View Full Version : [Frage] Wtf /bin
Die /bin - bASISGRUPPE inFORMATIK ist ein relativ offener Pool an Menschen, die sich rund um das Informatik-Studium an der Uni Wien engagieren. Dieses Engagement bedeutet einerseits, die StudentInnen zu vertreten, wenn es direkt um das Studium und dessen Form geht - also um Lehrveranstaltungsmodi, bei Problemen in und um LVAs, bei der Erstellung neuer Studienpläne. Leider haben wir gerade in diesem Punkt auf der Uni Wien aufgrund des Organisationsplanes und der damit einhergehenden Entmündigung von uns Studierenden wenige Möglichkeiten, zu intervenieren. Wir haben die Möglichkeit in einigen beratenden Gremien zu sitzen. Dort können wir versuchen eine sinnvolle Meinung zu bilden. An Entscheidungen werden wir jedoch meist nicht beteiligt. Abgesehen von diesen Gremien bieten sich aber natürlich auch noch andere Möglichkeiten, um den Verlauf und den Ausgang von Entscheidungen zu beeinflussen. In allen Fällen wird jedoch Engagement von StudentInnen benötigt, und je mehr Leute bei uns vorbeischauen und uns Infos geben oder selbst tätig werden, desto besser funktioniert all dies.
Neben dieser direkten Vertretungsarbeit engagieren wir uns auch noch in verschiedenen Projekten, die den Menschen in der /bin am Herzen liegen und in irgendeiner Form mit dem Studium zu tun haben - also von einfachen Laptop-Reperaturwerkstätten, oder DB-Installationsworkshops bis hin zu allgemeinen, die Bildung betreffenden Themen (Zugangsbeschränkungen, sozialer Ausschluss durch Elitenbildung, menschenrechtlich bedenkliche Veranstaltungen im universitären Umfeld, ...). Bildung ist immer ein integraler Bestandteil der Gesellschaft und die Gesellschaft ist umgekehrt auch nicht aus der Bildung wegzudenken. Jede/r an Bildung Beiteiligte/r muss sich der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Auswirkungen des eigenen Handelns bewusst sein – ob Soziologie, Politikwissenschaft, Mathematik, Biologie, Ethnologie, ... oder eben Informatik. Die Spezialisierung eines Studiums kann uns nicht einer, durch Bildung ermächtigten, menschlichen Mündigkeit entheben. Daher ist auch alles was wir tun, und wenn es noch so unpolitisch erscheint, doch politisch.
Wichtig ist es uns auch, eine Möglichkeit zur Vernetzung unter uns StudentInnen zu schaffen, da wir meinen, dass das Lernen allein zu Hause stinkt – wenn es auch nicht immer vermeidbar sein mag. Wir wollen mit verschiedenen Projekten und in verschiedenen Formen versuchen, die StudentInnen der Informatik miteinander und auch mit anderen StudentInnen anderer Studienrichtungen oder gar Universitäten zusammenzubringen. Ein Beispiel dafür sind unsere monatlich stattfindenden Film- und Diskussionsabende, die an jedem ersten Donnerstag im Monat stattfinden. Weiters solle es in Zukunft einen /bin/brunch zumindest einmal im Monat geben.
Was und wieviel wir letzten Endes als /bin unternehmen können, hängt sehr stark davon ab, wie viele Leute uns helfen bzw. sich im Rahmen der /bin engagieren. Wir freuen uns über alle, die mitmachen wollen, so gewisse Grundsätze eingehalten werden. Somit wären wir auch bei unseren Grundsätzen. Wenn wir sagen, wir sind offen für Alles, meinen wir implizit den Ausschluss menschenunwürdigen bzw. -feindlichen Verhaltens mit. Wir wollen nicht nur Rassismus, Faschismus, Nationalismus und (Hetero-)Sexismus nicht dulden, sondern wir wollen aktiv dagegen vorgehen. Sollten sich Menschen innerhalb der /bin engagieren wollen, wird das nur möglich sein, so sie auch für diese menschlichen Grundsätze eintreten können.
Infos, aktuelle Eregnisse, Termine zu unseren (zumeist) wöchtenlichen Plena findest du auf unserer Website: http://www.univie.ac.at/bin
Wenn wir sagen, wir sind offen für Alles, meinen wir implizit den Ausschluss menschenunwürdigen bzw. -feindlichen Verhaltens mit. Wir wollen nicht nur Rassismus, Faschismus, Nationalismus und (Hetero-)Sexismus nicht dulden, sondern wir wollen aktiv dagegen vorgehen.
Und was hat noch mit Informatik zu tun .. ? Schön politisch ..
Und was hat noch mit Informatik zu tun .. ?
Ist Informatik vollkommen unbeeinflusst von gesellschaftlichen Vorgaengen? Sind gesellschaftliche Vorgaenge vollkommen unbeeinflusst von Informatik?
http://de.wikipedia.org/wiki/Determinismus#Technologischer_Determinismus
(wird afaik auf der TU in IG1, IG2 und GKM durchgenommen)
... Geschichte und Gegenwart von Informations- und Kommunikationstechnologien im gesellschaftlichen Zusammenhang unter besonderer Berücksichtigung ihrer sozialen, ökonomischen, politischen, militärischen und kulturellen Aspekte.
