Posts by M.R.B.E.

    Nein da geht es nicht um diskriminierung sondern um etwas anderes. Warum man immer von Diskriminierung ausgeht verstehe ich gar nicht. Nein ganz im Gegenteil aber ich möchte eine seperate Homosexuellen Seite ebenfalls haben also bitte erspart mir Diesen Diskrimierungs quatsch.


    Na geh, da werden die armen Homosexuellen eben auf eine eigene Seite verbannt? Wieso sollen die einen die anderen nicht eben sehen koennen? Voll das Gettho! Eben! :-(

    Es gibt in Österreich neben einigen Fachhochschulen sieben Universitäten, die eine gute Informatikausbildung anbieten: Uni Innsbruck, Uni Klagenfurt, Uni Linz, Uni Salzburg, Uni Wien, TU Graz und TU Wien.


    Wenn Ihnen das alles nicht geheuer ist, sollten Sie nicht vergessen, dass Informatik an weiteren sechs ausgezeichneten Universitäten unterrichtet wird, die ein besseres Betreuungsverhältnis als wir bieten können und die daher keine derartigen Beschränkungen einführen müssen.


    Das ist ein sehr interessantes Eingangs- bzw. Schluss-statement.

    • Die Fakultät reiht sich aktuell selbst in die "die Top-10 in Europa" ein. Spielen die anderen Fakultäten in einer ähnlichen Liga, sagen wir, den TOP 20? Also 7 Fakultäten aus Österreich also unter den TOP 20 Europa? Oder von mir aus... den TOP 30?
    • Auch die Erwähnung der Fachhochschulen sticht hervor. Aktuell werden fast alle FH-Bachelor-AbsolventInnen bei Inskription eines Masterstudiums an der TU Wien mit den maximal erlaubten 30 ECTS an Auflagen für ein Masterstudium belegt - sofern sie überhaupt zugelassen werden. Selbst die, nach den Worten der Studiendekane, "besten FHs Österreich" müssen 24 ECTS zusätzlich absolvieren. Es wurde vielfach (von euch Lehrenden!) klar gemacht, dass es dabei um eine prinzipielle Sache geht (ob es um "forschungsgeleitete Lehre" oder einen Minderwertigkeitskomplex geht, ist wohl eine Frage der Perspektive).
    • Besonders sauer stößt mir aber wirklich die Aussage insgesamt auf. Vor gerade mal zwei Jahren hat die Fakultät (auf ihrer Klausur) beschlossen, sie wäre die "führende Fakultät in Lehre und Forschung" Österreichs. Ich hab seit dem auf zahllosen Studienkommissionssitzungen, Fakultätsbesprechungen und informellen Gesprächen immer wieder eine große Geringschätzung gegenüber der übrigen Fakultäten/Universitäten (natürlich auch gegenüber dem alten Erzrivalen, der Uni Wien) erlebt.

      • Nur damit meine Mitstudierenden auch ein Gefühl dafür bekommen, was die werten Lehrenden von sich so halten... Damals wurde auch über die Qualität in der Lehre diskutiert. Es gab dann einen Konsensbeschluss, dass "die Lehrenden an der Fakultät durchwegs ausgezeichnete Lehre machen, aber bei den externen Lehrenden gibt es Qualitätssenken". Man muss sich das mal vorstellen: Da sitzen also rund 50 Lehrende im Kreis, und beschließen nach langer Diskussion, dass sie eigentlich alle Toll sind und alle Probleme wo anders liegen. Was für eine intellektuelle Meisterleistung!



    Lügen wir uns doch nicht in die Tasche: Die Lehrenden an unserer Fakultät sehen ihre eigene Fakultät an der Spitze und allen anderen Fakultäten überlegen - belegbar durch Beschlüsse der Fakultät und zahlreiche Aussagen. Die Fakultät will den Studierenden kein "anderes gutes Informatikstudium" nahelegen, sie will die Studierenden "nach unten abschieben". Sowohl diese Selbstwahrnehmung als auch die daraus resultierende Handlung sind widerlich.


