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View Full Version : [Frage] Ein Fehler in den Übergangsbestimmungen??


AntiBit
05-03-2007, 20:24
Hi, bitte lest euch mal
unter http://informatik-forum.at/showthread.php?p=405363 (http://informatik-forum.at/showthread.php?p=405420#post405420)
meinen ersten Post und mdk's Antwort darauf durch.

Ist das ein Fehler? Sollte es nicht auch 2008 statt 2006 heissen?
Ich nehme mal an dass da kein Fehler existiert, aber
was/wie ist das letzte Quote dann zu verstehen?

mfg
AntiBit

Tom
25-04-2007, 15:35
das ist mir auch grad aufgefallen und ich versteh's auch nicht... offensichtlich hat noch keiner eine antwort dazu?

die übergangsbestimmungen treiben mich überhaupt grad zum wahnsinn, da war compilerbau noch einfacher zu verstehen... :mad:

salzer
26-04-2007, 12:01
Ist das ein Fehler? Sollte es nicht auch 2008 statt 2006 heissen?

Nein, 2006 ist beabsichtigt.

Wenn Sie irgendwo irgendetwas gemacht haben vor WS2006, dann können Sie es auch für eine alte LV anerkennen lassen, auch heute noch. Alles, was Sie seit 2006 irgendwo gemacht haben, kann nur noch für eine der neuen LVs anerkannt werden (falls es inhaltlich passt). (Wobei es vermutlich oft sinnvoll ist, die alten Leistungen ebenfalls für neue LVs anzuerkennen.)

Um für Studierende, die vor dem WS2006 begonnen haben, die Kontinuität zu wahren, können aber noch bis 2008 alte LVs absolviert werden. Das zielt vor allem auf LVs an der Uni Wien und MedUni Wien ab.

GS

hellsmurf
26-04-2007, 13:43
2008 passt schon.
Du kannst immer noch Prüfungen auf der Uni Wien z.B. machen ohne anrechnen.
Für die Prüfungen wird den Leuten halt Zeit gegeben.
(STOFFSEMESTER zählt - Theoretisch kannst Du auch noch 2009 auf der Uni Wien Prüfungen machen ohne anrechnen zu lassen).


btw. Stimmt es eigentlich, dass beim Einreichen einfach alle SWS*1,5 genommen werden um auf die ECTS zu kommen(WIRKLICH ALLE)

bzw. Stimmt es, dass man GENAU mit 180 ECTS einreichen muss(Also nicht mehr).

salzer
27-04-2007, 13:37
Stimmt es eigentlich, dass beim Einreichen einfach alle SWS*1,5 genommen werden um auf die ECTS zu kommen(WIRKLICH ALLE)

Sst*1.5 ist derzeit der Richtwert. Wenn der Wert auf dem Zeugnis abweicht, muss man sich ansehen warum. Wenn der Aufwand tatsächlich höher war als Sst*1.5, dann können es auch mehr ECTS sein; momentan sollte man sich aber dafür einen entsprechenden Nachweis besorgen. Im Prinzip könnte es auch umgekehrt sein, mir ist aber kein Fall bekannt, wo eine LV mit weniger als Sst*1.5 eingeschätzt wurde.

In ein paar Jahren werden die ECTS-Werte auf den Zeugnissen zuverlässig sein, dann werden die Sst keine Rolle mehr spielen. Momentan gibt es noch historische Gründe, warum manchmal Hausnummern auf den Zeugnissen stehen. Und Eingabefehler werden immer vorkommen.

Stimmt es, dass man GENAU mit 180 ECTS einreichen muss(Also nicht mehr).

Ist die Frage ernst gemeint?

GS

hellsmurf
27-04-2007, 13:46
Sst*1.5 ist derzeit der Richtwert. Wenn der Wert auf dem Zeugnis abweicht, muss man sich ansehen warum. Wenn der Aufwand tatsächlich höher war als Sst*1.5, dann können es auch mehr ECTS sein; momentan sollte man sich aber dafür einen entsprechenden Nachweis besorgen. Im Prinzip könnte es auch umgekehrt sein, mir ist aber kein Fall bekannt, wo eine LV mit weniger als Sst*1.5 eingeschätzt wurde.

