Bezahlung für Diplomarbeit

  • Ich bin im Moment auf der Suche nach einer möglichst bezahlten Diplomarbeit.
    Bei einem Gespräch heute wurde mir angeboten mich für die Dauer der Diplomarbeit - also für sechs Monate - geringfügig anzustellen.


    Das kommt mir doch ein bisschen wenig vor. Deshalb interessiert mich ob jemand weiß was man für eine Diplomarbeit verlangen kann bzw was ihr verdient habt. (Vielleicht ist ja jemand schon fertig)

  • Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, so etwas zu verallgemeinern. Grundsätzlich wird sich die Bezahlung daran orientieren, welchen Wert die Arbeit für die Firma hat; also entweder die Ergebnisse selbst, Image, oder auch nur die Chance, dich nachher gleich anwerben zu können...

  • Das stimmt nur teilweise.
    Wenn ich ein System prototypisch implementiere und dann eine Arbeit drüber schreibe - so laufen denke ich die meisten dieser Arbeiten - ist diese Arbeit im Wert durchaus vergleichbar mit einer Aufgabe ähnlichen Umfangs.
    Der Kollektivvertrag sieht ja auch verschiedene Tätigkeiten vor und schlägt für diese eine Entlohnung vor.
    Die verschiedenen ähnlichen Diplomarbeiten würden also wahrscheinlich in die gleiche Kategorie (oder eine ähnliche) fallen. Der Wert, den die Firma aus der Arbeit zieht ist im KV jedenfalls kein Thema.


    Mir ist schon klar, dass es da keine fixen Werte gibt. Ich wollte nur abschätzen können, was für so eine Arbeit realistisch ist.


    Mir wurden 6x366,33€ angeboten. Das sind also 2197,98€ insgesamt. Bei einer anderen ausgeschriebenen Arbeit standen 4000€ als Verhandlungsbasis - die ist allerdings schon vergeben und daher für mich kein Thema.


  • Mir wurden 6x366,33€ angeboten. Das sind also 2197,98€ insgesamt.

    ich denke damit bist du gar nicht so schlecht im rennen. ich weisz nicht in welchem bereich du schreibst, aber ich denke im normalfall spielt es sich so zwischen 1000 und 2000 euro ab.


    viel wichtiger ist es glaub ich was du fuer die zukunft planst. wenn dir der industriepartner zusagt, dann ist es vielleicht schlau dort mal einen fusz rein zu bekommen. wenn du ein doktorat planst, ist es vielleicht auch gut sich das institut zu suchen an dem man landen will. dann ist das geld fuer die diplomarbeit eher unwichtig. in dem fall ist es besser sich vorgestellt zu haben um dann projektass./univ.ass zu werden.

    Willfähriges Mitglied des Fefe-Zeitbinder-Botnets und der Open Source Tea Party.

  • Hi zusammen,


    als Alternative zu einer bezahlten Diplomarbeit kann ich aus bester eigener Erfahrung das "Studienabschluss-Stipendium" der Stipendienstelle empfehlen.


    Voraussetzungen (aus dem Kopf, Stand vor vier Jahren):


    * In den letzten fünf Jahren mindestens 3 Jahre zu mind. 50% berufstätig
    * Diplomarbeit angemeldet
    * Nur noch 10 offene SWS
    * kein Einkommen in der Zeit
    * "normales" Stipendium, "Mindeststudienzeit + n" oder sonstige Limitierungen sind _nicht_ relevant


    Dann bekommt man ein Jahr lang pro Monat zwischen *500* und *1.000* Euro netto und kann sich günstig studentisch selbstversichern (wenn man selbstständig war, ist ein wenig tricky, Details gerne per PM)


    Ist doch wesentlich sinnvoller, 'genüsslich' wissenschaftlich eine DA zu schreiben, als als unterbezahlter Lohnknecht irgendeine Pseudo-DA zu verfassen. Denkt dran: eine gute und interessante DA ist im Bewerbungsreigen effektiver als eine gute Note in dem einen oder anderen Fach :)


    HTH lg
    Hirschi

    In days of old
    When divers were cold
    And before dry suits were invented
    The best latrine
    was neoprene
    Especially if it was rented