[TU WIEN] Neues zu den Auswahl- und Aufnahmeverfahren ab WS 2013

  • Adok,
    das ist nicht der Punkt, sondern, dass deine Aufzählung an Bestandteilen eines Informatikstudiums sehr, sehr technischund spezialisiert ist und das Informatik mMn sehr viel mehr ist, als das von dir genannte


    Darüber gab es vor einigen Wochen eine Diskussion auf derStandard.at...


    Mein Standpunkt: Informatik ist ein "technisches" Studium. Wobei ich damit nicht unbedingt technisch im Sinne von Elektrotechnik meine. Man kann Informatik auch von der mathematischen Schiene her aufziehen. Das ist in gewissem Sinne auch "technisch".


    Die ganzen gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und die Lehrveranstaltungen über User Interface Design und Projektmanagement sind schön und gut, aber sie sollten nicht den Hauptbestandteil des Informatikstudiums darstellen. Meiner Meinung nach sollten sie nicht einmal verpflichtend sein.


    Auf derStandard.at meinten einige, sie würden Informatiker belächeln, weil sie in ihrem Studium Fächer wie "Informatik und Gesellschaft" und "User Interface Design" hätten. Informatik sei deswegen ein "Studium zweiter Wahl". Damit bin ich nicht einverstanden. Aber Tatsache ist: Im Physikstudium gibt es solche Fächer nicht. Im Mathematikstudium ebensowenig.

  • Err... so what?
    Informatik ist ein sehr breites Forschungsfeld. Das klassische Informatik-Bild ist überholt. Das spiegelt sich auch in den Studienplänen wieder, die sich auf unterschiedlichste Forschungsgebiete konzentrieren. Man kann nicht sagen das und das brauchen wir in Informatik nicht, so würde ein stillstand in der Forschung entstehen.
    Informatik ist ein interdisziplinäres Studium und als solches sollte es möglichstdie Fühler in alle Richtungen ausstrecken.

    Otto: Apes don't read philosophy. - Wanda: Yes they do, Otto, they just don't understand
    Beleidigungen sind Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
    «Signanz braucht keine Worte.» | «Signanz gibts nur im Traum.»


    Das neue MTB-Projekt (PO, Wiki, Mitschriften, Ausarbeitungen, Folien, ...) ist online
    http://mtb-projekt.at


  • Bist du jetzt Nachrichtensprecher von derStandard.at geworden, weil du ihn so oft bewirbst?


    Ich bin froh, dass wir Fächer wie GSI, GWG, BHCI und co haben. Davon gehören meiner Meinung nach 1-2 mehr in den Studienplan. Warum? Dort kriegen wir wenigstens ein bischen über Ethik und Folgen unseres Tuns vor Augen geführt. Stupide dummes Coden kann bald mal jemand, die Folgen absehen tut kaum jemand.


    Und auch wenn es nett ist, elendsviel und lang über Automaten und co zu hören: Praktisch im Arbeitsleben brauch ich das nie.
    Ich studiere medizinische Informatik, ich finds toll darüber was zu hören, genau wie über den ganzen TGI Dreck. Brauchen, nie im Leben sorry.

  • Ich bin froh, dass wir Fächer wie GSI, GWG, BHCI und co haben. Davon gehören meiner Meinung nach 1-2 mehr in den Studienplan. Warum? Dort kriegen wir wenigstens ein bischen über Ethik und Folgen unseres Tuns vor Augen geführt. Stupide dummes Coden kann bald mal jemand, die Folgen absehen tut kaum jemand.


    Ach komm, mehr solche Faecher? Ich meine wenn die Faecher jemand als Wahlfaecher oder Softskills machen will ist es ja absolut gerechtfertigt; jedoch wenn wir als Informatiker die "Folgen unseres Tuns" [verpflichtend] vor Augen gefuehrt bekommen sollten, warum dann nicht Elektrotechniker, Maschinenbauer & Co? Die Kritik an diesen zusaetzlich verpflichtenden Softskills ist imho vollkommen berechtigt. Ich meine am Beispiel GWG mit dem Airbus Geschichten haben wir ja immer gehoert, dass InformatikerInnen so viel gesellschaftliche Verantwortung haben usw... ja, haben ETler usw. auch (ich nehme an, dass da sogar ein paar den Airbus mitentwickelt haben :ahhh:) -- der Unterschied ist ganz einfach, weil es an der Fakultaet f. Informatik eben Forschungsgruppen gibt, die sich damit beschaeftigen und LVAen anbieten muessen/wollen; ist das gleiche bei anderen Faechern. Ob jetzt fuer das Studium selbst so viel Sinn ist kann sich jeder selbst aussuchen. Noch mehr LVAen von der Art in den Studienplan reingeben -- sorry das hat schon wirklich nichts mehr mit Maß und Ziel zu tun.