    Dass die Ausbildungsqualität letztlich immer noch akzeptabel ist


    Erneut ein interessantes Statement, wenn ich bedenke, wie oft ich in den letzten Jahren gehört habe, wie schlecht unsere AbsolventInnen nicht wären (Vielleicht sind wir ja doch nicht unter den Top 10?). Oder wie ist das jetzt - ihr Lehrenden seits eh so toll, aber wir Studierenden sind noch immer so schlecht? Bis vor ein, zwei Jahren war jedenfalls die "sehr schlechte Qualität unserer AbsolventInnen" in aller Lehrenden Munde. Selbstverständlich wurde dabei nie über sich selbst reflektiert.


    Vor diesem Hintergrund haben die Fakultät, die TU Wien und die anderen Unis Maßnahmen gesetzt, um eine bewusstere Wahl des Studiums und des Studienortes zu erreichen:
    Self-Assessment Test
    Studieneingangsgespräch
    Prolog
    Studieninfo
    Werbung für Informatik an anderen Standorten


    Hmm nagut:

    • Self-Assessment Test: Die Fakultät hat nicht viel dafür getan. Im übrigen hab ich ihn gerade gemacht und hab nicht sehr gut abgeschnitten. Darf ich noch studieren? :-)
    • Studieneingangsgespräch: Viel Aufwand, keine Evaluierung. Vom ursprünglichen Konzept (z.B.: Wir stolz ihr am Anfang darauf wart, dass nur Habilitierte STEGs machen - und jetzt?) ist nichts übrig geblieben. Der sinkende Frauenanteil stört eigentlich alle außer ein paar männliche Lehrende an unserer Fakultät.
    • Der Prolog war mal toll und ist in den letzten Jahren immer mehr in den Hintergrund getreten. Im kommenden Semester wird er bereits im September abgehalten, womit viele Zivildiener/Bundesheerler und Menschen mit Heimplatz ausgeschlossen werden.
    • Studieninfo... Du meinst den Flyer mit einer Spalte über ein Studium? Steinhard sein Geschwafel am Beginnersday? Wenn wer Informationen zum Studium vertreibt und anbietet, dann wir.
    • Werbung für Informatik an anderen Standorten... ist mir noch nicht aufgefallen. Kannst du ein Beispiel nennen?



    Das liegt wohl daran, dass wir von verschiedenen Voraussetzungen ausgehen. Wir können die doppelte, dreifache, hundertfache Zahl an Studierenden "betreuen", wenn Qualität kein Kriterium ist: Machen wir aus jeder VO einen Film zum Heimstudium, Übungsbeispiele und Multiple Choice Tests werden von TutorInnen korrigiert und benotet (ist verboten und didaktisch fragwürdig, aber wen kümmerts), und zum Schluss bekommt jeder ein Diplom.


    Interessant, was du unter dem von der Fakultät beeinflussbaren Rahmens verstehst. Ixi hat das ja nicht definiert, du unterstellst ihr/ihm aber gleich mal, "Qualität" wäre für sie/ihn "kein Kriterium". Im übrigen machen viele Elite-Unis auch in der Qualität in der Lehre der TU Wien einiges vor. VOs auf Video gehören dort z.B. zum Standard.


    Es ist Tagträumerei mit dem MIT und anderen Elite-Unis konkurrieren zu wollen; solche Unis verfügen über Budgets jenseits dessen, was der österreichische Staat jemals bereit sein wird für seine Studierenden auszugeben. Es muss aber unser Ziel sein, mit guten deutschen, englischen, französischen, Schweizer Unis mitzuhalten


