Posts by mtoman

    Wie WoG schon geschrieben hat: ja, das wurde vor einiger Zeit vorgeschrieben. Viele halten sich dennoch nicht daran (speziell bei LinkedIn etc.) oder führen einfach das KV-Mindestgehalt an.

    Meiner Meinung nach tun sich die Unternehmen gerade mit letzterem keinen Gefallen, aber gut... :).


    Interessant ist dann allerdings, welche Einstufung sich die Firmen vorstellen - manchmal sieht man durchaus "AT" (https://www.wko.at/service/kol…tionstechnologie-2019.pdf und https://www.wko.at/service/kol…tionstechnologie-2019.pdf) Einstufung für doch eher umfangreichere Entwicklungstätigkeiten.

    Sehe ich auch als zu wenig, aber wie in anderen Postings erwähnt habe ich den Eindruck, dass diese 3.5k in Österreich so eine beliebte Nummer sind (ich möchte nicht sagen Obergrenze).

    Für Techies.

    Bei den Verkäufern "die das Geld bringen" gibt es kein Limit ;).

    Leider ist es im Gegensatz zu Berufseinsteigern sehr schwer, da Zahlen zu nennen/finden. Anekdotisch kenne ich von 3k brutto bis 6k+ alles. Kleine Firmen scheinen bei über 3.5k gerne zu schwitzen beginnen. Größere bei 4.5k. Altverträge haben oft viel bessere Konditionen und Gehälter...

    14x im Jahr sei angemerkt.


    Persönlich würde ich da versuchen um die 5k zu bekommen, aber keine Ahnung ob realistisch ;). Da kann man fast schon 2 jüngere Leute einstellen...

    Nein, für reguläre Wohnungen gibt es ja genug Seiten. Aber bei Genossenschaftswohnungen gibt es oft nur ein sehr kurzes Zeitfenster und dann oft first come-first serve (abgesehen von Freunderlwirtschaft). Gerade günstigere Wohnungen und Reihenhäuser mit Garten sind meistens innerhalb einer halben Stunde wieder weg weil schon zuviele Leute angemeldet.

    Ursprünglich habe ich es für das Wiener Wohnservice verwendet, da es dort ähnlich lief. Dort wird jetzt aber nach anderen Kriterien verliehen.

    Witzigerweise habe ich kurz vor dem Posting einen ähnlichen thread auf reddit gelesen.

    Bei mir ist es so, dass sich mein Leben im Vergleich zu meiner teenie Zeit natürlich massiv geändert hat. Kinder, Hund, Haushalt... Augen, Rücken und Nacken sind auch nicht mehr so froh wenn sie ganzen Tag vorm Screen T-Rexen müssen. Insofern bin ich eher viel mehr am Lesen, Talks und Lectures ansehen.


    Weiters finde ich viele Dinge einfach nicht mehr spannend. Oft reicht das Wissen, dass ich XYZ "eh programmieren könnte wenn ich wollte" :). Zum anderen fällt mir auch nix mehr ein, was man nicht schon tausendfach auf Github oder in app stores finden würde.

    Probleme die mich interessieren, eine aber keine Hobby Projekte sondern vermutlich noch Jahrzehnte an globaler Forschungsarbeit ;).

    Bei Games ist es inzwischen fast noch schlimmer. Die gibt es inzwischen so im Überfluss dass mir selbst das Spielen schon fast vergeht ;).


    Das einzig nützliche side project das ich habe ist ein Wohnungsscraper der uns die letzten zwei Genossenschaftswohnungen besorgt hat. Daraus könnte man eventuell sogar Geld machen, aber ich komme nur selten dazu (falls jemand Interesse hat, mitzumachen ;)).

    Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich als Selbstständiger gemeint ist.... 15€*40*4 = 2400€ - wäre ein typisches Kollektivvertragsgehalt.


    Falls doch: leider erlebe ich es recht oft, dass monatliche Angestelltengehälter einfach runtergerechnet werden, obwohl das dann praktisch vielleicht die Hälfte ausmacht (ohne jetzt die üblichen Gründe alle zu bringen wie kein 13./14. Monatsgehalt, bezahlter Urlaub, bezahlter Krankenstand, Arbeitslosengeld, Abfertigung etc.)

    In dem Fall ists natürlich witzlos und sollte man unter 50€/h nicht anrühren - vor allem klingen die Anforderungen eigentlich eher nach erfahrener Fullstack-webdev.

    Upwork ist tatsächlich etwas mühsam. Ausserdem schneiden sie ordentlich mit.

    Und tatsächlich scheinen die meisten freelancer Plattformen eher für Software Firmen zu sein, die etwas auslagern. Endkunden sieht man eigentlich fast nie (ausser vermutlich "kann mir wir eine Website basteln?").

    Mit der internationalen Konkurrenz bewegen sich die Stundensätze auch in einem entsprechenden Bereich (oder Pauschalprojekte um 100$).


    Die meisten Anfragen bekomme ich eigentlich über LinkedIn und Xing sowieso von Firmen wie Hays. Aber fast immer tech Firmen, die einen "freelancer" suchen der dann für 6 Monate 40h/Woche vor Ort hockt (lol).


    Ich persönlich unterrichte jetzt eine LVA an einer FH, das lässt sich recht gut vereinbaren.

    Puh, gibt es nicht die Möglichkeit, beispielsweise eine FH zu machen oder ein HTL Kolleg statt sich das so seltsam mit Kursen dieser komischen institute zusammenzubauen? Aber vermutlich ein Politikum...


