Posts by Luk@s

    Du musst insgesamt 4,5 ECTS aus Transferable Skills bzw. aus der Liste an LVAs aus dem Anhang E haben. Insgesamt brauchst du außerdem 120 ECTS für den Master, wobei 4,5 ECTS beliebige LVAs sein können (= Freifächer).


    Das Einreich-Tool im TISS bildet den Bereich "Fachübergreifende Qualifikation" nicht wirklich gut ab. Lass dich davon nicht verunsichern. Es zählt nur der Studienplan.

    Nachdem der Thread ganz gut bei Google ranked und die TU-Seite völlig kaputt ist, hier der Link zu einem PDF, in dem die Abhaltung beschrieben wird: https://www.tuwien.at/fileadmi…ragung_bzw._Abgeltung.pdf


    Angestellt ist man von 1. Oktober bis Ende Februar bzw. 1. März bis 31. Juli. 2019 bekommt man als Tutor(in) 300,65 € pro Stunde pro Semester, wobei der Betrag monatlich ausbezahlt wird. Bei 12 Stunden also 12*300,65/5 = 721,56 € für 5 Monate.

    Hi!


    Inwiefern hat dich denn die WU enttäuscht?


    Ich studiere nicht WINF sondern Software Engineering, werde aber versuchen, deine Fragen zu beantworten.


    Wieviele Kurse verlangen explizit Anwesenheit?

    -> Auf der TU/Informatikfakultät ist Vorlesung mit Übung ("VU") der klassische Modus. D.h. es gibt eine Vorlesung (üblicherweise ohne Anwesenheitspflicht) und einen Übungsteil. Der Übungsteil kann alles sein, von Projekt- bzw. Gruppenarbeit bis Treffen in Gruppen zu 20 Leuten wie bei einem Seminar.


    - Gibt es viele Kurse in denen man in Gruppen an gemeinsamen Projekten arbeitet?

    -> Kommt schon öfters vor, ja.


    - Gibt es jemanden hier der vll selber gearbeitet hat während seinem Master?

    -> Ja, ich arbeite seit Studienbeginn (Bachelor) 16 Stunden pro Woche.


    - Sind Fächer wie Algodat und Lineare Algebra machbar für normalsterbliche und 40h Woche?

    -> Sind auf jeden Fall schaffbar, aber das sind zwei Kurse, die zu den schwereren und aufwändigeren des Bachelor-Studiums gehören. Hier findest du mehr Informationen: https://vowi.fsinf.at/wiki/TU_…tenstrukturen_VU_(Szeider) Unter Materialien findest du auch die Folien.


    Ansonsten kann ich dir noch den Chat-Service der Fachschaft Informatik empfehlen, http://mattermost.fsinf.at/. Der Chat ist recht aktiv.


    LG

    Die Bezahlung und Einstufung ist mit Sicherheit nicht Rechtens. Ich würde mich an ST1 Einstiegsstufe orientieren, also im Bereich von 2.300 - 2.500 €. Manche Firmen wenden nicht den IT-KV an, und können dadurch legal weniger bezahlen. Ich persönlich würde aber in so einem Fall einfach weitersuchen.

    Ich denke, du siehst das ganze eh recht realistisch. Die Pensionen in Österreich sind höher als in Deutschland [1], womit man theoretisch zumindest weniger selbst vorsorgen muss (außerdem wird die Pension 14x ausgezahlt):


    Quote

    langjährigversicherte Männer erhalten in Deutschland im Schnitt € 1.050 Altersrente (12 x pro Jahr), in Österreich hingegen € 1.560 (14 x pro Jahr)
    [...]
    Berufsanfänger können laut OECD-Berechnung bei durchgehender Erwerbskarriere (Annahmen: Berufseintritt mit 20 /Verdienstentwicklung entsprechend der Entwicklung der Durchschnittseinkommen/Pensionsantritt mit 65) aus dem öffentlichen System in Deutschland mit 37,5%, in Österreich hingegenmit 78,1% Brutto-Ersatzrate rechnen. Die sich daraus ergebenen Netto-Ersatzraten betragen 50% in Deutschland und knapp über 90% in Österreich.


