Posts by Christoph R.

    Ich schaue aus Nostalgie gelegentlich noch ins Forum, bin aber auch schon seit Jahren kein aktiver User mehr (und schon gar kein Student). Dass sich im Forum nicht mehr viel tut ist offensichtlich, dass man es abdrehen will verständlich (wenn auch schade, vor allem dass alles gelöscht werden soll). Ob eine allgemeine IT-Plattform neben stackoverflow, etc. Sinn macht ist schwer zu sagen. Die Sprache alleine sehe ich als wenig überzeugendes Argument weil in der IT ohnehin fast alles auf Englisch läuft.


    Eine neue Studentenplattform, nicht auf Basis eines Webforums sondern halt innerhalb der heutigen sozialen Medien, wäre vielleicht interessant (wobei das dann andere aufbauen müssten weil die meisten ursprünglichen Usern hier wohl mittlerweile in einer anderen Lebensphase sind). Soweit ich das mitbekommen habe geht heute fast alles über Facebook-/Whatsapp-/etc-Gruppen. Mit dem großen Nachteil dass dort die Teilnehmer einer ganz bestimmten LV in einem einzigen Semester abgeschlossen diskutieren. Für jede LV und jedes Semester wird eine neue Gruppe angelegt. Der große Vorteil des Forums war für mich immer dass hier jahrelang Wissen und Ressourcen aufgebaut wurden. Jüngere konnten von dem profitieren das ihre Vorgänger hier angesammelt haben (und das nicht nur zu einzelnen Inhalten; es wurde auch oft Organisatorisches und Studienrecht diskutiert). Genau das gibt es in der heutigen Lösung nicht: es gibt zig isolierte Gruppen, die jeweils aus einem langen Feed ohne Struktur bestehen, und die überdies nach einem Semester wieder obsolet sind. Das würde auch den Eindruck erklären den ich später als Lehrender bekommen habe, nämlich dass sich Lösungen heutzutage weniger schnell verbreiten als zu meiner Studienzeit. Damals konnte man praktisch alle Lösungen kurz nach Ausgabe einer Übung hier im Forum finden, in anderen Medien geht das offenbar nicht so gut (bzw. sind sie im nächsten Jahr in den neuen Gruppen wieder weg). Jedenfalls habe ich überraschenderweise festgestellt dass oft eine überwältigende Mehrheit Lösungen nicht kennt/findet, obwohl Beispiele teilweise seit Jahren unverändert sind. Zur Blütezeit des Forum wäre das kaum denkbar gewesen (ist aber gut für Lehrende 8)).


    Abgesehen vom Informatik-Forum vermisse ich generell forenähnliche Features (d.h. strukturierte und langfristig archivierbare Diskussionsplattformen) auf heutigen (sozialen) Kommunikationsmedien. Die Grundfunktionen wie Kommentieren, Bilder hochladen, etc. sind alle da. Einzig die Tatsache dass alles in einem langen Feed aufgeht verunmöglicht eine Nutzung in Stil eines Forums. Beabsichtigt ist von diesen Plattformen halt dass man geistig abschalten, entspannt durchscrollen und ein paar Likes vergeben kann. Aber für Sinnvolles nutzen kann man es dann halt nicht weil niemand mehr was findet für das man mehr als 3 Seiten runterscrollen muss.

    Hat mich persönlich nicht betroffen, aber weil ich's gerade zufällig lese und wohl nicht viele in diesem Forum in so einer seltenen Situation waren, hier mal mein Senf:


    ich weiß nicht ob sich damit wer auskennt:


    - habe bereits schon einmal eine Studienberechtigungsprüfung zum Teil abgelegt (ein Fach stand noch aus, ich glaube es war Physik, welches ich gegen Ende des Studiums ablegen wollte)
    - diese hab ich dazu verwendet um ein IT-Kolleg zu besuchen (2 Jahre, Software-Entwicklung und Netzwerktechnik), welches ich aber aufgrund psychischer Probleme nicht abgeschlossen habe und dann per 10 Wochenstundenregel exmatrikuliert wurde
    - hab bis jetzt ca 6 Jahre gearbeitet
    - jetzt würd ich gern ein Studium (Informatik) an einer Uni beginnen und bin am zweifeln ob das mit der Studienberechtiungsprüfung nochmals möglich ist, da es zumindest in diesem Antrag angesprochen wird und es in manchen anderen Quellen aber bereits Voraussetzung ist, keine bereits vorher erfolglose Studienberechtigungsprüfung abgelegt zu haben (ich nehme an mein obiger geschilderter Versuch ist unter „erfolglos“ einzustufen)


