Organisatorische Probleme?

  • ich bin gerade zuhause und höre den live-stream mit. am anfang der vorlesung hat purgathofer erwähnt, dass es bis nach ostern noch keine aktivities geben wird. und danach wird eine entscheidung getroffen, wie es mit der lva weitergehen wird. hier habe ich nicht ganz mitbekommen, welche organisatorische fragen derzeit noch offen sind. dürfen alle mitmachen, die mitmachen wollen? wird der modus umgeändert? ...

  • Statt den geplanten 700 Stunden stehen der LVA nur noch 200 bezahlte Stunden zur Verfügung, oder so ähnlich. Deshalb gibt es nicht mehr genug Ressourcen, um alle Teilnehmer verantwortungsvoll betreuen zu können. Wie so üblich wird der Weg des kleinsten Widerstands gewählt: Die Anzahl der Teilnehmer wird an den verfügbaren Resorucen angepasst. Es wird also nicht jeder teilnehmen können, der auch teilnehmen will. Die LVA-Leitung weiß aber noch nicht wie sie das anstellen soll.

    Ich finde das ehrlich gesagt eine absolute Frechheit.
    Nicht nur weil die Entscheidung mit der Platzbeschränkung erst drei Wochen nach Semesterbeginn gefällt wurde, sondern vor allem auch, weil es theoretisch mehr als ausreichen würde, die LVA wie bisher fortzuführen, würde jeder Teilnehmer 7-10€ zahlen (also so viel oder sogar weniger, wie für Skripten bei anderen LVAs). Die Summe um die es hier geht ist eigentlich ein Witz. Es gibt sicher zig andere Stellen an denen man dieses Geld hätte einsparen können, ohne in einer (Pflicht-)LVA 2/3 der Teilnehmer rauszuschmeißen.

  • Weisst jemand wie diese 200 Studenten ausgewählt werden? Kann man diese Vorlesung irgendwo online anschauen?


    Ich nehme an, es wird keine Vorlesung mehr geben vor Ostern, oder?

  • Weisst jemand wie diese 200 Studenten ausgewählt werden? Kann man diese Vorlesung irgendwo online anschauen?


    Ich nehme an, es wird keine Vorlesung mehr geben vor Ostern, oder?


    Verzeih mir, wenns jetzt ein bisschen hart klingt, aber bitte lies richtig mit oder besuch einfach die Vorlesung, bevor du aus einem Missverständnis heraus ein falsches Gerücht in die Welt setzt. Von 200 Studenten, die weiterkommen, war nirgends die Rede. Wie Kaktus schreibt, haben das LVA-Team das Problem, dass die Assistentin, die die organisatorische Hauptarbeit für HCI erledigt, für weniger Stunden pro Woche (und, so wie ich verstanden habe, auch anteilsmäßig weniger für HCI) angestellt werden soll, weswegen nun statt 700 Stunden, die sie vorher da reingesteckt hat, nur noch 200 möglich sein sollen (so zumindest Peter Purgathofer). Welche Konsequenzen das für den weiteren Verlauf der LVA haben wird, steht laut Professor Purgathofer erst nach Ostern fest, und von daher denke ich auch, dass Spekulationen und gegenseitige Panikmache (jetzt nicht auf dich, sondern allgemein auf den Thread bezogen) bis dahin keinen Sinn haben (danach natürlich erst recht nicht^^). Dass die LVA aber nicht in ihrem bisherigen Modus funktionieren kann, wenn die angesprochenen personellen Änderungen wirksam werden, hat Purgathofer eindeutig klargestellt.

    Quote from wolowizard

    alle angaben wie immer ohne gewehr.


    Na, das hoffen wir doch :D

  • abend,


    ich will mich grade im portfolio anmelden, da bekomme ich folgende meldung:


    "Sie haben sich beim TU Single-Sign-On erfolgreich authentifiziert, Ihnen konnte jedoch kein Account in diesem System zugeordnet werden. Benutzen Sie, falls vorhanden, Ihre Matrikelnummer als Benutzername. Falls Sie sich erst vor kurzem für eine Lehrveranstaltung angemeldet haben, die dieses System benutzt, versuchen Sie es später erneut."


    werden alle studenten erst nach und nach eingetragen? oder hab ich was verschlafen?

  • Statt den geplanten 700 Stunden stehen der LVA nur noch 200 bezahlte Stunden zur Verfügung, oder so ähnlich. Deshalb gibt es nicht mehr genug Ressourcen, um alle Teilnehmer verantwortungsvoll betreuen zu können. Wie so üblich wird der Weg des kleinsten Widerstands gewählt: Die Anzahl der Teilnehmer wird an den verfügbaren Resorucen angepasst. Es wird also nicht jeder teilnehmen können, der auch teilnehmen will. Die LVA-Leitung weiß aber noch nicht wie sie das anstellen soll.

