Posts by Il Phenomeno

    Verfolge dieses Forum seit meinem Studienbeginn nun schon gut fünf Jahre, und finde es ehrlich gesagt traurig, wohin die gesamte Entwicklung geht.


    Bin ein reiner Desktop-PC-User (ja, auch das gibt es heute noch), und wüsste keinen Grund, warum ich hier nicht mehr (in erster Linie) mitlesen sollte. Kurz zusammengefasst: Das Forum war vor etlichen Jahren in seiner Blüte sehr beliebt und frequentiert, und nun soll plötzlich vieles "schlecht" sein?


    Die (ziemlich banale) Ursache ist wohl vielmehr, dass die Leute, die Menschen hinter den Geräten sich im Laufe des letzten Jahrzehntes durch das "Smartphone" und Begleiterscheinungen (in dieser Hinsicht meiner Meinung nach doch ziemlich ins Negative) verändert haben.


    Viele erkennen Qualität gar nicht mehr, selbst wenn sie direkt vor ihnen steht. Alles muss schneller und belangloser werden, sich um den einzelnen Menschen drehen. Denn der ist sich selbst ja am wichtigsten.


    Im Grunde genommen wird es für dieses Forum darauf hinauslaufen, ob man sich in Richtung des heutigen "Mainstreams" orientieren, oder eben ein qualitativ hochwertiges "Nischenprodukt" bleiben will.


    Diese Ansicht mal in aller Kürze, eventuell schreibe ich irgendwann hier noch einen längeren Beitrag zu diesem Thema: Weil es doch recht wichtig und interessant ist, gerade aus Sicht eines Informatikers (-> man soll nicht nur machen, sondern auch hinterfragen, was und warum man etwas macht).

    [x] Bin männlich und das Kleid ist Blau/Gold.


    Sehe ich genauso, Hellblau/Gold um exakt zu sein.


    Auf einem großen Computermonitor. Egal, bei welchen Lichtverhältnissen.


    Ist diese Geschichte wirklich ernst gemeint?


    Edit: Das Kleid an sich mag in der "Realität" schon Blau/Schwarz sein, auf dem Foto halt absolut nicht.

    Ich für meinen Teil bin noch als Masterstudent aktiv und lese hier im Forum von Zeit zu Zeit gerne mit. Was sich grundsätzlich sagen lässt: Vowi und Forum haben alleine schon wegen ihrer Struktur eine Qualität, die Facebook (in seinem derzeitigen Zustand) gar nicht erreichen kann. Facebook lebt (wie eigentlich jedes Produkt) von den Userzahlen.


    Möchte auch noch ein wenig ausholen, und die Thematik allgemein beleuchten:


    Würde mich persönlich nicht als übermäßig intelligent einschätzen (an der TU laufen auch "wirklich" gescheite Menschen herum), aber eines hat mir das Studium an der TU über die Jahre vermittelt: Die Fähigkeit, nachzudenken. Warum ist etwas so, wie es ist? Ist etwas gut so, wie es ist, oder kann man es verbessern? Wie hängen die Dinge (des täglichen Lebens) zusammen? Sollte man nicht im Sinne aller handeln, anstatt die Eigeninteressen in den Vordergrund zu rücken? Und so weiter.


    Das ist meines Erachtens genau das, was dem Großteil der Menschen fehlt. Anstatt zu reflektieren, und neue Erkenntnisse über sich und die Welt zu gewinnen, reproduzieren Menschen ihnen bekannte Verhaltensmuster Tag für Tag. Der geistige Horizont endet gewissermaßen, bevor er überhaupt begonnen hat.


    Wenn man es nüchtern betrachtet, sind die Inhalte der gesamten Messenger-Kommunikation (Facebook usw.) zu 90% Datenmüll, auf den die Welt getrost verzichten könnte. Doch weshalb ist das alles so erfolgreich? Meine Theorie ist, dass es sich dabei eigentlich um eine Sucht, man kann fast schon "Droge" sagen, handelt: Menschen berauschen sich daran (lenken sich von der Realität ihres Seins ab), miteinander zu kommunizieren. Es gibt den Individuen das Gefühl, "wichtig in der Welt zu sein", wahrgenommen zu werden. Wenn ich etwas schreibe, schreibt mir sofort jemand zurück. Das ist doch eine fortlaufende Selbstbestätigung, ein positiver Effekt (Zustand), der sich wieder und wieder (ohne viel Aufwand) erreichen lässt.