    Quote


    Und auch wenn es nett ist, elendsviel und lang über Automaten und co zu hören: Praktisch im Arbeitsleben brauch ich das nie.
    Ich studiere medizinische Informatik, ich finds toll darüber was zu hören, genau wie über den ganzen TGI Dreck. Brauchen, nie im Leben sorry.


    Wenn's immer nur um das Arbeitsleben ging im Studium (kennen wir eh schon die Diskussion ueber WiFi-Kurs vs. Uni...). Der Inhalt von TGI selbst ist sicherlich brauchbar in einem Info-Studium; wie das Fach jedoch dann gestaltet wird ist eine andere Sache.

  • jedoch wenn wir als Informatiker die "Folgen unseres Tuns" [verpflichtend] vor Augen gefuehrt bekommen sollten, warum dann nicht Elektrotechniker, Maschinenbauer & Co?

    Berechtigte Frage.


    So wie du das schreibst, kommt es so rüber, dass solche Fächer keine Pflichtfächer im Informatikstudium sein sollten, um so etwas wie "Gerechtigkeit" zwischen Informatikern, Elektrotechnikern und Maschinenbauern herzustellen. Ich fände es sinnvoller, auch Elektrotechniker und Maschinenbauer zum Besuch solcher Fächer zu verpflichten.


    Mein Problem mit diesen Fächern in der derzeitigen Form ist allerdings, dass sie qualitativ nicht viel hergeben. Die zentrale Aussage von GWG, nämlich dass man sich die gesellschaftlichen Konsequenzen seines Tuns bewusst machen sollte, habe ich mir zwischen 421 Fremdworten aus den Fingern saugen müssen. Bei den erwähnten Forschungsgruppen habe ich den Eindruck, dass dort gern viel zu viel geschwafelt wird als klare Ansagen zu machen.


  • So wie du das schreibst, kommt es so rüber, dass solche Fächer keine Pflichtfächer im Informatikstudium sein sollten, um so etwas wie "Gerechtigkeit" zwischen Informatikern, Elektrotechnikern und Maschinenbauern herzustellen. Ich fände es sinnvoller, auch Elektrotechniker und Maschinenbauer zum Besuch solcher Fächer zu verpflichten.


    Ein gewisses Maß an "Gerechtigkeit" (irgendwie ein falscher Ausdruck :D) gehoert da sicher her. Das Unausgeglichene zwischen den Studien ist sicher, dass wir in der Informatik einfach schon von Haus aus Softskills verpflichtend haben, und dann noch einen Softskill aus dem Katalog der TU brauchen. Wenn, waere es sicher in diesem Zusammenhang sinnvoller, statt 3 ECTS verpflichtende Softskills (ich meine die aus dem Katalog) alle TU-Leute 6 ECTS von dieser Sorte machen zu lassen. Aber sowas wie GWG gehoert definitiv nicht verpflichtend in den Info-Studienplan rein. Warum sollte auch z.B. GWG mehr Berechtigung haben als irgendein anderer Softskill aus dem Katalog? GWG in den offiziellen Softskill-Katalog rein => jeden selbst waehlen lassen welche Softskills fuer ihn/sie sinnvoll sind. Umgekehrt soll dann jeder ETler, Maschinenbauer, etc. die Freiheit haben, einen unserer Softskills fuer das jeweilige Studium zu machen.

  • In einer Zeit in der so mancher Machtmissbrauch erst durch moderne Technologien ermöglicht wird. Wo sich Diktaturen wegen Technologien wie Deep Packet Inspection ins Fäustchen lachen und so mancher Politiker von einer totalen Überwachung träumt, finde ich es sehr bedenklich, wenn man darüber diskutiert, dass Fächer wie GSI, GWG usw... aus dem Studienplan raus sollten.


