Posts by Vendredi

    Nun, ein Nationalratsabgeordneter verdient über EUR 8000 brutto im Monat.


    Was er verdient, ist nicht unbedingt das, was er bekommt. Gilt übrigens für alle Menschen.


    Ein Unwort, dieser "Verdienst". Klingt ja so, als ob eine höhere, vollkommen gerechte Macht diesen festlegen würde. Man könnte diese Macht natürlich Karma, Gott oder einfach nur "Markt" nennen...

    Wie wäre es mit einem Poll? ("Wie lange warst du nach deinem Studienabschluss auf Jobsuche, bis du die erste Anstellung gefunden hast?")


    Ich meinte eher wirklich quantifizierbare Daten. Die meisten der Leute, die ich meine, sind afaik nicht im Informatik-Forum aktiv.


    Nur müsste man wohl differenzieren. Wonach hast du gesucht (ist das ein sehr spezielles Feld?), welche Ansprüche hast du gestellt, WO hast du gesucht (also sowohl, wo fand deine Suche statt, als auch welches Einzugsgebiet kam für dich in Frage) etc.


    Ich mein, wenn ich völlig überzogene Gehaltsvorstellungen oder dergleichen habe und deshalb ewig suche, dann ist das was anderes, als wenn ich quasi jeden Job nehmen würde, aber es einfach keinen gab. (jetzt mal leicht überspitzt formuliert und auf keine Person gemünzt - ich kenne ja keine der - nicht von mir - erwähnten Personen und erlaube mir daher keinerlei Urteil. Mir war es nur ein Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass es durchaus zwei Seiten bei der Jobsuche gibt und eine Menge mehr Faktoren involviert sind.)


    Aber ja, spricht ja nichts dagegen, mal eine einfache Umfrage zu starten.

    Dazu hätte ich sehr gerne verifizierbare, aussagekräftige, größere Datenmengen um herauszufinden ob das ein Einzelfall oder Gang und Gebe ist.


    In meinem näheren Umfeld hat beispielsweise niemand mit Informatik-Hintergrund (egal ob Männlein oder Weiblein, egal welche Uni) so lange gesucht... sind die jetzt alle glückliche Ausreißer oder ist die Bekanntschaft von Adok ein unglücklicher solcher?

    Ich habe halt mal in einer Doku gesehen, dass eine 23-jährige mit Master Abschluss in BWL (glaube sogar in Großbritannien oder USA abgeschlossen oder Auslandssemester) über 6 Monate nach einem Arbeitsplatz gesucht hat, weil sie keine Praktika oder so absolviert hatte. Und jetzt wird sie für Praktika nicht mehr genommen, weil sie schon zu fortgeschritten ist...da ist man dann irgendwie in einer Sackgasse gefangen...ich glaube, dass es so einigen ergehen wird, wenn wieder Studiengebühren eingeführt werden...ich möchte auch keine 500€ zahlen, wenn ich dann sowieso nur ein Praktikum mache und nur 2 Kurse absolviere..


    1. Solche Einzelfälle wird´s immer geben.


    Da kommt´s halt auf viele Faktoren an, zum Beispiel: "Wo genau war das?", "Auf welche Stellen hat sie sich beworben?"


    2. Ich hab vor und während meines Studiums nicht gearbeitet. Ein (unbezahltes) Praktikum kam für mich nie in Frage.


    Nach meinem Abschluss (nur BSc.) hab ich genau 1 Bewerbung geschrieben.
    Und ich bin sicher kein Überflieger und Vitamin B hatte ich auch nicht zur Hand.


    Was ich damit sagen will: Ja, es wird Probleme geben, aber ich bezweifle, dass die von euch angesprochenen Informatik-Studenten/Absolventen auf absehbare Zeit treffen werden.

    Und wieso hat sich der Arbeitsmarkt so entwickelt, obwohl in den letzten 11 Jahren eine "sozialdemokratische" Partei an der Macht war, welche die Interessen der Arbeitnehmer vertreten sollte?


    Unter anderem wohl deshalb weil die letzten 30 Jahre (!) durchgehend eine schwarz-türkise Partei an der Macht war, die die Interessen der Arbeitnehmer nicht allzu ernst nimmt, da sie nicht ihre Kernwählerschaft stellt.


    (Was nicht heißen soll, dass die SPÖ ohne Fehler wäre, ganz und gar nicht. Und ja, ist vielleicht ein bisschen "Whataboutism" ;))

    Grundsätzlich sehen wir hier die Dinge wohl anders als anderswo. Ich meine, dass man für sich selbst studiert und Erfahrungen sammeln möchte, das wird in anderen sozialen Gefilden bereits als bummeln betrachtet.


