[WS17] Übungsblatt 3

  • Was will er bei 1 überhaupt? Für a) bzw. b) jeweils eine affine Abbildung die P und P' vertauschen und gleichzeitig auch Q auf Q' verschieben kann? :confused:


    a) Skalierung mit -1 und Translation um (0,0,0)
    b) :confused:



    2)
    Wie soll eine affine Abbildung allein irgendwas aufspannen? :confused:
    Meint er hier auch "Wenden Sie die Abbildung auf den Einheitswürfel an"? :X


    EDIT: Anscheinend bleibt das Volumen gleich(zumindest für den Einheitswürfel), aber was soll das für eine Transformation sein? :X
    IMG_20171101_203921.jpg


    3)
    Das Volumen verdoppelt sich von 1 auf 2.

  • Ad Beispiel 1)b):


    Da Q = (0,0,0) gegeben ist und jegliche Multiplikation mit einer Transformationsmatrix damit wieder (0,0,0) ergibt, entsteht Q' rein aus der Translation im Anschluss.


    Für 1b) Ergibt sich damit eine Translation von (2,2,2). Nachdem für mich jetzt bei der Matrix nicht wirklich offensichtlich war, welch Operationen man da anwenden muss, habe ich versucht ein Gleichungssystem aufzustellen (mit 9 Variablen in der Matrix).



    Wenn ich da für die erste Zeile der Matrix aber mal P und P' einsetze, erhalte ich folgende Gleichungen:






    Wenn man aus der zweiten Gleichung das a ausdrückt (a = -b -c + 1) und in die erste einsetzt, erhält man allerdings einen Widerspruch:


    Für mich würde das Bedeuten, dass es keine affine Abbildung gibt, die diese Transformation durchführen kann, was mir für ein Übungsbeispiel etwas komisch vorkäme :confused:

  • Okay, ich muss sagen, diese Übung verwirrt mich wie noch keine andere. Meine Probleme damit sind die folgenden - falls wer Ansätze oder Erklärungen hat, würde ich mich freuen:


    1)b) Wie oben beschrieben bekomme ich hier "nicht lösbar" als Ergebnis
    2) Soll da jetzt die Matrix selbst als drei Vektoren aufgefasst werden, oder was? Dann wäre das ja einfach der Betrag der Determinante und somit 1. Ich verstehe die Angabe ehrlich gesagt nicht wirklich
    3) Ich weiß nicht ob ich zu einfach denke, aber die Lösung ist hier einfach die drei genannten Werte in der Diagonalen der Matrix und aufmultipliziert für das Volumen(??)
    4) Wofür braucht es eine Scherung, wenn das Ergebnis (0,0,c) sein soll, sprich die ersten beiden Koordinaten in jedem Fall auf 0 abgebildet werden und die dritte immer auf sich selbst? Nachdem alle Punkte auf die z-Koordinate abgebildet werden (also eine Gerade) sollte das Volumen ja automatisch 0 sein(?) Legt man trotzdem eine Scherungsmatrix an, sind die Parameter dann von Eingangsvektor abhängig (weswegen - so zumindest meine Vermutung - die im Skriptum erwähnte Scherungstreue für Affinitäten nicht mehr gegeben ist)
    5) Das ist doch haargenau das was er am Ende der Vorlesung vorgetragen hat und wo er zum Schluss alle gefragt hat, ob wir die Singulärwertzerlegung kennen würden (was fast alle verneint haben), oder? Affinität wenn fester Vektor a und Matrix A regulär, die beiden anderen Punkte wenn A'A = I. Was ist da jetzt die Aufgabe?
    6) Ist ausschließlich lösbar, wenn man sich bei 5 auskennt (was ich nicht wirklich tue) - Ich hätte die für die Punkte jeweils die Schwerpunkte berechnet, dann die X' und Y' erstellt indem ich die Schwerpunkte davon abgezogen hätte. Dann muss

    abgeleitet werden (wohin ist mir nicht wirklich einleuchtend). Und dann wird irgendwie für irgendwas (ist die zweite Lücke die ich da habe) die SVD angewandt deren Ergebnis

    ist und A ist dann

    (warum eigentlich?)

