Posts by onkel_keks

    Also, wenn du dir schon die Schaltung aus dem Projekt aufbauen kannst, warum machst du dir den Programmer dann nicht einfach selbst?
    So was wie das: http://www.mikrocontroller.net/attachment/9495/avrisp.gif bekommst du bestimmt hin, ist zwar äußerst rudimentär aber für einen 'one-time job' wohl ausreichend. Einzige Voraussetzung ist ein Parallel-Port (wünscht sich da jetzt jemand, er oder sie hätte den 15 Jahre alten PC nicht weggeworfen? Tja...;-))

    Hallo allseits,


    weil das diesen Sommer ziemlich trendy sein soll, hab ich mich für ein Doktorat entschieden und mich heute inskribiert. Als Background hab ich einen Master in WING-Inf., mein DA-Betreuer war allerdings von der ET-Fakultät. Bei demselben Betreuer möchte ich meine Diss nun schreiben. Bei der Inskription wurde ich gefragt, ob ich das Doktorat bei ET oder Informatik machen will. Spontan hab ich mich für letzteres entschieden, kann mich aber innerhalb der nächsten Tage/Woche noch umschreiben lassen.
    Frage: Ist es "besser" bei ET oder Inf.? Ich hab natürlich meinen Betreuer mal deswegen gefragt, warte von dort noch auf eine Antwort, aber mich würde interessieren, ob hier vlt. jemand Erfahrungen dazu hat - ob bei der einen oder anderen Fakultät das eine oder andere vlt. "mühsamer", "bürokratischer" etc. ist, oder ob vielleicht gewisse Erwartungen hinsichtlich Publikationen o.ä. bei der einen oder anderen Fakultät bestehen.


    Danke!
    onkel_keks

    Danke für die (beruhigende ;)) Antwort, meine DA würd' sich zwar wahrscheinlich auch in 6 Monaten ausgehen, aber den Zwang dazu brauch ich nicht.


    Und ich kann dir 100% Recht geben, was verbindliche Informationen zur DA angeht. Die Dekanats-Website sagt A, die Dekanats-Mitarbeiterin sagt B, der Dekan sagt C und dein Betreuer ist überhaupt von 'ner anderen Fakultät und inzwischen gibt's eh auch schon wieder ganz neue Regeln. Das ist wohl die eigentliche Herausforderung bei der DA :)


    Freut mich jedenfalls, dass das offenbar doch nicht alles so "eng" gesehen wird, die komische Vorlage hat mir da schon ein bisschen Angst gemacht.


    Besten Dank nochmals!

    Hallo,


    seit Anfang des Sommers beschäftige ich mich nun mit meiner Diplomarbeit. Da der praktische Teil jetzt fertig ist, wollte ich nun zum Schreiben übergehen. Eigentlich hatte ich mir ja alle Richtlinien, Anforderungen etc. durchgelesen, angemeldet ist die DA natürlich auch schon seit Juni.
    Jetzt hab' ich mir die englische Latex-Vorlage für DAs heruntergeladen (siehe http://www.informatik.tuwien.ac.at/lehre/richtlinien), und - große Überraschung - da steht so einiges drin, und zwar mehrheitlich Dinge, die ich sonst nirgends gelesen/erfahren habe.
    Die brennende Frage ist jetzt: stimmt das, was da drin steht? (Natürlich ist mir klar, dass das mit absoluter Bestimmtheit nur jemand vom Dekanat sagen kann, aber vielleicht kann ja hier auch jemand seine Erfahrungen teilen.) Um folgende Punkte geht es mir im Konkreten:



    • Zwei Betreuer: Die Vorlage suggeriert implizit, dass es mindestens zwei Betreuer geben muss. Ich hab' allerdings nur einen, der akkreditiert und Professor ist - mein zweiter "Betreuer" ist nicht Angestellter der TU und zwar Doktor, aber nicht in dem Sinne "Forscher" sondern aus der "Industrie". Problem?
    • "A master's thesis at the Factulty of Informatics has to be finished within six months." Was? :ahhh: Das hat mir aber so noch keiner erklärt. Weiters steht dort, dass nach fünf Monaten eine vorläufig finale Version vorliegen muss. Entspricht das dem aktuellen Stand der Dinge?
    • "Accompanied with the master’s thesis proposal, the structure of the thesis in terms of a table of contents has to be provided." - Bei meiner Anmeldung war eigtl. kein ToC dabei, wurde trotzdem akzeptiert. Angenommen, man hätte ein Inhaltsverzeichnis mit-eingereicht. Müsste man sich bis zum letzten Punkt und bitteren Ende daran halten oder kann man das im Verlauf der Arbeit anpassen?
    • "Then, the first talk has to be given at the so-called “Seminar for Master Students”" - Ich studiere das auslaufende WIng Inf (939), auf Nachfrage im Dekanat wurde mir mitgeteilt, dass ich statt dem Seminar die Diplomprüfung machen müsse. Seminar wird ja auch nicht mehr angeboten. Offenbar wurde die Vorlage also länger nicht überarbeitet...
    • "The structure of the thesis is predetermined.", gefolgt von der vorgegebenen Struktur: Introduction, State of the art, Methodology, ... - Ich dachte, ich soll meine Arbeit selbst schreiben!? Erst wollen's ein Inhaltsverzeichnis bevor ich auch nur weiß, ob ich die Arbeit überhaupt machen darf, und dann muss ich mich eh an den Schmarrn halten? Tatsächlich?
    • "Regular meetings between the advisor(s) and the author have to take place" - Was heißt "regular" und wer kontrolliert das? Bisher wurde das in meinem Fall (sinnvollerweise, wie ich meinen möchte) so gehandhabt, dass ich mich melde, wenn ich was brauche, oder mein Betreuer sich meldet, wenn er was sehen möchte, und so redet man sich halt zusammen. Wir hatten eigentlich keine fixen Dates bei Kerzenschein, oder was auch immer man dann "regelmäßig" machen sollte.


