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Thread: Hinweis für zukünftige Interessenten: Finger weg

  1. #1
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    Thumbs down Hinweis für zukünftige Interessenten: Finger weg

    Zumindest solange die LVA von Kusolitsch gehalten wird. Nach 4 Vorlesungseinheiten sind zirka noch 1/3 der ursprünglichen Studenten dabei.

    Kritikpunkte:
    (1) der Vortragsstil ist einfach nur schlecht. Wir haben in der letzten Einheit 7(!) A4 Seiten mit Formeln vollgeschrieben, wobei man meistens ohnehin nicht mit seinem Tempo mitkommt. Von der zum Teil unleserlichen Schrift ganz zu schweigen.

    (2) Punkt (1) impliziert natürlich, dass man nicht aufpassen und mitdenken kann (was eigentlich das Ziel sein sollte) sondern die ganze Zeit mit mitschreiben beschäftigt ist. Skriptum gibt's natürlich noch immer keines.

    (3) Unstruktiertheit. Ich (und viele andere Kollegen) haben scheinbar große Mühe aus dem Formelwirrwarr Sätze, Definitionen, Beweise herauszufiltern bzw was woraus folgt. In dieser VO vermisse ich _stark_ den "roten Faden".

    Von allen Vortragenden, die ich in meinem 5 Jahren als Student erlebt habe, schneidet Prof Kusolitsch am Schlechtesten ab. Baron'sche VOs sind im Vergleich dazu wie Inf & Ges 1.

    So das mußte ich loswerden...

    Was meint ihr dazu?

  2. #2
    Dipl.Ing dose's Avatar
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    Meidllling
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    Ich war gestern nur nicht dort, weil ich unter akutem Schlafmangel und ebensolcher Lustlosigkeit gelitten hab
    Kann mich allen Punkten nur anschließen, hatte bereits einmal das Vergnügen bei Statistik...nach 5 oder 6 VO-Einheiten hab ichs dann endgültig aufgegeben.
    yast, SuSEconfig, apt-get and rpm - the 4 horsemen of the apocalypse

    Platform of insanity :: www.dose-xp.org

  3. #3
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    Ebenfalls Kusolitsch-Statistikgeschädigter hier. Er ist ja kein unsympathischer Mensch oder so, aber sein Vorlesungstempo ist echt unmöglich, was es kombiniert mit dem Fehlen von Skripten in seinen VOs verdammt schwer macht, mitzukommen. Bin auch nach ca 4-5 Einheiten nicht mehr hingegangen.

    lG,
    Murmel
    "Rimasi turbato. Avevo sempre creduto che la logica fosse un'arma universale, e mi accorgevo ora di come la sua validità dipendesse dal modo in cui la si usava."
    - Umberto Eco "Il nome della rosa"

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  4. #4
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    Ich kann die Erfahrungen zu Kusolitschs Vorträgen ebenfalls bestätigen. Mir scheint, sein Hauptproblem ist, dass er nicht merkt, wann (und eigentlich auch: dass) seine Hörer bei seinem Vortrag vollends aussteigen.

    Aber zumindest eine Entwarnung kann ich geben: zu Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie gibts demnächst zumindest ein Skriptum. Vielleicht kommt man damit auch mal mit bei seinem Vortrag, einen Versuch könnts jedenfalls wert sein.

  5. #5
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    *nicht mehr aktuell*
    Last edited by Pentium; 28-02-2006 at 13:05.
    Wenn etwas dumm ist, aber funktioniert, ist es nicht dumm.

  6. #6
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    An alle die diesem Thread zustimmen und unbedingt Kodierungstheorie machen wollen: Es gibt eine Alternative bei Prof. Dorfer im Wintersemester. Infos gibt es unter "Einführung in die Codierungstheorie", diese LVA ist aber äquivalent mit der VU Kodierungstheorie.
    Last edited by Pentium; 10-03-2008 at 08:54.
    Wenn etwas dumm ist, aber funktioniert, ist es nicht dumm.

  7. #7
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    Hallo!
    Das klingt ja gut, dass es eine alternative geht. Allgemein würde mich interessieren wie man rausfindet ob zwei LVA's äquivalent sind außer zum Freund zu gehen?
    LG

  8. #8
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    Ich habe damit nicht äquivalent im anrechnungstechnischen Sinn gemeint, sondern dass man sich entscheiden kann, welches VU-Zeugnis man bekommen will. Ich bin nur durch Zufall über die Einführung gestolpert und hab gesehen, dass sie zu denselben Zeiten wie Kodierungstheorie stattfindet, allerdings war nur über die Einführung Info auf der DMG-Homepage zu finden. Also hab ich den LVA-Leiter gefragt, ob man dafür auch das Kodierungstheorie-Zeugnis bekommen kann, und die Antwort war ja. Das war allerdings ein einfacher Fall, weil beide LVAs von demselben Professor angeboten werden.
    Wenn etwas dumm ist, aber funktioniert, ist es nicht dumm.

