen, ich kann sie jedenfalls nicht nachvollziehen. Was genau kannst du mit facebook, was ohne nicht ginge? (die Frage ist ganz ehrlich gemeint. Ich hab drüber nachgedacht, und nichts gefunden, was ich ohne social communities wirklich vermissen würde)
    Die Nachteile dagegen sind wesentlich offensichtlicher...


    Wie gesagt, ich kann verstehen, wenn du bezüglich Facebook Bedenken hast. Mir würde es auch besser gefallen, wenn es ein offenes, nichtkommerzielles Projekt wäre, aber denke, Facebook ist schon zu weit verbreitet, um jetzt noch von nichtkommerziellen Projekten à la Kaioo abgelöst werden zu können, vor allem international (ganz abgesehen davon ist man bei keinem Projekt ganz sicher, dass dessen Betreiber nicht doch irgendwann "zur dunklen Seite" überwechseln).


    Ich finde Facebook eine gute Möglichkeit, um mit Freunden (im Sinne von Facebook-Freunden, also auf einer Skala von "sehr gute Freunde" bis "einmal getroffen und interessanter Mensch, von dem ich gern neues höre") in Kontakt zu bleiben. Natürlich ist es nicht die einzige Art, mit Bekannten in Kontakt zu bleiben (ja, ich habe ein Sozialleben :) ) und ja, wenn wir nur von Bekannten in Wien reden würden, käme ich vermutlich auch sehr gut ohne Facebook aus - und das ist auch ein Grund, warum ich StudiVZ nicht besonders misse, die Leute, mit denen ich darüber kommuniziere, kann ich großteils genausogut auf ein Bier treffen, mit Ausnahme von ein paar Bekannten in Deutschland oder den Bundesländern, und selbst da wär's nicht ganz so weit.


    Es geht vielmehr um die internationalen Freunde, und das sind inzwischen schon gar nicht wenig (durch mein Erasmus-Semester in Spanien, meine Reisen durch Europa und Nordamerika, Couchsurfer, die bei mir übernachtet haben, und dass ein guter Teil unserer Schulkameraden wieder zurück nach Frankreich oder anderswo auf dieser Erdkugel ist dir, Lynx, vermutlich auch schon aufgefallen). Über Facebook kann ich einfach mit ihnen in Kontakt bleiben - wenn ich Fotos uploade, etwas in meinem Profil ändere oder eine neue Statusnachricht schreibe ("Murmel ist krank geworden und verbringt das Wochenende im Bett") oder neue Freunde hinzufüge, wird das in deren Newsfeed angezeigt (zumindest, wenn es sie interessiert, der Feed ist dynamisch, man kann einstellen, über wen man lieber neue Dinge liest und welche Art von Nachrichten man sehen will).


    Und genauso sehe ich (mit eigenen Präferenzen als Filter), was es so neues bei meinen Freunden gibt - der Facebook News Feed ist wie eine maßgeschneiderte Zeitung über meine Freunde. Dass teilweise nicht nur internationale, sondern auch Freunde aus Österreich drin sind, ist ein netter Nebeneffekt, auch diese erreiche ich über die Seite und lese über sie. Grad wenn man nur StudiVZ und nicht Facebook benutzt hat, weiss man nicht, was für einen Riesenunterschied dieser Feed macht, aber hier mal ein paar Beispiele:

    • Ein paar Freunde aus unserer Schule gehen am Samstag zu einer bestimmten Party? Ich sehe es, denn mein Newsfeed zeigt mir an, dass 7 Leute aus meinem Bekanntenkreis zu Event x gehen. Auf der Seite davon sehe ich auch, wo und wann es stattfindet, und kann mich auch dafür anmelden, um den Freunden zu zeigen, dass ich auch komme (wenn sie mich nicht eh schon eingeladen haben).
    • Das hübsche Mädchen, neben dem ich in einer Übung gesessen bin, ist jetzt Single? Ich sehe es in meinem Newsfeed, denn sie hat ihren Relationship status geändert.
    • Eine gute Freundin von mir aus Kanada kommt von ihrer Reise aus Russland zurück? Dass sie die Urlaubsfotos gepostet hat, steht in meinem Newsfeed, ich kann sie sogleich kommentieren.
    • Ein weiterer Freund aus dem Erasmussemester hat Facebook entdeckt? Ich sehe das, denn 3 meiner Freunde haben ihn zur Freundesliste hinzugefügt und das kann ich auch gleich tun.

    Jetzt kann man natürlich sagen, "schreib e-mails" oder "benutze Skype". Natürlich, E-Mails sind kein Problem, aber eine völlig andere Form der Kommunikation, genauso wie Skype. In Facebook schreibe ich Inhalt, und wenn die Bekannten drauf reagieren wollen, dann reagieren sie drauf (Bsp: Ich sage der Party zu oder ab, schreibe dem Mädel, kommentiere Fotos, adde den Freund, usw... ). Als E-Mail kann ich entweder wenig Zeit verbringen und allen Freunden eine Massenmail schicken (sehr unpersönlich), oder jedem einzelnen in 5 verschiedenen Sprachen schreiben und hoffen, dass sie die Mühe zu schätzen wissen und auch alle antworten. Da ist es einfacher, eine Aktion auf Facebook zu setzen und sich über Reaktionen von denen zu freuen, die grad Zeit und Lust zum Reagieren haben.
    Skype ist sowieso was anderes - synchrone im Gegensatz zu asynchroner Kommunikation, da muss man gleichzeitig online sein.
    Das heisst natürlich nicht, dass Mails und Skype schlechte Kommunikationsmittel wären, aber Facebook ist einfach etwas anderes und eine gute Ergänzung dazu.
    Auch Blogs sind ein gutes Mittel der Kommunikation, aber ich verwende sie eher, wenn ich detailliertere Gedanken von bestimmten Leuten lesen will. Facebook ermöglicht es mir, die Aktivitäten vieler Freunde zu verfolgen, ohne bei jedem einzelnen das Blog abzuklappern (trotzdem ermöglicht Facebook für manche Blogs auch eine Einbettung, sodass Freunde gleich sehen, wenn es neue Einträge gibt, hab ich aber noch nicht ausprobiert).


