Posts by emptyvi

    Naja..

    Ich will hier eigentlich die alten Geschichten auch nicht aufwärmen, oder über die Sinnhaftigkeit eurer geplanten Aktion diskutieren [..]


    versus:

    [..]nicht etwa die (damals) 28000 Karteileichen/Accounts, die damals als irgendwie relevant in der FB-Diskussion aufgebracht wurden [..]

    Damit könnt ihr auch einfacher zurück, wenn aus stackoverflow 0.5 nichts wird

    ohlol, ich kann die alte Signatur gar nicht löschen... Qualitätssoftware...

    Insofern finde ich es etwas lächerlich es so darstellen zu wollen, dass der Versuch euch davor zu bewahren, das los zu werden, was euch relevant macht, eine bösartige Forderung der FSInf ist, um dem Infforum zu schaden (oder so?)

    Es überrascht mich aber leider nicht, dass nur weil die FSInf beim Infforum-Server mitgezahlt hat, der Server dann 10+ Jahre im Serverraum der FSinf gestanden und kostenlos Strom, Internet und STV-Rechtsschutz, sowie Bewerbung genossen hat, quasi nie etwas anderes als "fuck fsinf" aus dem Infforum gekommen ist...

    Dafür: Surprised-pika-face (noch mehr "fuck fsinf" und im aktuellen Fall auch tendentiell gleich "Fuck die Studierendenschaft"), als die Hand, die einen gefüttert hat und die man nur zu gern gebissen hat, irgendwann eben nicht mehr gefüttert hat...


    Schaut man dann mal kurz ins Mattermost, was du so geschrieben hast, bevor du hier her gekommen bist:

    Quote from someone07

    someone: Wie gesagt: die habens nie verstanden, was das wertvolle bei ihnen ist...

    someone: mal wieder einen flamewar starten...


    Merkst du dann (hoffentlich) selbst, oder? Falls nicht.. einfach noch mal deine Beteuerung von oben, "die alten Geschichten nicht aufwärmen zu wollen" gemeinsam mit dem Zeug, das du so public hier und am mattermost nebenher rausprügelst, lesen:

    Quote from someone07
    someone: [..] man hätte damals etwas unternehmen müssen[..] admins haben, die auch technisch ne ahnung habe

    someone: [..] Seit ich studiere hat man sichs leicht gemacht und hat 'scheiss fsinf' geschrien, statt das eine oder andere eigentliche problem anzugehen

    someone: [..] aber selbst jetzt scheint die administration auf "mit vollgas gegen die wand" aus zu sein, statt das zu embracen, was es aktuell gibt...

    Falls das nicht klar war: RavuAlHemio hat dir aufgezeigt, wie dein Post hier vermutlich bei der Forenleitung (die, wie gesagt, nicht aus uns Moderatoren besteht) ankommen wird. Nicht mehr und nicht weniger.

    Nachdem das geklärt ist, und du ja auch sichtlich etwas - aus meiner Sicht - Gutes erwirken möchtest (und das meine ich wirklich unironisch) , können wir dann die Polemik und offensichtlichen Emotionen stecken lassen?


    In dem Fall habe ich (und ich denke auch RavuAlHemio) die Sache schon dargelegt, wie sie ist: Wenn du einen Datenbankdump haben willst, dann geht das nur über Ordovicium. Und wenn du - ganz allgemein - mit wem auch immer zusammenarbeiten möchtest, gehört dazu einfach auch ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Und jemandem im Ausgangspost gleich mal zu sagen, dass sein zukünftiges Projekt "Stackoverflow 0.5" ist, die Software, die er dafür benutzen möchte, Schrott sei und dann in weiterer Folge das ganze Vorhaben als "mit vollgas gegen die wand" und die Admins als Stümper zu bezeichnen. Mal im Ernst was erwartest du dir?