    Ich finde das ehrlich gesagt eine absolute Frechheit.
    Nicht nur weil die Entscheidung mit der Platzbeschränkung erst drei Wochen nach Semesterbeginn gefällt wurde, sondern vor allem auch, weil es theoretisch mehr als ausreichen würde, die LVA wie bisher fortzuführen, würde jeder Teilnehmer 7-10€ zahlen (also so viel oder sogar weniger, wie für Skripten bei anderen LVAs). Die Summe um die es hier geht ist eigentlich ein Witz. Es gibt sicher zig andere Stellen an denen man dieses Geld hätte einsparen können, ohne in einer (Pflicht-)LVA 2/3 der Teilnehmer rauszuschmeißen.


    danke für die info. ich finde es auch eine frechheit, dass die entscheidung um die platzbeschränkung erst so spät nach semesterbeginn getroffen wurde und wir darüber am anfang des semesters nicht informiert wurden. im tiss-forum gibt es auch ein paar anhaltspunkte/meinungen, dass es rechtlich vielleicht nicht abgedeckt ist bzw. dem recht widerspricht. aber wie auch teenious sagt, bringt panikmache jetzt auch nichts.


    ich wollte mit dem von mir eröffneten thread mich nur informieren, was in der vorlesung gesagt wurde, da ich den anfang gestern verpasst habe ...


    hoffen wir auf eine entscheidung, welche für ALLE eine akzeptable lösung darstellen wird!


  • diese fehlermeldung hatte ich letzte woche auch als ich versucht habe, im portfolio anzumelden. da dachte ich aber, dass das portfolio noch für das letzte jahr gilt und der eingang daher nicht mehr freigeschaltet wurde. aber mittlerweile funktioniert es bei mir.


  • ich will mich grade im portfolio anmelden, da bekomme ich folgende meldung:


    "Sie haben sich beim TU Single-Sign-On erfolgreich authentifiziert, Ihnen konnte jedoch kein Account in diesem System zugeordnet werden. Benutzen Sie, falls vorhanden, Ihre Matrikelnummer als Benutzername. Falls Sie sich erst vor kurzem für eine Lehrveranstaltung angemeldet haben, die dieses System benutzt, versuchen Sie es später erneut."


    diese fehlermeldung hatte ich letzte woche auch als ich versucht habe, im portfolio anzumelden. da dachte ich aber, dass das portfolio noch für das letzte jahr gilt und der eingang daher nicht mehr freigeschaltet wurde. aber mittlerweile funktioniert es bei mir.


    Das Login ist erst wieder seit Dienstag dieser Woche möglich. Jetzt sollte es allerdings für alle, die sich rechtzeitig im TISS angemeldet haben, funktionieren. wHat_Ev3r: Hast du dich dort angemeldet? Wenn ja, dann schick mir einmal deine Matrikelnummer per PN, dann schau ich mir das an.


    danke für die info. ich finde es auch eine frechheit, dass die entscheidung um die platzbeschränkung erst so spät nach semesterbeginn getroffen wurde und wir darüber am anfang des semesters nicht informiert wurden. im tiss-forum gibt es auch ein paar anhaltspunkte/meinungen, dass es rechtlich vielleicht nicht abgedeckt ist bzw. dem recht widerspricht. aber wie auch teenious sagt, bringt panikmache jetzt auch nichts.


    Eins ist jedenfalls sicher: Sowohl Studenten als auch LVA-Leitung sitzen mehr oder weniger im selben Boot, Mitteilungen vom Dekanat, Rektorat etc. erfolgen erst in allerletzter Minute, peterpur hats ja auch in der Vorlesung erwähnt: Er selbst hat über die letztendliche Kürzung erst 5 Minuten davor erfahren. Wir in der UE Programmierpraxis sind übrigens vom gleichen Problem betroffen: Der Vertrag für die Stelle unseres Assistenten läuft noch bis Mitte April, mit Ende dieser Woche soll er einmal vorsorglich seinen Urlaub verbrauchen. Trotz aller Versuche erfahren wir auf seiten der LVA-Leitung einfach nichts und müssen zittern, ob wir ab Mitte April die LVA überhaupt noch in der momentanen Form abhalten können, oder nicht.


    Die zitierte rechtliche Diskussion im TISS ist gut und schön, aber was hilft es, wenn es einfach nicht mehr möglich ist alle Studierenden zu betreuen? Die Leute, die solche Sachen entscheiden, scheißen sich wenig um Semesterbeginn oder nicht. Gegen die Finanzierung der Stelle über Studierende sprechen vor allem zwei Gründe: Erstens einmal wird es schwierig sein irgendeine rechtliche Basis zu schaffen, auf der das so einfach möglich ist. Zum anderen setzt es einfach das falsche Signal: "Wir schaffens auch ohne mehr genehmigte offizielle Ressourcen", "Die Studierenden sind eh bereit (mehr) Geld für ihr Studium zu zahlen", etc.