    Genauso geht es natürlich um Subtilität. Oft sind es nur kleine Profiländerungen, wegen denen man nicht unbedingt eine Mail schreiben würde, die aber bei Zeit und Interesse doch eine Diskussion und eine Kontaktwiederaufnahme zur Folge haben können. ("Ach, du bist der Klettern-Gruppe beigetreten? Ich klettere auch, lass uns doch mal gemeinsam klettern gehen!")


    Von den ganzen Applikationen red ich erst gar nicht, darüber kann man seinen Freunden mit Widmung virtuelle Blumen schicken, Fische fürs Aquarium, Schneekugeln und so weiter. Auch Spiele, in denen man gegen seine Freunde antreten kann (zB das Traveler-IQ-Geographiespiel "finde den Ort auf der Karte" in etlichen Variationen, neben den allgemeinen Highscores gibt es auch eine Highscoreliste der Freunde [ Lynx: P.Patzel und F.Daublepsky ringen in unserem Bekanntenkreis ständig um den ersten Platz im Europaquiz ;) ]) oder Applikationen, mit denen man sein Profil schmücken kann oder die Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen unterstreichen kann, gibt es. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt, denn die Applikationen können von jedem in PHP programmiert und eingebettet werden. Letztendlich nutzlos? Ja, in vielen Fällen schon, aber man muss diese Dinge nicht verwenden und zwischendurch sind sie eine nette Interaktivität.


    Im Guardian Artikel steht, die Hintermänner wollen (sinngemäß) "eine vernetzte Welt ohne Staatsgrenzen, in der nationale Gesetze keine Rolle mehr spielen". Ich finde das sehr negativ und polarisierend formuliert, denn man kann es auch andersherum sehen: Facebook macht die Welt ein Stück kleiner - es hilft, mit Freunden auf anderen Erdteilen (und gleichzeitig im eigenen Land, wenn es sich bei uns durchsetzt) in Kontakt zu bleiben (und auch mit neuen Leuten in Kontakt zu kommen), in einer Art, wie es viele andere Kommunikationsmittel nicht können. Die Psychologie lehrt uns, dass Vorurteile und Klischees anderen Kulturen gegenüber etwas sehr Änderungsresistentes sind. Eine der besten Möglichkeiten zum Vorurteilsabbau ist, eine oder mehrere konkrete Personen aus der betreffenden Kultur kennenzulernen, bzw besser kennenzulernen und in Kontakt zu bleiben. Und ich denke, Facebook kann da (genauso wie Couchsurfing, aber gut, das ist mehr zum Kennenlernen, das Interface ist im Vergleich zu Facebook leider eher spartanisch, da kann man gleich Mails schreiben sobald man sich kennt) einiges leisten. Insofern sehe ich hier also auch einen Beitrag zu einer toleranteren, multikulturellen Welt.


    Ich will euch auch gar nicht zu Facebook überreden, denn wie gesagt, die Bedenken sind gerechtfertigt. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich hoffe ihr versteht jetzt aber, wieso ich es benutze und dass es über diverse Features doch stärker von StudiVZ abweicht, als dass man es beurteilen könnte, wenn man nur in letzterem angemeldet war. Und ich will aufzeigen, dass es nicht eine gut-gegen-böse Angelegenheit ist, sondern wie in vielen Lebensbereichen die Sache Vor- und Nachteile hat.


    Ich denke, Facebook wird es zur internationalen Verbreitung schaffen, denn das Konzept ist eigentlich ein gutes (dass nicht unbedingt gute Absichten dahinter stehen, steht auf einem anderen Blatt, aber man muss auch noch zwischen marktwirtschaftlichen Interessen als Werbeplattform und "verkauft die Daten an den nächstbesten Bieter" differenzieren) und die Plattform schon sehr stark verbreitet (bei uns hat fast jeder Studierende StudiVZ, in den USA, Kanada und England hat fast jeder Studierende Facebook, letzteres legt aber auch stark international und auch bei Nichtstudierenden zu, etwas, das bei StudiVZ schon aufgrund der Sprache und des Namens schwierig wird).
    Für mich wirkt es wie Instant Messenger oder Blogs wie eine technologische Entwicklung des Internet.


    lG,
    Murmel

    Heute kam beim Standard folgende Meldung heraus, die das was Lynx sagte bestätigt. Vor allem der letzte Absatz stimmt mich nachdenklich...


    Ja, ganz interessant dazu war auch ein Artikel beim Guardian. Es stimmt nachdenklich, ja. Trotzdem bin ich immer noch nicht überzeugt, dass die Nachteile gegenüber den Vorteilen überwiegen...


    lG,
    Murmel