    Ich sags auch hier gerne noch mal wie es ist und auch in Richtung Ordo: Ich, und alle mir bekannten Mods, würden es auch begrüßen, wenn die Wissensbasis des Forum nicht verloren ginge.

    Aber wir als Moderatoren haben darauf keinen Einfluss. Wenn ihr schaffts euch zusammenzuraufen würde ich das, wie gesagt, begrüßen. Ob das Archiv von der fsinf gehostet wird oder privat von Ordo oder sonst wem ist mir persönlich (inwiefern ich in dem Punkt für andere Mods spreche weiß ich nicht) semi-egal: Lieber wäre mir, wenn das nicht die fsinf macht - warum sieht man glaube ich auch am Kommunikationsverlauf hier bisher ganz gut. Aber es ist für mich kein Dealbreaker, solange die LVA-Subforen und deren Threads bis auf das technisch notwendige unverändert und als reines Wissensarchiv angeboten werden. Nicht, dass ich irgendwas zu sagen hätte.


    Von technischer (und rechtlicher) Seite habe ich etwas meine Bedenken. Habe ich auch schon bei diesem "Neustart" (siehe ein paar Posts weiter vorn). Es gibt viele Threads mit eingebetteten Medien, Fotos von Mitschriften/Übungen etc. Es gibt auch anderes Zeug wie das eingebettet TeX das vermutlich (noch mehr als jetzt) bricht. Auch glaube ich, dass du dir das mit dem Anonymisieren etwas zu leicht vorstellst. Es gibt beispielsweise genug Posts wo gequotet und die Person dann im Fließtext namentlich erwähnt wird. Womit dann klar ist, von wem der Ursprungspost ist. Auch aus dem was und wie Personen schreiben ist sehr oft klar, um wen es sich handelt. Aus der Sammlung an Posts einer Person lässt sich dann doch in Summe viel Privates herauslesen - und es bedarf mitunter nicht viel um dann auf die richtige Idenität dieser Person zu kommen. Einfachstes Beispiel ist RavuAlHemio, mit seinem Klarnamen in der Signatur. Matrikelnummern, Maildaressen, Namen in Fotos.. Sowas müsste für "richtiges" Anonymisieren eigentlich alles raus. Ob und wieviel überhaupt anonymisiert werden müsste, wenn man, sagen wir die LVA-Threads als Archiv wieder irgendwo anders hostet, weiß ich allerdings nicht. Ich gehe mal davon aus, dass ihr hier die besseren Rechtskontakte habt, um das prüfen zu lassen(?)


    Ich halte mich ab jetzt allerdings raus - du/ihr kannst/könnt Details mit Ordovicium besprechen - alles andere wird nicht sonderlich sinnvoll sein. Vielleicht wird Ordo das auch hier publik besprechen wollen. Seine Sache. In jedem Fall wird es einen weniger destruktiven Diskussionsstil und weniger Sticheleien und Seitenhieben bedürfen, wenn da irgendwas dabei rauskommen soll.

    "etwas älter"? Der Beitrag ist über 6 Jahre alt. Ich bin mir sicher, der OP hat sein Problem mittlerweile gelöst. Das grenzt ja hier an Leichenschändung. :D
    Nein im Ernst, auch wenn das Forum am Ende seiner Lebenszeit ist, bitte keine Uralt-Beiträge ausgraben wo ohnehin schon klar ist, dass die Antwort weder dem OP noch seinen damaligen Mitpostern etwas bringt.

    Eine Liste ist mir nicht bekannt - ich fürchte du musst dich durch die mit "DL" markierten LVAs durchklicken und dann in den LVA-Informationen suchen, wie der Modus der LVA genau ist. Ich gehe offengestanden auch davon aus, dass sich an den Modi im Laufe des Semesters noch einiges ändern wird, da LVAs, die im Vorfeld größere real-life Prüfungen oder Gruppen angesetzt haben, dies aufgrund der derzeitigen Corona-Lage wohl noch einmal überdenken werden müssen.