    Momente des wirklichen Bewusstseins der realen Umwelt und Situation, also wenn jemand beispielsweise sein Smartphone für zumindest eine Stunde weglegt und damit "der Digitalität vollständig entflieht", erscheinen dann für die Betroffenen oft unangenehm und werden entsprechend vermieden. Oder sieht jemand eine wirkliche Notwendigkeit darin, in der Nacht, wenn man schlafen möchte (sollte), mit der digitalen Welt verbunden zu sein und das Smartphone eingeschaltet griffbereit zu haben? Das ist doch alles schon lange nicht mehr gesund und zielführend. Der Punkt, wo die Technik einen positiven Nutzen für den Menschen hat, ist in vielen Fällen längst überschritten, die Technik hat den Menschen vielmehr "zum Sklaven" und von ihr abhängig gemacht. Das wiederum ist vielen Menschen nicht bewusst, weil ihnen eben die Fähigkeit der Reflexion fehlt. Damit schließt sich der Kreis.


    So würde ich dieses Thema in aller Kürze bewerten.


    Interessante Gedankenexperimente:


    Was würde zum Beispiel passieren, wenn Facebook morgen sagt "es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut, aber wir drehen jetzt ab"? Wie würden die Betroffenen reagieren?


    Oder: Wie könnte ein Tool wie Facebook funktionieren, damit es der Menschheit als Gesamtes ("dem Internet") weiterhilft? Weil an sich ist ja diese Idee der Vernetzung etwas sehr Mächtiges.

    Der erste Teil der obigen Antwort ist nicht korrekt, bin mal so frei und ergänze.


    Die Formulierung stammt aus dem offiziellen Studienplandokument, und lautet vollständig so (in dem Fall für den Master Medizinische Informatik): "Fachlich in Frage kommen jedenfalls die Bachelor-, Master- und Diplomstudien der Informatik, Wirtschaftsinformatik und Mathematik. An der Technischen Universitäten Wien ist das insbesondere das Bachelorstudium Medizinische Informatik, dessen Absolventinnen und Absolventen ohne Auflagen zuzulassen sind. Bei Absolventinnen und Absolventen anderer Studien sind die oben angeführten Voraussetzungen individuell zu prüfen und gegebenenfalls Auflagen zu erteilen."


    Kurz: Du würdest mit Sicherheit einige Auflagen bekommen, speziell Algodat ist ein "heißer Tipp".


    Wenn du es wirklich wissen willst, und ein paar Monate zeitlicher Spielraum vorhanden ist, würde ich dir empfehlen, dich an der TU einzuschreiben und im nächsten Semester die Auflage-LVAs zu versuchen. Dann siehst du definitiv, ob der Master Computational Intelligence für dich in Reichweite ist.

    Fragen über Fragen:


    Wie bereitet ihr auch für die erste Prüfung vor, bzw. was kommt überhaupt (und was hat es mit den Übungsklausuren auf sich)?

    Habe mir vorläufig folgendes zusammengereimt:


    1) (1): Planung der Produktionskosten; (1a): Sollkosten; (1b): Regelungsvorschrift; (1c): operative Vorschrift; (2): Ist- Kosten; (2a): Ist- Kosten; (3): Vergleich; (3a): Verbrauchsabweichung; (4): Regelung; (4a): korrektive Anweisung; bei <<Do>> Fertigungsprozess


    Hätte mir das so vorgestellt, dass es eben einen Fertigungsprozess gibt, bei dem als Sollwert 15000 Einheiten produziert werden (1a). Dieser Wert wird dann mit dem Ist- Wert (2) verglichen, es gibt entweder eine positive, oder eine negative Verbrauchsabweichung bei (3). Negative Verbrauchsabweichung ist "gut" und wäre in deshalb in Ordnung, bei einer positiven (3a) würden dann eben noch (4) und (4a) folgen.


    Könnte ungefähr hinkommen.


    2) Bei der zweiten Frage dann eine Tabelle zum Prozess wie auf Folie 82 erstellen.


    3) Hätte ich 3600 als Ergebnis anzubieten. Nur, wie sollten die Regelungsvorschriften bei kleinen, mittleren oder großen Verbrauchsabweichungen lauten?