  9. #9
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    Servus,
    an die VU vom Dorfer hab ich auch schon gedacht, hab mir heut aber trotzdem mal den Kusolitsch angeschaut.
    Aber wo gibt es bei der Einf. in die Codierungstheorie mehr Info als bei Codierungstheorie?

    Von der Homepage wird ja auch wieder aufs Tuwis verwiesen, oder hab ich da etwas übersehen?

    mfg
    Fletz

  10. #10
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    Kodierungstheorie wird auf der Homepage überhaupt nicht erwähnt, bei Einführung gibts wenigstens den Link. Deswegen hab ich mich gefragt ob das DMG Kodierungstheorie überhaupt anbietet oder ob das nicht ein Fehler im Tuwis ist. Daher meine Anfrage. Weil zum Freund wollt ich eben nicht unbedingt laufen, um mir das anrechnen zu lassen. Ist aber wie gesagt gar nicht nötig.
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  11. #11
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    hallo,
    ich hab letztes ws die vu einf. in die kodierungstheorie beim dorfer gemacht
    1. die lva war den stunden angemessen, zwar nicht einfach, aber sehr aufschlussreich
    2. die übung war ok
    3. die prüfung war für jeden der die übung selbst gemacht hat, und 4 tage lernzeit eingeplant hat absolut kein problem
    4. skript gibts keines, er bringt den stoff aber sehr übersichtlich und es ist genug zeit von der tafel abzuschreiben

    nach absprache mit mr. freund wurde mir und danach auch dem prof dorfer mitgeteilt, dass die lva's anrechenbar sind, die vu kodierungstheorie ist so erst entstanden, er wollte von jeden nur wissen, welches zeugnis er/sie haben will ...

    ich war nicht in der lva vom prof kusolitsch, ich kann aber trotzdem jeden empfehlen, die lva beim prof dorfer zu machen ...
    er ist kompetent und bringt den stoff gut rüber
    meine bewertung -> 1er für die lva

    lg

  12. #12
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    Danke für die Info!
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  13. #13
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    Quote Originally Posted by Benno View Post
    hallo,
    ich hab letztes ws die vu einf. in die kodierungstheorie beim dorfer gemacht
    1. die lva war den stunden angemessen, zwar nicht einfach, aber sehr aufschlussreich
    2. die übung war ok
    3. die prüfung war für jeden der die übung selbst gemacht hat, und 4 tage lernzeit eingeplant hat absolut kein problem
    4. skript gibts keines, er bringt den stoff aber sehr übersichtlich und es ist genug zeit von der tafel abzuschreiben

    nach absprache mit mr. freund wurde mir und danach auch dem prof dorfer mitgeteilt, dass die lva's anrechenbar sind, die vu kodierungstheorie ist so erst entstanden, er wollte von jeden nur wissen, welches zeugnis er/sie haben will ...

    ich war nicht in der lva vom prof kusolitsch, ich kann aber trotzdem jeden empfehlen, die lva beim prof dorfer zu machen ...
    er ist kompetent und bringt den stoff gut rüber
    meine bewertung -> 1er für die lva

    lg
    einmal lasse ich den alten thread noch aufleben...
    ich kann benno nur zustimmen. ich selbst habs bei kusolitsch 2 mal (in unterschiedlichen semestern) probiert in die VO zu gehen. absolutes chaos, kein system, der stoff eine katastrophe. dieses WS hab ich die VO bei prof. dorfer gemacht und sie ist klasse. sehr interessant und wie schon gesagt machbar. ich selbst hab bei der pruefung fehler gemacht die mir normalerweise nach 10 bier nicht passieren und trotzdem insgesamt einen 2er bekommen.
    Willfähriges Mitglied des Fefe-Zeitbinder-Botnets und der Open Source Tea Party.

  14. #14
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    Hallo nach langem!

    Also nun sitze ich doch bei Kusolitsch, vor allem durch den Mangel an Alternativen, aber bisher scheint er mir (persönlich) recht in Ordnung zu sein. Dass er mit dem Stoff schnell voranschreitet, Mitschreiben eher stressig und der Vortrag eher für Mathematiker als Informatiker ist, macht das ganze zwar nicht ideal aber wenigstens gibt es Unterlagen als PDF, die sich mit dem Vortrag bisher decken. Anwesenheit und Mitschreiben ist aufgrund der eher knappen Unterlagen aber trotzdem angeraten.

