Vorschläge für das zusätzliche Uni-Geld

  • Am Montag den 30.11.2009 um 15:30 Uhr findet im besetzten FH HS 1 die Diskussion "2,5 Stunden für 2,5 Mio." statt. 2,5 Millionen Euro sind genau der Betrag, der von Minister Hahns 34 Millionen Einmalzahlung für die TU Wien zugeteilt wurde. In der Diskussion sollen Ideen gesammelt werden, was mit dem Geld passieren soll.


    Wir sollten uns überlegen wo in den Studienrichtungen Engpässe in den nächsten drei Jahren sein könnten. Werden zusätzliche TutorInnen gebraucht? Wenn das Geld nicht für TutorInnen gebraucht wird, wofür könnte man es ausgeben? Ihr könnt hier Vorschläge und Anregungen posten, wir werden die besten Einfälle am Montag in die Diskussion mitnehmen. Es besteht auch die Möglichkeit auf unserer Homepage Kommentare zu hinterlassen (auch anonym).

  • Ein ordentliches Video-Streaming System für VOs entwickeln.
    Dann kommt man auch in Zukunft mit weniger Platz aus, zahlt weniger Miete an die BIG und hat dauerhaft mehr Geld.

    In einen FBO rendern ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt.

  • Die Sache mit den gemeinsamen Lernräumen habe ich noch nie verstanden, aber vielleicht gehöre ich hier auch zu einer Minderheit: Ich kann nämlich nur zuhause lernen ;)

    Quote

    Ein ordentliches Video-Streaming System für VOs entwickeln.


    Das wäre auf alle Fälle eine sehr sinnvolle Investition :thumb:

  • Mehr Bücher für die Bibliothek!


    Siehe z.B. hier. 3 Vormerkungen auf das einzige Exemplar dieses Buches.
    Anderes Beispiel: Medienverarbeitung in Java. Wird in Multimedia 1 empfohlen, aber in der Bibliothek gibts nur 3 Exemplare für 233 Studenten die diese LVA im TUWIS aboniert haben.


    edit: Auf Bibliothekssuchergebnise kann man anscheinend nicht verlinken

    Aus 100% Apfelsaftkonzentrat. Kann Spuren von Nüssen enthalten.

    Edited 2 times, last by Apfelsaft ().

  • Mehr Bücher für die Bibliothek!

    Siehe z.B. hier. 3 Vormerkungen auf das einzige Exemplar dieses Buches.
    Anderes Beispiel: Medienverarbeitung in Jave. Wird in Multimedia 1 empfohlen, aber in der Bibliothek gibts nur 3 Exemplare für 233 Studenten die diese LVA im TUWIS aboniert haben.



    naja da wärs vielleicht billiger mehr bücher zu digitalisiern um zumindest die wichtigsten teile auch den studenten zur Verfügung zu stellen...

    das geld mal auf ein sparbuch und entweder von den zinsen kleinere projekte finanzieren oder aber vom gesamtbetrag in ein paar monaten/jahren gut überlegte projekte finanzieren..

  • Ein ordentliches Video-Streaming System für VOs entwickeln.
    Dann kommt man auch in Zukunft mit weniger Platz aus, zahlt weniger Miete an die BIG und hat dauerhaft mehr Geld.


    Fände ich auch gut. Natürlich nicht nur Live-Streaming, sondern auch ein Archiv, in dem man gehaltene Vorlesungen abrufen kann. Besonders für berufstätige Studenten, die nicht jede Vorlesungseinheit besuchen können, wäre das sehr interessant.

  • studentenausweise im chipkarten-format, die man ohne pickerl verlängern kann und die zugangskarten und kopierkarten in einem sind

    In a world without walls and fences , who needs windows and gates.:hewa:

  • studentenausweise im chipkarten-format, die man ohne pickerl verlängern kann und die zugangskarten und kopierkarten in einem sind


    Absolut abzulehnen (zumindest der Teil mit den Zugangskarten). Ich will nicht, dass die Universität (und dann vielleicht auch das Finanzamt, die Studienbeihilfenbehörde, die Polizei, ...) erfährt, wann ich wo in welchem TU-Gebäude war.

  • ich finde die jetzigen studentenausweise absolut schlecht. jede halbwegse fh hat einen ausweis im scheckkartenformat der meist noch eine zusatzfunktion wie bankomat oder e-card hat.


    der jetzige ausweis ist sowohl was hantlichkeit (platzverbrauch im geldbörsl) als auch funktionen (fälschungssicherheit, andere funktionen) betrifft lächerlich.


    und für die wenigen räume dies zugangsbeschränkungen gibt kanns meinetwegen auch der schlüssel sein (irgendwann 2050 wenns elektronische schlösser haben...).

