Gibt es Programmier-Jobs ohne C++/Java/C#/PHP in Österreich?

  • 1:0 für windows

    Dass der Controller nur unter Windows getestet wurde, spricht aber nicht für Windows, sondern gegen den Hardwarehersteller.

    versteh jetzt nicht ganz was du meinst

    Dass es die Herstellerfirmen der Mainstream-Grafikkarten es nicht für notwendig erachten, brauchbare Treiber für GNU/Linux zu entwickeln.

    Übertreiben brauchst nicht ;) . Aber ja, das is eingerechnet. Was nicht dabei ist ist fremdsoftware

    Muha. Was bitte macht man mit einem Windows ohne Fremdsoftware (und sag jetzt nicht: "Mit Word einen Text schreiben")? Da kann ich mir ja gleich beide Arme abhacken.

  • Hab ich auch nicht bezweifelt, ich mein dass man von zb osx aus nicht auf ntfs schreiben kann


    Kann man schon, mithilfe von MacFUSE. Das ist aber garantiert nicht der Verdienst von Microsoft.


    Quote

    Ich kenn den kris der den Maa kurs macht und wir haben das problem gemeinsam diskutiert. Ich verwende ein macbook, er verwendet ein altes powerbook. Ist ein grosser unterschied. Umso ärgerlicher dass auf den NEUEN! macbooks bugs auftauchen. Der übeltäter ist übrigends schon bekannt. intel gma 950


    Na gut, du leistest dir eine zig tausend Euro Software, und dann bist dir zu schad, €2000 für einen tragbaren Computer mit einer nennenswerten Grafikkarte auszugeben??? Mich würds nicht wundern, wenn die das nichtmal auf so einem Ding getestet haben, weil sie nicht mal in Betracht gezogen haben, dass das jemand versucht.


    Also das "schlecht reden" ist ja nun bei weitem nicht auf die TU beschraenkt.


    Gegen das, was auf slashdot abläuft, ist das auf der TU eine Lappalie :)


    Quote

    Betreibsysteme sind ja heute lange nicht mehr so wichtig wie noch
    in den 90ern, und ich finde auch das man mit Windows durchaus
    produktiv arbeiten, zumindest wenn man es sich
    entwicklerfreundlich herrichtet (hallo cygwin).


    Jo, cygwin ist immer das erste, das ich auf einem Windows-Rechner installiere, auf dem ich längerfristig arbeiten soll. Versteh nicht, wie man mit so einer total krank verkrüppelten Kommandozeile wie cmd.exe auskommen soll. Monad ist ja auch wieder vertagt worden für Vista...

    [font=verdana,sans-serif]"An über-programmer is likely to be someone who stares quietly into space and then says 'Hmm. I think I've seen something like this before.'" -- John D. Cock[/font]


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  • Betreibsysteme sind ja heute lange nicht mehr so wichtig wie noch
    in den 90ern

    das musst du mir bitte erklaeren?! ich denke genau das gegenteil entspricht der realitaet. denk mal nach auf welchen geraeten heutzutage ein OS laeuft. handies, die ganzen MCs in autos, router, tv-boxen, uswusf. oder denk an den ganzen safety und realtime bereich. ich persoenlich finde da ist ein groszer markt vorhanden. gut, vielleicht bin ich auch durch meine kernel-hacking-diplomarbeit geschaedigt :shinner:

    Willfähriges Mitglied des Fefe-Zeitbinder-Botnets und der Open Source Tea Party.


  • Das stimmt nicht. C# und vor allem Java sind derzeit die
    kommerziell am weitesten verbreiteten Programmiersprachen, aber
    der Trend geht seit Jahren sehr stark in Richtung der
    abstrakteren Sprachen (Ruby,Python usw.).


    Am TIOBE index oder Buchverkaeufen kann man das z.B. sehr deutlich beobachten.
    Ebenfalls an dem Verhalten der Unternehmen hinter den grossen
    Software Plattformen: Microsoft investiert viel in F# (eine
    Implementierung von Ocaml/ML) oder Python (IronPython), und C#
    wird in Version 3 mit Ruby features aufgepeppt, so dass es kaum
    noch mit der ersten Version vergleichbar ist. Sun und IBM
    investieren in JRuby, Grovvy und JavaFX.