Schön politisch ..
Ja! Und mit vollster Ueberzeugung! http://www.n3tw0rk.org/images/smiles/ph34r.gif
Wings-of-Glory
03-01-2006, 03:15
Schön politisch ..
ich hoffe, nein, erwarte mir von einer studierendenvertretetung, dass sie nicht unpolitisch denkt und agiert. schließlich ist unipolitik von der wir hier alle betroffen sind etwas "politisches". ;)
was nicht heißen soll, dass das informatik-forum als werbeplattform für "parteipolitik" mißbraucht werden soll bzw. darf. <-- das war jetzt nicht auf das posting der BIN bezogen. es soll nur der falschen vorstellung entgegenwirken, dass das iforum seine "neutralität" aufgegeben hat. ;)
Ist Informatik vollkommen unbeeinflusst von gesellschaftlichen Vorgaengen? Sind gesellschaftliche Vorgaenge vollkommen unbeeinflusst von Informatik?
http://de.wikipedia.org/wiki/Determinismus#Technologischer_Determinismus
(wird afaik auf der TU in IG1, IG2 und GKM durchgenommen)[/url]
Is nur interessant, dass eine "Studentenvertretung" in den Grundsätzen zwar zu Rassismus und Sexismus Stellung nimmt aber nicht zu Zielen innerhalb des Informatik-Studiums - die doch dem Name der Vertretung nach Vorrang haben sollten.
Und dann frag' ich mich, was der Unterschied zur ÖH oder einer politischen Fraktion auf der Uni ist.
Wenn man deine Erklärung oben liest bekommt man den Eindruck /bin sei Plattform für Politische Bildung. Das Wort "Basisgruppe" verstärkt nur den Eindruck, ich zumindest kenn's nur von politischen Bewegungen ..
Studentenvertretung
Die Basisgruppe Informatik ist mit sicherheit keine 'Studentenvertretung'
...nicht zu Zielen innerhalb des Informatik-Studiums
Die waeren deiner Meinung nach?
Und wo ist die Trennung zwischen Innerhalb und Ausserhalb?
- die doch dem Name der Vertretung nach Vorrang haben sollten.
Das ist mir neu.
Imo sollte das Vorrang haben, was die Leute in der Basisgruppe gerne vorrangig haetten, nicht was andere Leute sagen. Sonst macht ja die ganze Arbeit keinen Spass mehr und du kannst jegliche Vertretung vergessen. Immerhin ist das ganze ehrenamtlich.
Und dann frag' ich mich, was der Unterschied zur ÖH oder einer politischen Fraktion auf der Uni ist.
Naja. Die bagrus sind (im Gegensatz zu so Sachen wie Faust, Gras, KSV, AG, RFS,...) parteiunabhaengig und sie sind (im Gegensatz zu so Sachen wie Faust, Gras, KSV, AG, RFS, FLOE, ...) nicht nur vor den Wahlen existent. Und sie haben auch andere Grundsaetze.
Was den Unterschied zu OeH betrifft muesste ich jetzt sehr weit ausholen, aber es wuerde hilfreich sein, wenn du naeher definierst, welche Ebene der OeH du meinst. Auf alle Faelle sind wir ein Teil der OeH.
Wenn man deine Erklärung oben liest bekommt man den Eindruck /bin sei Plattform für Politische Bildung.
Ist sie sicherlich auch. Zwar nicht im primaeren Sinn, aber in einem sehr weiten.
Das Wort "Basisgruppe" verstärkt nur den Eindruck, ich zumindest kenn's nur von politischen Bewegungen ..
Basisgruppe ist auf der Univie.ac.at das was auf der Tuwien.ac.at die Fachschaften sind.
Frage: wie wuerdest du Studierende vertreten, wenn nicht politisch?
Mich interessiert nur, was das ganze mit Informatik zu tun hat und weshalb /bin in diesem Forum Platz findet. Belange der Informatik scheinen ja im Hintergrund zu stehen, sehe daher keine wirkliche Verbindung zu diesem Forum, das sich - soviel ich mal hier gelesen habe - auf's technische beschränken und nicht politisch sein möchte ..
Mich interessiert nur, was das ganze mit Informatik zu tun hat und weshalb /bin in diesem Forum Platz findet.
Naja, die /bin ist die Studierendenvertretung der Informatikstudierenden an der Universitaet Wien. Und informatik-forum.at ist ein Forum von Informatikstudierenden fuer Informatikstudierende von univie und tuwien. Reicht das fuers erste als Connection? Ich darf dich dabei vielleicht nochmal auf die ersten 3 der 4 Absaetze des OP hinweisen.