In ein paar Jahren werden die ECTS-Werte auf den Zeugnissen zuverlässig sein, dann werden die Sst keine Rolle mehr spielen. Momentan gibt es noch historische Gründe, warum manchmal Hausnummern auf den Zeugnissen stehen. Und Eingabefehler werden immer vorkommen.


[QUOTE=salzer;422434]
Ist die Frage ernst gemeint?


Habe ein Gschichtl gehört, dass wer nicht einreichen hat können mit 181h oder so weil so Stunden verloren gegangen sind und das darf nicht sein(->Zuerst zum Freund)

Linken
28-04-2007, 12:17
also ich hätte zum Beispiel ein Freifach wo das Verhältnis SS und ECTS nicht passt. Für 2 SS hat der Prof überraschenderweise auch nur 2 ECTS gegeben

(Seminar Rhetorik und Kommunikation)

hal
28-04-2007, 12:59
Das Problem hab ich bei einem anderen Freifach ("PR Organisation wissenschaftlicher Tagungen") auch.

Wenn der Wert auf dem Zeugnis abweicht, muss man sich ansehen warum.

Ich tippe in 100% der Fälle auf "der Professor hat keine Ahnung, dass dieser Platzhalterwert da jetzt plötzlich eine Bedeutung hat".

klausi
28-04-2007, 16:13
Sst*1.5 ist derzeit der Richtwert. Wenn der Wert auf dem Zeugnis abweicht, muss man sich ansehen warum. Wenn der Aufwand tatsächlich höher war als Sst*1.5, dann können es auch mehr ECTS sein; momentan sollte man sich aber dafür einen entsprechenden Nachweis besorgen. Im Prinzip könnte es auch umgekehrt sein, mir ist aber kein Fall bekannt, wo eine LV mit weniger als Sst*1.5 eingeschätzt wurde.

In ein paar Jahren werden die ECTS-Werte auf den Zeugnissen zuverlässig sein, dann werden die Sst keine Rolle mehr spielen. Momentan gibt es noch historische Gründe, warum manchmal Hausnummern auf den Zeugnissen stehen. Und Eingabefehler werden immer vorkommen.


Das macht mich ein bisschen wütend. Wieso muss ich mir einen Nachweis besorgen, wieviel Aufwand eine LVA tatsächlich war? In der neuen Studienplanversion steht ausdrücklich, dass beim Einreichen nur mehr ECTS zählen. Wenn also das Dekanat (oder wer auch immer da verantwortlich ist) empfindet, dass die ECTS nicht stimmen, dann soll es das selbst bei der jeweiligen ProfessorIn nachprüfen. Ich als Studierender habe ein Zeugnis als Nachweis für meine Leistung erhalten. Genau dafür wurden die ECTS ja eingeführt: Damit Leistungen an verschiedenen Unis vergleichbar werden. Jetzt den ProfessorInnen zu unterstellen, dass ihre ECTS-Angaben Hausnummern sind, halte ich - gelinde gesagt - für eine Frechheit.

Genau das selbe Problem hatten wir ja auch mit den Semesterwochenstunden: Es hat immer LVAs geben, die trotz gleicher Semesterwochenstundenanzahl in Wirklichkeit total unterschiedlich viel Aufwand bedeutet haben, und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Aja, ich habe eine LVA im WS gemacht, die weniger als SWS*1,5 ECTS hergegeben hat: Einführung in die Volkswirtschaftslehre (http://tuwis.tuwien.ac.at:8080/_ZopeId/58971099A1AC9KUK.qo/tpp/lv/lva_html?num=267872)

salzer
30-04-2007, 16:49
Das macht mich ein bisschen wütend.

Regt den Kreislauf an ...