  • Die Angabe finde ich diesmal auch sehr.. interessant. :X


    1)b) Wie oben beschrieben bekomme ich hier "nicht lösbar" als Ergebnis
    2) Soll da jetzt die Matrix selbst als drei Vektoren aufgefasst werden, oder was? Dann wäre das ja einfach der Betrag der Determinante und somit 1. Ich verstehe die Angabe ehrlich gesagt nicht wirklich
    3) Ich weiß nicht ob ich zu einfach denke, aber die Lösung ist hier einfach die drei genannten Werte in der Diagonalen der Matrix und aufmultipliziert für das Volumen(??)
    4) Wofür braucht es eine Scherung, wenn das Ergebnis (0,0,c) sein soll, sprich die ersten beiden Koordinaten in jedem Fall auf 0 abgebildet werden und die dritte immer auf sich selbst? Nachdem alle Punkte auf die z-Koordinate abgebildet werden (also eine Gerade) sollte das Volumen ja automatisch 0 sein(?) Legt man trotzdem eine Scherungsmatrix an, sind die Parameter dann von Eingangsvektor abhängig (weswegen - so zumindest meine Vermutung - die im Skriptum erwähnte Scherungstreue für Affinitäten nicht mehr gegeben ist)


    1-4) sehe ich genauso.


    5) Das ist doch haargenau das was er am Ende der Vorlesung vorgetragen hat und wo er zum Schluss alle gefragt hat, ob wir die Singulärwertzerlegung kennen würden (was fast alle verneint haben), oder? Affinität wenn fester Vektor a und Matrix A regulär, die beiden anderen Punkte wenn A'A = I. Was ist da jetzt die Aufgabe?


    5) Die Aufgabe besteht darin die Vorgehensweise zu skizzieren, die dann bei 6) auf einem konkreten Beispiel angewendet werden muss.
    Man muss also eine Transformation finden, die die Summe der quadrierten Differenzen minimiert (unter den Nebenbedingungen, die man selber angeben muss).
    Was da die genaue Vorgehensweise ist, ist mir aber ebenfalls nicht klar..


    6) Ist ausschließlich lösbar, wenn man sich bei 5 auskennt (was ich nicht wirklich tue) - Ich hätte die für die Punkte jeweils die Schwerpunkte berechnet, dann die X' und Y' erstellt indem ich die Schwerpunkte davon abgezogen hätte. Dann muss

    abgeleitet werden (wohin ist mir nicht wirklich einleuchtend).


    Er meinte in der VO nach den (unbekannten) Einträgen a[t]ij[/t] der Matrix A, was mich wiederum zur Frage führt: Was wissen wir überhaupt über A? Sind nicht alle Einträge unbekannt?

  • 1) Haben wir denk ich :)


    2) Volumen ist wie erwähnt 1; zu den Auswirkungen könnte man noch sagen, dass sie längentreu und winkeltreu ist, da A'*A = I ist. und linksdrehend, da det(A) = -1. Generell vertauscht die Matrix die Elemente des Vektors (x wird z, y wird x und z wird zu -y). Eine Kollegin hat flashigerweise hergeleitet, dass die Matrix einer Rotation 90° um x, einer anschließenden Rotation 90° um z und einer anschließenden Skalierung von Y * (-1) entspricht. Hab das durchmultipliziert und es stimmt.


    3) Genau, wie vorher erwähnt: Skalierungsfaktoren auf die Hauptdiagonale. Fürs Volumen dann det(A) ausrechnen, die ist -2. Volumen einer affinen Transformation entspricht |det(A)| * Volumen des Ausgangsobjekts; V(Einheitswürfel) = 1, daher ist das V' = |det(A)|*1 = 2


    4) Bei der Scherung sollen nicht in jedem Fall die Punkte auf (0 0 c) abgebildet werden, sondern nur P. D.h. P auf Q beschreibt die Scherung. Das ist schon ok so. Scherung passiert in dem Fall parallel zur a/b Ebene; ich komm bei lamda1 auf -(a/c) und lamda2 auf -(b/c) — da wirds prickelnd, weil c nun != 0 sein muss.
    Scherung ist Volumenserhaltend, daher ist das Volumen auch 1. Man kann sich auch die Determinante ausrechnen und kommt auf 1 (Bonus). Aber ja, dieses c!=0 ist fishy.