    Eines der Statements, die ich mir aufschreibe um sie im richtigen Moment zu zitieren. Erst in der letzten Studienkommissionssitzung wurden wir ja mit einem Vortrag über aus dem Zusammenhang gerissenen Teilen der Studienpläne der ETH Zürich (Zitat Wikipedia: "ETH Zurich is consistently ranked among the top universities in the world.") beglückt. Wie du sicher weist, ist das bei weitem kein Einzelfall. Willensbekundungen, dass die TU Wien (Budget: 230 Millionen Euro, Wissenschaftliches Personal: 3300, 27 000 Studierende) mit dem MIT (Budget: 10 Mrd. Euro, 1000 Lehrende, 10 000 Studierende) oder der ETH Zürich (Budget: 1.3 Mrd. Euro und 17 000 Studierende) gleichziehen soll, sind doch an der Tagesordnung. Manchmal wird immerhin nicht so hoch gegriffen, da darfs auch die RWTH Aachen sein (Budget: 750 Mio. Euro, 8 000 MitarbeiterInnen, 35 000 Studierende).



    Ich kann Ihnen nicht folgen. Was verstehen Sie unter Verschulung? Ich sehe auch nicht, welche Rolle die FHs in dieser Diskussion spielen (außer dass diese über ein besseres Betreuungsverhältnis verfügen).


    Du kannst dem WIRKLICH nicht folgen? Da fallen mir ja aus dem Stegreif mehrere protokollierte Wortmeldungen aus Studienkommissionssitzungen ein, auch als du dort noch Vorsitzender warst. Und die kamen nicht von den Studierenden, sondern von den Lehrenden. Ich denke die Verschulung lässt sich aber ohnehin leicht belegen: Die Zahl der VOs im ersten Studienjahr ist von Sieben im Jahr 2001 auf Zwei im Jahr 2011 gefallen - letztere sind die beiden Mathematik-VOs und werden nicht von unserer Fakultät abgehalten.


    Ich denke, die starke Verschulung unserer Studien im Vergleich zu von vor zehn Jahren steht wohl außer Streit. Du wirst keinen Studierenden finden, der das aktuelle Studium nicht einer Schule gleichsetzen würde. Im übrigen kenne ich auch niemanden, der "forschungsgeleitet" bei der Lehre im gesamten Bachelor nicht als Scherz betrachtet. Ich kann "Verschulung" übrigens für dich auch noch mal definieren: Weg vom "SF-Niveau" ("SF" steht für "Salzer-Freund" oder man könnte auch sagen, "Studi-Freundlich") hin zum aktuellen, entmenschlichten und entmündigenden System, in dem den Studierenden mit Misstrauen und Hochnäsigkeit gegenübergetreten wird. Das aktuelle System ist, im Gegensatz zum alten System, von Uli Schmid ja leider unbenannt geblieben (Ich hoffe den studentischen LeserInnen dieses Posts ist klar, dass "Studi-Freundlich" von Uli Schmid sehr negativ gemeint war).



    Ok, ein Troll ...


    Ich könnte das Kompliment im Namen von Ixi natürlich auch zurückgeben. Wenn man vom zweiten Satz ("typisch österreichische Variante...") absieht, weist du aber denke ich sehr wohl, dass da etwas dran ist. Formale Methoden ist das beste Beispiel, allein schon die Begründung, warum diese LVA noch immer im Studienplan einiger Masterstudien steht. Aber manche Vortragende (nicht du, ich weiss) sagen ja genau das, was Ixi unterstellt - im FMI-Vortrag.


    Ja, natürlich. Aber das ist seit vielen Jahren die Normalsituation in Massenstudien: Bei Lehrveranstaltungen mit Personalengpässen bilden sich unweigerlich Warteschlangen. Mit dem 2011er-Studienplan versuchen wir, die Engpässe ab dem 3.Semester zu vermeiden, in dem wir dort nur noch jene Leute haben, die zumindest das erste Semester absolviert haben. Bisher gab es zahllose Leute, die an LVs des ersten Jahres gescheitert sind, das Studium nie abgeschlossen haben, aber durch die LVs höherer Semester gegeistert sind. Wenn diese Rechnung nicht aufgeht, dann werden sich die Warteschlangen auch in höheren Semestern bilden.