    Das ist gesetzlich geregelt: https://www.ris.bka.gv.at/Gelt…587&FassungVom=2010-09-30. In § 15 sind die zwei Wiederholungsmöglichkeiten geregelt. Für Krankheitsfälle gibt es zusätzliche Ausnahmeregelungen. Ich nehme an, die Klausel zur "erfolglosen" Studienberechtigungsprüfung in diversen Formularen bezieht sich auf Fälle, wo alle Wiederholungsmöglichkeiten aufgebraucht sind.


    Ganz generell: mir fällt überhaupt keine Prüfung innerhalb oder außerhalb des Uni-Systems ein, für die es keine Wiederholungsmöglichkeit gibt, alleine von dem her wäre es unwahrscheinlich dass es da keine Möglichkeiten gibt. Im konkreten Fall wäre ich mir auch nicht so sicher ob überhaupt ein negativer/"erfolgloser" Antritt vorliegt (die Einzelprüfungen waren ja positiv, ich denke es ist eher ein unvollständiger Antritt).


    Frag am besten mal bei der Studienabteilung nach, die kennen sich da aus.

    Ich kann mich erinnern dass anno 2005 schon im Prolog zum Studium der Satz gefallen ist: "Ein Informatiker muss programmieren können, aber nicht unbedingt programmieren." Ich finde das sehr richtig. Algorithmisches Denken ist absolut notwendig, und auch irgendwann mal eine Programmiersprache praktisch intensiver verwendet zu haben. Auf der anderen Seite gibt es natürlich viele die letztendlich nicht oder nicht viel programmieren; trotzdem wird man die Denkweise brauchen (sofern man nicht später in eine völlig andere Branche wechselt, was es ja auch gibt).


    Was mich etwas stört ist das Festmachen der Fähigkeiten an konkreten Technologien: du sollte diese oder jene Sprache, dieses oder jenes Framework perfekt beherrschen. Es schadet nicht wenn man es kann, aber das ist eher die Folge davon dass man es schon mal verwendet hat. Technologien auf Vorrat lernen (wie in diversen Aus- und Weiterbildungen praktiziert) macht wenig Sinn. Wichtiger ist dass man exemplarisch mit einigen Technologien gearbeitet hat um ein Gefühl zu bekommen. Wenn man dann irgendwann mal was braucht das man noch nicht kennt, dann kann man sich das relativ schnell aneignen. Den umgekehrten Weg kenne ich von der HTL, wo wir 2 Jahre vergeudet haben um das Java 1.4 SDK zu nahezu 100% zu lernen. Das Wissen war dann nicht nicht nur nach der Matura schon veraltet (u.a. wegen der Einführung von Generics), sondern es geht auch am Zweck vorbei. Es gab da ein paar Kandidaten die zwar die Unterschiede zwischen diversen Collection-Klassen runterbeten konnten, aber kein wirkliches Gespür für Algorithmen hatten. Wenn man dagegen die Konzepte verstanden hat kann man recht flexibel zwischen Sprachen und Frameworks wechseln. Ich will auch keinen rein theoretischen Unterricht, aber wenn man sich da nur einen Teil anschaut und den Rest bei Bedarf nachschlägt ist das allemal sinnvoller.

    Mir ist nicht klar, warum du mein Problem nicht verstanden hast bzw. warum es für dich offenbar nicht nachvollziehbar ist.


    Ich kann eben von meinem Programm heraus nicht auf die Bildschirmpositionen zugreifen, weil diese in als "private" deklarierten Variablen gespeichert sind! Wenn ich das könnte, wäre die Angelegenheit trivial und ich hätte diesen Thread nicht gestartet.


    I see. Es klang für mich oben so als ob du nach einer Möglichkeit zur automatischen Sortierung suchst. Wenn die Koordinaten auch nicht public sind, dann geht das natürlich nicht.