    Edit: Du könntest noch hier im TU Informatik-Discord nachfragen (von Studierenden betriebener Discordserver): https://tu-discord.xyz/ - falls da wer solche Listen privat führt wissen die das vermutlich am ehesten ^^

    Ich kann Paulchen s Beitrag wenig hinzufügen. Er hat die meisten meiner Gedanken auf wunderbare Art und Weise zusammengefasst - vermutlich besser und geordneter als ich das könnte.


    Was ich jedoch kann, ist selbst nochmals den vielen Jahren zu gedenken, die ich hier, erst als reguläres Mitglied, dann als Moderator, verbringen durfte. All den Höhen und Tiefen, aber auch schmerzlichen Verlusten (Aldea), denen ich beiwohnen durfte und musste. Auch für mich war das Forum Zeit meines Studiums an der TU weit mehr als eine Anhäufung von Wissen - es war eine Gemeinschaft. Eine freie, unzensierte Gemeinschaft, die mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen ist. Gleichsam ist mir jedoch auch bewusst, dass ich ohne den immensen Wissensfundus meiner Kollegen und den positiven Zuspruch ebenjener mein Studium vermutlich relativ rasch abgebrochen hätte.


    Damit fühlte ich mich dem Forum nicht nur auf eine, sondern gleich mehrerlei Weise dankbar, verbunden und ja, auch verpflichtet. Ich habe hier viele Freunde gefunden - Freunde deren Gros mich inzwischen mehr als ein Jahrzehnt durch mein Leben begleitet. Jedoch.. wo Licht da auch Schatten: Es galt in den langen Jahren einige Feindseligkeiten zu überwinden. Zu versuchen, Brücken zu bauen, aber auch sich abzugrenzen, wo seitens anderer versucht wurde, die Meinungs- und Redefreiheit innerhalb des Forums durch Zensur zu beschränken. Und so bin ich immer noch äußerst Stolz auf alle Beteiligten, dem Druck damals nicht nachgegeben zu haben, und weiterhin für die freie Meinungsäußerung gerade gestanden und gekämpft zu haben. Obgleich die darauf folgende Abgrenzung mit besagter Institution den Nutzerzahlen des Forums keinen Dienst erwiesen hat, bin ich dankbar, dass es Menschen gab und gibt, für die freie Meinungsäußerung ein unumstößlicher, unaufweichbarer Grundpfeiler einer jeder Gemeinschaft ist.


    Umso mehr schmerzt es mich, auf die Entwicklungen des Forums in jüngster Zeit zurück zu blicken. Ich war mit vielem davon weder einverstanden, noch involviert oder gar informiert. Das gilt auch für diese neueste Entwicklung. Sie kam für mich, wie für viele andere, aus heiterem Himmel. Auch wenn ich sie nachvollziehen kann, so denke ich für viele zu sprechen, wenn ich sage, dass ich mir erwartet hätte, darüber vorab informiert zu werden und nicht durch ein Facebook-Posting. Aber was getan ist, ist getan.


    Um den Blick wieder mehr gen Zukunft zu wenden: Ich sehe die Aussichten der geplanten Plattform nicht ganz so düster wie einige meiner Vorposter. Jedoch bin ich auch der Überzeugung, dass für eine erfolgreiche Umsetzung einiges an (Werbungs-)arbeit und Networking notwendig sein wird. Ob diese Mühen auf sich genommen werden, wird sich zeigen. Zu meiner Position als Moderator kann ich nur sagen, dass ich (noch) nichts sagen kann. Es wird sehr darauf ankommen, wieviel Arbeit und Liebe in das neue Projekt seitens der Leitung gesteckt wird, wie persönlich oder unpersönlich es wird und ob sich an der Kommunikationsstrategie etwas ändert. Um hier etwas direkter zu werden: In einem Forum, wie es die letzten ein bis zwei Jahre geführt wurde, möchte ich nicht moderieren und vermutlich auch nicht daran teilhaben.