    Wie schon erwähnt wurde, ist das Bild des auf Staatskosten party-machenden (Bummel)Studenten einfach (zu) weit verbreitet.


    Dazu kommt dann sicherlich noch Neid. "Der Sohn/die Tocher von X studiert... ich selber/meine(r) bin/ist jedoch zu faul/blöd dafür bzw. hatte nie die Chance... das kann also nicht angehen, dass die da studieren!"


    Und natürlich "Mit dem Alter hab ich schon gehackelt!" (Ja und mit 48 dann in (Früh)Pension - bei voller Lohnweiterzahlung versteht sich - "Ja grüß Sie, Herr Nachbar! Wie is es so, 30 Jahre in der Pension, bis heute? Schmarotzer, elender! Wie, des gfoid da net? Is owa so, aus Sicht der Finanzen! Und wie woa des domois, im Werk, wenns Nachtschicht gab und jeda is einfach heim gangen, weil der Vorarbeiter gsagt hat 'Jetzt schleichts eich ham, 10 Minuten vor Schichtende sads wieder do!' und dann ham alle brav das Handerl aufghalten. Owa heite gegen die Auslända hetzen, net woah?")


    Dass aber viele, die "schnell" studiert haben, logischerweise weniger Praxiserfahrung haben als solche, die länger gebraucht haben, weil sie nebenbei gearbeitet haben, wird dabei nicht berücksichtigt.


    Das wiederum sehe ich den letzten Jahren und insbesondere in Österreich überhaupt nicht. Fast immer ist Praxiserfahrung (neben Softskills) wichtiger als ein Studienabschluss.
    Früher, ja, da war das anders. Aber heute sind selbst die Moloche unter den Arbeitgebern trotz Verwaltungsoverhead³ eher davon weggekommen, nach solchen Merkmalen einzustellen. Zumindest meiner Erfahrung nach (also nach Rekrutern/Firmen die sich bei mir melden und Freunden/Bekannten)


    Aber gut, vielleicht bin ich diesbezüglich auch einfach nicht im richtigen (Spezial)Feld unterwegs (und auf manche Firmen trifft die Aussage sicherlich noch zu ;))

    Mir fällt dazu immer wieder das Lied "Sei Wachsam" von Reinhard Mey ein, besonders die eine Stelle:


    Quote

    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
    „Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!"


    Die FPÖ/ÖVP Regierung möchte dafür halt nicht mehr auf Bischöfe angewiesen sein, sondern sich die Leute direkt dumm halten.



    Österreich zählt, möchte man bestimmten Studien glauben - der Suderant in mir zweifelt, rein des Zweifelns wegen, natürlich ;) - ist (bzw. zukünftig vielleicht "war") Österreich eines der lebenswertesten Länder der Welt.


    Was die Leute meines Erachtens nach gerne vergessen, liegt das eben daran, dass wir einen tollen Sozialstaat haben (mit, teils eklatanten, Mängeln! das bestreite ich keinesfalls!).


    Und der ist den (Groß)Wirtschaftshörigen Parteien ÖVP/FPÖ naturgemäß ein Dorn im Auge. Kann ja nicht angehen, dass die Leibeigenen nicht mehr leibeigen sind.


    Sorry, bisschen überspitzt formuliert.


    Was mir sauer aufstößt ist, ist die überaus deutlich werdende Schizophrenie des Wahlvolks. Um gegen das neue Feindbild (Asylwerber) und das alte (Ausländer) vorzugehen, wird von Zusammenhalt palavert und "Österreich zuerst skandiert" und dann wird, als eine der ersten Maßnahmen, von Parteien die immer für das Gegenteil stimmen, von dem sie ihren Wählern immer vorlügen ...


    Randnotiz: Wieso bringen Standard und Co. das eigentlich nicht jedes verdammte mal als Schlagzeile? "{Partei X} verspricht gegen XY zu stimmen, stimmt unisono mit Ja!" - Würde ich bei JEDER Partei machen! Lügen lohnt in Österreich viel zu sehr!

    und am Ende will's dann wieder keiner gewesen sein.


    Die Frage ist, ob die Wähler dieser Parteien aus den Reihen der bedürftigen Inländer aufwachen werden, oder man ihnen das Ganze wieder als "Na ja, wir mussten die Mindestsicherung für alle kürzen, weil wir ja die pösen Asylschmarotzer erwischen wollten und die pöse EU lässt uns das nicht nur für diese tun..." (oder irgendeine andere bescheuerte Erklärung) verkaufen kann.