    Wenn wer was zu einem oder mehreren dieser Punkte weiß, ich bin dankbar für Meinungen und Ratschläge!


    Danke,
    onkel_keks

    Danke für den Vorschlag, ich würde mich aber nicht auf die GdVwl-Angaben verlassen. Hab mir die Angaben grad angesehen und war erst mild entsetzt, dann hab ich mir aber die VO-Folien von GdVwl angesehen und bin draufgekommen, dass die dort ein anderes Buch als Grundlage hatten und somit eine komplett andere Stoffgliederung. (Buch von GdVwl: Parkin, Powell und Matthews (2008) Economics. 7th edition. Buch von Mikro: Robert Pindyck und Daniel Rubinfeld (2009) Mikroökonomie, 7. aktualiserte Auflage).
    Ich les' grad das Buch "Mikroökonomie" zur Mikro-VO, und die Folien sind ein ziemlicher Rip-off des Buches. Ergo denke ich, die Prüfung wird sich sehr an diesem Buch orientieren.

    Mein Vorschlag wäre, zunächst in t0 die Produktion laufen zu lassen => Cashflow von 5*(200-178) = 110.
    Dann in t1, falls "d" eintritt, die Produktion stillstehen zu lassen (nicht produzieren, nicht stilllegen), und falls "u" eintritt, zu produzieren. Schließlich legt man in t2 die Produktion still.


    Die optimale Lösung lt. Übungsklausur ist aber: in t0 produzieren, in t1, falls "d" eintritt zu produzieren, und falls "u" eintritt, bereits in t1 zu schließen. Das ist teurer, weil der Diskontfaktor hier 1/(1,1)^1 ist statt wie bei der von mir beschriebenen 1/(1,1)^2.
    In Zahlen:


    Wert der Strategie: V_0 = V_1 + (1/1,1)*V_2 + (1/(1,1)²)*V_3
    Mein Vorschlag:
    V_1 = 5*(200-178)
    V_2 = (2/3)*(5*(220-178)) + (1/3)*0 <--- 2/3 wahrsch. für zust. "u" -> produzieren -> cashflow. 1/3 wsl. f. zst. "d" -> nix tun -> keine cashflow, keine kosten.
    V_3 = -121


    Ergibt nach Einsetzen eben 137,2727.

    Ich hab gerade so meine Verständnisprobleme bei 1 d).
    Und zwar: Angeblich sei die optimale Strategie, zu t0 zu produzieren; wenn "u" eintritt zu t1 zu produzieren und zu t2 stillzulegen, wenn "d" eintritt bereits zu t1 stillzulegen. Wert ist 133,9798. OK.
    Aber ist es nicht besser, im Falle von "d" die Produktion zu t1 stillstehen zu lassen (was keine kosten verursacht) und erst zu t2 stillzulegen (aufgrund des diskontfaktors besser)? Der Wert dieser Strategie wäre nämlich 137,2727.


    Kann mir wer erklären, warum trotzdem die 133,9798-Strategie besser sein soll? :confused:


    Also wenn dieses Bsp. beim Test gekommen wär, hätt' ich d) für falsch gehalten. Multiple Choice ist echt schwachsinnig für solche "Fragen". Aber ich schweife ab.



    EDIT: OK, in der Angabe steht nicht explizit, dass man die Produktion stillstehen lassen kann. Aber wenn da steht "zu t=0, t=1" kann produziert werden" nehm' ich einfach an, dass eben auch nicht produziert werden kann (ohne gleich stillzulegen). Herr-schafts-zeiten.

    kecii: seh ich auch so. bei der t1-tabelle müsste in den Zellen jeweils "V_2(s1+a1) - Kosten(a1)" stehen. In der Ausarbeitung sieht's aus als wäre "g_2(s1+a1) - Kosten(a1)" eingetragen. g_2 ist aber nur die Strategieentscheidung, V_2 wäre die Werte-/Belohnungsfunktion.