    Aber gleichwohl meiner persönlichen Einstellung und was auch immer die Zukunft bringt: Ich wünsche dem Neustart des Projekts alles Gute.


    Was für mich am Schluss also bleibt, ist, nebst dem bitteren Nachgeschmack, viele, viele Erinnerungen. Großteils positive, vereinzelt negative. Geschlossene Freundschaften, Spaß aber auch Trauer und Frust. Das Forum hat mich über weite Strecken meines bisherigen Lebens begleitet. Und so ist nur noch eines zu tun: Den vielen, vielen Leuten hier im Forum zu danken. Den Administratoren, die schlussendlich das Forum all die Jahre am Leben gehalten haben, den Moderatoren, die so immens viel Zeit und Liebe in die Betreuung und Ausbau des Forums gesteckt haben und, allen voran, natürlich allen Benutzern des Forums, die über die Jahre hinweg mit ihren zahlreichen Posts nicht nur ihr Wissen weitervermittelt haben, sondern mit ihrer Persönlichkeit, ihren Hochs und Tief und vor allem auch ihrer Liebe zur Informatik dieses Forum so geprägt und geformt haben wie keiner dies je für möglich gehalten hätte.


    Danke!

    Erstens ist der Login bei Google soweit mir bekannt für "Google Services" und nicht für ein spezifischen Portal. Zweitens ist was Google, Facebook und Co. machen aus datenschutzdiensten sowieso mehr als zweifelhaft. Und drittens geht es ja nicht um die Weiterleitung, sondern um die komplette Neuorientierung des Forums, mit Löschung sämtlicher studienrelevanter Inhalte, selbsterstellter Posts und einem neuen Account im neuen Forum der dir erstellt wird.

    Ob das wirklich problematisch ist, weiß ich nicht. Aber es ist vermutlich ein Gedanke, der für Ordo's neues Projekt relevant sein könnte.


    P.S.: Das mit "zunehmend ihren richtigen Namen verwenden" - vermute ich auch, ist aber spannend, wie das dann mit der angepeilten Anonymität (siehe Ordos Initialpost) weitergehen soll. Auf Stackoverflow bist du ja auch mehr oder weniger anonym.

    Und die alten Peinlichkeiten, die einem im Berufsleben nur schaden...

    Du meinst allen Leuten, denen du deinen Forenhandle gibst?
    Edit: Ach, du meinst weil ab jetzt Berufsforum und so. Versteh ich. Könnte man aber vermutlich auch anders lösen. Bisherige Beiträge anonymisieren, auch neue User im neuen Forum anlegen (was DSGVO-mäßig vermutlich ohnehin notwendig sein könnte, weil die Einwilligung der Nutzung der Daten für ein Studentenforum namens informatik-forum.at gegeben wurde und nicht für ein Berufs- Job- und Firmenforum namens informatik-forum.net).

    Wenn man jemandem die Möglichkeit verwehrt, Erfahrungen zu machen, wird er niemals über diese Erfahrungen verfügen.

    Ich glaube nicht, dass jemand von dir erwartet, irgendwelche Erfahrungen als Spitzenpolitiker zu haben. Nachdem du dich als Kandidat für den ersten Listenplatz (dem "Spitzenplatz", wie du es so schön gesagt hast) aufstellen hast lassen, ist die Frage nach _irgendeiner_ politischen Qualifikation aus meiner Sicht schon gerechtfertigt. Deinem Originalposting sind zwar Ausbildung und Interessen seit dem neunten Lebensjahr zu entnehmen. Aber nichts davon lässt auch nur irgendwie schließen, dass du jemals an Politik interessiert warst oder jemals politisch tätig warst.