    Falls ja, verliere ich meinen Glauben in die Demokratie endgültig.

    Mir ist völlig schleierhaft wie ihr alle gegen diese neue Regierung, wahrscheinlich die beste aller Zeiten, hetzen könnt!


    So ein Undank gegenüber unserem glorreichen Kanzler, der trotz widrigster Umstände - nur mit Maturazeugnis in der Hand und hinterm Steuer des Geilomobils - ganz alleine die Balkanroute geschlossen hat.


    Der Integrationsminister der Herzen, dem Integration ein wahres Anliegen war, der es nur nicht gegen die Klauen der pösen Linken geschafft hat und der einzig und alleine deshalb... nun ja, versagt hat, dem es dann aber gelang in einem gloriösen Wahlkampf die Stimmen des Volkes hinter sich zu einen!


    Ihr seid ja alle nur neidisch!

    Post #2 von Vendredi: String-Vergleiche mit == funktionieren nicht, du musst equals() verwenden.
    - Das ist ein andere Schreibweise , meine
    funktioniert genauso mit "=="


    Sie kompiliert, wird aber nicht das tun, was du moechtest (zumindest nicht mit dem Code, den du gepostet und der Erklaerung die du gegeben hast).
    Die Details habe ich bereits erklaert. Wenn das nicht reicht, dann einfach die Links durchschmoekern.

    Post #4 von mtoman: WohnungPruefen() braucht einen boolean-Parameter. Probiere einfach mal WohnungPruefen(true) oder WohnungPruefen(false).
    -Damit würde es gehen aber ich will ja individuell entscheiden ob es in der Wohnung lebt oder nicht , jede Katze ist ja anders . Auf das will ich ja hinaus. Und "
    wohnungprüfen(boolean Wohnung_neu);" geht ja nicht , deswegen weiß ich nicht , wie ich das Probleme lösen kann. Aber danke schon mal :)


    Die Signatur der Methode "WohnungPrüfen" sieht so aus

    Code
    1. [COLOR=#000000][FONT=Verdana]public void WohnungPrüfen(boolean Wohnung_neu)[/FONT][/COLOR]


    D.h. diese Methode erwartet sich einen boolean parameter. Diesen setzt du aber nicht, du gibst im Methodenaufruf

    Code
    1. [COLOR=#000000][FONT=Verdana]WohnungPrüfen(); [/FONT][/COLOR]

    keinen parameter (also void) mit. Deshalb schreit der compiler auch mit der von dir genannten Fehlermeldung.[/FONT][/COLOR]

    Bei zukünftigen Fragen bitte die code-tags verwenden, danke!


    kurzum, weil

    Code
    1. ==

    die Identität überprüft, d.h. schaut, ob Art und "Katze" dasselbe Objekt (im Speicher) referenzieren.


    Was du in Wahrheit tun willst, ist auf Gleichheit/Equality zu prüfen und das geht in Java mithilfe der

    Code
    1. equals

    methode, die auf String natürlich bereits implementiert ist.


    Um eine potenzielle NPE (Nullpointerexception) zu verhindern, würde ich dir überdies raten, den Vergleich dann umzudrehen.


    Übrigens, siehe auch:


    https://stackoverflow.com/ques…hy-doesn-t-work-on-string
    https://stackoverflow.com/ques…ntity-and-equality-in-oop

    Wenn wir die Zwangsmitgliedschaft aufheben, werden viele Arbeitnehmer ein paar Euro sparen und mittel- bzw. langfristig total einfahren, wenn`s um Gehaltsverhandlungen etc. geht.
    Ja, es gibt Gesetze bezueglich Mindestlohn, nur ist eine Regierung nicht unbedingt eine Interessensvertretung des gesamten Volkes, auch wenn sie sich das gerne auf die Fahne schreibt.
    Es gibt schon historische Gruende, wieso Gewerkschaften ueberhaupt erst entstanden.


    Mir kommt immer vor, viele Neoliberale wollen im Endeffekt nur die Uhr um 100 Jahre zurueckdrehen, als ein Arbeiterleben bei uns auch voellig wertlos war. Das nennt man dann "neo", obwohls eigentlich uralt ist. Die Maer vom eigenen Glueckes Schmied waermen sie dabei auch immer auf. Interessanterweise fast immer nur jene, die ohnehin schon mehr als genug haben und dann rufen, dass es ja alle schaffen koennten (was einfach eine absolute Luege ist... es kann nicht mal jeder!)