    Allerdings ist Innsbruck wohnungsmäßig ein teures Pflaster, sowohl was kaufen als auch mieten betrifft.


    [1] https://media.arbeiterkammer.a…h_der_Pensionssysteme.pdf

    Von den 100 Euro die man verdient kommen vielleicht etwas über die Hälfte bei dir an, dann kaufst du dir was beim nächsten Krämerladen - der davon dann wieder 20% USt abführt und vom Rest wieder um die 50% ESt + SVA abführt - und zack, sind es schon nur noch 20€ und der Rest beim Staat ;).


    Die Abgabenquote liegt in Österreich bei über 40%, während sie in Deutschland bei 35% liegt (Schweiz <30%). Allerdings kommt mir persönlich vor, dass in Österreich der Staat schon auch sehr viel bietet. Notstandshilfe ist besser als Hartz IV (noch), der geförderte Wohnbau in Wien (Österreich) viel ausgeprägter als in Deutschland und der öffentliche Verkehr in Wien auch konkurrenzlos günstig und die Pensionen sind auch höher. Da wir hier eh schon im Off-Topic sind, wollt ich das nur kurz anmerken. ;)


    Noch ein kleiner Datenpunkt zur Ergänzung der Diskussion: Ein Freund von mir (HTL-Abschluss, aber kein Studium) arbeitet in München und verdient dort 4.500 € pro Monat als 0815-C#-Entwickler und hat glaube ich ca. 13 Gehälter, also ist das Einkommen wahrscheinlich mit ca. 4.000 € monatlich in Österreich halbwegs vergleichbar.

    Das Thema Gehalt wurde hier schon einige Male diskutiert. Das Durchschnittsgehalt für qualifizierte Kräfte mit Uni-Abschluss ist in Österreich ist sicher niedriger als das in Deutschland (also Bayern bzw. München), was wohl die verschiedensten Gründe hat (Konkurrenz durch HTLer, kleinteiligere Wirtschaft, etc.). Als Masterabsolvent ohne Berufserfahrung würde ich auch auf jeden Fall 3.000 € (also 42k im Jahr) fordern, bei Erfahrung (nebenbei gearbeitet, etc.) 3.500 € (also ca. 50k) oder mehr (Disclaimer: Ich weiß nicht, wie sehr sich der Tiroler Arbeitsmarkt vom Wiener unterscheidet.). Ich denke, es zahlt sich aus, ein bisschen zu suchen. Dadurch, dass es eben wenig Konzerne in Österreich gibt, sind halt klassische Konzernkarrieren mit hohen Gehältern nicht so leicht möglich.

    Diese ganzen Koryphäen-Geschichten sind in der studentischen Praxis IMHO höchst irrelevant. Prof. Eiter ist mit Sicherheit gut in seinem Fach, der Kurs "Einführung in die Künstliche Intelligenz" war aber langweilig. Ein bisserl die Folien zum internationalen Standardwerk herunterbeten und uninspirierte Übungsblätter geben, macht keinen guten Kurs aus. Für die Lehre sind mir Senior Lecturers, die mit Herz und Seele ihren Job machen, und durchdachte Kurse zusammenstellen auf jeden Fall lieber.

    Die TU ist hier nicht wirklich hilfreich, da nur akademische Vorleistungen angerechnet werden, also Zeugnisse von der TU oder anderen Unis. Insofern müsstest du 3-4 Jahre im Vollzeitstudium für einen Bachelor rechnen, was wohl nicht in Frage kommt.