    Dass du von dir in der dritten Person sprichst und kein einziges Mal erwähnst, dass du Claus Dieter Volko bist, finde ich etwas seltsam. Das sah 2017 noch anders aus: Meine Kandidatur für die Nationalratswahl 2017


    Und zumindest bei mir zieht ein "wählt mich weil ich einer von euch bin" nicht. Hast du auch irgendwelche Inhalte? Oder ist dein letzter Thread Antimarxistische Psychotherapie als solcher zu verstehen? Was hat das EU-Parlament von deinem Know-How als Softwareentwickler?

    Sehe ich genau wie paulchen - ich sehe eine REST-API definitiv nicht in AT. 2050 Euro für eine Vollzeitstelle nachdem du schon ein halbes Jahr Erfahrung dort gesammelt hast empfinde ich gelinde gesagt als Beleidigung.


    Ich würde mich definitiv nach anderen Jobs umsehen und bewerben (ersteres ist generell immer eine gute Idee).

    Ich habe mich bei solchen Firmen beworben. Beides Startups. Beide hätten nach ST1 eingestuft. Beim einen hätte ich 2.8k bekommen, die anderen hätten mir 3.2k bekommen. Beides waren Jobs im Computer Vision/Machine Learning Bereich, relativ forschungsorientiert.

    Bei ersterem war die Argumentationsweise wirklich auch "wir verdienen alle soviel, es wäre unfair wenn wer mehr verdienen würde, aber <Benefits>". Beim zweiten hätte mir das Gehalt definitv gereicht (ich bin ja (noch?) kein MSc.), darum habe ich da auch nicht weiter nachgefragt.

    Bei ersterem Startup habe ich den Job letztlich nach der zweiten Gesprächsrunde nicht bekommen, letzteres war ziemlich seltsam und ist nach dem ersten Gespräch und nach einem ausgemachten (Terminvereinbarung dann) einfach untergetaucht (davor habe ich noch ein "wir müssen nochmal schauen ob wir uns den neuen Mitarbeiter wirklich leisten können"-Mail bekommen, danach nie wieder etwas gehört).

    Besonders die erste Absage hat mir persönlich weh getan, weil es wirklich genau der Bereich gewesen wäre, in dem ich gerne gearbeitet hätte.


    Das Problem an interessanten Jobs ist einfach, dass viele sie gerne machen würden. Ja, es gibt wenige qualifzierte Leute aber die prügeln sich ziemlich um Jobs und die Auswahl ist doch sehr überschaulich. Während man als Wald- und Wiesenprogrammierer doch täglich zig neue Ausschreibungen findet und zumindest Vollzeit mehr oder weniger freie Auswahl hat (ist so mein Eindruck).


    Zum Master: Ich muss sagen, ich bin mir nicht sicher ob ich den MSc. abschließen soll. Ich habe nur noch qualvolle Fächer vor mir (mit Anwesenheiten unter der Woche und hohem Aufwand ist das als neben dem Job schon richtig nervig) und mein Eindruck ist, dass der Fetzen Papier in Wirklichkeit keinen interessiert, außer Jobs direkt im Uni-Dunstkreis.

    Noch eine kleine Anmerkung: Die Studienabteilung hat bis dato zu spät eingebrachte Anträge (also zwischen 30.06. und jetzt) mit der Begründung abgewiesen, dass die Rückerstattung nicht mehr möglich ist da die Rechtsgrundlage mit 30.06. erloschen ist. Die Leute die bisher abgewiesen wurden müssen den Antrag nun erneut stellen.

    ACHTUNG: Zumindest ich bin über diese Neuerung nach der Abweisung meines Erstantrages nicht informiert worden (ob da noch was kommt weiß ich nicht, gehe aber nicht davon aus). Falls ihr also wen kennt bei dem der Antrag nach 30. juni bereits abgewiesen wurde würde der/die sich sicher freuen wenn ihr ihn/sie darauf hinweist, dass die Frist jetzt im Nachhinein doch noch verlängert wurde. ^^

    Hi!