    In einer idealen Welt, mit rein vernunftbegabten Wesen, waere es tatsaechlich super, wenn jeder fuer sich entscheiden koennte. Allerdings bezweifle ich stark, dass den meisten Leuten die Tragweite ihrer Entscheidungen klar ist. In einer Welt von Egomanen...


    Dass man dem Filz auf allen Ebenen begegnen sollte, das kann ich absolut unterschreiben. Nur glaub ich nicht daran, dass bei einer Volksabstimmung ehrlich alle Vor- und Nachteile in selbem Mass verlautbart werden. Sah man ja auch schon beim Bundesheer.


    Aber lustig, dass man einerseits Verfassungsgesetze streichen moechte, andererseits jeden Mist da rein schreibt.


    Ist in meinen Augen auch unehrliche Politik, denn der einzige Grund, ein Gesetz in den Verfassungsrang zu heben ist doch, dass der politische Gegner es nicht einfach wieder stuerzen kann, wenn er an den Hebeln der Macht ist.

    Vor der Wahl war ich eigentlich relativ guter Dinge, nachdem sich das Ergebnis in den letzten Monaten immer mehr abgezeichnet hat und viele Leute anscheinend gerne allglatte Typen ohne Ecken und Kanten (und vor allem nennenswertes Programm) waehlen, sehe ich der Zukunft weniger hoffnungsvoll entgegen.


    Wir werden halt jetzt einen hoffentlich kurzen Abstecher in schwarz/blaue Gefilde machen und dann wird die OEVP vielleicht den "Es reicht!" Joker nicht mehr spielen koennen.


    Was mir im Wahlkampf gegen den Kurzen gefehlt hat, war vor allem:


    1) Neue (alte) OEVP? Selbe Leute wie eh und je im Hintergrund, Spitzenkandidat selbst seit 7 Jahren in der Politik, hat sein Leben lang nie gearbeitet, aber der will was von Neuem Stil reden? Ist das nicht viel mehr "selber scheiss, neue Verpackung?" Da haett ich viel mehr eingehackt.


    2) Die OEVP ist als einzige Partei seit 30 Jahren ununterbrochen in der Regierung, hat seit 10 Jahren durchgehend alle wichtigen Ministerposten (Innen, Aussen, Finanz, Justiz) und die mockiert sich dann, dass in diesem Land der Stillstand regiert? (Gibt sich aber natuerlich erzkonservativ um die Stammwaehlerschaft nicht abzuschrecken)


    Aber gut, genug Bashing fuers Erste.


    Bei den GruenInnen hoffe ich, dass man sich nach dieser total absehbaren Schlappe (in welcher Blase leben die eigentlich?) endlich wieder mal Refokusierung auf die ehemalige Kernkompetenz gibt, dann wird das auch wieder ne Alternative fuer den alten Umweltfreak Vendi.


    Was ich in Zukunft erwarte ist massiver Abbau des Sozialstaates. Hoffentlich wird's gerade auch die treffen, die diesen Scheiss gewaehlt haben. Mit meinem Informatiker-Gehalt bin ich da ja fein raus.

    Die fsinf (präziser: einige Core-Member) hat sich auf den gleichen Post auf Facebook mehrfach zu Wort gemeldet: https://facebook.com/story.php…14096&id=1628057537474204


    Ich denke, die Kommentare dort lassen doch einen relativ guten Eindruck über die fsinf, ihren Diskussionsstil und ihre Ansichten (speziell auch was Zensur angeht) zu.


    Die von der fsinf damals offiziell angegebene Begründung der Distanzierung der fsinf vom Forum (angebliche Duldung homophober und rassistischer Inhalte) sind dort auch verlinkt.


    Hmpf:
    [h=2]This page isn't available[/h]

    Liebes Forum-Team, liebe Fachschaft...


    auch wenn ich nicht sicher bin, dass von letzterer jemand mitliest, so möchte ich doch beide Parteien ansprechen.


    Als ich mein Studium begann, war meine erste Anlaufstelle dieses Forum hier. Im Laufe der Jahre fand ich hier nebst vielen nützlichen Informationen auch einige Menschen, die ich heute als Freunde bezeichnen würde.


    Daneben gab es einige Diskussionen abseits der Informatik, von denen so manche auch politisch wurde. Mehr als ein Beitrag (auch meinerseits) kann getrost unter Getrolle abgestempelt werden.
    Doch in all den Jahren wurde es selten persönlich, meist waren es überaus sachliche Gespräche mit vielen Akteuren, die mitunter grundverschiedene Ansichten hatten und wohl noch haben.