    Jedem der eine (halbwegs) gute Ausbildung genießen konnte, sollte klar sein, dass er dafür eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung trägt.
    Warum Physiker z.B. keine Fächer wie GSI haben? Weil sie im Allgemeinen einen größeren Horizont als ein Informatiker haben.
    Sorry, aber das musste ich jetzt echt mal loswerden.


    Naja, mir ist es immer etwas befremdlich vorgekommen, dass wir offensichtlich LVAs benötigen sollen, um festzustellen, dass Überwachung und co ganz, ganz böse ist und wir für unsere Handlungen Verantwortung tragen (ach echt?); immerhin sollten wir bei den Studenten eigentlich von erwachsenen, mündigen Personen ausgehen, die sich auch eigenständig über zumindest grundlegende gesellschaftspolitische Zusammenhänge Gedanken machen.


    Ich glaube kaum, dass 6 ECTS jemanden daran zweifeln lassen werden, ob es eine so gute Idee ist an Überwachung, Rüstung, Glückspiel, etc. mitzuwirken, wenn man bisher auch keine Probleme damit hatte, vor allem wenn das liebe Geld als Motivator mitspielt. Aber meinetwegen soll der Studienplan so bleiben wie er ist.


    @größerer Horizont: Falls du Intelligenz meinst: das impliziert nicht automatisch Moral & Ethik (und im weiteren Sinne Empathie) ...

  • Naja, mir ist es immer etwas befremdlich vorgekommen, dass wir offensichtlich LVAs benötigen sollen, um festzustellen, dass Überwachung und co ganz, ganz böse ist und wir für unsere Handlungen Verantwortung tragen (ach echt?); immerhin sollten wir bei den Studenten eigentlich von erwachsenen, mündigen Personen ausgehen, die sich auch eigenständig über zumindest grundlegende gesellschaftspolitische Zusammenhänge Gedanken machen.


    Ja ja, in einer idealen Welt... *seufz*



    Ich glaube kaum, dass 6 ECTS jemanden daran zweifeln lassen werden, ob es eine so gute Idee ist an Überwachung, Rüstung, Glückspiel, etc. mitzuwirken, wenn man bisher auch keine Probleme damit hatte, vor allem wenn das liebe Geld als Motivator mitspielt.


    Nein, das nicht. Und meiner Meinung nach sollte es auch keiner Indoktrination gleich kommen, sondern einfach zum Denken und Ausseinandersetzen mit diesen Themen anregen.
    Je nach Schultyp hatte man vor dem Studium bildungstechnisch eben keinerlei Kontakt mit solchen Themen.

    “Fantasy is hardly an escape from reality. It's a way of understanding it.” - Lloyd Alexander


    “The more I see of what you call civilization, the more highly I think of what you call savagery!” - Robert E. Howard, King Kull

    "Kapitalismus heißt: Man kauft Dinge die man nicht braucht, von Geld, das man nicht hat, um Menschen zu beeindrucken, die man nicht leiden kann." - Volker Pispers

  • Die Frage ist halt tatsächlich, wieviel einem beispielsweise GWG da bringt.
    Mir fällt zum Thema GWG nur ein "Technikdeterminismus", "Transrapid", "Apollo 13".
    Ungefähr genausoviel ist diesbezüglich aber auch von 2-3 Folien aus Softwarequalitätssicherung hängengeblieben.


    Insofern finde ich da diese Verflechtung mit anderen LVAs fast besser.
    Beispielsweise wenn man eine LVA über visual surveillance hält, dann in dessen Zuge gleich ein wenig auf derartige Aspekte eingehen.
    Wobei man sich imho da schon sehr schwer tut, an solche Aspekte NICHT zu denken.


    Auch bei Elektrotechnik/Maschinenbau/Physik erscheint es fast noch mehr als ein no-brainer -> "Bitte achtet darauf, dass eure Roboter niemanden umbringen und auffressen."
    Würde ich jetzt einen Chirurgie-Roboter oder ein Flugzeug bauen, wäre auch mein erster Gedanke: "Urgs, das Zeugs muss aber RICHTIG sicher sein."
    Daran denkt vermutlich sogar der personfizierte Technikdeterminist.


    Andererseits täusche ich mich hier vermutlich, wenn man sich das Weltgeschehen so ansieht.
    Allerdings würde "diesen Leuten" eine LVA nicht helfen - die sind sich der Konsequenzen durchaus bewusst, aber der persönliche Profit ist da einfach wichtiger.