    Schaff ich 5/6 in ner Stunde oder eher nicht? :)

  • 1) Haben wir denk ich :)


    Bekommst du/ihr bei 1b) denn eine gültige Lösung heraus?



    2) Volumen ist wie erwähnt 1; zu den Auswirkungen könnte man noch sagen, dass sie längentreu und winkeltreu ist, da A'*A = I ist. und linksdrehend, da det(A) = -1. Generell vertauscht die Matrix die Elemente des Vektors (x wird z, y wird x und z wird zu -y). Eine Kollegin hat flashigerweise hergeleitet, dass die Matrix einer Rotation 90° um x, einer anschließenden Rotation 90° um z und einer anschließenden Skalierung von Y * (-1) entspricht. Hab das durchmultipliziert und es stimmt.


    Gut zu wissen ^^



    4) Bei der Scherung sollen nicht in jedem Fall die Punkte auf (0 0 c) abgebildet werden, sondern nur P. D.h. P auf Q beschreibt die Scherung. Das ist schon ok so.


    Dem kann ich nicht ganz folgen. ^^ a,b und c sind ja variabel, sprich für jedes beliebige, a, für jedes beliebige b und für jedes beliebige c muss im Anschluss (0,0,c) herauskommen. Das bedeutet aber imho auch, dass alle Punkte auf (0,0,c) abgebildet werden. Oder missverstehe ich da was? :confused:



    Scherung passiert in dem Fall parallel zur a/b Ebene; ich komm bei lamda1 auf -(a/c) und lamda2 auf -(b/c) — da wirds prickelnd, weil c nun != 0 sein muss.
    Scherung ist Volumenserhaltend, daher ist das Volumen auch 1. Man kann sich auch die Determinante ausrechnen und kommt auf 1 (Bonus). Aber ja, dieses c!=0 ist fishy.


    Für die Lambdas komme ich auf ähnliche Ergebnisse. Warum c aber nicht 0 sein sollte, verstehe ich nicht ganz ^^ Genauso wie du hier auf ein Volumen kommst - egal welchen Punkt (a,b,c) du einsetzt, er wird immer auf einer Geraden (0,0,c) liegen.


    Schaff ich 5/6 in ner Stunde oder eher nicht? :)


    Wenn du dich nach der Vorlesung auskennst sicher. Ich tus halt nicht, drum kann ich die Beispiele nicht machen. ^^

  • Bekommst du/ihr bei 1b) denn eine gültige Lösung heraus?


    Nein, hab auch keine Lösung, da es eine Ungleichung wird.




    Dem kann ich nicht ganz folgen. ^^ a,b und c sind ja variabel, sprich für jedes beliebige, a, für jedes beliebige b und für jedes beliebige c muss im Anschluss (0,0,c) herauskommen. Das bedeutet aber imho auch, dass alle Punkte auf (0,0,c) abgebildet werden. Oder missverstehe ich da was? :confused:


    Die sind variabel, aber nur für den ersten Punkt, der nach Q (0,0,c) verschoben! D.h. diese Scherung definiert die … Scherung. Z.b. würde (2,2,2) auf (0,0,2) verschoben werden — die Scherung wär somit parallel zur a/b-Ebene (-2,-2) — d.h. ein Punkt X (5,5,2) würde auf (3,3,2) verschoben werden. Das passt alles schon so.



    Für die Lambdas komme ich auf ähnliche Ergebnisse. Warum c aber nicht 0 sein sollte, verstehe ich nicht ganz ^^ Genauso wie du hier auf ein Volumen kommst - egal welchen Punkt (a,b,c) du einsetzt, er wird immer auf einer Geraden (0,0,c) liegen.


    Wann c = 0 wäre, dann gäbs ne Division durch 0 beim Lamda.