Wieso muss ich mir einen Nachweis besorgen, wieviel Aufwand eine LVA tatsächlich war?Sie müssen keinen Nachweis besorgen, wenn 1.5*Sst ohnehin passt. Vergessen Sie die Sache mit dem Nachweis, wenn Sie das so aufregt: das ist ziemlich hypothetisch, da derzeit an den meisten Hochschulen die ECTS-Punkte noch sekundär sind. Ich wollte es nur der Vollständigkeit halber erwähnt haben.

In der neuen Studienplanversion steht ausdrücklich, dass beim Einreichen nur mehr ECTS zählen.Was wir in den Studienplan schreiben hat nur langfristig Auswirkungen auf die Datenbestände und Systeme, die die ECTS-Angaben berechnen und auf die Zeugnisse drucken. Solange auf dem Zeugnis zwei Angaben zum Umfang stehen, wird es immer wieder zu Inkonsistenzen kommen.

Wenn also das Dekanat (oder wer auch immer da verantwortlich ist) empfindet, dass die ECTS nicht stimmen, dann soll es das selbst bei der jeweiligen ProfessorIn nachprüfen. Ich als Studierender habe ein Zeugnis als Nachweis für meine Leistung erhalten.Derzeit spiegeln immer noch die Sst den Umfang der LV am getreuesten wider, und nach denen richtet sich das Dekanat.

Genau dafür wurden die ECTS ja eingeführt: Damit Leistungen an verschiedenen Unis vergleichbar werden. Jetzt den ProfessorInnen zu unterstellen, dass ihre ECTS-Angaben Hausnummern sind, halte ich - gelinde gesagt - für eine Frechheit.Niemand unterstellt den ProfessorInnen irgendetwas, da diese (zumindest an der TU) keinerlei Einfluss auf die ECTS-Werte haben. Es hat daher auch keinen Sinn, sich bei den ProfessorInnen über falsche Werte zu beschweren. Noch werden die ECTS-Werte aufgrund der Sst und der Stellung der LV innerhalb des Studienplans berechnet, wobei ein und dieselbe LV an verschiedenen Stellen desselben Studienplans oder in verschiedenen Studienplänen verschiedene ECTS-Werte haben kann (typische Schwankungsbreite: 1.0*Sst bis 2.0*Sst). Aber auch TUWIS ist nicht schuld, und auch nicht die Studienkommission: das Gesetz wollte es früher so ...

Aja, ich habe eine LVA im WS gemacht, die weniger als SWS*1,5 ECTS hergegeben hat: Einführung in die Volkswirtschaftslehre (http://tuwis.tuwien.ac.at:8080/_ZopeId/58971099A1AC9KUK.qo/tpp/lv/lva_html?num=267872)Wenn Sie der Meinung sind, dass die LV weniger als 1.5*Sst an ECTS-Punkten wert ist, müssen Sie dem Dekanat einen Nachweis darüber bringen.;)

GS

klausi
01-05-2007, 01:14
Regt den Kreislauf an ...

Da kann ich mir aber andere Aktivitäten vorstellen, die wesentlich angenehmer den Kreislauf anregen .... Bei mir gehen die gelegentlichen (und doch regelmäßigen) organisatorischen Missstände in der Informatik schon eher Richtung Magengeschwür.


Sie müssen keinen Nachweis besorgen, wenn 1.5*Sst ohnehin passt. Vergessen Sie die Sache mit dem Nachweis, wenn Sie das so aufregt: das ist ziemlich hypothetisch, da derzeit an den meisten Hochschulen die ECTS-Punkte noch sekundär sind. Ich wollte es nur der Vollständigkeit halber erwähnt haben.