    Die Prüfung ist einzeln und mündlich, zu individuellen Terminen. Daher meine eigentliche Frage: war letztendlich schon mal jemand bei einer Prüfung von Prof. Kusolitsch und weiß, wie er prüft? Fragt er Beweise? Legt er eher auf Verständnis oder Herleitungen wert oder eher auswendig gelernte Dinge? ...
    Wenn etwas dumm ist, aber funktioniert, ist es nicht dumm.

  15. #15
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    Quote Originally Posted by Pentium View Post
    Die Prüfung ist einzeln und mündlich, zu individuellen Terminen. Daher meine eigentliche Frage: war letztendlich schon mal jemand bei einer Prüfung von Prof. Kusolitsch und weiß, wie er prüft? Fragt er Beweise? Legt er eher auf Verständnis oder Herleitungen wert oder eher auswendig gelernte Dinge? ...
    Ich hab die Kodierungstheorie bei ihm auch ganz schnell abgebrochen, aber vor vielen Jahren Statistik bei ihm gemacht. Da war er bei der mündlichen Prüfung sehr nett. Formale detaillierte Beweise hat er nicht gefragt, aber Verständnis von Formeln und grobe Herleitungen will er schon.

    Ich hab ihm damals irgendwas herleiten müssen... vielleicht eine Verteilungsfunktion von irgendwas? (Eventuell findet mans noch, wenn man nach Posts von mir von Herbst 2004 sucht.) Jedenfalls bin ich da zuerst ziemlich angestanden, aber er hat mich dann in die richtige Richtung geschubst. Und trotz diesem Hänger und obwohl ich auf den schriftlichen Teil nur einen Dreier gehabt hab, hat er mir dann schlussendlich insgesamt einen Einser gegeben. Also von dem her find ich ihn ganz nett
    *plantsch*

  16. #16
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    Ich hab mich nun schließlich und endlich hingetraut, zur mündlichen Prüfung über VO Informations- und Codierungstheorie beim Prof. Kusolitsch. Bin auch die meiste Zeit in der Vorlesung gesessen, um das Skriptum zu korrigieren und zu kommentieren (beides zwingend nötig!). Die Prüfung war, ganz anders als die Vorlesung hätte befürchten lassen, moderat und in Prosa. Mehr auf Verständnis, natürlich teilweise ausgedrückt in Mathematik, aber keine Symbolreiterei. Sie lief in etwa folgendermaßen ...

    - Was sagt Ihnen die Kraft'sche Ungleichung?
    - Überleitung zu Präfixcodes
    - Nächster Punkt relative Entropie - was ist es usw.
    - Information - wie kann man sie anschreiben, auch in Bezug auf relative Entropie
    - Dann kamen wir über die Fehlerkorrekturkapazität zu den linearen Blockcodes
    - Hamming-Schranke aufschreiben und erklären
    - Syndromdekodierung und alles was man an Vorlauf dazu erklären muss
    - Lempel-Ziv erklären

    Also kein Beweis, eher intuitive und net allzu mathematische Kausalitäten.
    Ergebnis: Befriedigend. Da ich durchaus manchmal ins Trudeln gekommen bin hätte mich auch ein Genügend nicht enttäuscht. Fazit: nicht geschenkt aber fair! Prof. Kusolitsch ist durchaus kein Killer-Prüfer.
    Last edited by Pentium; 18-12-2008 at 13:40.
    Wenn etwas dumm ist, aber funktioniert, ist es nicht dumm.

  17. #17
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    Die ersten Infos in dem Thread haben mich jetzt ziemlich abgeschreckt, die Ausführungen von Pentium aber etwas beruhigt
    Gibt es jetzt also wirklich ein Skriptum für Informations- und Codierungstheorie?
    War jemand schon in der dazugehörigen Übung und kann dazu Erfahrungen weitergeben?
    Die fetten Jahre sind vorbei.

  18. #18
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    Quote Originally Posted by soapm View Post
    Gibt es jetzt also wirklich ein Skriptum für Informations- und Codierungstheorie?
    http://www.ci.tuwien.ac.at/~kusolitsch/InformationsUndCodierungstheorie/

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  20. #19
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    Wie ist die VO/UE jetzt mit dem Skriptum? Besser schaffbar/ertragbar (auch die UE) oder noch immer wie oben beschrieben?

    Wie schaut der Stoff im Vergleich zur Dorfer Vo/UE "Fehlerkorrigierende Codes" aus?
    Random nontrivial stuff: http://rjlipton.wordpress.com/ Proofs for: P=NP, P!=NP, P vs NP is undecidable: http://www.win.tue.nl/~gwoegi/P-versus-NP.htm

  21. #20
    Baccalaureus Adok's Avatar
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    Die ersten beiden Vorlesungen habe ich mir angehört, und sie haben mir gut gefallen. Sehr interessante Thematik.

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