    Wenn du dich nach der Vorlesung auskennst sicher. Ich tus halt nicht, drum kann ich die Beispiele nicht machen. ^^


    I hear you.

  • Es wird immer mysteriöser :D



    Die sind variabel, aber nur für den ersten Punkt, der nach Q (0,0,c) verschoben! D.h. diese Scherung definiert die … Scherung. Z.b. würde (2,2,2) auf (0,0,2) verschoben werden — die Scherung wär somit parallel zur a/b-Ebene (-2,-2) — d.h. ein Punkt X (5,5,2) würde auf (3,3,2) verschoben werden. Das passt alles schon so.


    Hmm, du musst eine Abbildung schon auf alle Punkte abbilden, denk ich. Es steht in der Angabe darunter ja auch, dass die Abbildung dann auf den Einheitswürfel angewandt werden soll. Das wird aber jetzt sehr spannend:



    Wann c = 0 wäre, dann gäbs ne Division durch 0 beim Lamda.


    Stimmt natürlich, nicht daran gedacht. Das Problem ist, dass der Einheitswürfel ja eigentlich normalerweise als Würfel mit den Eckpunkten [(0,0,0),(1,0,0),(1,0,1),(1,1,0),(1,1,1),(0,0,1),(0,1,0),(0,1,1)] angenommen wird. Dann wendet man die Abbildung auf die Eckpunkte an.. Und da hätte man schon die Divison durch 0. Wenn man den Würfel im Raum verschiebt so dass jedes c der 8 Eckpunkte ungleich 0 ist, und darauf dann die Affinität anwendet, liegen die Punkte halt wieder alle auf einer Geraden (0,0,c). Je nachdem wo der Würfel im Raum ursprünglich war. :confused:


    Naja, morgen sehen wir mehr.. ^^


    Wenn du bei 5 oder 6 was rausfindest würds mich auch interessieren - Abgabedeadline ist ja bis morgen Dienstag 10:55 (falls du mit der einen Stunde vorhin darauf hinaus wolltest)


  • Hmm, du musst eine Abbildung schon auf alle Punkte abbilden, denk ich. Es steht in der Angabe darunter ja auch, dass die Abbildung dann auf den Einheitswürfel angewandt werden soll.


    [… du hast natürlich recht, es landet alles auf der c-Achse! Oh Mann, kA, was mich da geritten hat, wohl der Optimismus.]


    Edit: naja nein, Rückzieher vom Rückzieher. Wenn man sich das aufmalt, dann sieht man die Scherung schön. Und diese Scherung wird auf alle 4 Punkte angewandt, die "oben" liegen. D.h. die Bodenfläche wird eh nicht angerührt (c=0) – der Rest schon. Und die Positionen sind dann eben _relativ_ zu a bzw. b und nicht mehr ident mit a bzw. b … d.h. a/b/c in der Matrix A nehmen konkrete Werte an und über die wird dann transformiert.


    Disclaimer: bin schon etwas müde und nicht mehr super klar im Schädel.

  • [… du hast natürlich recht, es landet alles auf der c-Achse! Oh Mann, kA, was mich da geritten hat, wohl der Optimismus.]


    Edit: naja nein, Rückzieher vom Rückzieher. Wenn man sich das aufmalt, dann sieht man die Scherung schön. Und diese Scherung wird auf alle 4 Punkte angewandt, die "oben" liegen. D.h. die Bodenfläche wird eh nicht angerührt (c=0) – der Rest schon. Und die Positionen sind dann eben _relativ_ zu a bzw. b und nicht mehr ident mit a bzw. b … d.h. a/b/c in der Matrix A nehmen konkrete Werte an und über die wird dann transformiert.


    Disclaimer: bin schon etwas müde und nicht mehr super klar im Schädel.