    Oft behauptet, nie belegt - wie die meisten anderen Anschuldigungen, die von Seiten der Fakultät "den Studierenden" so an den Kopf geworfen wurden. Immerhin ein Lichtblick: Wir (also die Studierenden) werden noch vor dem Wintersemester eine definitive Aussage dazu treffen können. Es ist mir unbegreiflich, wie eine Menge derart gebildeter Menschen eine Debatte ohne irgendeinem statistischen Datenmaterial führen kann. Und wenn dann welches geliefert wird und vielleicht unangenehm ist, ist es natürlich "nicht aussagekräftig".


    So, und ich denke ich habe nun wirklich genug Zeit in diesen durchsichtigen Rechtfertigungsversuch investiert. Wir alle (die Lehrenden und die Studierenden) wissen doch eh, was Sache ist:

    • Die Fakultät verliert sich immer mehr in absurden Träumen über die eigene Großartigkeit.
    • Weil Realität und Traum nun mal sehr weit auseinander klaffen, wird absurd und mit immer wieder wechselnden, beliebig austauschbaren Argumenten argumentiert. Die Posts hier sind ein wunderbares Beispiel.
    • Schon die STEOP in der aktuellen Form wurde geschaffen, um möglichst viele Studierende los zu werden. Mit dem selben Ziel wurde der Schwierigkeitsgrad der LVAs künstlich in die Höhe geschraubt. Didaktische Überlegungen haben bei beidem keine Rolle gespielt. In ihrer Härte ist die STEOP an der TU Wien übrigens einzigartig.
    • Die Studierenden werden von den Lehrenden nicht mehr als Teil der Fakultät, sondern als lästiger Klotz am Bein gesehen. Studierende werden generell als Faul und Dumm abgestempelt, Ausnahmen bestätigen höchstens die Regel. Uns, dem faulen und dummen Pack, kann man auch bedenkenlos existenzbedrohende Studienzeitverzögerungen zumuten.
    • Die aktuell geplanten Zugangsbeschränkungen sind rechtswidrig. Sie widersprechen offensichtlich dem UG02, der TU Satzung und dem Studienplan - und zwar wirklich jedem einzelnen Dokument.
    • Wie bei der STEOP liegen den aktuell geplanten Zugangsbeschränkungen keine didaktischen Überlegungen zugrunde. Sie entstehen viel mehr aus einem diffusen Gemisch aus einem Wunsch an eigener Größe, dem Glauben an die eigene Größe, der Erkenntnis mangelnder eigener Größe und einer grundsätzlichen Verachtung gegenüber den Studierenden.


    mfg, Mati
    (wie aus meiner Signature ersichtlich, bin ich von der FSINF.)

    Was ich noch vergessen habe: Wie dilletantisch (oder vielmehr: arrogant) die Umsetzung von eVoting bei den OeH-Wahlen war, ist unbeschreiblich. Das solche Leute an irgendeiner Uni auch nur irgendwas ueber Software-Entwicklung sagen duerfen, ist der eigentliche Skandal. Nur ein paar Dinge, die mir im Nachhinein noch so einfallen:


    * Die Wahlkommissionen durften den elektronischen Wahlzettel, den WaehlerInnen zu sehen bekamen, vorher nicht sehen. (Resultat war u.a., dass Fraktionsnamen falsch geschrieben waren. Das zu ueberpruefen ist eine der Aufgaben der WaKos)
    * Die Wahlkommissionen bekam ganze System (das ja auch waehrend den Papierwahlen fuer den gesamten Ablauf verwendet werden *musste*) vorher nicht zu Gesicht. Die Benutzbarkeit war - hoefflich gesagt - stark eingeschraenkt.
    * Bei der gesetzlich vorgesehenen Einsichtnahme in den Sourcecode (ca. 8h, wenn ich mich recht erinnere) durften die WaKos nur aus der Entfernung den Code begutachten, waerend die Entwickler herunterscrollten. Als ein Kommentar a la "FIXME" auftauchte und nachgefragt wurde, was das ist, mussten (nein, das ist kein scherz!) die WaKo Mitglieder rausgehen, warten und nachher weiter den Code anschauen, wo das Kommentar verschwunden war, die Existenz des Kommentars wurde geleugnet.
    * Die Wahlkommissionen hatten keine Moeglichkeit zu ueberpruefen, ob das zur Wahl verwendete System tatsaechlich dem, in das Einsicht genommen wurde, entspricht.
    * Die Wahlkommission hatte keine Moeglichkeit, den korrekten Ablauf der Wahl (bzw. die Auszaehlung der elektronisch abgegebenen Stimmen) zu ueberpruefen.