    Die Ergebnisse (0,0,0), (10000, 7000) sind m.E. korrekt. Dass die dualen Variablen der Nebenbedingungen 0 sind ist logisch, da aufgrund der Gleichheitsbedingungen keine der eigentlichen Nebenbedingungen bindend ist.
    WaDraHa3: die dualen Variablen der Variablen hast du (glaub ich) fast richtig interpretiert, aber es geht nicht um die Restriktionen (=Nebenbedingungen) sondern um die Variablen. Das heißt, mit dem Kauf einer (zusätzlichen) Einheit Fahrzeug A würde das Ergebnis um 10.000 besser, für B analog.

    kecii: Ich hab (bzw. R hat) 12 als Slack.


    Noch zu d): bei mir sind das mit P0 insges. 8 Probleme (also P0-P7), keines davon dominated und eines (P6) infeasible. Lösung ist A=B=16. Hat das jmd ähnlich?

    Also ich hätte vorgehabt, alles bis auf d) in R zu machen. Mit d) hat man glaub ich eh die meiste Arbeit, der Rest ist schnell erledigt.

    Hallo,
    weiß zufällig jemand, ob es bei a) reicht, das Problem mit R und grafisch zu lösen? Oder muss man das auch mit der Hand durchrechnen?
    Danke

    sirseven: Interessante Interpretation der Angabe. Ich lese allerdings heraus, dass B nur an A verkaufen kann und A nur von B kaufen kann (wegen dem Nachsatz "Soll B alle seine Punke an A verkaufen und seine Fahrzeuge stilllegen?"). Damit würde B nicht 900 Punkte an A verkaufen (weil sie damit Verlust machen), sondern eben nur 150. Mehr nicht, denn ab dann bringen ihnen die Fahrten wieder Gewinn, und ich gehe einfach davon aus, dass gewinnbringende Fahrten nicht verkauft werden.
    Überhaupt vernachlässige ich den Erlös aus dem Punktehandel komplett. Hätte auch keine Idee wie ich das dann noch in die Rechnung einbeziehen soll.
    Mir reicht's aber im Allgemeinen und im Besonderen geb' ich einfach den Schwachsinn ab, den ich bis hierhin hab.

    Aber die Zahl 1800 ist ja richtig denn die Funktionen schneiden sich genau dort. Siehe: http://www.wolframalpha.com/in…B2%281%2F30%29%28x%2F2%29


    Das ist falsch, denn in der Wolfram-Berechnung fehlen die Klammern.
    Vgl.:
    100-40+2(1/80)x = 100-55+2(1/30)(x/2)
    100-(40+2(1/80)x) = 100-(55+2(1/30)(x/2))


    Ich würde wirklich gerne die 1800 und somit 300 als Ergebnis akzeptieren. Das kann ich aber nicht, wenn das blöde Minus davor steht.
    Ich hatte ursprünglich auch einen anderen Ansatz: nämlich aus den Grenzgewinnfunktionen für A und B zwei Funktionen bauen: f(x), die mir sagt, was es B kostet, x ÖP zu verkaufen, und g(x), die mir sagt, was es A bringt, x ÖP zu kaufen.
    Dann bilde ich jeweils die Umkehrfunktionen f^(-1)(x) und g^(-1)(x), die mir angeben, wie viele ÖP B bzw. A zu einem Preis x verkaufen bzw. kaufen würden. Somit ist f^(-1)(x) eine Angebotsfunktion (Q_s(x)) und g^(-1)(x) eine Nachfragefunktion (Q_d(x)). Jetzt setze ich Q_s(x) = Q_d(x) und löse nach x auf, um den Gleichgewichtspreis zu bekommen.
    Das einzige Problem, das ich damit habe, ist, dass unplausible Zahlen rauskommen; nämlich ein Gleichgewichtspreis von ca. 28 und eine Gleichgewichtsmenge in der Gegend von 250.
    Ideen? Anyone?

    Ja danke, konntest du, allerdings wäre da noch das Problem mit dem falschen Vorzeichen.
    Wir haben ja die Gewinnfunktionen:

    und


    Wenn wir die ableiten, bekommen wir:

    und


    Das gleichsetzen, wie von dir beschrieben mit x_A = x und x_B = x/2:


    und


    Wie erklärt sich das negative Vorzeichen?

    22,5 bekommt man wenn man die Grenzgewinn-Funktion für A ableitet. 22,4875 bekommt man wenn man K(1501)-K(1500) rechnet. Was davon jetzt stimmt - bin ich mir nicht ganz sicher. Auf der einen Seite ist zwar 22,5 der schönere Wert, auf der anderen Seite lautet die Fragestellung, was würde A für einen zusätzlichen Ökopunkt zahlen, also mit anderen Worten: Was bringt A die 1501. Fahrt? Und das wäre doch K(1501)-K(1500). Denke ich.


    Eine andere Frage: Wie kommt ihr bei c) auf die Gleichgewichtsmenge von 300? Das ist mir nicht klar. Grenzgewinne gleichsetzen ist ja ein logischer Ansatz - liefert aber keine sinnvollen Zahlen. Also woher kommen die 300?

    Tja, wenn man statt "kommissioneller Abschlussprüfung" nach "Diplomprüfung" sucht wird man fündig. Also, für alle die's interessiert: man legt eine "Prüfung" hauptsächlich über sein Diplomarbeitsthema ab. Angeblich keine große Sache. Eingeführt mit Studienplan 2011.