Prüfung 12.01.2010

  • Also: ich hatte heute die Ehre, folgende Fragen zu beantworten (sinngemäß):


    1. Theorie: Wie kann man Fehler kategorisieren? (Auf Nachfrage hieß es, mit "Fehler" seinen Faults gemeint; d.h. nach Nature, Origin, Persistence, ...) Was ist TMR bzw. welche Kategorien von Fehlern kann man damit maskieren? Warum reichen bei einem TMR drei Systeme zur Maskierung eines byzantinischen Fehlers obwohl man doch 3k+1 (=4) Systeme bräuchte?


    2. Praxis: Gegebene Bitfolge Manchester-Codieren, dann mündl. kurz erklären (Essenz des Manchester-Code (Synchronisationsflanke), Nachteile (feature size), wie kann man außer mit Bitstuffing bei NRZ synchronisieren, wo wird NRZ angewendet)


    3. Theorie: Flow Control - was ist das, wo wird es eingesetzt, bisschen drüber plaudern (von wegen implizite/explizite F.C., autonomie der Nodes bei impliziter FC)


    Ich hab mich übrigens nach Stoff des Buches prüfen lassen.
    Er fragt durchaus genau ins Detail, ist aber sehr locker, also angenehme Atmosphäre. Bei der Benotung war er recht großzügig, aus meiner Gruppe sind alle durch mit <= 3.


    Kollegen haben bekommen, soweit ich mich erinnern kann (unvollständige Aufzählung): Was ist der Zustand eines Systems (inkl. Ausschweifung über Zusammenhang Time <> State), Priority Ceiling (Funktionsweise erklären, also als Theoriefrage), Praxisfragen waren zwei über Energie (eins davon war Akkuausdauer von gegebenen Gewicht und Energiedichte ausrechnen glaub ich). Die Kollegen haben sich alle nach Vorlesungsstoff prüfen lassen.


    hth,
    onkel_keks

    [chaas4747]: What the hell is a defence?
    [dermalin3k]:
    It's that wall in deyard between dehouses.

  • unvollstaendige fragenliste der ersten 2 slots:
    o zustand eines systems
    -> was ist "past" und "future"? was fuer ein zeitmodel braucht man da? (=sparse time!)


    o g-State (und rundherumreden)


    o Fehler-Ursachen (Faults)
    -> welche koennen mit aktiver redundanz (=TMR) maskiert werden?
    -> Designfehler kann man zwar nicht mit TMR abdecken, heise-bugs aber schon!
    -> fuer uhrensync braucht man 4, warum reichen 3? (= weil sync macht man am anfang, dann gehts nachher auch mit 3!)
    -> und das hab ich ned vollstaendig notiert: es gibt TMR mit oder ohne XXX


    o Interfaces einer Komponente (die 4)
    -> im Standpunkt des Clusters, was ist das local Interface dort? (= Semantik bleibt gleich, aber Syntax kann sich aendern!)


    o Praezession mit FTA?
    -> Variablen erklaeren
    -> Drift-Rate

    : wie gross bei reale Uhren?


    o Adversary Argument


    o Flow-Control (implizit und explizit erklaeren)


    o Priority Ceiling, wann darf ein prozzess eintreten!


    o 4 Universe Modell, was bedeuten die schichten?
    -> Struktur- oder verhaltensorientiert? (=letzteres! was versteht man darunter?)
    -> was braucht man fuer ein modell?


    o was ist eine komponenten? Was sind die Schnittstellen?
    -> LIF Spec? (= Operational[syntax) und Meta-Level[semantisch])


    o Fehler Hypothese
    -> die 5 punkte
    -> warum braucht man die Fehler Hypothese eigentlich?


    o FTA


    o Rate Monotonic Algo (Bedingungen sind auch wichtig!)


    o Arinc


    Praxis:
    o Protokolleffizienz
    o Energie: wieviel Energie brauch ich fuer N instrukutionen (C_eff war gegeben!)
    o (buch) manchester,NRZ
    o Energiedichte... wie lang laeuft der Laptop mit dem und dem Akku (war eh alles gegeben... Ws = J !)
    o CAN: Uebertragungsgeschwindigkeit
    o EDF und dann noch zeigen fuer was EDF ned optimal ist

  • eine frage hab ich noch :-)


    Was antwortet man auf:

    Quote


    Wie ist ein Fehlertolerantes System definiert?


    mein vorschlag:
    Ein System, das sein Service anbietet, auch wenn Teile des Systems ausgefallen sind...


    gibts da im buch oder auf den folien eine konkrete definition? ich hab keine gefunden...