    Aller Zorn ist berechtigt, aber richtet ihn gegen Dekanat, Rektorat und Töchterle (in aufsteigender Reihenfolge, Mail-Adressen lassen sich wohl leicht finden).

    p?: o. aufgebender sklave


  • ...
    Aller Zorn ist berechtigt, aber richtet ihn gegen Dekanat, Rektorat und Töchterle (in aufsteigender Reihenfolge, Mail-Adressen lassen sich wohl leicht finden).


    Mir ist bewusst, dass die LVA-Leitung selbst über die Kürzungen des Budget bzw. durch die Streichung von Univ.Assistenten nichts können und das ganze von oben passiert, sprich vom Dekanat, Rektorat und vom Herr Minister.


    Es ist für mich aber trotzdem unklar, warum kein Geld mehr für die Univ.Assistenten da ist, obwohl die Leistungsvereinbarungen besser ausgefallen sind als es ursprünglich war ...

  • Es ist für mich aber trotzdem unklar, warum kein Geld mehr für die Univ.Assistenten da ist, obwohl die Leistungsvereinbarungen besser ausgefallen sind als es ursprünglich war ...

    Ich zitiere diesbezüglich peterpur, weils im Portfolio ähnlich formuliert war, zuerst die Frage:

    Quote from Daave

    Heute wieder mal eine Überraschung erlebt was die aktuelle LVA-Organisation an der TU betrifft:


    Ich verstehe nicht wie es an Resourcen mangeln kann, wo doch vor Kurzem die Leistungsperiode bis 2015 genehmigt wurde und im Vergleich zur letzten Periode sogar ein paar Millionen mehr zur Verfügung stehen. Studenten die schon etwas länger an der TU studieren wissen, dass es vor 2012 mit weniger Budget keine Platzbeschränkungen gab.


    Zitat Rektorin: "Wir erhalten ein Grundbudget von 611 Mio. Euro. Dazu kommen Hochschulraumstrukturmittel von voraussichtlich 39 Mio. Euro. Die genaue Höhe dieses Anteils ist an Kriterien wie die Zahl prüfungsaktiver Studierender, die AbsolventInnenzahl aber auch Drittmitteleinnahmen gekoppelt. Daraus ergibt sich für die kommenden drei Jahre ein Globalbudget von rund 650 Mio. Euro. Zum Vergleich: In der Periode 2010 bis 2012 stand uns ein Globalbudget von 575,845 Mio. Die Vereinbarung im Detail finden Sie unter http://www.tuwien.ac.at/fileadmin"

    peterpurs Antwort:

    Quote from peterpur

    noch zwei infos dazu:
    - zum einen war das budget davor eines, das ein ordentliches defizit verursacht hat. die TU hat mehrere jahre im minus abgeschlossen. eine reale erhöhung ist angesichts von inflation (es ist ein drei-jahres-budget) und defizit-ausgleich tatsächlich so gut wie nicht vorhanden.
    - zum anderen ist die situation an der informatik schon seit vielen jahren gespannt. man bemüht hier gerne die metapher des »überdehnten gummibandes«, um zu erklären, warum gerade jetzt (also schon letztes jahr) grundsätzlich etwas geändert wird. die lehrbelastung für mitarbeiter/innen der informatik an der TU wien ist weit jenseits der verhältnisse an andere österreichischen informatik-standorten, und erst recht jenseits der verhältnisse an internationalen universitäten. inzwischen herrscht hier die ansicht, dass das ministerium diese last (also die zahl der absolvent/innen) auch bezahlen soll, wenn sie sie wirklich wollen.


    Meine persönliche Meinung dazu: Andere Universitäten in Österreich, die Informatik anbieten, bekommen im Verhältnis zur TU ähnlich viel Geld, obwohl sie weniger Studenten zu betreuen haben. Insgesamt scheint hier etwas mit der Aufteilung der Ressourcen bzw. des Geldes in Österreich nicht zu passen.

  • Wir in der UE Programmierpraxis sind übrigens vom gleichen Problem betroffen: Der Vertrag für die Stelle unseres Assistenten läuft noch bis Mitte April, mit Ende dieser Woche soll er einmal vorsorglich seinen Urlaub verbrauchen.


    Sorry, aber wer stellt jemanden mittels befristeten Vertrag ein, sodass der Vertrag mitten im "Leistungszeitraum" ausläuft und nicht im Juli bzw. Februar :tapforhead:
    Soll keine Kritik an der LVA-Leitung sein, die sind für sowas ja vermutlich nicht verantwortlich. Aber wer hockt da in der HR? :wtf:


  • Die rechtliche Situation ist aber da und darf nicht auf unserem Rücken ausgetragen werden.
    Es ist schade und traurig, dass Ressourcen wegfallen, aber dass die Situation eintreten kann (aber nicht muss), wusstet ihr doch schon vorher. Dann muss man den eventuellen Worst Case im Vorfeld planen.