    ... das ist jetzt wirklich nur das, was mir nach 3 Jahren noch einfaellt, hab sicher die schlimmsten Sachen noch vergessen.


    mfg, Mati


    PS: Als Offenlegung gedacht: Ich bin nicht nur bei der FSINF sondern auch bei der TU*Basis engagiert und hab dort die letzten 3 Wahlen die Wahlen abgewickelt (z.B. Entsendung in die Unterkommissionen und Hauptwahlkommission, etc.) und war deswegen sehr an der Sache beteiligt.

    Ohne die Arbeit zu kennen, aber: Lieber uneigennützig und bestmöglich von Experten einer Universität gelöst, also von irgendwelchen teuer bezahlten Schnarchnasen aus der Privatwirtschaft.


    Auf e-Voting wurde ja bereits hingewiesen. Und uneigennuetzig? Eins kann ich dir versichern: Die machen nichts gratis. In einem Rechnungshofbericht von 2005 zur eCard (Artikel auf heise) heisst es:


    Quote from Rechnungshof


    Ein Professor der Technischen Universität Wien hat für "wissenschaftlich-industrielle Beratungsstunden" zwischen August und Oktober 2003 52.000 Euro berechnet. Allerdings meldete er diese Nebenbeschäftigung nicht an, besaß keine Gewerbeberechtigung für Consulting-Leistungen und zahlte auch keinen Kostenersatz an die TU. Offenbar wurde auch keine Umsatzsteuer entrichtet. Die 2,22 Millionen schwere Beauftragung einer von dem Professor ohne Wissen des Dekans gegründeten informellen Forschungsgruppe erfolgte ohne vorgeschriebene Ausschreibung. An einen von dem TU-Professor gegründeten Verein wurden mindestens 840.000 Euro bezahlt ohne schriftlichen Vertrag.


    Der "Professor" bleibt natuerlich anonym und wir wollen das auch hier nicht aendern (ups). Uebrigens ist "BuergerCard" bekanntlich eine erweiterte eCard (ihr duerft raten, wer dort involviert war...) und eVoting war die bisher einzige groessere Anwendung der BuergerCard (zumindest bis 2009 - hat sich da noch was ergeben in der zwischenzeit?).


    mfg, Mati

    2) Es gibt mehrere LVAs die laut Studienplan einen anderen Umfang haben sollten. (z.B. Software Testing, IT-Strategie)
    Diese können wir machen und auch als Wahlfach verwenden, jedoch zählt nur der Umfang am Zeugnis (diese Fächer dürften wieder aus dem Studienplan fliegen)


    Kannst du mir nochmal sagen, worauf du die Aussage basierst, das Software Testing falsch ist? In meinen Augen ist es richtig.


    3) In einem anderen Thread hab ich erfahren, dass auch Visualisierung Med. Daten in Teil1 und Teil2 gespalten bleibt. Das wird auch im Studienplan geändert werden.


    Sollte das passieren, hat das erst mit naechstem Jahr Gueltigkeit. Aenderungen am Studienplan haben immer erst mit dem naechsten Studienjahr gueltigkeit.


    mfg, Mati

    Hallo Maxputz!


