dj_m.o.h.t.
25-11-2002, 17:57
Angabe: Man betrachte eine Liste von 1 Million Zahlen. Es ist bekannt, dass das (arithmetische) Mittel der Zahlen 10, das (arithmetische) Mittel der Quadrate 101 ist.
(a) Man ermittle eine obere Schranke für die Anzahl der Zahlen aus der Liste, die größer oder gleich 14 sind.
(b) Wie lässt sich die Schranke von (a) verbessern, wenn bekannt ist, dass die Verteilung der Zahlen der Liste symmetrisch um 10 ist?
(c) Was lässt sich über die Anzahl von (a) sagen, falls die Zahlen der Liste (zumindest annähernd) normalverteilt sind?
Hinweis: Man verwende (für (a) und (b)) die Tschebyscheff'sche Ungleichung; die sG X repräsentiere dabei eine zufällig der Liste entnommene Zahl. Bei (c) braucht man einen genauen Wert für Phi(4) (Phi(4) gerundet 1 ist zu grob): der auf 6 Stellen genaue Wert ist 0.999968.
Lösung:
e...Epsilon
(a) W{|X-EX|>=e}<= VarX/(e^2)
VarX=E(X^2)-(E^2)(X)=>VarX=1
W{|X-EX|>=e}<= 1/(e^2)
W{|X-10|>=4}<= 1/16
X=1000000/16=>X=62500
(b) W{X>=14}<=1/32
X=1000000/32=>X=31250
(c) Phi(4)=0.999968
µ=10
VarX=1
1-W{X<=14}=0.000032
X=0.000032*1000000=>X=32
=> obere Schranke = 32
(a) Man ermittle eine obere Schranke für die Anzahl der Zahlen aus der Liste, die größer oder gleich 14 sind.
(b) Wie lässt sich die Schranke von (a) verbessern, wenn bekannt ist, dass die Verteilung der Zahlen der Liste symmetrisch um 10 ist?
(c) Was lässt sich über die Anzahl von (a) sagen, falls die Zahlen der Liste (zumindest annähernd) normalverteilt sind?
Hinweis: Man verwende (für (a) und (b)) die Tschebyscheff'sche Ungleichung; die sG X repräsentiere dabei eine zufällig der Liste entnommene Zahl. Bei (c) braucht man einen genauen Wert für Phi(4) (Phi(4) gerundet 1 ist zu grob): der auf 6 Stellen genaue Wert ist 0.999968.
Lösung:
e...Epsilon
(a) W{|X-EX|>=e}<= VarX/(e^2)
VarX=E(X^2)-(E^2)(X)=>VarX=1
W{|X-EX|>=e}<= 1/(e^2)
W{|X-10|>=4}<= 1/16
X=1000000/16=>X=62500
(b) W{X>=14}<=1/32
X=1000000/32=>X=31250
(c) Phi(4)=0.999968
µ=10
VarX=1
1-W{X<=14}=0.000032
X=0.000032*1000000=>X=32
=> obere Schranke = 32