höchstverdienstgrenze ferialjob / wärend Studium

  • http://oeh.ac.at/oeh/infopoint/1001...48/101562543009
    is ja schön und gut, aber da steht nicht drin ob jetzt in den ferien was anderes gilt als während des semesters
    ich hab was von 120000 ATS gehört
    findet ihr 80.000,- ATS bzw. 5814,- € (brutto minus Sozialversicherungsbeiträge) nicht ein bischen wenig


    was meinen die überhaupt mit brutto minus svbeiträge ?


    was ist mit den leuten, welche angeben nichts zu arbeiten, dann aber doch was tolles finden ? die haben beim stipendiumantrag ja keinen verdienst betrag bekanntgegeben ?


    ich tappe noch im dunkeln


    bringt licht ins dunkel


    mfg wolk

  • soweit ich weiß, darfst du für die studienbeihilfe 80.000 brutto minus sozialversicherung bei selbständiger und 99.000 bei unselbständiger verdienen. brutto und netto bin ich mir nicht so sicher.


    die 120.000 sind wegen der familienbeihilfe...

    -----BEGIN GEEK CODE BLOCK-----
    Version: 3.12
    GAT d-(+) s++: a- C++$>+$ U++>+++ P++>+++ L+++ !E W++>$ !N K? w(--)@ !O !M V? PS+ PE++(-)> Y+ PGP(+) t---(-) !5 X R- tv-(--) b++>$ DI+ D+(++) G(+) e>++++* h-- r++ y++
    ------END GEEK CODE BLOCK------ .

  • also sprach Zarathustra


    ich hab mich letztes jahr schlau gemacht (also wird sich da wohl kaum was geändert haben) und es ist so:


    du kannst im gesamten jahr 120.000 ATS (euro weiß ich nicht) verdienen, egal ob ferien oder nicht, du kannst ein monat arbeiten gehen und 120.000ATS verdienen oder 12 monate festangestellt sein (=> 14 gehälter), das ist egal.


    die 120.000ATS sind aber nicht dein brutto-gehalt, sondern ist dieses ein bißchen abgespeckt:


    das 13. und 14. monatsgehalt (wenn du eines hast) wird nicht als berechnungsgrundlage herangezogen, genauso werden von deinem monatslohn die sozialversicherungsbeiträge abgezogen und nur der "rest" des lohns hergenommen,
    zusätzlich werden dir noch ein paar tausender abgezogen (irgendwelche pauschalen...) und somit wird deine einkommensgrenze ermittelt.


    ich hoffe ich habe nicht zur verwirrung beigetragen...
    lg Zarathustra

    Man rühmte Zarathustra einen Weisen, der gut vom Schlafe und von der Tugend zu reden wisse: sehr werde er geehrt und gelohnt dafür, und alle Jünglinge sässen vor seinem Lehrstuhle....

  • schau ... 120.000,-- ATS/Jahr ist die Verdienstgrenze damit du die Kínderbeihilfe bekommen darfst. Wenn du diesen Betrag überschreitest musst du die Kinderbeihilfe die du kassiert hast zurückzahlen.
    Früher war es so, dass du monatl. nicht über ca. 4100 ATS verdienen durftest aber in den Ferien unbegrenzt abräumen kontest.
    Ich glaub eh unsere neue Regierung hat diese tollen Verdienstgrenzen eingeführt... wer auch immer .. DANKE!!!!


    Es war nämlich früher möglich, dass in den normalen Monaten bis zu dieser Geringfügigkeitsgrenze verdient hast aber du hast dann mehr gearbeitet und dann in den Ferien habens dich dann voll bezahlt für die restlichen Monate. Jetzt kannst halt nicht mehr gscheit verdienen.

  • also sprach Zarathustra


    ZUSATZ: die 120.000 sind für die familienbeihilfe, korrekt!
    für die studienbeihilfe sind die von steve angeführten beträge richtig! die brutto - netto - geschichte ist aber die gleiche wie bei der fam.beihilfe

    Man rühmte Zarathustra einen Weisen, der gut vom Schlafe und von der Tugend zu reden wisse: sehr werde er geehrt und gelohnt dafür, und alle Jünglinge sässen vor seinem Lehrstuhle....

  • ok schönen dank auch an alle


    ich fasse mal kurz zusammen


    ich verdiene im Jahr 7000 Euro ->
    96322,1 ATS


    verdienstgrenze bei unselbstständiger arbeit
    99000 ATS


    und jetzt ziehe ich noch von meinem gehalt die sozialversicherung ab
    -17337,978


    dann bleiben
    78984,122


    -->> das ergibt, dass ich noch 20000 ATS von der höchstgrenze entfernt bin oder ?


    mfg wolk

  • Vielleicht kann ich hier ein bisschen Licht in die Sache bringen. Da ich selber Studienbeihilfebezieher bin (Selbsterhalter) und nebenbei arbeite, habe ich mich natürlich schon ziemlich ausführlich mit der Materie beschäftigt.


    Verdienstobergrenze bei (ausschließlich!) unselbstständiger Arbeit: 100.000/Jahr NETTO !! Also nach Abzug aller Steuern bzw. Abgaben.


    ansonsten 80.000/Jahr NETTO!!


    Div. Pensionen (zB. Halbwaisenpension) müssen von der Verdienstobergrenze abgezogen (!) werden. Kinderbeihilfe reduziert nur den dir ausbezahlten Studienzuschuss, nicht aber die Verdienstobergrenze!.


    Es ist weiters volkommen egal ob du den Betrag in einer Woche verdienst oder im Laufe eines Jahres. Insofern erübrigt sich die Frage, was man in den Sommermonaten verdienen darf.


    J.Smith


    PS.: Die Angaben stimmen 100% bei Selbsterhaltern und werden zu 99,9% auch bei den anderen Beziehern gelten.