  • Ich bin dagegen, dass Vorlesungen systematisch gestreamt werden. Warum? Weil ich fürchte, dass so etwas dann über kurz oder lang das Ende der Vorlesungen sein wird. Erst einmal kann man dann doppelte Vorlesungen streichen, dann gibts Mathe1/2 halt nur mehr am Vormittag oder am Nachmittag, weil die anderen können sichs eh als Stream ansehen. Vorlesungen, die sich im Stoff nicht groß ändern, bräuchten dann irgendwann überhaupt nicht mehr gehalten werden, weil eh der Stream von der ersten Abhaltung da ist. Fragen stellen kann man auch per TUWIS-Forum/LVA-Mailingliste/wasauchimmer, insgesamt spart man viel Zeit und Geld - wenn man das größzügig anlegt, könnte man auch zu fixen Zeiten in bestimmten Hörsälen den Stream abspielen und am Ende kommt ein Lehrender und beantwortet Fragen. Das würde natürlich nicht von Heute auf Morgen passieren, wäre aber eine logische Konsequenz. Bin ich der einzige, der das schade fände?

  • Das kommt denk ich drauf an, was man mit der gewonnenen Zeit macht. Wenn dafür die betreuten Übungen wesentlich kleinere Gruppen haben wäre ich total dafür.


    Naja, wenn ein einzelner Prof zwei Stunden mehr Zeit pro Woche hat, dann wird das eine eher mickrige Verbesserung der Betreuungsverhältnisse ergeben.


    Ich denk aber auch nicht, daß fabs' Einwand ein besonders guter ist. Sooo interaktiv mit Unmengen an Fragen und Diskussionen sind Informatik-LVAs auf der TU nicht. Ich finde, der Aspekt der Flexibilität von Videos ist wichtiger als das diffuse Gefühl persönlicher Betreuung, das man spätestens ab 50 LVA-Teilnehmern sowieso nicht hat. Mag sein, daß man bei Geistes- und Sozialwissenschaften eine VO zu Diskussionen nutzt, aber das geht bei technischen Fakten eher weniger. Wenn es Fragen gibt, ist ein persönliches Gespräch natürlich ein viel besseres und schnelleres Medium. Aber gerade das kann man auch als Plus sehen: Um zu vermeiden, ständig mit irgendwelchen Fragen zum unklaren Video-Vortrag genervt zu werden, müssten die Vortragenden dann eben mehr Aufwand in den Vortrag oder die Unterlagen stecken :)


    Von dem her kratzt das fast die Kurve zu deinem Einwand mit der gewonnen Zeit: Wenn es Videoaufzeichnungen gibt und die gewonnene Zeit in bessere Unterlagen investiert wird (investiert werden muß), wär das doch durchaus ein Win.


    Wär ganz interessant zu wissen, wie das auf Unis läuft, die schon flächendeckend Videos anbieten. Falls es solche Unis überhaupt gibt.


    Edit: All that said, bin ich übrigens nicht überzeugt, daß es sooo einfach ist, gute Videos auf die Beine zu stellen. Man muß den Vortragenden einfangen, was immer er macht, sowie alles, was er herzeigt: Beamer-Folien, Overhead-Folien, Tafelbild, Flipcharts und so weiter. Mit "hängen wir eine Kamera in jeden Hörsaal und gut is" wird man nicht weit kommen, und Kamerateams werden wohl ziemlich schnell schweineteuer. Ist aber kein Grund, nicht mal anzufangen...

  • Ich wollte mit meinem Einwand nicht so sehr auf die Interaktivität abzielen, wie das offenbar der Fall war. Ich wollte damit nur schildern, wie ich mir vorstellen kann, dass es gehen könnte, sodass man logisch argumentieren kann, dass eh nichts groß anders ist. Es gibt natürlich einige mehr oder weniger langweilige Vorträge zu immer gleichen Themen, die sich auch als Stream abhandeln lassen würden. Aber dabei wird man wahrscheinlich nicht bleiben, und es werden auch die wirklich guten Vorlesungen verloren gehen, mit Professoren, die immer wieder aktuelle Entwicklungen präsentieren oder kurze Witze über aktuelle Themen einfließen lassen. Und ich selbst gehe gerne in gute Vorlesungen, und auch in "gewöhnliche", solange sie nicht einfach nur fad sind - auch wenn ich das aus einem Buch/Skriptum schneller lernen könnte.
    Prof. Haslinger hat in Daten- und Informatikrecht einen Stream, der eigentlich alles wichtige abdeckt. Es sind die gezeigten Folien drin und die Aufnahmen von irgendeiner Vorlesung, die interaktiven Teile wurden dabei schätzungsweise rausgeschnitten, weil die waren im Stream einfach nicht vorhanden, soweit ich mich erinnern kann. Ich geh aber hundertmal lieber direkt in die Vorlesung, als mir "dasselbe" zuhause alleine anzuhören. Ich habe einfach das Gefühl, das so ein wichtiger Teil des Studierens wegfallen würde. Ich kann leider mit keinen empirischen Daten aufwarten, wie sich das tatsächlich auf die Qualität des Studiums auswirken würde, aber ich hab ein schlechtes Gefühl dabei - und daher ist meine Meinung, dass man das nicht machen sollte, sondern das Geld lieber woanders reinstecken sollte. In der Informatik könnte man z.b. auf den aktuellen EPROG-Thread verweisen und mehr Kapazitäten in Programmier-Grundkurse für absolute Anfänger stecken.