    Ich kenne einige Leute, die auf der JKU Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik studiert haben und die waren eigentlich alle ganz zufrieden mit ihrer Ausbildung. Vergleiche sind halt immer recht schwer, wenn man selbst nicht an beiden Unis war und generell schwankt natürlich die Qualität und der Aufwand auch immer stark von Kurs zu Kurs. Persönlich abraten würde ich dir nur von der Uni Wien, hier habe ich einige Jahre recht nahe mitverfolgen können, wie das Studium dort aussieht.

    Zur Marke TU habe ich jetzt keine besonders ausgeprägte Solidarität, außer, dass ich natürlich von ihrem möglicherweise vorhandenen Wert finanziell profitieren möchte, wie wohl jeder andere Absolvent. Die Frage, wie weit das Studium jemand mit Vorkenntnissen (z.B. HTL) etwas bringt, finde ich allerdings durchaus interessant. Wenn ich mir anschaue, wie viel ich in den letzten 10 Jahren dazu gelernt habe, dann ist das natürlich eine riesige Menge. Wie viel davon auf die HTL, die Arbeit und das Bachelorstudium zurückzuführen ist, lässt sich natürlich schwer sagen. Aber im Vergleich zu so manchen Vorpostern habe ich das Studium doch als große Bereicherung empfunden. Mitgenommen habe ich aus Algebra Kombinatorik und Mengenlehre, aus Formale Modellierung, Theoretische Informatik und Logik sowie Einführung in wissensbasierte System die Logik, aus Algorithmen und Datenstrukturen 1+2 algorithmisches Denken, insbesondere für Algorithmen auf Graphen sowie schwere Probleme, aus Programmierung von Betriebssystemen das Hacken an einem Kernel in C, aus Objektorientierte Programmierung ein besseres Verständnis für OOP (Kovarianz, Kontravarianz, Substitutionsprinzip), aus Funktionale Programmierung das funktionale Denken, aus der Logischen Programmierung das logikorientierte Denken, usw. Die aufgezählten Dinge sind nicht immer sofort in der Praxis umsetzbar (gerade leider nicht in Österreich), aber trotzdem hilfreich. In vielen Sprachen gibt es funktionale Elemente, wenn man mal Haskell gemacht hat, fällt einem das Denken darin leichter. Wenn man OOP gemacht hat, wird man hoffentlich nicht Vererbung einsetzen, nur um Codeduplizierung zu vermeiden, etc. Insofern macht einem das Studium idealerweise zu einem Informatiker, der sein Programmierhandwerk versteht.

    Bei der Präsentation wurde dazu im Prinzip nichts gesagt. Die ÜBs sind immer eine Problematik für sich und höchst individuell. Grundsätzlich sollte das Prinzip gelten, dass Zeugnisse nicht verloren gehen dürfen. Wenn du also alle 90 ECTS beisammen hast, und die in der Vergangenheit zum Einreichen von Wirtschaftsinformatik berechtigt haben, dann sollte das auch für die Zukunft gelten. Vorausgesetzt, das Studium gibt es noch und ist nicht auslaufend, was bei Business Informatics aber ja nicht der Fall ist.

    Wenns dich beruhigt: es gibt genug Informatiker, die keinen Plan vom Innenleben eines Computers bzw. Elektronik haben. Und eigentlich ist das auch nicht nötig, man muss ja nicht Mädchen-Für-Alles sein.


    Das stimmt. Leider gibt es die Annahme, dass Informatiker ja doch nur akademische EDV-Techniker sind. Dass das halt doch ein eigenes Berufsbild ist, ist vielen nicht ganz klar.

    Ich studiere zwar weder das eine noch das andere, kenne aber Leute, die Technische Informatik machen. Für die Elektrotechnik-Basics gibt es im TI-Bachelor jedenfalls eine VO (und dazugehörig ein Tutorium) sowie eine Laborübung. Der Rest ist Uni-typisch halt schon eher spezifisch-abstrakt. Die von dir geforderten Kenntnisse wird man wohl aber am ehesten, denke ich, in einer Lehre (Kommunikationselektroniker, ...) oder einer HTL (Kolleg) erwerben.