    Gute Neuigkeiten für erwerbstätige Studenten:

    Wie ich nach einigem hin- und her mit der Studienabteilung und ÖH erfahren habe, wird die Rückerstattungsfrist der Studienbeiträge aus dem SS2018 aufgrund von Erwerbstätigkeit, die ursprünglich mit 30.06.2018 ( = Auslaufen der Rückerstattungsregelung) ausgelaufen ist, jetzt auch an der TU (genau wie an der Uni-Wien) wieder bis Ende September (30. September) verlängert. Dies ist laut der Information die ich von der ÖH bekommen habe vermutlich genau wie an der Uni Wien eine Good-Will-Aktion der TU.


    Auf der Seite der Studienabteilung sollte sich bereits ein geänderter Text befinden der die neue Frist ausweist. Anträge sollen laut Studienabteilung einfach neu gestellt werden.


    Liebe Grüße

    emptyvi

    Definiere "eingehalten". Bei den beiden Arbeitgebern bei denen ich bisher als Programmierer angestellt war, warst du entweder einmal die Stunde am Wuzzler, hast dich in den Garten gesetzt oder sonst getan was auch immer du wolltest (galt als Arbeitszeit). Die Einhaltung der Pausen wurde nie kontrolliert - umgekehrt wurde aber auch niemand jemals dazu befragt, wie viele und wie lange Pausen er macht.

    Das korrekte und faire Eintragen meiner längeren Pausen ist bei beiden Unternehmen dem Arbeitnehmer überlassen worden.

    Es ist ja nichts Schlechtes, gut verdienen zu wollen. Der verbreitete Idealismus ist eher schlecht für uns alle und gut für Wirtschaftler die Informatiker ausnutzen möchten.
    Wenn mich ein 10 Minuten Anruf beim Notar einen Hunderter kostet oder das. Aufsetzen eines Testaments 5000 Euro, da kommt keiner und sagt zu dem: "setzt du in deiner Freizeit Testamenttemplates auf Github auf, frei für die community? Das wäre uns schon wichtig, dass du idealistisch, motiviert und hungrig bist. 9 to 5 ists bei uns eher nicht. Dann bist du kein good fit. Wenn doch, dann machst du das ja so gerne, dass dir das halbe Gehalt auch reichen würde, oder? Dafür gibt's Tischfußball, gratis Kaffee und jeden Freitag Abend spaßige Events mit den Kollegen bei denen ihr euch über eure idealistische Arbeit austauschen könnt."


    Das ist toxisch für uns. Wir sollten professionelle, gutbezahlte Dienstleistungen anbieten. Anstatt das Bild vom pickeligen Nerd verbreiten, der froh ist wenn er für bissl Pizza und Cola tagelang Hackathons durchzieht und die Ergebnisse bereitwillig an den nächsten großen Konzern abtritt.
    Idealismus schon und gut - aber dann für sich selbst, nicht für den Manager der 50k Boni einstreicht, dafür dass die personellen Ressourcen umstrukturiert und optimiert wurden.


    Insofern: Schau ruhig aufs Geld :). Schlauere Branchen richten Schutzkreise um Krankenhäuser für knapp 6-stellige Summen ein und hier im forum werden Informatiker für 1.8k brutto oder 20€/h gesucht.


    Kann dir für den Post gar nicht genug danken. Die genannten "Benefits" sollten keine Ausreden für ein sch..lechtes Gehalt sein. Sondern wirklich zusätzlich zu einem normalen, guten Gehalt. Von dem was ich so miterlebt habe, vertritt man vor allem in Startups und jüngeren Unternehmen gerne die Ansicht, dass "die Bezahlung dem Mitarbeiter ja eher egal sein sollte solang er irgendwie davon leben kann" (ja, das wurde mir mal exakt so wo gesagt), solang man total hippe Getränke gratis bekommt und wöchentlich einmal gemeinsam Yoga im Coworking-Space hat.
    Ein angenehmes Arbeitsklima ist für mich keine Begründung einen Hungerlohn bezahlen zu dürfen. Irgendwann möchte man sich aber doch mal Eigentum oder Urlaub leisten können.