    Ist so ähnlich wie mit Ethik-LVAs in Medizin-Studien.
    Die einen denken sich halt "jo, stimmt, eh kloar".
    Die anderen "mir wurscht" ;)


  • Ist so ähnlich wie mit Ethik-LVAs in Medizin-Studien.
    Die einen denken sich halt "jo, stimmt, eh kloar".
    Die anderen "mir wurscht" ;)


    Dann gibt's noch die, die keine gefestigte Meinung haben und denen tut das sicher gut. Aber ihr reduziert das Thema auf eine Lehrversanstaltung und einen bestimmten Vortragsstil und leitet davon ab, dass der gesamte Katalog solcher Fächer relativ unnötig für (den) Informatiker ist.

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  • Dann gibt's noch die, die keine gefestigte Meinung haben und denen tut das sicher gut. Aber ihr reduziert das Thema auf eine Lehrversanstaltung und einen bestimmten Vortragsstil und leitet davon ab, dass der gesamte Katalog solcher Fächer relativ unnötig für (den) Informatiker ist.


    Das stimmt natürlich. Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, daß "Soft-Skills" durchaus eine Bereicherung sein können.
    Leider geht Wissen, mit dem man nicht regelmäßíg arbeitet, immer sehr schnell verloren - Aber das gilt natürlich bei den "technischen" Fächern genauso.
    Bei den diversen Kommunikationstechnik-Seminaren die ich besucht habe, hatte ich einen ähnlichen Eindruck - recht nett, aber ohne regelmäßige Praxis...
    Daten- und Informatikrecht beispielsweise fand ich damals recht nützlich - aber frag mich heute bloß nicht mehr, was wir da gelernt haben ;).


    Und Physiker und ETler haben vielleicht das "Studium der ersten Wahl".. dafür landet ein Großteil von ihnen nachher ohnehin in der Informatik-Branche und sie müssen nachlernen ;)

  • Err... so what?
    Informatik ist ein sehr breites Forschungsfeld. Das klassische Informatik-Bild ist überholt. Das spiegelt sich auch in den Studienplänen wieder, die sich auf unterschiedlichste Forschungsgebiete konzentrieren. Man kann nicht sagen das und das brauchen wir in Informatik nicht, so würde ein stillstand in der Forschung entstehen.
    Informatik ist ein interdisziplinäres Studium und als solches sollte es möglichstdie Fühler in alle Richtungen ausstrecken.


    Trotzdem ist es in erster Linie Sache eines Soziologen, die gesellschaftswissenschaftlichen Aspekte der Technik zu beleuchten. Soziologen werden für solche Tätigkeiten ausgebildet.


    In der Informatik ist derzeit Cyberwar ein aktuelles Thema. Ein Soziologe könnte sagen: "Das ist verwerflich, weil es um Krieg geht." Was sagt wohl ein Informatiker dazu? Vielleicht ist er der Meinung, dass die Verteidigung der Heimat wichtiger ist als das Geplaudere eines Soziologen. Wer weiß.

  • Trotzdem ist es in erster Linie Sache eines Soziologen, die gesellschaftswissenschaftlichen Aspekte der Technik zu beleuchten. Soziologen werden für solche Tätigkeiten ausgebildet.


    In der Informatik ist derzeit Cyberwar ein aktuelles Thema. Ein Soziologe könnte sagen: "Das ist verwerflich, weil es um Krieg geht." Was sagt wohl ein Informatiker dazu? Vielleicht ist er der Meinung, dass die Verteidigung der Heimat wichtiger ist als das Geplaudere eines Soziologen. Wer weiß.


    "Der Soziologe"?


    Soziologe A: "Krieg ist verwerflich, der sogenannte Cyberwar ist ein Krieg, ergo ist er verwerflich!"
    Soziologe B: "Krieg ist verwerflich, aber der sogenannte Cyberwar ist weitaus ethischer als sich gegenseitig zu erschießen." (Drohnenangriffe mal aussen vor gelassen, aber das würde ich persönlich nicht zum "Cyberwar" rechnen, andere vielleicht schon.)


    Was ich damit sagen will: Es gibt sicher genausowenig "den Soziologen", wie es "den Informatiker" gibt. Das ist doch auch das wunderschöne an dieser Welt, diese unglaubliche Fülle an verschiedenen Ansichten, Meinungen und Weltbilder


    Gerade deshalb ist es toll, dass man dazu animiert wird sich im Studium auch Gedanken über das eigene Tun zu machen. Was ist für einen persönlich ethisch korrekt, was ist moralisch verwerflich? Das ist keinesfalls objektiv, sollte aber subjektiv doch erforscht werden, wie ich finde.


