• Hab sie schon gemacht.
    Der Woltran hat wie versprochen relativ oberflächlich gefragt und man konnte sich dorthin reden, wo man sich auskennt.
    Der Tompits hat überraschend genau geprüft - "Schreiben Sie mir die formale Definition von XX hier auf.".
    Das war eher mühsam, aber sie benoten relativ nett.

    wer foo sagt muss auch bar sagen

  • Bei uns sind sie nacheinander alle Kapitel durch, angefangen mit "Wozu braucht man Wissensrepräsentation?" über "Was ist eine Ontologie?", "Was braucht man um eine Logik zu definieren?", "Was ist Circumscription?", "Wie funktioniert Default Logik?", also eigentlich hauptsächlich Definitionen, keine Formeln.


    Die Hardcore-formeln aus dem letzten Kapitel haben sie dann nur 2 von uns gefragt, die sich dadurch noch auf eine 1 verbessern hätten können (aber ich glaub das fragen sie normalerweise nicht).


    lG,
    Murmel

  • Quote from manu

    ibins
    hast du vielleicht noch ein paar der prüfungsfragen im kopf?


    Hab jetzt die Prüfung auch gemacht und wollte meine Erfahrung hier posten falls wer mal danach sucht:


    Grundsätzlich war die Prüfung sehr fair. Es wurde nach der Reihe die Kapiteln durchgefragt wobei es mehr aufs Verständnis wert gelegt wurde. Teilweise hat man auch Definitionen aufschreiben müssen. Wenn man versteht worum es bei einer Methode geht dann ist eine positive Note scheinbar sicher.

  • eine frage:
    ich war nur 1 bis 2 mal in der lva weil die termine so unpassend waren. ist die prüfung schaffbar wenn man sich ein paar tage hinsetzt und lernt - nur mit folien?
    wäre für eine persönliche einschätzung eurerseits echt dankbar!

  • Quote from the_trinity

    eine frage:
    ich war nur 1 bis 2 mal in der lva weil die termine so unpassend waren. ist die prüfung schaffbar wenn man sich ein paar tage hinsetzt und lernt - nur mit folien?
    wäre für eine persönliche einschätzung eurerseits echt dankbar!


    ich war auch nur einmal dort und hab die Prüfung mit einer 1 bestanden. Allerdings war's mehr eine Woche lernen als ein paar Tage. Naja, vielleicht reichen ein paar Tage für einen 3er oder so.


    lG,
    Murmel

  • ich wurde gefragt:
    bestandteile der logik (beweistheorie genauer)
    formale definition eines beweises
    transformationsregel (modus ponens)
    parakonsistentes schließen (was ist das?)
    probleme der klassischen logik
    ansätze für parakonsistentes schließen


    alles in allem eine sehr angenehme prüfung, ohne schwierige definitionen aufschreiben zu müssen.
    benotet wurde auch sehr freundlich.


    mfg

  • Schreib ich auch kurz die Fragen auf die mir noch einfallen:


    .) Semantik Aussagenlogik
    - Wahrheitswertsberechnung
    .) Beweistheorie:
    - Was ist ein Beweis
    - Axiome + Transformationsregeln
    - Transformationsregel eines Hilbertkalküls (Modus Ponens)
    - Abgeleitete Regeln (Negationseinführung/Beseitigung usw... nicht nur namentlich sondern auch die Formel von ein paar)
    .) QBFs
    - Was ist die Erweiterung zur Aussagenlogik
    - Wozu QBFs
    - Anwendung (Maximal konsistente Teilmengen berechnen), wie geht das ungefähr
    - Komplexität von QBFs


    Als Zusatzfrage ist dann gekommen:
    .) Kategorische Urteile: Was ist das? Eines nennen (mit Formel).


    Ein anderer hat bekommen:


    .) Übersetzung von umgangsprachlichen Argumenten in Aussagenlogik
    - Übersetzungen hinschreiben
    - Was sind stichhaltige Argumente



    Mehr weiß ich gerade nicht mehr.


    [EDIT]
    Achja, zur Benotung:
    Im großen und ganzen reicht Verständnis für eine positive Note denke ich aus. und sie benoten schon eher nett.
    aber wenn man Pech hat bekommt man als Frage irgendwelche Definitionen hinzuschreiben und da kann die Note schon darunter leiden, wenn man das dann nicht weiß.
    Positiv wird man aber trotzdem eher leicht, kommt mir vor. Man sollte halt zu jedem Kapitel etwas sagen können (idealerweise auch die wichtigen Definitionen können).


    mfg
    Rumpl