    Boost hat eine Graphenbibliothek dabei die ich verwende. Ich verwende es nicht für visuelles Layouting, aber es wird unterstützt, und einer kurzen Recherche nach kann es was du brauchst.


    Ansonsten, wenn es wirklich nur am access modifier liegt, vielleicht kann man das über einen Patch für die source-Version hinbiegen.

    Nunja, man könnte zum Beispiel nach der Y-Koordinate sortieren, oder eben primär nach der Y- und sekundär nach der X-Koordinate.


    Das meine ich mit custom criterion.


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    Wenn der Benutzer die Reihenfolge der Knoten ändern möchte, indem er den letzten Knoten stark nach oben verschiebt, ist relativ klar, was er damit meint. Genau das wird von GraphViz nicht berücksichtigt. Die Knoten werden zwar von oben nach unten in der Reihenfolge angezeigt, wie sie im Array gespeichert sind. Verschiebe ich aber einen Knoten, hat das keinen Einfluss auf die Reihenfolge im Array. Schließe ich das Fenster und öffne es erneut, werden die Knoten wieder in der ursprünglichen Reihenfolge angezeigt.


    Ich finde es macht Sinn die interne Repräsentation nicht zu ändern nur weil sich die Eigenschaften der Knoten (die Koordinaten) ändern. Es ist ja für den Benutzer im Prinzip egal wie die Objekte intern gespeichert werden.


    Wenn du für eine bestimmte Anwendung eine solche Sortierung brauchst, was spricht dagegen sie selbst vorzunehmen?

    Wonach genau soll sortiert werden?


    Sobald es (mindestens) zweidimensional ist gibt es keine eindeutige Ordnung der Koordinaten mehr. Vermutlich ist das auch der Grund wieso GraphViz keine fix fertigen Methoden anbietet. Ich nehme an du hast irgendein custom criterion im Kopf, das man aber wohl mit jeder Bibliothek implementieren kann.

    Im Vergleich zu früher waren irgendwie auch viel mehr Fragen zu meiner Freizeit dabei - im Sinne von "programmierst da eh? Hast was auf Github?"


    Ich weiß nicht wie die Frage genau formuliert wurde, aber wenn man als Antwort wirklich erwartet dass man als Hobby Programmieren hat, dann würde ich das schon eigenartig finden. Nicht weil sich ein Informatiker nicht dafür interessieren soll (soll er schon), sondern weil man das ab einem gewissen Lebensabschnitt nicht mehr als Hobby machen sollte sondern als Beruf. Wie viele andere hier habe ich in jüngeren Jahren ständig in der Freizeit irgendwelche Hobbyprojekte durchgeführt. Heute programmiere ich immer noch (teilweise entscheide ich auch was). Aber auch wenn ich das manchmal immer noch am Wochenende zu Hause mache und es auch Spaß macht, ist es doch keine Freizeitbeschäftigung mehr sobald mich jemand dafür bezahlt und auf Ergebnisse wartet. Als DI noch in der Freizeit programmieren klingt für mich eigentlich nicht gut, sondern eher im Gegenteil: man muss es in der Freizeit machen weil man es noch nicht geschafft hat es zum Beruf machen zu können.

    Ich habe die Gründe für die Trennung von der Fsinf nicht so genau verfolgt da ich auch schon länger kein Student mehr bin. Als einer der ehemals aktivsten User muss ich aber sagen dass mir keinerlei fragwürdigen Postings in Erinnerung sind. Im Gegenteil, ich habe immer gefunden dass der Umgang hier viel zivilisierter ist als in anderen Foren (einschließlich Foren von Tageszeitungen, die viel stärker kontrolliert werden) und die Inhalte sehr nützlich sind. Zwar habe ich natürlich auch nicht jeden einzelnen Kommentar gelesen, aber es müsste sich seit 2011 (wo ich aufgehört habe hier täglich reinzuschauen) schon sehr viel geändert haben, wenn plötzlich massenhaft unangemessene Postings zu finden wären.