    Die Verantwortung abzugeben ist (leider) viel zu leicht. Das geschah in der Geschichte schon so unglaublich oft. "Darüber muss ich mir keine Gedanken machen, ich forsche nur. Was andere damit machen, liegt keineswegs in meiner Verantwortung."


    Es ging ja nicht darum, dass GSI und Co. den Großteil aller LVAs im Studium der Informatik bilden sollten, aber ein bisschen grundlegendes Ausseinandersetzen mit diesen Themen ist in einem Hochschulstudium sicher nicht fehl am Platz.


    Und es ist ja nun wirklich nicht so als würde mit diesen zwei LVAs (GSI, GWG) ein ganzes Soziologiestudium in unser doch sehr technikorientiertes Studium gepackt ;)

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    "Kapitalismus heißt: Man kauft Dinge die man nicht braucht, von Geld, das man nicht hat, um Menschen zu beeindrucken, die man nicht leiden kann." - Volker Pispers

    Edited once, last by Vendredi ().

  • Keine Sorge Adok, soviele soziologiefächer haben wir im Studium nicht und das bisschen as wir haben ist nützlich.

    Otto: Apes don't read philosophy. - Wanda: Yes they do, Otto, they just don't understand
    Beleidigungen sind Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
    «Signanz braucht keine Worte.» | «Signanz gibts nur im Traum.»


    Das neue MTB-Projekt (PO, Wiki, Mitschriften, Ausarbeitungen, Folien, ...) ist online
    http://mtb-projekt.at

  • Berechtigte Frage.


    So wie du das schreibst, kommt es so rüber, dass solche Fächer keine Pflichtfächer im Informatikstudium sein sollten, um so etwas wie "Gerechtigkeit" zwischen Informatikern, Elektrotechnikern und Maschinenbauern herzustellen. Ich fände es sinnvoller, auch Elektrotechniker und Maschinenbauer zum Besuch solcher Fächer zu verpflichten.
    .


    Meine Studienkollegen, welche ET im Bakk studiert haben, mussten verpflichtend die LVA Technik und Gesellschaft (ähnlich wie unser Informatik und Gesellschaft) besuchen, und auch eine Präsentations-LVA die damals ziemlich vergleichbar mit unserer war.


    Gibt es das seit der letzten Studienplan-Änderung (2011, 2012) im ET-Bakkstudium nicht mehr?


    Edit: https://tiss.tuwien.ac.at/cour…eNr=351018&semester=2013S


    Gerade nachgesehen, viel hat sich nicht geändert - die Elektrotechniker haben in Summe bestimmt nicht weniger Sozial- und Wirtschaftsfächer verpflichtend vorgeschrieben:


    [TABLE='class: standard big']

    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title']Prüfungsfach Sozial- und Wirtschaftswissenschaften[/TD]
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    [TD='class: nodeTable-short']10.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title']Modul Kommunikation und Wirtschaft (Modul 5)[/TD]
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    [TD='class: nodeTable-short']5.0[/TD]

    [/tr]


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    [TD='class: nodeTable-title']UE Kommunikation und Präsentation[/TD]
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    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title'] 366.011 UE 2013S
    Kommunikation und Präsentation[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title']VO Grundlagen der Betriebs- und Unternehmensführung[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']3.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title'] 330.001 VO 2013S
    Grundlagen der Betriebs- und Unternehmensführung[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']3.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title']Modul Technik und Management (Modul 16)[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']5.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title']VO Technik und Gesellschaft[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
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    [TD='class: nodeTable-short']3.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title'] 351.018 VO 2013S
    Technik und Gesellschaft[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']3.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title']VO Projektmanagement[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short'][/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]
    [TD='class: nodeTable-short']2.0[/TD]

    [/tr]


    [tr]


    [TD='class: nodeTable-title'] 354.040 VO 2013S
    Projektmanagement[/TD]

    [/tr]


    [/TABLE]


    und ich finde das ehrlich gesagt auch sinnvoll und gut.


    Insofern zieht das Argument das Informatikstudium wäre aus diesen Gründen ein Light-Studium kaum,
    oder ist Elektrotechnik auch studieren "light"?

    Edited 5 times, last by kira ().