    Und genau hier haben wir den Stein des Anstoßes. Die Leitung dieses Forums ist gegen Zensur, egal welcher Colour. Ihre Gründe dafür kenne ich nicht, ich kann aber ein paar meiner eigenen Überlegungen nennen.


    Zensur kann niemals ein probates Mittel sein!


    Heute ist die FSinf ein eher (politisch) links-ausgerichteter Haufen. Auch wenn es heute unglaublich scheint, könnte das nach der nächsten Wahl völlig anders aussehen. Soll im Stile eines Miniwahr (Referenz 1984) die Geschichte, das Archiv, das dieses Forum auch ist, umgeschrieben werden, damit es der "herrschenden" "Partei" gefällt?


    In meinen Augen ist die Fachschaft nicht nur in erster, sondern in EINZIGER Linie dafür da, ALLEN Studierenden die bestmögliche Beratung und Information zukommen zu lassen. Mir ist völlig klar, dass vieles davon absolut unentgeltlich in eurer Freizeit getan wird.


    Dafür möchte ich mich - auch wenn ich persönlich niemals irgendeinen Service ausser dieses Forum und das VOWI in Anspruch genommen habe - recht herzlich und aufrichtig bei euch allen bedanken! DAFÜR und NUR dafür bezahle ich meinen Studentenbeitrag auch weiterhin, selbst wenn ich seit Jahren nicht mehr aktiv studiere!


    Leider führt dieses Verhalten anscheinend auch dazu, dass gedacht wird, man könnte - da es ja Freizeit ist - selbst auswählen was und wem und in welcher Form man hilft.


    Was ich hier einfach nicht in Ordnung finde, ist, dass man einerseits Toleranz predigt und verlangt, diese aber nur an den eigenen Massstäben misst. D.h. "Keine Toleranz den Toleranzlosen" mag auf einem politischen Parkett so manche Wählerstimme bringen, als Interessensvertretung ALLER Studierenden ist dieser Leitspruch jedoch völlig fehl am Platz, denn es studieren - ob man nun davor seine Augen verschließen möchte, oder nicht - auch Leute, die dem gegenüberliegenden Spektrum der politischen Landschaft entspringen.


    Nochmal: Die Fachschaft ist nicht als politisches Instrument zu betrachten, sondern als Interessensvertretung ALLER Studierenden!


    Zensur ist für mich ein völlig falcher Ansatz. Entweder man antwortet auf einen Beitrag, oder man lässt es. Aber ihn einfach löschen zu wollen, weil man so manche darin genannte Ansicht nicht teilt, ist in meinen Augen ein Mittel jener extremen Strömungen, die auf beiden Seiten des politischen Spektrums anzutreffen sind.


    Der Zweck heiligt NIEMALS die Mittel!


    Das heisst anstatt zu Zensieren, antwortet man und zerlegt die Argumentation des Gegenübers einfach auf sachliche Weise, oder, wenn man dies - aus welchen Gründen auch immer (Zeit/Energiemangel, offensichtliches Getrolle des Anderen...) - nicht kann oder möchte, steht man darüber und lässt sie stehen.


    So dass jeder Studierende sich selbst ein Bild machen und gegenenfalls antworten kann.


    Um den Bogen zum eigentlichen Thema zurück zu spannen: Das Informatik Forum ist EINE extrem tolle Quelle für viele Informationen zum Studium. Auch die Leute hier machen das in ihrer Freizeit und wollen niemandem etwas Böses, ganz im Gegenteil!


    Anstatt hier politisches Kleingeld zu wechseln, lebt die Inklusion die ihr selbst predigt.


    Facebook mag jetzt ein Ersatz für Studierende sein, es ist wirklich keine gute Idee all die wertvolle Information in einem UNÜBERSICHTLICHEN Moloch (*) aus dutzenden Gruppen verkommen zu lassen und dies noch zu unterstützen, weil man Groll auf ein paar Mitglieder hat.


    Krieg beginnt immer im Kleinen und bedingt durch Ideale... am Ende leiden immer jene, die es zu schützen gilt.


    Zeigt, dass eure Ansichten die Besseren sind, indem ihr sie lebt. Ich weiss, dass ihr das könnt. Auch bei euch sind tolle, engagierte Menschen, deren Ziel es in erster Linie ist zu helfen. Wie auch hier. Es unterscheiden sich nur die Ansichten wie das am besten zu tun ist!