    Ich bin von der FSINF und Mandatar der Studienkommission, jenes Gremium, dass die Studienplaene beschliesst. Ich werde mal hier antworten, in der Hoffnung, dass es dir weiter hilft. Ich bin auch ab 17:00 in der FSINF. Ich glaube du hast einfach ein paar sehr wichtige Dinge bis jetzt uebersehen oder nicht verstanden... komm einfach mal vorbei! ;-)


    Eine Schweinerei das Ganze. Da wird mir gesagt, dass der Studienplan in Kürze wieder verändert wird und wir das nicht für bare Münze nehmen sollen (weil einfach zuviel Blödsinn drin ist aka ALPHA-Version) und gleichzeitig wird gesagt, dass der Studienplan die einzige Richtlinie ist...


    Ich habe das Gefuehl, du verwendest den Begriff Studienplan falsch. Die aktuellen Studienplaene der Informatik findest du hier. Das ist der rechtsverbindliche, von der Studienkommission und dem Senat beschlossene, Studienplan. Er und nichts und niemand sonst, definieren, wie dein Studium aussieht. Insbesondere nicht der Studienplan ist:

    • Das was du im TISS unter "Studienangebot" findest
    • Irgendetwas was der Werthner, der Steinhardt oder auch ich oder die FSINF sagen.


    Das heisst dann z.B.: Wenn Prof. X eine LVA im TISS ankuendigt (dies muss er tun, um Zeugnisse ausstellen zu koennen), traegt er selbst ein, fuer welche Studien etwas Pflichtfach oder was auch immer ist. Dass das oft einfach nicht stimmt, hast du gerade selbst am eigenen Leib erfahren. Dies gilt auch fuer eine Semestempfehlung, die der Masterstudienplan nur fuer das erste Semester gibt. An diese Empfehlung musst du dich nicht halten, spaetestens nach dem dritten Semester im Bachelor - und erst Recht im Master - tut das auch niemand mehr zu 100%.


    Ich gehe nun auf die zwei eingangs von dir geschilderten Problemfaelle ein:

    Roboter in der Medizin TISS: 3ECTS Studplan: 6ECTS


    Im TISS gibt es tatsaechlich eine 3 ECTS LVA mit diesem Namen. Laut Studienplan (siehe oben verlinktes PDF, nicht das was du im TISS findest!) hat sie tatsaechlich 6 ECTS und ist Teil des Modules "Biosignal- und Bildverarbeitung", von dem du mindestens 6 ECTS aus dem recht beeindruckend langen Katalog machen musst, nicht umbedingt genau diese LVA. Natuerlich werden nicht alle diese LVAs jedes Semester angeboten, die LVA, die du im TISS gefunden hast, ist jedenfalls tatsaechlich eine gaenzlich andere (Pro-tip: Sie wird auch vom Institut für Mechanik und Mechatronik abgehalten!) LVA, die du nicht im Studium als Pflicht- oder Vertiefungsfach verwenden kannst.


    Detail am Rande: Wenn du die 6 ECTS LVA nicht absolvierst und fuer deinen Abschluss einreichst, koenntest du die 3 ECTS LVA als Freifach verwenden.


    Software Testing TISS: 3ECTS Studplan: 6ECTS


    Ich kann leider nirgendwo die 6 ECTS reproduzieren. Sowohl in der Uebersicht im TISS als auch auf der LVA-Seite selber ist von 3 ECTS die Rede. Faktum ist aber auch, dass laut Studienplan die LVA weder Pflicht- nocht Vertiefungsfach ist, sie kommt lediglich im Master Software Engineering & Internet Computing vor... und dort ebenfalls als 3 ECTS LVA. Der Fehler ist also eigentlich nur die Zuordnung zu Medizinische Informatik.