    Die Aktivitäten hier sind offenbar stark zurückgegangen. Ich weiß nicht ob es einen Zusammenhang mit diesem Konflikt gibt, denke mir aber dass es vor allem an der Popularität der Facebook-Gruppen liegt. Das ist sehr schade, weil ein Forum für diesen Zweck meiner Meinung nach sehr viel übersichtlicher ist und die Dinge auch besser archiviert sind. In einem Forum sehen alle die neuen Postings in allen Subforen, daher können ältere Studierende (oder Ex-Studierende wie mir) auch die Fragen der jüngeren lesen und beantworten (auch Lehrende einschließlich dem damaligen Studiendekan haben hier früher oft rein geschaut). In FB-Gruppen sieht man immer nur die Kommentare der eigenen Gruppen. Da sich wohl niemand in X Gruppen von LVAs anmeldet, die er längst absolviert hat, ist der Austausch viel geringer. Man müsste die Vorteile des Forums bewerben.

    Ich persönlich finde, dass Noten gar nichts aussagen außer, dass man gut im Auswendiglernen ist aber sagt nix darüber aus ob man intelligent ist oder nicht so.... Schüler A ist eher aber merkt sich Dinge leicht und hat deswegen gute Noten - Schüler B ist sehr interessiert und lernt viel aber ihm liegt das Auswendiglernen nicht und ist mehr der praktische Typ was leider in der Schule eher zu kurz kommt und seine Noten sind deswegen eher mittelmäßig. Ist jetzt A intelligenter weil er bessere Noten hat als Schüler B weil ihn das auswendiglernen nicht interessiert bzw. er sich Dinge nicht leicht merkt? Leider wird man oft an den Noten gemessen ob man intelligent ist und bei Bewerbungen schaut man halt auf die Noten...


    Dabei unterstellst du dass in allen Fächern auswendig gelernt wird, was unter anderem in technischen Fächern oder auch in Sprachen nicht unbedingt der Fall ist, jedenfalls wenn sinnvoll geprüft wird.


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    ich persönlich finde, dass die gar nix aussagen, denn wenn man in der Schule oder auf der Uni super Noten hat, heißt das noch lange nicht, dass man auch super im Job ist... Für die meisten Menschen ist man aber intelligent wenn man super Noten hat und man denkt nicht daran, dass es auch Menschen gibt, denen das Auswendiglernen einfach nicht liegt aber sie sehrwohl intelligent sind... Man wird leider oft aufgrund der Noten "abgestempelt"... unser (krankes) System halt...


    Kommt immer auf den Job an. Natürlich wird es für Leute mit mittelmäßigen Noten zum Glück auch Jobs geben in denen sie sehr gut sind - aber dort sind dann halt andere Fähigkeiten gefragt als sie in den Fächern vermittelt wurden wo sie sich schwer getan haben. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen dass jemand der in einer HTL jahrelang schwach im Programmieren war und sich schon bei Übungsbeispielen schwer getan hat, dann plötzlich in einem richtigen Entwicklungsprojekt super ist. Was nicht heißt dass solche nicht in anderen Bereichen gut sein können. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung dass die dann später irgendwas anderes gemacht haben. Jemand der immer schwach in Deutsch war wird nicht plötzlich ein toller Zeitungsredakteur werden. (Wobei da natürlich nicht eine einzelne Note zählt, sondern das Gesamtbild über Jahre.)


    Kurz gesagt: Noten beurteilen die Fähigkeiten in bestimmten Themenbereichen und haben dort meiner Ansicht nach auch eine gewisse Aussagekraft, sie beurteilen aber nicht die Intelligenz allgemein bzw. die Aussichten auf einen guten Job.

    Ich dachte immer, harte Arbeit hätte etwas mit Moral zu tun.


    Überhaupt nicht. Man kann fleißig und skrupellos oder auch faul aber moralisch sein (wobei Fleiß wieder was anderes ist als Erfolg/Intelligenz). Vielleicht verwechselst du Arbeitsmoral mit Moral.


    (Btw.: Matura mit 1,0 mag in der Gesamtbevölkerung das eine oder andere "Boah" auslösen und ist schon toll - ich will niemandem was absprechen, aber nobelpreisverdächtig muss man dafür auch nicht sein. Hier im Forum gibt es sicher einige die das geschafft haben.)