    Das heißt du pickst dir für P irgendeine konkrete Ausprägung und schreibst diese Werte dann fix in die Matrix? Hm.. ich hätte die Angabe nicht so verstanden, aber dann wiederum würde dafür sprechen, dass die "Variablen" a,b und c heißen und nicht x,y,z.. Ich schätze mal, dass wir das morgen dann sehen werden.. ^^


    Bzgl. Bsp. 5: das kann man eben bis zur ominösen Singulärwertzerlegung eh 1:1 wie in der Vorlesung konstruieren, ne? Nur halt bei b) mit Lamda^2*I.


    Hätte ich, wie oben geschrieben, so verstanden. An der Tafel möcht ichs aber definitiv nicht erklären oder Fragen dazu beantworten müssen. ^^

  • Adendum nach der Übung:



    • Beispiel 4 blieb für mich auch während der Übung unklar - es gab dazu auch Fragen in der Übung. Erst hat der Vortragende eine ähnliche Haltung wie Geksi vertreten, dann kam der Einwand, dass die Werte ja variabel sind und für den Einheitswürfel bei c=0 nicht lösbar wären. Dann kam von einem Mitstudenten als Klarstellung, dass damit die Spaltenvektoren aus der Transformationsmatrix A gemeint gewesen wären, was der Vortragende dann bejahte. ?! wat?? Die sind ja genauso variabel. Und wo ist da plötzlich der Einheitswürfel hingekommen? Ich glaube ich gebe es einfach auf das Beispiel verstehen zu wollen. Es hat für mich auch nicht unbedingt den Eindruck erweckt, dass der Vortragende dann selbst gewusst hat, was da mit dem Einheitswürfel gemeint ist. Ich habe irgendwie die Vermutung, dass das Beispiel einfach nicht genau durchdacht war und er bei diesem zweiten Teil einfach nur das übliche "Scherung ist volumenerhaltend"-Geschwurbel hören wollte.


    • Beispiel 5 hatte fast niemand gekreuzt. Der der dann an der Tafel war hat auch nur das wiedergegeben was der Vortragende selbst letztes Mal vorgegeben hat + für b) und c) dann die Nebenbedingungen angegeben (die glaube ich auch schon letztes mal in der Vorlesung vorkamen). Die Frage aus der Zuhörerschaft die Ableitung der Matrix, was man da rausbekommt und wie das weiter zu lösen ist doch zu erklären blieb unverhallt (das was ich und ich schätze mal die meisten anderen auch nicht eigentlich nicht verstanden habe(n)).
    • Beispiel 6 wurde nochmal aufgegeben, obwohl sich da genau wie bei Beispiel 5 wohl niemand ausgekannt hat. Ich habe keine Ahnung ob das jetzt doppelt zählt und ob man jetzt in den Genuss kommen kann, ein und das selbe Beispiel gleich zweimal nicht kreuzen zu können.


    Ich finde es ehrlich gesagt generell ein bisschen schade um die Vorlesung. Der Vortragende ist ja generell nett und wirkt auch nicht uninteressiert an den Studenten, aber der Ablauf ist imho doch relativ chaotisch, was bei einer Lehrveranstaltung, die gefühlt doppelt bis dreifach so viel Zeit bräuchte, um komplett und verständlich rübergebracht zu werden (auch das natürlich keine Schuld des Vortragenden), nicht wirklich hilfreich ist. Stichwort: Unklare Angaben, vielerorts komplett andere Notation, Punkt- und Variablennamen als im Skriptum, verschobene Vorlesungstermine, versprochene aber nicht durchgeführte Uploads ins Tuwel, etc. pp.


    Wie auch bei den meisten anderen Mathe-LVAs wird kein Gebrauch von einem Beamer o.ä. gemacht und wie auch in anderen Mathe-LVAs üblich endet es damit, dass man eigentlich ausschließlich damit beschäftigt ist, das was an der Tafel steht abzumalen ohne sich dabei auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren zu können. Ich verstehe nicht wirklich, warum das nicht auf Slides oder meinetwegen sogar handschriftlich in einer Notepad-App vorbereitet wird, die die Studenten vor der Einheit zur Verfügung haben und die dann einfach durchgearbeitet wird. Dann könnte man sich selbst dazu auch Notizen machen um den Inhalt oder Unklarheiten besser zu verstehen. Man könnte auch Quellen angeben, wo man sich besser zu den jeweiligen Themen einlesen kann. Stattdessen gibt es knapp 15 Jahre alte Skripten aus denen die Hälfte ausgelassen wird, dann werden Sachen und Zeichnungen an die Tafel gemalt, die im Skriptum überhaupt nicht vorkommen usw. Ich meine, das einmal auf Slides/Notes/whatever-digital-halt vorzubereiten und das die nächsten 5 Jahre zu nutzen ist doch in Summe weit weniger Arbeit und viel weniger fehleranfällig als wenn man das als Vortragender jedes Jahr komplett neu an die Tafel verschriftlichen muss(?)