Wenn es schon erwähnt wird, dann müssen wir auch konkrete Regeln dafür aufstellen. Beispiel: Ich mache als Freifach die Lehrveranstaltung "Jugendsprache in Geschichte und Gegenwart. Neue Trends in der Jugendsprache. is voll krass eh." (http://www.uni-klu.ac.at/uniklu/studien/lvkarte.jsp?sprache_nr=35&rlvkey=52217) an der Uni Klagenfurt. Die hat 2 SWS (wie fast alle Lehrveranstaltungen aus Germanistik, der wahre Aufwand spiegelt sich dort tatsächlich in den ECTS wieder) und 6 ECTS. Welchen Nachweis muss ich jetzt beim Einreichen bringen, damit ich meine 6 ECTS bekomme? Oder reicht es, wenn ich sage "ja schauts, das is bei denen halt so in Klagenfurt"?

hellsmurf
01-05-2007, 01:29
Wie genau soll man bitte nachweisen, dass man mehr als x*1,5 an ECTS Aufwand hatte? Wenn ich da z.B. an Kommunikationsprotokolle denke, hatte ich für 2SWS einen realen Arbeitsaufwand von MINDESTENS 6 ECTS. Wie soll ich einen Nachweis organisieren? Der Prof wird mir wohl kaum einen Wisch unterschreiben.

Bei Einführung in die Telekom werde ich wohl auch deutlich mehr als die veranschlagten 3 ECTS brauchen. Nachweisen werde ich es wohl kaum können.

salzer
01-05-2007, 14:09
Ich habe manchmal das Gefühl, dass ein wenig locker mit ECTS-Punkten jongliert wird. 6 ECTS-Punkte entsprechen 150 Arbeitsstunden, das sind 4 Arbeitswochen. Lehrveranstaltungen, bei denen man tatsächlich diesen Aufwand investieren muss, sind SEHR dünn gesäht.

Wenn der LV-Leiter eine Mail an informatik@logic.at schreibt oder eine Bestätigung ausstellt, dass der zeitliche Aufwand, den die Leute in seiner LV treiben müssen, wirklich an die 150 Stunden beträgt, sollte den 6.0 ECTS nichts im Wege stehen.

GS

salzer
01-05-2007, 14:20
Wie genau soll man bitte nachweisen, dass man mehr als x*1,5 an ECTS Aufwand hatte? Wenn ich da z.B. an Kommunikationsprotokolle denke, hatte ich für 2SWS einen realen Arbeitsaufwand von MINDESTENS 6 ECTS. Wie soll ich einen Nachweis organisieren? Der Prof wird mir wohl kaum einen Wisch unterschreiben.

Bei Einführung in die Telekom werde ich wohl auch deutlich mehr als die veranschlagten 3 ECTS brauchen. Nachweisen werde ich es wohl kaum können.

Wenn LehrveranstaltungsleiterInnen die im Studienplan vorgesehenen ECTS-Punkte nicht einhalten, kann das nicht dazu führen, dass den Studierenden mehr ECTS-Punkte gutgeschrieben werden, sondern die Lehrenden müssen den Aufwand hinunterschrauben. Das bedarf möglicherweise einiger Überzeugungsarbeit, anders wird es aber nicht gehen.

Im Allgemeinen sehe ich die Lage nicht sehr dramatisch: einigen LVs, die einen großen Aufwand verursachen, stehen viele LVs gegenüber, die weniger Aufwand als vorgesehen verursachen, von der Sorte "lies dir die Folien durch, dann bekommst du mindestens einen Dreier".

GS

mdk
01-05-2007, 14:27
Im Allgemeinen sehe ich die Lage nicht sehr dramatisch: einigen LVs, die einen großen Aufwand verursachen, stehen viele LVs gegenüber, die weniger Aufwand als vorgesehen verursachen, von der Sorte "lies dir die Folien durch, dann bekommst du mindestens einen Dreier".


nun ja, aber dann braucht man keine ECTS-punkte. ECTS-punkte sollen, wie allseits bekannt, den aufwand des durchschnittlichen studierenden widerspiegeln. die wahl des fixen umrechnungsschlüssels ECTS = SWS * 1.5 für alle pflicht-LVs steht dem entgegen. im moment rechnen studienbeihilfenbehörde und co. noch in SWS - aber wenn sie in ECTS rechnen, würde die mathematik-1-übung für die beihilfe genauso viel zählen wie "gesellschaftliche spannungsfelder der informatik". was ich damit sagen will: warum wurden/werden die ECTS-punkte im studienplan nicht dem tatsächlichen aufwand angepasst, soweit dieser im vorhinein beurteilbar ist?

hal
01-05-2007, 14:39
Wenn LehrveranstaltungsleiterInnen die im Studienplan vorgesehenen ECTS-Punkte nicht einhalten, kann das nicht dazu führen, dass den Studierenden mehr ECTS-Punkte gutgeschrieben werden, sondern die Lehrenden müssen den Aufwand hinunterschrauben.

