Prüfung 30.1.2013

  • Hallo, ich war gestern bei der Einsichtnahme und hab die Prüfung im Vowi hochgeladen.
    Ist allerdings eine .rar Datei. Wie ändert man das?


    Hier der Link:
    https://vowi.fsinf.at/images/f…%C3%BCfung_2013-01-30.pdf (in .rar umändern)


    Und kann mir jemand sagen, warum Beispiel 1c) falsch ist?


    LG

    Don't try to be an apple if you are a banana. you will always be a second rate apple ...

    Edited once, last by Angela1990 ().

  • @1b
    richtig - laut Wahrheitstafel
    falsch - laut Wahrheitstafel
    falsch - a -> b hat z.B. die selben Modelle wie -a v b
    richtig - Contraposition Theorem


    @4b
    richtig - Marginalisierung prob1.pdf Seite 11
    falsch
    richtig - prob1.pdf Seite 17
    falsch - laut Produktregel ist P(a,b)=P(a|b)*P(b)


    @4e
    Das ist die 3. Regel für D-Seperation. Du musst einen Knoten mit 2 eingehenden Kanten finden, der (+alle Kinder) nicht in E liegt.

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  • Und kann mir jemand sagen, warum Beispiel 1c) falsch ist?LG


    Hallo, danke für's Hochladen! Keine Ahnung, warum es ein RAR ist. Hab versucht, es als PDF hochzuladen, geht aber nicht, weil es größer als 2 MB ist. Vielleicht wird es von selbst gerart. Wie auch immer.


    Beispiel 1c): Die Behauptung ist m.E. falsch, da es ein Gegenbeispiel gibt. Nimm einfach a für alpha, b für Beta und (a und b) für gamma. Dann Wahrheitstabelle machen, und man sieht,dass die Behauptung nicht stimmen kann.

  • Warum ist den bei Beispiel 2, Punkt d keine der Mengen eine Extension von T?


    hast du das klassische redukt ∆E bzw. Cn∆E(W) berechnet?


    hier kannst dus allerdings auch auf den ersten blick erkennen, wenn du weisst, dass in der angabe folgendes fehlt: W = {} (darauf wurde in der prüfung hingewiesen). und dann wirds spätestens beim berechnen von Cn∆E(W) schwer eins der prerequisites von den elementen in ∆E aus W abzuleiten, da diese ja leer ist!


    ists jetzt klar?


    könnte mir bitte jemand bei 3b und 3c auf die sprünge helfen?


    //edit: ich denke ich hab die bsp die den asp-teil betreffen nun auch verstanden (3b, 3c)...keine erklärung mehr notwendig

    "There's no such thing as Computer Science-it's witchcraft", math department of MIT, 1961


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    Edited once, last by Blutsturz ().


  • Kannt du dann 3b und 3c hier Erklären?

  • Kannt du dann 3b und 3c hier Erklären?


    ich versuchs zumindest mal zu erklären, wenn irgendwem fehler auffallen, dann bitte korrigieren, aber zumindest haben die lösungen zu allen anderen beispiele die ich auf diese art gelöst habe ebenfalls gestimmt..


    ich fang mit 3c an, da lässt sich die herangehensweise irgendwie besser erklären:


    3c) P = {c v -b :-, -b v a :-, c v a :-}


    1. Schritt: Answer sets bestimmen:


    dazu einfach jene minimalen mengen an atomen bestimmen, welche notwendig sind damit alle heads (c v -b/-b v a/c v a) im programm zu true auswerten, hier ist das:


    {a, c} (ODER) {c, -b} (ODER) {-b, a}


    2. Schritt: Constraint bestimmen, damit nur {a,c} als einziges Answer Set übrig bleibt:


    es gibt 2 möglichkeiten bei den constraints:


    - ":- <ELEMENT>" wobei element ein atom oder ein negiertes atom sein kann: eliminiert all jene answer sets, die das atom bzw. das negierte atom enthalten
    - ":- not <ELEMENT>": eliminiert all jene answer sets, die das element NICHT enthalten


    hier wollen wir also die answer sets {c, -b} und {-b, a} eliminieren, diese haben das negierte atom b gemeinsam, der notwendige constraint ist also:


    :- -b


    und übrig bleibt {a,c}, da dieses answer set vom constraint als einziges nicht berücksichtigt/eliminiert wird
    ---
    ein anderes beispiel (prüfung vom 2012-11-12)


    P = {a v -c :-, c v -d :-, c v a :- b, a v b :-}


    1. Schritt: answer sets...


    in 3 von den heads kommt ein a vor, also am besten das schonmal wählen. übrig bleibt der head "c v -d". ergo benötigt man die answer sets:


    {a, c} (ODER) {a, -d}


    um alle heads zu true auswerten zu lassen.