    Beileid wegen dem Bandscheibenvorfall. Ich tue seit Oktober rum und nach der 4. PRT (die jeweils für ein paar Wochen half und dann...) habe ich mich nun operieren lassen. Hoffentlich hilft es.

    Der typische Coder Job mit 8-10h am Tag in einem Büro vor der Kiste sitzen ist da allerdings auch nicht optimal.

    Als freelancer kann ich zum Glück meiste Zeit halb liegend auf der Couch arbeiten ;)

    Diese Diskrepanz wird ja überall diskutiert, egal ob Quora, Hackernews, Reddit oder Heise.

    Dass die beliebten Firmen soviele Bewerbungen bekommen, dass die Recruiter automatisierte Filtertools benötigen, ist mal klar.

    Bei den anderen ist es wohl so, dass es in Österreich einfach einen Haufen schlechtbezahlter, langweiliger crap jobs gibt. Es gibt dann wohl auch noch einige gutbezahlte langweilige Jobs im Enterprise-Bereich ;).

    Aber prinzipiell scheint die Bezahlung ein Punkt sein, wo sich sehr viele nicht einig werden. Umgekehrt haben die Firmen oft sehr genaue Vorstellungen, dass man genau ihren tech-stack in- und auswendig kennen sollte (nicht selten, dass man nach Versionsnummern gefragt wird - weil wer nur Java 7 kann, kann ja sicher kein Java 8 ;)).


    In den USA bekomme ich eher den google-induzierten whiteboard algorithmus-hype mit, der sich dann bei vielen anderen Firmen ebenfalls eingeschlichen hat. Und das bekommen die meisten Entwickler ohne Interview-Training halt nicht hin (wobei ich auch in Österreich schon mal gehört habe, dass jemand irgendeinen red-black-tree algo am whiteboard hätte erfinden sollen).

    Wobei ich bei uns eher mehr API-Trivia erlebe als sowas. Bin mir nicht sicher, was besser ist...

    wenn man wen kennt, der jemanden kennt ist es aber plötzlich meistens kein Problem mehr, wenn man keinen indexed trie in whitespace am whiteboard hinbekommt :).

    Hmm ist mehr nur Bauchgefühl aber würde vielleicht eher wegen HTL Abendkolleg schauen stattdessen...

    Oder gleich komplett self-learning mit den tausend freien Udacity/Coursera/edX/udemy Kursen und dann ein Portfolio aufbauen.

    Oder als Zwischending einen udacity nanodegree, sind aber auch nicht gerade günstig.


    Denke im frontend Bereich ist ein gutes Portfolio das Wichtigste. Für Backend und sonstige Entwicklung wird eine klassische Ausbildung aber schon als recht sinnvoll gesehen.

    Nein, hauptsächlich auch aus Privacy- und Security-Gründen.

    Ich habe beruflich mit zwei Startups zu tun, die open source (und offline) Alternativen anbieten:

    https://snips.ai/

    https://mycroft.ai/


    Aber in Wahrheit fehlt mir auch noch immer die Killer-Anwendung dafür.

    Wenn ich was runterhaue und dann den Roomba zu meiner Position rufen könnte, ja :).

    Aber das geht dann sowieso schon eher in Richtung Haushaltsroboter.

    Als Einstieg nach dem Kolleg finde ich es eigentlich gar nicht soo schlimm (gut allerdings auch nicht), da kenne ich genug Absolventen naturwissenschaftlicher Studien, die nicht mit mehr eingestiegen sind.


    Allerdings würde ich dann spätestens nach 2 Jahren schon einiges mehr erwarten - wobei sich als "normaler" Developer in kleinen Buden ohnehin fast alles zwischen 2-3.5k abspielt, netto ist das eigentlich sowieso nicht "einiges mehr". Da muss man dann halt eher zu den Banken etc. oder internationalen Firmen/ins Ausland (da gibt's dann halt gerade bei Altverträgen schon ganz andere Summen, allerdings oft auch ein Umfeld das einem liegen muss... ich bin Siemens mal schreiend davongelaufen ;))


    Wie gesagt - gut ists jetzt aber auch nicht, 2.4 oder so sollte schon machbar sein mit bissl Suchen.

    Als frischgebackener FH-Lehrender (nicht St. Pölten allerdings) kann ich nur sagen, dass die Stundenpläne typischerweise sehr starr und aufgrund der diversen Constraints (kleine Gruppengrößen, viel am Computer, viele externe Lehrende die nur hie und da können) halt kurz vor Semester mühsam hingebastelt werden, dass es sich irgendwie ausgeht.

    Nicht selten sind die Zeiten dann auch zB 8-18 Uhr durchgehend.

    Und nur die Hälfte machen und den Rest nächstes Semester wie an der Uni geht nicht.


    Ansonsten wie schon erwähnt: TU ist Fokus Informatik/Computing, nicht Gestaltung/Design.

    Wenn ich mir den Studienplan in St Pölten ansehe - sehr, sehr anders ;). Da würde ich mir die Inhalte noch sehr genau ansehen.


    In Wien gibt es übrigens noch die:

    http://www.sae.edu/

    Da ist sie mal wieder, die Einladung zu HackerX. Dieses Mal könnte ich vielleicht sogar hinschauen ;). Daher wollte ich fragen: War schon jemand von euch dort und möchte einen Erfahrungsbericht abgeben?


    Ich bin ja an sich nicht auf Jobsuche, aber networking halt bzw kleinere Freelanceprojekte gehen immer :).