In etwa so, wie das in der Mathematik 1-Übung passiert ist? Bei der Reform hats geheißen, dass nur die ECTS dem tatsächlichen Aufwand angepasst werden und der Aufwand nicht steigen soll, und jetzt müssen die Studenten plötzlich jede Woche doppelt so viele Aufgaben abgeben.

mdk
01-05-2007, 14:41
In etwa so, wie das in der Mathematik 1-Übung passiert ist? Bei der Reform hats geheißen, dass nur die ECTS dem tatsächlichen Aufwand angepasst werden und der Aufwand nicht steigen soll, und jetzt müssen die Studenten plötzlich jede Woche doppelt so viele Aufgaben abgeben.

das ist bei manchen statistik-UE-gruppen der fall, bei der mathe1/2-übung blieb die zahl der aufgaben gleich - nur wurden zusätzlich übungstests eingeführt - entgegen einer zusage, dass sich der aufwand nicht ändern würde.

hellsmurf
01-05-2007, 16:32
Wenn LehrveranstaltungsleiterInnen die im Studienplan vorgesehenen ECTS-Punkte nicht einhalten, kann das nicht dazu führen, dass den Studierenden mehr ECTS-Punkte gutgeschrieben werden, sondern die Lehrenden müssen den Aufwand hinunterschrauben. Das bedarf möglicherweise einiger Überzeugungsarbeit, anders wird es aber nicht gehen.


Dies wurde schon mehrmals versucht. Die Fachschaft hat schon öfters probiert mit dem betreffenden Prof zu reden bzw. Prof. Freund hat meines Wissens ebenfalls mit ihm geredet. Allerdings ist der betreffende Prof bei den ET zu Hause und da hat unser Studiendekan nicht viel mitzureden. Eine Lösung wäre es allerdings wenn man in der TI Datenkommunikation statt Kommunikationsprotokolle in den Studienplan gibt. Ist genau das Gleiche allerdings gibts da mehr Auswahl. Böse Zungen mögen ja behaupten, dass es in der ET zweimal Datenkommunikation gibt weil so die Studenten der ET ausweichen können.


Im Allgemeinen sehe ich die Lage nicht sehr dramatisch: einigen LVs, die einen großen Aufwand verursachen, stehen viele LVs gegenüber, die weniger Aufwand als vorgesehen verursachen, von der Sorte "lies dir die Folien durch, dann bekommst du mindestens einen Dreier".


In der TI gibt es nicht gerade viele billige Prüfungen. Im TI-Studium sind die Freifächer billig. Aber was denn sonst? Elektrotechnik? oder Echtzeitsysteme? oder Einführung in die Telekommunikation? oder Physik(btw. Für die Übung mit 1,5 ECTS sitzt man 3-6 Stunden in der Woche um Beispiele zu Lösen und in jeder Übungsstunde gibt es einen Kurztest auf den man sich auch vorbereiten muss - Aus Zeitmangel werden meistens nur die 50-75% der Übungsbeispiele vorgerechnet) oder Embedded System Engineering? Das billigste von der TI ist immer noch das Grundstudium. Mathe 2 ist für mich z.B. recht unaufwändig gewesen.

Noch einmals: Wie können wir mit den Professoren etwas bereden wenn diese nicht wollen? Vor allem wenn der Studiendekan selbst keine Macht hat weil die betreffenden Profs in anderen Fakultäten beschäftig sind?


Ich habe manchmal das Gefühl, dass ein wenig locker mit ECTS-Punkten jongliert wird. 6 ECTS-Punkte entsprechen 150 Arbeitsstunden, das sind 4 Arbeitswochen. Lehrveranstaltungen, bei denen man tatsächlich diesen Aufwand investieren muss, sind SEHR dünn gesäht.