  • wuerd da was von wikipedia nehmen:


    http://en.wikipedia.org/wiki/Fault-tolerant_system


    aber eine konkrete definition ist auch im buch nicht gegeben. ist halt iwas mit replica determinism so that fault tolerance can be achieved by the temporal or spatial replication of computations to detect and mask the faults specified in the fault hypothesis (systematic fault tolerance, fault tolerance at architectural level)


    oder die application specific fault tolerance.

  • der prof hat irgendwas gesagt, dass wir der einfachheit halber V=1 nehmen! auf irgendeiner folie steht das, glaub ich. aber das kann man ihn ja bei der prüfung fragen.....:tongue1:

    "Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat." -W.Churchill

  • heute 13.01.2009, 1. slot. ich hatte:


    • was ist eine komponente und was sind deren interfaces?
    • CAN maximale Geschwindigkeit ausrechnen bei 1000m (=

      )

    • Determinismus

      • definieren
      • wofuer ist es wichtig? Dabei wollte er unter anderem hoeren dass es fuer uns Menschen leichter ist ein deterministisches System zu verstehen




    andere hatten (nicht vollstaendig):


    • was ist ein Zustand?
    • g-state
    • wie haengen Energie und Leistung zusammen (oder so aehnlich)
    • Arinc


    .. mehr faellt mir momentan nicht ein.
    insgesamt war es recht angenehm... 5 personen im slot, nach 25min war es aus. 3x1er und 2x2er

  • Meine Fragen (1. Slot) waren:



    • Energie bei der Ausführung eines Programmes, Zusammenhang zwischen Leistung und Energie
    • Action delay eines Systems mit globaler Zeit berechnen
    • TMR - warum benötigt man nur drei Komponenten


    Ich wünsche allen dies noch vor sich haben alles Gute!

  • meine Fragen:
    1. (konnte ich mir aussuchen) CAN erklären
    2. Dynamische Energie eines Programms berechnen (musste dabei nur in die Formel einsetzen: E=V^2 * C_eff * N)(Prof. meinte im Anschluss er muss diese Frage noch etwas schwieriger gestalten :-))
    3. Precesion des FTA, was ist Precision, Driftoffset, etwas über byzantinische Fehler, in welchem Bereich liegt die Driftrate


    Die Prüfung war sehr angenehm, manchmal sogar lustig, der Prof. zeigte uns einen Vergleich von CAN, Flexray und TTP auf Japanisch.

  • meine fragen
    1: TTP erklären: grundfunktionen, wie funktioniert uhrensynch, etc
    2: priority ceiling(schriftlich): wo wird deadlock vermieden? glaub das war die selbe Skizze wie auf den Folien
    3: angefangen bei expliziter Datenfluß, hören wollte er aber nur critical instance!

    "Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat." -W.Churchill

  • Mich hat er gefragt:
    1) Definition von "Observation", wusste ich leider nicht :/ wurde bisher (zumindest laut Pruefungsberichten) auch noch nie gefragt;
    dabei waere die Antwort so einfach gewesen => das ist einfach nur ein Tupel bestehend aus (Name, Wert, Zeit)
    dann als zweite Teilfrage noch, was ist der Unterschied zwischen State-Observations und Event-Observations => die State-Observation beinhaltet den aktuellen Wert, die Event-Observation die Differenz des letzten zum aktuellen Wert


    2) Praxisbeispiel Priority Ceiling - an welchem Punkt wird das Auftreten eines Deadlocks verhindert


    3) Synchronisationsbedingung anschreiben und die einzelnen Groessen Phi, Gamma und Pi erklaeren