  • Adendum nach der Übung:


    • Beispiel 4 blieb für mich auch während der Übung unklar - es gab dazu auch Fragen in der Übung. Erst hat der Vortragende eine ähnliche Haltung wie Geksi vertreten, dann kam der Einwand, dass die Werte ja variabel sind und für den Einheitswürfel bei c=0 nicht lösbar wären. Dann kam von einem Mitstudenten als Klarstellung, dass damit die Spaltenvektoren aus der Transformationsmatrix A gemeint gewesen wären, was der Vortragende dann bejahte. ?! wat?? Die sind ja genauso variabel. Und wo ist da plötzlich der Einheitswürfel hingekommen? Ich glaube ich gebe es einfach auf das Beispiel verstehen zu wollen. Es hat für mich auch nicht unbedingt den Eindruck erweckt, dass der Vortragende dann selbst gewusst hat, was da mit dem Einheitswürfel gemeint ist. Ich habe irgendwie die Vermutung, dass das Beispiel einfach nicht genau durchdacht war und er bei diesem zweiten Teil einfach nur das übliche "Scherung ist volumenerhaltend"-Geschwurbel hören wollte.


    Bsp. 4 hatte nen recht großen Interpretationsspielraum. So intuitiv wars find ich schon recht klar, dass eben ein Vektor in die c-Achse geschert wird, und hier ein Würfel entsprechend "rausgeschert" werden sollte. Sonst macht das halt insgesamt wenig Sinn (was natürlich im ganzen Übungskontext natürlich nicht das mega Argument ist).
    Spaltenvektoren von A hätte ich jetzt nie als Lösung angesehen, sondern eben die Tatsache, dass die det(A)*V dem Volumen des transformierten Ursprungsobjekts entspricht. Und man sah dann schon nett, dass die Scherungswerte in der Transformationsmatrix keinen Einfluss haben! Insgesamt ein ganz leiwandes Beispiel eigentlich.
    Auch die Sache, dass beim Scheren jene Punkte, die auf der c-Achse auf 0 liegen, eben nicht geschert werden (und das hier c eben auch != 0 sein muss) … passt irgendwie. Klar, mir fehlts da an mathematischem Selbstvertrauen, da zu sagen "eh logisch", aber es macht schon Sinn und mehr, als auf solche Erkenntnisse zu setzen und die zu argumentieren, kann eh keiner machen.


    Bleibt zu hoffen, dass er bei unseren Tests im Falle potentiellen Spielraums halt auch zu unseren Gunsten entscheidet :)


    Zitat
    • Beispiel 5 hatte fast niemand gekreuzt. Der der dann an der Tafel war hat auch nur das wiedergegeben was der Vortragende selbst letztes Mal vorgegeben hat + für b) und c) dann die Nebenbedingungen angegeben (die glaube ich auch schon letztes mal in der Vorlesung vorkamen). Die Frage aus der Zuhörerschaft die Ableitung der Matrix, was man da rausbekommt und wie das weiter zu lösen ist doch zu erklären blieb unverhallt (das was ich und ich schätze mal die meisten anderen auch nicht eigentlich nicht verstanden habe(n)).


    Ja. Eh. Bzgl. SVD, check mal das PDF ab, was ich vorher gepostet habe; das ist echt top. Ich konnte das dann denk ich sogar lösen, aber eben nicht die Lagranche-Variante mit den Nebenbedingungen, das check ich z.B. nicht. Also wenn da wer was hat, wo ich das gut lernen kann (ev. mit ner leiwanderen Art der Erklärung, als die Wikipedia Seite), freu ich mich sehr.