Ok, es sind vier Wochen. Ich habe für dieses Prüfungsfach alleine schon 2 Wochen in den Semesterferien gelernt. Dies ist meine einzige Prüfung für die ich mehr als eine Woche gelernt habe(Und ich habe schon einige schwere LVAs gemacht). Zusätzlich noch 13*2SWS=halbe Woche(Ohne Fahrzeit gerechnet). Wenn ich Mathe 1 als Vergleich hernehme: 13*4= 52h+1 Woche= 2,5 Wochen Arbeitsaufwand. Genau gleich wie für Kommprot(Ich bringe mir recht schnell neue Sachen bei. Andere Menschen brauchen oft doppelt so lange wie ich dafür).
Warum zählt das eine 6 ECTS und das andere nur 3 ECTS?
Ich muss mich vorab für meinen rüden Ton entschuldigen. Aber das ECTS-System kränkelt hinten und vorne(Selbst wenn man die SWS hernimmt muss ich sagen, dass hier zum Teil Willkür herrscht)

btw. Meines Wissens nach wurde vor einigen Jahren der Stoff von zwei zweistündigen LVAs in Kommprot zusammengelegt. Allerdings ist der Stoff nicht weniger geworden(2+2=2?). In der LVA gibt es drei Skripten. Diese werden oberflächig durchgenommen und trotzdem schafft es der Prof nicht einmal das zweite Skriptum komplett durchzugehen in der LVA. Skriptum drei wurde nicht einmal angerissen. Bei der Prüfung wird allerdings extremst detailiert gefragt. Es werden Fragen gestellt wie: Schauen Sie sich die Zeichnung an(Irgendein nicht gennantes Protokoll ist abgebildet). Wie heißt das Bit an der markierten Stelle und was tut es.


Wenn der LV-Leiter eine Mail an informatik@logic.at schreibt oder eine Bestätigung ausstellt, dass der zeitliche Aufwand, den die Leute in seiner LV treiben müssen, wirklich an die 150 Stunden beträgt, sollte den 6.0 ECTS nichts im Wege stehen.

Probieren kann ich es. Ich bezweifel aber, dass ich(Oder die Fachschaft) hierbei Erfolg hat. Der Prof gibt ja damit zu, dass er nicht studienplankonform arbeitet.

PS: Vielen Dank, dass Sie meine Suderei geduldig anhören ;) Aber bei 2-3 Sachen verstehe ich es einfach nicht mehr warum man nur so wenige ECTS bekommt.
Entweder wird einfach SWS*1,5 für alle Fächer genommen oder man gibt entsprechend fair die ECTS Punkte(Und da muss man aber wirklich darauf schauen wieviel gemacht wird).

THE_ONE
24-05-2007, 16:52
Kann ich mir jetzt noch ein Zeugnis für das Projektpraktikum nach altem Studienpaln ausstellen lassen? Ja /nein
Hab 2003 Technische Informatik inskribiert, mache jetzt seit einem Jahr ca die Arbeit und bin nun fasst am Ende. Jetzt gehts darum das Zeugnis auszustellen nur ist jetzt die frage ob das noch möglich ist. Wenn nein finde ich das nämlich unfair da für 4h einfach zuviel Arbeit drinnensteckt. Das Zeugnis müsste nämlich wie folgt lauten: 10 PR Projektpraktikum (mit Bakkalaureatsarbeit)

MFG THE_ONE

klausi
24-05-2007, 17:00
Kann ich mir jetzt noch ein Zeugnis für das Projektpraktikum nach altem Studienpaln ausstellen lassen? Ja /nein


JAAAAAAAA
Noch bis Stoffsemester SS 2008.

mdk
24-05-2007, 17:55
JAAAAAAAA
Noch bis Stoffsemester SS 2008.

falls der betreuer es noch anbietet. in der praxis bieten alle seit WS06 nur noch das 4h-praktikum an, d.h. dein betreuer muss es auf das SS06 zurückdatieren.