    2. constraint:


    wir wollen {a, c} wieder als einziges answer set - {a, -d} wollen wir eliminieren. dazu gibt es 2 möglichkeiten von constraints:


    :- -d
    :- not c


    die erste möglichkeit killt {a, -d} aufgrund der tatsache, dass "-d" darin enthalten ist. die 2. möglichkeit killt {a, -d} aufgrund der tatsache, dass "c" darin NICHT enthalten ist.
    ---
    2013-01-30, 3b)


    - P U {a} = {a :- not a, a :- a, a :-}


    das einzige answer set, dass ich daraus bekomme ist {a}, die erste regel eliminiert alle jene answer sets die "a" NICHT enthalten...somit bleibt {a} erhalten und richtig ist anzukreuzen


    //ich habe die ergebnisse auch mit dlv kontrolliert und es stimmt...was ich noch nicht so ganz verstehe ist, warum hier die 2. regel "a :- a" das answer set {a} nicht killt (würde hier ":- a" stehen, also ohne "a" als head, so würde diese regel auch {a} eliminieren!), vielleicht könnte das noch jemand anderes erklären?!...


    //edit: ich glaube ich habe eine schlüssige erklärung gefunden => http://www.informatik-forum.at…487&viewfull=1#post773487


    - Q U {a} = {b :- not b, a :- a, a :-}


    wieder ist hier das einzige answer set {a}, dieses wird aber durch die erste regel, die besagt, dass alles das kein "b" enthält gekillt werden soll, eliminiert => falsch


    - R = {a v b :-, a v c :-}


    answer sets: {a} {b, c} => falsch


    - Q U R = {b :- not b, a :- a, a v b :-, a v c :-}


    answer sets: {a} {b, c}, die erste regel killt alles das kein "b" enthält, somit bleibt nur {b, c} => falsch
    ---
    btw: könnte jemand die lösung zu 1a) posten?

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  • Würde bei 1d folgendes reichen?
    I(A)=0
    I(r)=0
    I(q)=0


    I(Formel1)=0
    I(Formel2)=1 und somit nicht äquivalent.


    versteh nicht ganz wie du darauf kommst, dass hier die Formel 1 zu 0 auswertet?!


    wenn I(A) = 0 und I(r) = 0, dann wertet der erste teilausdruck zu wahr aus
    wenn dann I(q) = 0, dann wertet der zweite teilausdruck ebenfalls zu wahr aus (!A v q = 1)


    und die 2. formel wertet auf true aus, wie du schon richtig gesagt hast...


    deswegen wäre mein vorschlag für ein gegenbeispiel:


    I(A) = 1
    I(r) = 1
    I(q) = 0


    somit ist formel 1 falsch und formel 2 wahr


    kann das wer bestätigen?

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  • jap, kann ich bestätigen.


    Angela hat vermutlich die Negation vor dem zweiten A vergessen.

  • Hallo, danke für's Hochladen! Keine Ahnung, warum es ein RAR ist. Hab versucht, es als PDF hochzuladen, geht aber nicht, weil es größer als 2 MB ist. Vielleicht wird es von selbst gerart. Wie auch immer.


    Beispiel 1c): Die Behauptung ist m.E. falsch, da es ein Gegenbeispiel gibt. Nimm einfach a für alpha, b für Beta und (a und b) für gamma. Dann Wahrheitstabelle machen, und man sieht,dass die Behauptung nicht stimmen kann.


    Ich habe bei 1c das doch mit einer wahrheitstabelle probiert und finde kein gegenbeispiel. kannst du die interpretationen schrieben mit der du ein gegenbeispiel hast?


  • Ich verstehe diesen schritt nicht (auch von Folien her). Was ist also ein minimale menge? Wie kommst du auf
    {a, c} (ODER) {c, -b} (ODER) {-b, a} ?