    Mein Senf dazu - ich stürze mich mal gleich zu meiner Meinung zu Adoks Kernfrage:


    Für mich ist die TU Wien eine Ausbildungsstätte. Mehr nicht. Ich lerne und studiere nicht für die TU Wien sondern für mich. Ich sehe mich nicht in der Pflicht dazu, den Ruf meiner Ausbildungsstätte zu bewahren, im Gegenteil sage ich jedem der mich ehrlich nach meiner Erfahrung an der TU Wien fragt klar meine Meinung dazu: Ich habe viele schlechte und ein paar gute Erfahrungen in meiner Ausbildungszeit an der TU hinsichtlich des Programms und dessen Ausführung (i.e. LVAs und Organisation) gemacht. Vieles davon ist auch nicht der TU direkt sondern der lächerlichen Finanzierung von Bildung in Österreich geschuldet.
    Auf mich wirkt dieses ganze "das ist meine Alma Mater, mein heiliger Boden, meine Uni, bloß nicht beschmutzen"-Denken ehrlich gesagt relativ antiquiert (in den USA herrscht dieses Denken ja noch viel mehr vor, was man so hört).


    Ich habe das jetzt schon so oft aus beiden Richtungen gehört "TU-Studenten können nicht programmieren" vs "Wo hast du studiert? An der TU oder der Kindergarten-Uni?". Und mich kotzt dieses Denken einfach so an. Ich habe in meinem Studium und in meiner Zeit als Tutor viele Leute kennen gelernt. Leute die extrem fähig und begabt, Leute die sich irgendwie durch die LVAs zu mogeln versuchen und für die TEAM in Gruppenarbeiten gleichbedeutend mit "Toll, ein anderer machts" war. Und dann noch alles dazwischen. Und genau das gleiche habe ich auch von Leuten anderer Unis gesehen, auch von HTLs und FHs.


    Ich denke, Informatik ist viel zu divers als dass jeder alles können oder wissen sollte. Und ja, die meisten mir bekannten Jobs sind einfache Programmierjobs, für die man halt nur die logische Denkweise + die Zeit sich selbst eine Programmiersprache beizubringen braucht. Aber dann bleibt die Frage.. geht das nicht für den Rest vom Studium auch? Und nachdem ich schon auf einigen Meetups war und Leute kennen gelernt habe, die 0 Ausbildung im Informatikbereich hatten und sich selbstständig selber z.B. in den Computer Vision Bereich eingearbeitet haben, verschwimmt für mich der Sinn von Unis als solche immer mehr. Das Konzept wirkt starr und aufgeblasen für die heutige Zeit. So stehe ich jetzt am Ende meiner Masterausbildung an der TU und bin ziemlich enttäuscht. Denn alles was ich dort gemacht habe, habe ich entweder schon im Bachelor gelernt (wenn man das zwölfte Mal in einer Master-LVA hört was ein Graph ist und gerichtet/ungerichtet und Definition weils es könnten ja Studenten anderer Unis da sein die das nicht wissen) oder hätte ich mir locker mal nebenbei beibringen können oder ist entweder veraltet oder unnötig gewesen. Themen des letzten Jahrzehnts werden komplett außen vorgelassen oder erst jetzt langsam aufgearbeitet (man nehme mal Neural Networks und Deep Learning als Beispiel und vergleiche welche Rolle das mittlerweile in der Welt hat, und welchen Platz es derzeit in Visual Computing oder CI einnimmt). Ich habe dann noch andere Kollegen die jetzt ebenfalls im Master sind gefragt, was sie vom Master halten - und drei von drei Leuten haben mir unisono gesagt, dass sie enttäuscht sind und eigentlich nur noch wegen dem Fetzen Papier den man am Ende bekommt zu Ende bringen wollen. Und das ist einfach traurig und meines Ermessens nach ein Armutszeugnis für die TU Wien.