Prüfung 05.03.2009

  • Weiß jemand wie man das 1. Beispiel der letzten Prüfung löst? Vielleicht kommt ja wieder sowas...


    Quote

    Im Augenblick liegt eine flache Zinskurve von 6% vor. Sie nehmen einen Kredit auf, wofür sie in zwei Jahren 100GE zurückbezahlen. In einem und zwei Jahren zahlen Sie darüber hinaus Zinsen von jeweils 7 GE. Führen Sie die aktuelle Erstbewertung und die Folgebewertung in einem Jahr mit der Effektivzins-Methode durch. Welche Buchungen fallen nach IFRS heute, in einem bzw. in zwei Jahren an?


    Ich hab mir die Threads zu der Musterprüfung schon angeschaut, aber leider find ich es sehr schwierig die Lösungen auf dieses Beispiel zu übertragen. Es sind einfach so viele Unsicherheiten da... Entspricht die Zinskurve z.B. den Swap-Sätzen? Muss man Bootstrapping anwenden um auf die Zinssätze zu kommen? Ist eine Risikoadjustierung der Zinsätze nötig? (mit 2%?)
    Wäre toll, wenn jemand eine Musterlösung erstellen oder zumindest hilfreiche Tipps geben könnte.

  • Weiß jemand wie man das 1. Beispiel der letzten Prüfung löst? Vielleicht kommt ja wieder sowas...


    Ich hab mir die Threads zu der Musterprüfung schon angeschaut, aber leider find ich es sehr schwierig die Lösungen auf dieses Beispiel zu übertragen. Es sind einfach so viele Unsicherheiten da... Entspricht die Zinskurve z.B. den Swap-Sätzen? Muss man Bootstrapping anwenden um auf die Zinssätze zu kommen? Ist eine Risikoadjustierung der Zinsätze nötig? (mit 2%?)
    Wäre toll, wenn jemand eine Musterlösung erstellen oder zumindest hilfreiche Tipps geben könnte.


    Ich weiß es auch nicht mit Sicherheit, aber meine Vermutung ist folgende:


    flache Zinskurve -> konstakter Zinssatz über die Laufzeit (siehe Bild im Wiki-artikel "Zinsstruktur" - auch lesenswert der Teil über Swapsätze)
    den Wert nimmt man als Zinssatz.
    Dass in den Beispielen ein Swap-Satz verwendet wurde, heißt nicht, dass man immer einen Swap-Satz für den Referenzzinsatz verwenden muss. Hier verwendet man halt den xy-Zinssatz, mit x% (lt Angabe halt)
    Wenn nicht steht, dass man eine Risikoadjustierung braucht, dann muss man, denke ich auch nichts dazurechnen (ansonsten müsst zumindest irgenwas davon in der Angabe stehen). Evtl würde ich mich absichern, indem ich hinschreiben würde "Annahme: Nachdem keine Risikoadjustierung angegeben ist, nehme ich auch keine vor", oder ähnliches.
    Bootstrapping: braucht man imho nur, wenn das was man als Angabe hat, noch keine Zinskurve ist (sondern ein Swapsatz s. Skriptum S47 - nachdem das Wort Zinksurve in der Angabe steht, ist meine Schätzung, dass man den gegebenen Wert unverändert zu jedem Zeitpunkt t_i einträgt (und damit rechnet)


    Ich hoffe, ich lieg nicht allzusehr daneben...


  • Bootstrapping: braucht man imho nur, wenn das was man als Angabe hat, noch keine Zinskurve ist (sondern ein Swapsatz s. Skriptum S47 - nachdem das Wort Zinksurve in der Angabe steht, ist meine Schätzung, dass man den gegebenen Wert unverändert zu jedem Zeitpunkt t_i einträgt (und damit rechnet)


    also die jungs hier haben für beispiel 8 die werte der zinskurve als swap sätze genommen und dann schon mit bootstrapping umgerechnet:
    http://www.informatik-forum.at/showthread.php?t=77885


    und eben genau in dem beispiel 8 aus dem praxisBwl0912.pdf ist eine zinskurve gegeben. ich selber hab leider dazu keine meinung :X

  • vielleicht gehoerts eh so (mit boostrapping), habs versucht unvoreingenommen zu betrachten, aber ich bin leider auch nicht wirklich klueger


    ich frag mich, ob sich eigentlich irgendwer _so richtig_ auskennt...
    ich lern noch ein bissl, vielleicht kommt dann die Erleuchtung - die Hoffnung stirbt zuletzt :)