    Du kannst prinzipiell in allen Sprachen alles machen, wenn sie
    Turing complete sind. Wenn es aber um Wartbarkeit und Lesbarkeit
    geht, hat in der Regel die abstraktere Sprache die besseren
    Ergebnisse. Und verglichen mit Lisp, Ruby, Haskell, Python oder
    Erlang ist Java nunmal eine low level Programmiersprache. Wird
    es sie in 10 Jahren noch geben? Ja, sicher. Es gibt ja heute auch
    noch extrem viel Cobol code. Aber Java als Programmiersprache
    fuer ein neues Projekt in 10 Jahren? Unwahrscheinlich.



  • Du bist echti ein träumer, ich wünsch dir viel spass mit haskell und mit kobol, viel erfolg und hoffentlich ist deine arbeit damit zukunfsträchtig.


  • Wenn du den job in Den haag willst dann musst du wohl oder übel dorthin gehen... der job wird nicht zu dir kommen!
    zumal finde ich dass Programmiersprachen wie C++ und Java doch mitlerweile Standard sind, wobei Java eher denn C++.


    Ja jede Progrmmiersprache macht nach ner gewissen Zeit nichtmehr soviel spaß wie wenn sie neu ist nur das ist bei vielen nicht-technischen sachen genauso ...


    wie auch immer du solltest meiner Meinung nach das machen was dir spaß macht!
    Denn nur wegen Geld nen Job zu machen sollte man machen um über die Runden zu kommen, zum Stuidum oder so nur als langfristige Beschäftigung sollte man sich was suchn das spaß macht!


    Ich denk mir eh auch oft dass "wir" als techniker eigentlich arme Hund sind, denn als techniker hast dann wennst mit 26 Jahrn oder so als Akademiker zu arbeiten beginnst oft ne 50 Stundenwoche und ständig stress, wennst irgendwo ein Arbeiter bist der weiß nicht bei Gemeinde oder Rettung oder so musst zwar realtiv zeitig beginnen (6 Uhr oder so) hast aber wohl kaum ständig stress!


    Aber wie erwähnt das muss jeder für sich entscheiden was sie/er macht und machen will!


    Wenn du nicht gebunden bist (durch Freundin oder so) würd ja meiner Meinung nach nichts dagegensprechen mal für 5 Jahre ins Ausland zu gehen!
    Kommt klarerweise drauf an in welchem Alter du bist oder ob du bei einer Firma langfristig hocharbeiten möchstest!


    Wenn du von Den Haag nach 5 , 6 Jahren zurückkommst dann wirst hier mit der Erfahrung von dort sicher nen guten Job finden.


    Aber naja ich hab das ja genetisch in mir drinnen das "arbeiten im ausland" oder auswandern weil mein Onkel auch weg ist:):omg:

  • Du bist echti ein träumer, ich wünsch dir viel spass mit haskell und mit kobol, viel erfolg und hoffentlich ist deine arbeit damit zukunfsträchtig.


    Ich weiss gar nicht womit ich deine "wuensche" verdient habe?
    Schliesslich kann man meinen post doch weder entnehmen mit
    welchen Programmiersprachen ich arbeiten kann, noch womit ich
    freiwillig gerne arbeite?


    Ich habe lediglich deine Behauptungen (mit Referenzen)
    angezweifelt, der "Trend ginge in Richtung Java und C#" und das
    Javacode in 10-20 Jahren leicher/billiger zu warten ist. Aber
    das eine Programmiersprache kein 20 Jahre lang im Mainstream
    bleibt ist doch kaum Traeumerei, denn das ist ja bisher so noch
    noch nicht vorgekommen und wenn doch (C vielleicht?) dann doch
    extrem selten. Woher nimmst Du Deine Zuversicht?
    Wahrscheinlicher ist eine Situation wie Ende der 90er, als die
    Banken verzweifelt Cobol Programmierer gesucht haben, um den
    alten Code zu warten.


    Wenn Du viel Spass mit Cobol wuenschst, hast Du mein übrigens
    Posting noch nicht einmal richtig gelesen. Das sollte man aber
    schon tun bevor man eine Antwort schreibt.

