• Max wird mit hohem Fieber und ausgeprägten Gliederschmerzen
    in das Spital eingeliefert. Dr. House diskutiert die Diagnose mit einer Kollegin.


    LÖSUNG VON MIR:


    F=FIEBER
    G=GRIPPE
    GS=GLIEDERSCHMERZEN
    E=ERKÄLTUNG


    House: „Wenn der Patient Fieber hat, handelt es sich um Grippe oder Erkältung.“
    F-> G v E


    Cameron: „Wenn er keine starken Gliederschmerzen hat, dann hat er auch keine Grippe.“
    notGS -> notG


    House: „Jedenfalls weisen hohes Fieber und starke Gliederschmerzen immer auf Grippe
    hin.“
    F & GS -> G


    Cameron: „Er hat sicher nicht beide Krankheiten gleichzeitig.“
    not(G & E)



    Kann mir einer sagen ob diese Formeln richtig schlussfolgert wurden? Beim bewerten komm ich nämlich auf kein klares Ergebnis :(. Wo hab ich was falsch abgeleitet?


    Dank im Voraus


  • Bei "Er hat sicher nicht beide Krankheiten gleichzeitig." hatte ich bei der Prüfung G -> not E, sollte aber trotzdem passen.


    ich glaube du hast vergessen, dass er ja mit fieber und gliedschmerzen zum doc kommt. also musst du noch die formel F & GS bei deiner modellierung berücksichtigen.
    bei mir kam grippe heraus

  • Bei dieser Aufgabe (4) musste man ja bei b) auch sein ergebnis mittels der herausgefundenen aussgelogischen modellierung begründen. Ich hab da aber nicht so verstanden, was ich genau machen soll. Sollte man das irgendwie mit der Wahrheitstafel beweisen? Hoffe irgendwer kann mir da helfen :s

  • Bei dieser Aufgabe (4) musste man ja bei b) auch sein ergebnis mittels der herausgefundenen aussgelogischen modellierung begründen. Ich hab da aber nicht so verstanden, was ich genau machen soll. Sollte man das irgendwie mit der Wahrheitstafel beweisen? Hoffe irgendwer kann mir da helfen :s


    ja, du musst es mit einer warheitstafel beweisen.
    ich hab das hier mal schnell zusammengeschustert:


    dochouse.png


    edit: das zeug hat sich beim exportieren um eine spalte verschoben ( verdammt seist du LibreOffice! ) sollte aber noch lesbar sein.

  • Aber aufpassen, man muss auch (mit Hilfe der entsprechenden aussagenlogischen Formel) begruenden koennen, wieso man sich auf diese vier Zeilen beschraenkt!


    Guter Hinweis. In diesem Zusammenhang noch zwei Punkte: Auch Hintergrundwissen (wie hier dass Fieber und Schmerzen vorliegen) muss modelliert werden. Und achten Sie darauf, dass die angegebene Bedeutung der Variablen auch tatsächlich einen Wahrheitswert annehmen kann. Zu sagen, dass F für "Fieber" oder "fiebrig" oder "hat Fieber" steht, ist nicht ausreichend: keiner der drei Ausdrücke ist eine Aussage. Besser: "Der Patient/Max hat Fieber".

  • Eine Frage hätte ich noch bezgl. Aufgabe 3:
    "Eine geordnete Liste besteht aus <ol>, einer nicht-leeren Folge von Listeneinträgen
    und der Zeichenfolge </ol>. Ein Listeneintrag besteht aus einer möglicherweise leere
    Folge
    von Texte, geordneten und ungeordneten Listen, die zwischen <li> und </li>
    eingeschlossen ist."


    Wie soll man eine "möglicherweise leere Folge von Texten" verstehen? :x Ist damit gemeint, dass das Optional ist? also
    Listeneintrag -> "<li>" [Text {Text} ol {ol} ul {ul}] "</li>" ?


    Lg


  • Gefragt ist eine "möglicherweise leere Folge von Texten, geordneten und ungeordneten Listen". Das heißt, zwischen "<li>" und "</li>" steht entweder nichts (= leere Folge) oder eine Folge von 1 oder mehr Elementen, die Texte, geordnete Listen oder ungeordnete Listen sein können (= nichtleere Folge). Die Anzahl der Elemente in der Folge muss endlich sein, ist aber nicht nach oben beschränkt.


    Der Ausdruck [Text {Text} ol {ol} ul {ul}] würde nicht alle solchen Folgen generieren. Er setzt voraus, dass die Folge, wenn sie nicht leer ist, immer Texte und Listen beider Typen enthalten muss und dass alle Texte vor den Listen und geordnete vor ungeordneten Listen kommen müssen. In der Angabe steht aber nichts über die Anzahl und Reihenfolge der Elemente. Richtig wäre mit deinen Bezeichnungen zum Beispiel


    "<li>" {Text | ol | ul} "</li>"


    Der Ausdruck {Text | ol | ul} steht für eine Folge beliebig vieler Elemente (auch 0), von denen jedes entweder ein Text oder eine geordnete oder ungeordnete Liste sein kann.

    The following statement is true. The preceding statement is false.