    Zitat

    Ich finde es ehrlich gesagt generell ein bisschen schade um die Vorlesung. Der Vortragende ist ja generell nett und wirkt auch nicht uninteressiert an den Studenten, aber der Ablauf ist imho doch relativ chaotisch, was bei einer Lehrveranstaltung, die gefühlt doppelt bis dreifach so viel Zeit bräuchte, um komplett und verständlich rübergebracht zu werden (auch das natürlich keine Schuld des Vortragenden), nicht wirklich hilfreich ist. Stichwort: Unklare Angaben, vielerorts komplett andere Notation, Punkt- und Variablennamen als im Skriptum, verschobene Vorlesungstermine, versprochene aber nicht durchgeführte Uploads ins Tuwel, etc. pp.


    Absolut d'accord, auch wie du ihn beschreibst. Er ist eigentlich eh leiwand, es ist denk ich halt _viel_ zu wenig Zeit. Und dafür sind die Übungen sehr sehr anspruchsvoll. Wenn die Tests auf so einem Level laufen, dann gute Nacht. Weil da kommt dann noch massiver Zeitdruck und das Faktum des fehlenden Internets.


    Zitat


    Wie auch bei den meisten anderen Mathe-LVAs wird kein Gebrauch von einem Beamer o.ä. gemacht und wie auch in anderen Mathe-LVAs üblich endet es damit, dass man eigentlich ausschließlich damit beschäftigt ist, das was an der Tafel steht abzumalen ohne sich dabei auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren zu können. Ich verstehe nicht wirklich, warum das nicht auf Slides oder meinetwegen sogar handschriftlich in einer Notepad-App vorbereitet wird, die die Studenten vor der Einheit zur Verfügung haben und die dann einfach durchgearbeitet wird. Dann könnte man sich selbst dazu auch Notizen machen um den Inhalt oder Unklarheiten besser zu verstehen. Man könnte auch Quellen angeben, wo man sich besser zu den jeweiligen Themen einlesen kann. Stattdessen gibt es knapp 15 Jahre alte Skripten aus denen die Hälfte ausgelassen wird, dann werden Sachen und Zeichnungen an die Tafel gemalt, die im Skriptum überhaupt nicht vorkommen usw. Ich meine, das einmal auf Slides/Notes/whatever-digital-halt vorzubereiten und das die nächsten 5 Jahre zu nutzen ist doch in Summe weit weniger Arbeit und viel weniger fehleranfällig als wenn man das als Vortragender jedes Jahr komplett neu an die Tafel verschriftlichen muss(?)


    Oh mann, du sprichst mir aus der Seele.
    Echt. Und das betrifft halt auch das Groß des Mathe-Unterrichts in meinem Leben. Denn eigentlich ist das Zeug _mega_ interessant und schön und wichtig, man kriegt geniale Perspektiven auf sonst recht banale Dinge; eigentlich lieb ichs. Aber die Art und Weise, wie das präsentiert wird, ist einfach mega schade. Wie du sagst, man sitzt da, versucht das alles irgendwie mitzuschreiben, hat Probleme, die Dinge lesen zu können und gerade die superwichtigen Aha-Erlebnisse, die er rein verbal so zwischendurch reinstreut, hat man null Aufmerksamkeit, weil man mit anderem beschäftigt ist.
    Ein Freund hat mir letztens erzählt, dass man via TISS anonymes Feedback geben kann – jederzeit, auch während des Semesters. Ich werd das denk ich bald mal machen, aber das kann eben jeder tun. Ich wusste das gar nicht ;)


    Jedenfalls Ohren steif halten! Der Vortragende macht diese LVA heuer zum ersten mal oder? D.h. alte Übungstests etc. bringen nicht wirklich was, oder? Stimmt es, dass er mal meinte, es wird auch Matlab-Code geschrieben bzw. gibts sonst irgendwelche Infos zum Test?