    Wo bleibt denn eure Selbstständigkeit und Einsatz? Immerhin ist es euer Arbeitsplatz, an dem das Arbeiten bei so einer Studentenzahl unzumutbar ist. Warum geht ihr nicht mal auf die Barrikaden und streikt? Natürlich richtet sich der Zorn gegen euch, da ihr von vornherein nicht mit offenen Karten uns gegenüber spielt.


    Man kann nicht erwarten, dass immer wir Studenten auf die Barrikaden gehen und streiken. Macht halt Mobil gegen die Zustände des unfähigen Dekanats. Man muss doch im Vorfeld des Semester schon wissen, ob ich Kapazitäten hab oder nicht

  • Wo bleibt denn eure Selbstständigkeit und Einsatz? Immerhin ist es euer Arbeitsplatz, an dem das Arbeiten bei so einer Studentenzahl unzumutbar ist. Warum geht ihr nicht mal auf die Barrikaden und streikt? Natürlich richtet sich der Zorn gegen euch, da ihr von vornherein nicht mit offenen Karten uns gegenüber spielt.


    Man kann nicht erwarten, dass immer wir Studenten auf die Barrikaden gehen und streiken. Macht halt Mobil gegen die Zustände des unfähigen Dekanats. Man muss doch im Vorfeld des Semester schon wissen, ob ich Kapazitäten hab oder nicht


    Ja man sollte meinen, dass es vor Beginn eines Semesters eine gewisse Planungssicherheit gibt. Aber offensichtlich ist dies ein Problem, das nicht nur vereinzelt auftritt... Ob ein Streik wirklich die besser Lösung wäre? Ist doch auch wieder auf dem Rücken der Studierenden, oder? Wenn dann die LVA nicht stattfindet, oder Vorlesungseinheiten ausfallen.

    p?: o. unqualifizierter sklave

  • Ja man sollte meinen, dass es vor Beginn eines Semesters eine gewisse Planungssicherheit gibt. Aber offensichtlich ist dies ein Problem, das nicht nur vereinzelt auftritt... Ob ein Streik wirklich die besser Lösung wäre? Ist doch auch wieder auf dem Rücken der Studierenden, oder? Wenn dann die LVA nicht stattfindet, oder Vorlesungseinheiten ausfallen.


    Und was sind die Alternativen? So weiter machen wie bisher und sich dauernd in rechtlichen Grenzgebieten bewegen bzw. das Ganze zu biegen in der Hoffnung es klagt e keiner? Ich kann mich erinnern, als uns versprochen wurde, dass die Situation nach den neuen Budgetverhandlungen besser werden. Es wird von Jahr zu Jahr bescheidener. Wenn sich der Trend so fortsetzt, haben wir bald in jedem Semester Beschränkungen.
    Da ist es mir lieber, die Profs streiken 1 x richtig und ich verlier 1 Semester, als dass man vielleicht in Zukunft in jedem Semester um Plätze kämpfen muss.


    Und wenn die Planungsunsicherheit ein globales Problem ist, dann muss man halt mal für Verbesserung sorgen. Streik die beste Lösung? Keine Ahnung, aber wenigstens irgendwas... Von der Jammrerei der Profs Sie hätten keine Ressourcen hab ich auch nix ;)

  • So ist es in Österreich, die Studenten wollen zahlen, dürfen aber nicht...und dann werden wir wieder alle als faule Kiffer von einer nicht repräsentativen ÖH dargestellt...das scheitert aber weniger am Kollegen Töchterle als vielmehr an Illusionisten die glauben man kann mit begrenzten Ressourcen unendliche Kapazitäten schaffen...(Und für alle, die Schulden fordern: Das Zauberwort heißt Exponentialrechnung...)


    Demo für (leistbare) Studiengebühren.


    Und ja, mit der Verteilung der Gelder stimmt was nicht, studiert MINT führt Zugangsbeschränkungen in Informatik ein ??? Also was jetzt haben wir doch einen Informatikerüberschuss? Es gäbe etliche Studiengänge, wo es unproblematischer wäre die Absolventenanzahl zu halbieren und keinen würds jucken...scheinbar wählen die Informatiker die falsche Partei...das ist ja leider das einzige, was hierzulande zählt. Logik, Verstand, Hausverstand? Fehlanzeige.


    Nachtrag: Aus gegebenen Anlass könnte man die Gebühren nach der Anzahl der in einem Semester inskribierten LVAs staffeln, so entlastet man arbeitende Studenten, Studenten mit Kindern etc. etc.