    Fuer mich gibts keine waehlbare Partei, derzeit :(


    100% Übereinstimmung gibt's nie. Aber dass bei so einer großen Auswahl (Kleinparteien eingerechnet) jeder völlig unwählbar ist, das kommt mir ein bisschen wählerisch vor. :engel:


    Edit: Am 18. August ist es dann übrigens fix, es möge dann der übliche Poll eröffnet werden.

    Tjo... hoffen wir mal der neuerliche Aufschwung wird von aeusserst kurzer Dauer sein, net woah?


    Ja, ich geb's zu, ich kann auch keine 4 Jahre in die Zukunft schauen. Gratuliere, du hast mich entlarvt. ;)


    Es ist nicht der erste Obmannwechsel der zu einem massiven Aufschwung geführt hat, und ich gehe mal davon aus dass er wieder nur von kurzer Dauer sein wird. Aber es ist halt seit langem das erste mal seit langem wo man die realistische Chance hat das in einen Wahlerfolg umzumünzen, bevor die Umfragewerte wieder abfallen. (Was glaubst du warum sie so schnell Neuwahlen wollten?)


    1. ob jemand tatsächlich ungelöste (und - im Gegensatz z. B. zum P-NP-Problem - realistischerweise innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens lösbare) Probleme der Informatik kennt, deren Lösung einen hohen Grad an logisch-analytischer Intelligenz erfordert (ich spreche von einem IQ um die 160, also vier Standardabweichungen über dem Durchschnitt),


    Ich glaube, wenn ein Problem so exakt definiert wäre wie du erwartest (klingt jedenfalls so dass du davon ausgehst), und jemand außerdem schon weiß dass es "in vernünftiger Zeit lösbar ist", dann wäre die wesentliche Frage eh schon beantwortet und es bliebe gerade noch ein Engineering-Problem. Wirklich ungelöste Probleme haben es irgendwie an sich dass man weder weiß wie lang es dauert noch wie intelligent man sein muss um sie zu lösen, und oft ist nicht mal die Fragestellung ganz klar. Die wirklich exakt formulierten ungelösten Probleme sind wohl die, an denen sich schon so viele die Zähne ausgebissen haben dass einem niemand abkaufen wird gezielt auf eine Lösung hinarbeiten und in 3 Jahren eine Lösung präsentieren zu können (IQ hin oder her). Aus diesem Grund sind die Fragestellungen, jedenfalls in meinem Bereich, heutzutage viel offener (auch die Herausarbeitung einer genauen Fragestellung ist schon Teil der Forschungsarbeit), als sie das etwa im Hilbert-Programm waren.

    Danke für die vielen zahlreichen Antworten, aber wie sieht es eigentlich mit der Tätigkeit als Lehrer/Dozent aus ?
    Ist eine Karriere als "Informatik-Lehrer" sinnvoll ? Bzw. eine Option ?


    Wie die rechtlichen Voraussetzungen in Deutschland sind weiß ich nicht.



    In Österreich: grunsätzlich ja. Mit normalem Informatik-Studium (kein Lehramt) brauchst du dafür aber ein bisschen Berufspraxis und musst Didaktik-Kurse nachholen (die vor kurzem meines Wissens nach sogar formal in ein Bachelor-Studium umgewandelt wurden, das aber im Umfang viel geringer ist als ein "richtiges" Bakk). Wenn du fix Lehrer werden willst, mach gleich ein Lehramtsstudium, andernfalls lässt einem das normale Studium meiner Meinung nach mehr Optionen.

    Viele Firmen schreiben elendig lange Listen mit Anforderungen, die total überzogen sind und fern von Realität.


    Ich frage mich bei solchen Angeboten immer ob es überhaupt Leute gibt die sich dort bewerben. Und wenn ja, ob auch nur einer davon diese Anforderungen wirklich erfüllen kann.