  • Quote from a9bejo

    Betriebssysteme sind ja heute lange nicht mehr so wichtig wie noch in den 90ern


    das musst du mir bitte erklaeren?!


    Früher waren die Betriebssysteme auf den Endgeräten der Kunden die
    Zielplattform, für die man Software geschrieben hat. Wenn man also
    z.B. in den 90ern Software für PC Benutzer entwickelt hat, dann
    müsste man erstmal schauen was die auf ihren Rechnern hatten (Windows)
    und dann dafür Software bauen. Die Kunden andererseits mußten
    schauen, auf welchem Betriebssystem die Software läuft, die sie
    benutzen wollten (wieder Windows), und dann dieses System kaufen.


    Heute sind die wichtigsten Applikationen für den Endverbraucher nicht
    mehr Word, Excel,... sondern Google, Amazon,... Und der Großteil der
    Funktionalität eines Mobiltelefons oder einer Setup Box liegt in einem
    Netzwerk, das unter der Kontrolle des Betreibers steht. Das heißt die
    Softwareproduzenten können heute selbst entscheiden, auf welchen
    Systemen ihre Software laufen soll. Abgesehen vom Netzwerk gibt es
    dann ja noch den Trend, auch die Clientsoftware auf einer intermediate
    Software laufen zu lassen (java,flash,...), so das man sie auf
    mehreren Betriebssystemen einsetzen kann. Das Resultat ist, dass das
    Betriebssystem heute nicht mehr so bedeutend ist wie es früher mal
    war. Kunden können heute schon zu gossen Teilen das Betriebssystem
    wechseln und ihre wichtigsten Programme "mitnehmen"(z.B. Google
    Office, Yahoo Suche, Ebay Shop) oder neu installieren
    (z.B. plattformunabhaengige Software, portierte Software) oder auf
    eine Alternative zurückgreifen.


    Ich habe also nicht sagen wollen, das es für Betriebssysteme keinen
    Markt mehr gebe oder die Technologie nicht mehr gebraucht wird. Das
    währe natürlich Blödsinn gewesen. Mir ging es nicht um
    Marktvolumen, sondern um Marktbeherrschung.


    kernel-hacking-diplomarbeit geschaedigt


    interessant.


  • Ich habe also nicht sagen wollen, das es für Betriebssysteme keinen
    Markt mehr gebe oder die Technologie nicht mehr gebraucht wird. Das
    währe natürlich Blödsinn gewesen. Mir ging es nicht um
    Marktvolumen, sondern um Marktbeherrschung.


    verstehe, alles klar. wir haben einfach von 2 verschiedenen dingen geredet. ich von betriebssystemen im allgemeinen, du eher von - nennen wirs mal - web 2.0.

    Quote

    kernel-hacking-diplomarbeit geschaedigt


    interessant.

    konkret gehts ums readonly setzten der pagetables (noch ein kernel-hacking feature). zuerst evaluieren obs was bringt, wie viel performance es kostet usw. GDB-scripting und user-mode-linux schweinerein. und dann moecht ich noch ein modul schreiben das checksummen rechnet und auf einem /dev/pgtables rausschreit, wenn doch etwas umgefallen sein sollte. mal schaun wer zuerst w.o. gibt, der kernel oder ich ;-)

    Willfähriges Mitglied des Fefe-Zeitbinder-Botnets und der Open Source Tea Party.

  • verstehe, alles klar. wir haben einfach von 2 verschiedenen dingen geredet. ich von betriebssystemen im allgemeinen, du eher von - nennen wirs mal - web 2.0.


    Aaaaaah, er hat das w-Wort gesagt! Steinigt ihn!

    [font=verdana,sans-serif]"An über-programmer is likely to be someone who stares quietly into space and then says 'Hmm. I think I've seen something like this before.'" -- John D. Cock[/font]


    opentu.net - freier, unzensierter Informationsaustausch via IRC-Channel!
    Hilfe und Support in Studienangelegenheiten, gemütliches Beisammensein, von und mit Leuten aus dem Informatik-Forum!