    Diese Infos stammen vom Dekan:
    1) Die ECTS die am Zeugnis stehen gelten - NICHT die im Studienplan! (z.B. Software Testing)


    Natuerlich gelten per se die ECTS, die du per Zeugnis ausgestellt bekommst. Ein 3 ECTS Zeugnis heisst (eigenltich) auch, dass du dich 75 Stunden damit beschaeftigt hast (1 ECTS ~ 25 Stunden), wenn der Studienplan vorsieht, dass du dich 150 Stunden (=6 ECTS) damit beschaeftigst, ist das zu wenig. Es gibt allerdings manchmal Faelle, wo tatsaechlich versehentlich falsche ECTS ausgestellt werden, da tut das Dekanat das oft stillschweigend akzeptieren. Zum zitierten Fall Software Testing: Wie gesagt, die LVA ist im Master Medizinische Informatik nicht Pflicht oder Wahlfach und hat ausserdem sowohl im Studienplan als auch im TISS konsequent 3 ECTS.


    Alle LVAs die für ein Bac-Studium sind - sind nicht unsere! Auch wenn sie gleich heißen, gleichen Umfang haben und den gleichen Typ besitzen. (z.B. Grundlagen der Organisation, IT-Strategie...)


    Dies sind zwei unterschiedliche Faelle:

    • Grundlagen der Organisation stimmt von Typ, Name und Umfang exakt mit dem Studienplan (dem PDF!) ueberein. Du kannst sie also fuer dein Studium verwenden, vollkommen egal, was Herr Werthner dazu sagt. Er wuerde damit sein Mandat als ausfuehrendes Organ der Studienkommission ueberschreiten.
    • IT-Strategie hat laut Studienplan 6 ECTS, im TISS hat sie allerdings 3 ECTS und ist dem Bachelor Wirtschaftsinformatik zugeordnet, dort kommt sie wohl auch so vor. Es handelt sich also tatsaechlich um zwei unterschiedliche LVAs. Die 6 ECTS LVA ist Teil des Moduls "Management" und ist dort ebenfalls nur eine Auswahl von vielen. Du musst also nicht genau diese LVA machen.


    3) Vom Dekanat wird absolut abgeraten LVAs zu absolvieren, die so nicht im Studienplan stehen (z.B. Visualisierung med. Daten z.B.)


    Das ist eh klar. Der Studienplan beschreibt eben, was fuer dein Studium als Pflicht- oder Vertiefungsfach verwendet werden kann. Das ist der Sinn vom Studienplan (und nicht dem unsaeglichen, Studienplan-aehnlichen Sch... im TISS).


    Zum konkreten Fall: Wenn du dieses Semester das erste Semester Informatik studierst (worauf deine Posts hindeuten, nicht aber dein Join-Date), musst du tatsaechlich die 6 ECTS LVA absolvieren. Ob sie im kommenden SS oder im naechsten WS angeboten wird, weiss ich nicht. Studierst du bereits laenger, kannst du gemaess den Uebergangsbestimmungen entweder Visualisierung Medizinische Daten 1 (mit 3 ECTS) oder eben die 6 ECTS LVA verwenden. Visualisierung Medizinischer Daten 2 kannst du nur dann als ergaenzendes Pflichtfach verwenden, wenn du Visualisierung Medizinische Daten 1 (und nicht die 6 ECTS LVA) als Pflichtfach verwendest.


    mfg, Mati
    (von der FSINF)

    Achja, etwas ganz was anderes noch, und nur informell. Wie euch sicher klar ist, zaehlen diese Wahlzettel auch menschen aus. Das dauert nicht nur viele viele Stunden, es ist auch ziemlich oed. Wenn ihr ungueltig waehlen wollt, seit doch so lieb, und machts wenigstens was lustiges mit dem zettel ;-).


    Mati

    Die Abschaffung der Direktwahl der Bundesvertretung und der Fakultätsvertretungen war aus studentischer Sicht ein großer Fehler, denn nun ist es nicht mehr möglich, auf Ebene der Universitätsvertretung und auf Ebene der Bundesvertretung zwei verschiedenen wahlwerbenden Gruppen seine Stimme zu geben, was jedoch oftmals sinnvoll wäre.


    Das ist ja noch lange nicht das einzige.