    4) Reicht es da nicht, einfach das Modell von Folie 83 zu kopieren? Ein paar EconomicResources habe ich weggelassen, der Rest schaut eigentlich allgemeingültig und recht passend aus (Wahrscheinlichkeit, Limit, Verlust).



    Im Endeffekt werde ich beide Übungsbeispiele mit einer "gewissen Ungewissheit" abgeben, und schauen, wieviel von den Überlegungen richtig waren.

    Falls den Thread noch wer liest ^^


    Ich würde Privat/Firmenkunde schon miteinbeziehen, sonst wärs zu einfach und zu kurz. 3 Lanes mit Kunde, Schalter, Lager würd ich machen.


    Wie machst du das mit dem Internetverkauf? Ein eigenes Diagramm oder zb. beim Kunden eine Entscheidung (ab Werk Kauf / Onlinekauf) ?


    Also ich würde Internetverkauf ev. als eigene Lane machen, und Kunde entscheidet dann zwischen Schalter und Internet, der Output ist ja von beidem das gleiche: ein fertiger Auftrag und der geht dann ans Lager (zusammenstellen + Versand) und an den Schalter (Rechnung)
    Firmenkunden wählen nehme ich glaube ich schon mit auf, ist ja irgendwie auch im Prozess. Und beim Musterbeispiel ist ja Auto holen auch drin..


    @Diagramme: Sollen wir nun eigentlich ein Aktivitätsdiagramm wie auf Folie 41 und ein REA-Modell wie auf Folie 42 zeichnen?


    Laut den Hinweisen im Template ein Aktivitätsdiagramm wie auf Folie 41 und Tabellen wie auf Folie 55.


    Soll der ganze Prozess eigentlich nicht rein aus Unternehmensicht sein (also gar keine Kunden- Lane vorkommen)? Hätte mir das so vorgestellt, dass es die Lanes "Verkaufsmitarbeiter (oder Schalter)", "Lager" und "Webshop" gibt, und dort dann ungefähr folgendes passiert (ist mal ein Entwurf):


    Entwurf.jpg


    Es würden also nur die Dinge vorkommen, die für das Unternehmen im Ablauf konkret sind. Die tatsächlichen Inhalte der einzelnen Schritte hätte ich bei dieser Modellierung außen vor gelassen (eben Firmenkunde, Zahlungsart usw.).


    Das ist dann der Punkt, wo mir das "Hintergrundwissen" bzw. die Erfahrung fehlt, wie denn so ein Prozess nun wirklich ausschauen soll.



    Wäre natürlich super, wenn diesbezüglich jemand für Aufklärung sorgen könnte, habe schon ein paar Möglichkeiten skizziert, von denen alle auf ihre Weise recht sinnvoll sind, aber vielleicht nicht dem gewünschten Resultat entsprechen.

    Falls jemand urplötzlich das Gefühl überkommen sollte, die erste Übungsaufgabe diskutieren zu wollen, eröffne ich hier mal einen passenden Thread dazu.


    Die Aufgabe an sich ist ja nicht allzu schwer, nur erschließt sich mir die Vorgehensweise noch nicht ganz: Sollen wir bei der Modellierung auch die "Details" miteinbeziehen oder wirklich nur die für den Geschäftsprozess relevanten Daten?


    Dann würde der Prozess beispielsweise beim Verkaufsmitarbeiter starten, und die User Tasks "Auftrag erfassen", "Auftrag fakturieren", "Bezahlung" usw. enthalten.


    Oder müssen auch Dinge wie Firmenkunde/Privatkunde/Ermäßigung/Stückzahl etc. eingebaut werden?

    Auf da Mathe-homepage steht: "Prüfungsstoff eines Tests sind alle in der Übung seit dem letzten Test (bzw. seit Beginn der Übung) behandelten Themen." Also heißt das, wenn der Test in der 4. Übungsstunde ist, ist der Übungsstoff der 4. Stunde selbst nicht mehr dabei sondern nur die Themen bis inklusive zur 3. Übung?



    Nein, es kommen natürlich Beispiele, die noch nicht durchgenommen wurden...



    Es werden grundlegende Aufgaben ähnlich die der drei bislang auszuarbeitenden Übungszettel kommen, wobei es logisch erscheint, dass es sich dabei nicht um einmalig zu lösende Beispiele wie z.B. die "abessinische Bauernmethode" handeln wird.