  • Weil oben unsere Statistiken (http://www.joinvision.com/jv/x/n/t-TStat) zitiert wurden, hier auch mein Senf als Betreiber des Jobportals zur Frage: "Warum gibts nicht mehr Ruby-, Python-, Smalltalk-, ...-Jobs, sondern nur Java, C#, Oracle und SAP?", dazu folgende Erklärungsversuche:


    1) Liegt primär an ökonomischen Faktoren, die in mittleren und vorallem großen Unternehmen wirken, die Jobs ausschreiben:
    a) Größere Projekte brauchen ja nicht nur eine Programmiersprache, sondern ein ganzes IT-Ökosystem drumherum, wie z.B. Tools, Libraries, Richtlinien, Schulungen und Frameworks, um die fachspezifischen Abstraktionen zu bauen (unterschätzt man oft als außenstehender).
    b) Das zieht Fixkosten pro Technologie nach sich (sagen wir 1 Mio Euro), sodass das Management versucht, die Anzahl der entstehenden Technologie-Cluster gering zu halten. So haben viele große Unternehmen oft einen Java-, .net-, IBM-Mainframe-, Oracle-Cluster, und in jedem dieser Cluster sitzen die jeweiligen Technologie-Spezialisten und machen sehr ähnliche Dinge--sind sogar oft eigene Abteilungen die sich gegenseitig konkurrenzieren. Diese Cluster funktionieren mehr oder oft auch weniger gut. Wenn ein Java-Programmierer nimmer will, holt man sich vom Markt Ersatz, der Cluster ist normalerweise groß genug mit Backup-Regelungen, sodaß der Wechsel vielleicht unangenehm, aber nicht existenzbedrohend ist---jeder ist ersetzbar. Dem Management ist lieber, 20 mittel-gut motivierte Java-Programmierer zu haben, die gegenseitig und vom Markt austauschbar sind, als 3 top-motivierte Techis, einen Smalltalk-, einen Python und einen Ruby-Experten, die jeweils auf einem Projekt arbeiten, sich blöderweise halt auch ihr eigenes Ökosystem schnitzen müssen und wenn einer geht, hat das Management ein Problem.
    c) Wenn nun Technologie-Hypes durchs Land ziehen (z.B. Ruby mit oder ohne Rails), sehen die Techniker die Innovation gegenüber dem Java, das tagein tagaus verwendet wird, endlich Closures, endlich produktiver. Das Management hat aber schon genug davon, weil in jedem Technologiewechsel (Cobol, C++, Java, ...) Millionen Euros investiert werden.
    d) Die Mehrzahl der großen springen daher erst dann auf einen Zug auf, wenn die Technologie Mainstream wird, also ziemlich sicher ist, dass die Investition in das benötigte Ökosystem durch viele produktiv umgesetzte Projekte über mehrere Jahre amortisiert wird.
    e) Die großen evaluieren zwar und erstellen vielleicht Prototypen mit neuen Technologien, aber das führt selten zu einer Stellenanzeige nach außen, da man damit zuerst einmal die internen Mitarbeiter belohnt. Jobs werden nur in den jeweiligen Mainstream-Technologien ausgeschrieben, und davon versucht man nur wenige zu haben.


    2) Kleine Unternehmen, am anderen Extrem, sind grundsätzlich technologie-freundlicher---sie haben dadurch einen Innovationsvorteil, aber auch oft ein höheres Risiko. In kleineren wartet ein PHP/Perl-Programmierer ein Projekt (ohne Backup), wenn er nicht mehr will, muß man den Code sowieso weghauen---Gelegenheit es neu zu schreiben, z.B. mit Ruby. Warum gibts dann keine Ruby-Jobs? Hier liegt die Vermutung darin, dass technologisch innovative Jobs begehrt sind und oft relativ schnell informell besetzt werden (i kenn eh jemanden, der ist super) und man damit gar nicht der Weg zu Personalvermittlern geht, die es ja nicht gratis machen--ein paar Monatsgehälter für eine erfolgreiche Vermittlung.


    Leider ist die technische Qualität einer Technologie oft wenig ursächlich dafür, ob sie sich am Markt durchsetzen kann. Beispiele dafür gibts genug.


    manfred (http://www.joinvision.com)