    • Mit einer Direktwahl kann eine Fraktion z.B. nicht auf der TU kandidieren, wenn sie hier keine aktive Gruppe hat. Als es noch eine Direktwahl gab, ist z.B. die GRAS (AFAIR) hier meistens nicht angetreten. Mit aktuellem Wahlrecht muss eigentlich jede Fraktion ueberall antreten, weil man nur so (inkl. den bescheuerten Listenverbaenden) Mandate in der Bundesvertretung bekommt.
    • Gruppen, die sich nur auf einer Uni engagieren wollen waren frueher etwas normales, heute gibt es sowas kaum noch (Nennenswerte Ausnahme: TU*Basis ;-))


    Von dieser Möglichkeit wurde früher auch tatsächlich recht oft Gebrauch gemacht. Auch die Jungen Liberalen fordern daher die Wiedereinführung der Direktwahl.


    Ich hoffe du bist dir bewusst, dass die JuLis (und der RFS) nur mit dem aktuellen Wahlrecht ueberhaupt BV-Mandate haben.


    mfg, Mati


    Disclaimer am Ende: Ich bin nicht nur langjaehriger Aktivist der Fachschaft Informatik, sondern kandidiere auch (zum wiederholten Male) fuer die TU*Basis.

    ich bin auch bereits für diese felsenstein-prüfung angemeldet. soweit ich das von meinen kollegas weiss gibts da keine probleme mit der anrechnung(einer davon hat erst vor ein paar wochen seinen BAQ eingereicht, mit felstenstein-stats-vo --> keine problem...).


    Nur damit dabei Klarheit herrscht: Das ist *keine* Anrechnung. Die LVA kann fuers Studium verwendet werden, sie muss nicht angerechnet werden.


    mfg, Mati

    107.285Felsenstein Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie f. InformatikerInnen (Blockvorlesung)
    Ein Kollege von mir hat die Prüfung vorigen Herbst erledigt und bekommt jedoch diese jetzt anscheinend nicht angerechnet als Statistik Prüfung, sondern nur als Wahlfach, weil man angeblich bei Prof. Felsenstein keine Prüfungen mehr machen kann? Weiß jemand da etwas genaueres? Irgendwas wegen TISS oder so hieß es...



    Wenn Stunden und Titel passen und der Typ aequivalent ist (siehe Studienplan Abschnitt 1.7 im Studienplan), kannst du die LVA auch verwenden, unabhaengig davon, wann du einreichst. Wenn dein Kollege damit irgendwelche Probleme hat, sollte er sich dringendst an die Fachschaft wenden.


    mfg, Mati

    hallo! ich wollte mal fragen, ob nächstes semester vlt wieder prof purgathofer vortragender ist? :verycool:



    Die LVA ist im neuen Studienplan nicht mehr im ersten Semester sondern im zweiten Semester vorgesehen. Im Zusammenhang mit der verkuerzten STEP werden LVAs aus dem zweiten Semester nicht mehr jedes Semester angeboten. Die LVA wird es also erst im naechsten Sommersemester wieder geben.


    mfg, Mati

    das modul hat 6 ECTS und schaut aus wie ne Mischung aus GDI und ETI.. wie läuft das dann, wenn ich GDI schon hab, ETI aber noch nicht?


    Ich mein, wenn ich ETI nicht unbedingt brauch bzw. das irgendwie wegfällt, lern ich das auch nicht. :D wär nett wenn mir das jemand beantworten könnte thx :)


    Du hast Recht, das Modul ist eine Verschmelzung von GDI und ETI. Wie das genau laufen wird ist aber noch alles andere als klar, und was der Herr Kastner da sagt ist, mit Verlaub, eine kaum qualifiziertere Aussage als irgendeine im Forum hier.


    Ich kann uebrigens Berichten, dass es nach den Osterferien moeglicherweise bereits einen ersten Entwurf der Uebergangsbestimmungen geben wird.


    mfg, Mati


    PS: Ich werde wohl noch eine HoererInnen-Versammlung am Ende des Semester organisieren, oder? ;-)