    Wäre ich z.B. auf der Suche nach einem Job in der Industrie, dann käme ich niemals auf die Idee mich irgendwo zu bewerben wo ungefähr 20 Skills der Art "Umfangreiche Erfahrungen mit Framework XY in Version Z" verlangt werden, wenn ich vielleicht nur 3 davon erfüllen kann. Bei der Fülle von Technologien (viele Programmiersprachen, für jede davon zig Frameworks) kann man - auch wenn man praktische Erfahrung hat - schlicht nur einen kleinen Teil kennen, mit dem man halt bisher gearbeitet hat. Die anderen bringt man sich bei Bedarf schnell bei, und das ist glaub ich die wichtigste Fähigkeit eines guten Informatikers. Klassen- und Methodennamen sind ja austauschbar. Auch wenn die Firmen, wie du schreibst, vielleicht im Endeffekt eh davon ausgehen dass niemand das alles wirklich erfüllen kann und die Listen überzogen sind, so ist es für den Bewerber einfach schwer erkennbar was davon nun tatsächlich relevant ist und was nicht.


    Sehr viel sinnvoller ist es, wenn da ein paar wenige Punkte stehen auf die es wirklich ankommt: vielleicht 2-3 eher allgemeinere technische Skills (z.B. Erfahrung mit OOP) bzw. Technologien auf die es wirklich ankommt (aber nicht jedes einzelne Detail das irgendwo im Projekt vorkommt), dazu Lernfähigkeit, analytisches Denken, soziale Skills. Da kennt man sich aus und fühlt sich eher angesprochen denk ich.

    #count{ ... } ist kein Funktionssymbol sondern ein Aggregat. Aggregate dürfen verwendet werden falls sie jemand aus anderen LVAs kennt (in dieser wurden sie nicht vorgestellt). Das Beispiel lässt sich aber natürlich auch nur mit den in dieser LVA vorgestellten Sprachfeatures lösen.

    Liebe Studierende!


    Am Institut für Informationssysteme, Arbeitsgruppe für KBS, sind wieder diverse Themen für Diplomarbeiten verfügbar, insbesondere im Bereich Answer Set Programming. Mögliche Themen sind beispielsweise die Implementierung von Anwendungen und Erweiterungen von ASP und die Implementierung von alternativen bzw. erweiterten Semantiken von Logikprogrammen.


    Falls Sie die LVAs der Arbeitsgruppe (z.B. EWBS, KBS, etc.) interessant gefunden haben und ein Thema aus diesem Bereich suchen, melden Sie sich bitte bei uns.

    Wie gross ist der Teil ausserhalb von Programmieren?


    Das ist der weitaus größere Teil, wobei dabei aber oft Denkweisen gefragt sind die man vom Programmieren kennt. Wer mit dem Hauptziel an die Uni kommt, nur programmieren zu lernen, wird meist nicht glücklich.


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    Wie ist dan mit dem Studieren, wenn man ein Thema schon kennt? Kann man die Vorlesungen uberspringen oder so?


    Man muss mit wenigen Ausnahmen nicht in der Vorlesung sitzen, aber die Prüfung musst du trotzdem ablegen (es kann ja jeder behaupten es schon zu können ;) ).


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    Und wisst ihr vielleicht, welche Programmiersprachen an der TU Wien gelehrt werden? Ich wurde mir Java denken, wie an vielen anderen Universitaten, aber von C++ umzusteigen wird hoffentlich nciht schwierig.


    Derzeit Java als Mittel zum Zweck, in manchen Fächern vielleicht andere Sprachen. Aber jeweils mit dem Ziel dass du dir selbst Sprachen beibringen kannst die du brauchst.


    Ich versuch's mal so: Wenn du Taxifahrer werden willst, dann würdest du auch nicht fragen mit welchem Auto die Ausbildung stattfindet. Wenn du ein neues bekommst solltest du nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auch damit fahren können. Und vor allem solltest du nicht nur fahren können sondern auch wissen wohin es geht (d.h. fahren ist nur ein Teil des Jobs, so wie Programmieren nur ein Teil des Studiums ist).


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    Was ist eigentlich mit der Alternative Computer Science? So weit ich das verstanden habe, ist man nach SE Engineer und nach CS Wissenschaftler. Stimmt das?


    Das sind nur Begriffe. An der TU gibt es kein allgemeines "Computer Science", sondern mehrere Zweige, wovon SE einer ist. Nach dem Bakk ist man meistens generell eher Engineer, egal wie das heißt. Auch nach dem Master eher noch, aber das kommt auf den Zweig und die Uni an.