Belange der Informatik scheinen ja im Hintergrund zu stehen, sehe daher keine wirkliche Verbindung zu diesem Forum, das sich - soviel ich mal hier gelesen habe - auf's technische beschränken und nicht politisch sein möchte ..
Also, dass die Belange der Informatik (was auch immer die sein sollen) im Hintergrund stehen moechte ich bestreiten. Nur weil wir die nicht explizit erwaehnen, heisst das nicht, dass sie nicht existieren. Wir setzen uns fuer freie Software, fuer offene Quellen, gegen Vorratsdatenspeicherung, gegen Ueberwachung, gegen Digital Divide, fuer das Recht auf Privatsphaere, uvm ein. Vielleicht sind ja das die 'Belange der Informatik', die du suchst.
Wir setzen uns fuer freie Software, fuer offene Quellen, gegen Vorratsdatenspeicherung, gegen Ueberwachung, gegen Digital Divide, fuer das Recht auf Privatsphaere, uvm ein. Vielleicht sind ja das die 'Belange der Informatik', die du suchst.
Hat aber eher mit Tendenzen in der Gesellschaft als im Informatik-Studium zu tun.
Hat aber eher mit Tendenzen in der Gesellschaft als im Informatik-Studium zu tun.
Nochmal ganz deutlich: Studium und Gesellschaft sind keine disjunkten Mengen!
1. Liess bitte endlich mal die Absaetze 1-3 des OP- dort findest du viel, was mit dem Informatik Studium zu tun hat.
2. Technikdeterminismus, Wechselwirkung von Technik und Gesellschaft
3. Kameraueberwachung in BenutzerInnenraeumen, Freie Software in LVA's, Datenspeicherung im Bildungsbereich, uvm. - hat das genug mit dem Informatik Studium zu tun?
4. Was genau suchst du? Wie waers mal mit konstruktiver Kritik? Langsam glaub ich wirklich du willst hier nur rumtrollen.:(
stonemaster
04-01-2006, 14:23
geh birger geh sich brausen. du suchst ja auch nur streit. werd politiker und damit glücklich, dann kannst allen deine floskeln an den koppf werfen.
geh sich brausen
'Brausen gehen' ist NS-Diktion (http://de.wikipedia.org/wiki/Diktion). Ich geh mal davon aus, dass du das nicht wusstest, aber achte bitte ein wenig auf deine Ausdrucksweise.
stonemaster
04-01-2006, 15:23
und was soll ich auf spiegel online finden? wennst schon was postest, dann bitte so, dass es jeder versteht.
2tens: achte du darauf, dass du in deinen extremen wahnvorstellungen nicht jemanden verurteilst, der nichts aber auch gar nichts mit dem wirren gedankengut rechts und links zu tun hat.
wenn ich mir deinen posts so durchlese entsteht der eindruck, dass du der extremen linken ecke nicht abgeneigt bist, vermutlich sogar dazugehörst,also verschon euns bitte in einem fachforum mit politischem geplänkel. danke!
wolfmann
04-01-2006, 15:28
der link wurde falsch gepostet (ich kam auf die Microsoft Seite)
Korrekt: http://de.wikipedia.org/wiki/Diktion
stonemaster
04-01-2006, 15:38
auch gut. trotzdem blödsinn. nur weil irgendwelche braune deppen einen ausdruck verwendet haben, heißt das noch lange nicht, dass es ihn nicht vorher schon gegeben hat und dass es ihn nachher nicht auch geben darf ohne gleich ein nazi zu sein.
der link wurde falsch gepostet
fixed
achte du darauf, dass du [...] nicht jemanden verurteilst,
Ich habe niemanden verurteilt. Ich habe dich nur gebeten auf deine Ausdrucksweise zu achten.
also verschon euns bitte in einem fachforum mit politischem geplänkel.
Dies ist das Subforum der Basisgruppe Informatik und kein 'fachforum', was auch immer das sein soll.
stonemaster
04-01-2006, 16:20
jaja, ist ja gut. das wird schon wieder!!
Sorry, wenn ich mich da einmische... aber habt ihr jetzt eigentlich ein Problem mit /bin itself (die ja im Originalpost vorgestellt wurde) oder mit der person birger?
Zumindest kann ich keine wirkliche Kritik am Originalpost erkennen und es kann auch keineR ernsthaft behaupten, dass die /bin nichts mit dem Informatik-Studium (auf der HU) zu tun hat. Damit sollte (wenn ich das informatik-forum richtig einschätze) die Legitimation dieses Subforums eigentlich klar sein.
greetz
fab
Dies ist das Subforum der Basisgruppe Informatik und kein 'fachforum', was auch immer das sein soll.
Darum geht's ja. Ich frag mich, was /bin hier zu suchen hat und sehe keinen Grund.
Sorry, wenn ich mich da einmische... aber habt ihr jetzt eigentlich ein Problem mit /bin itself (die ja im Originalpost vorgestellt wurde) oder mit der person birger?
Ich vermute, dass es hier keinen zu großen Unterschied gibt, da birger Teil der /bin ist.
2. Technikdeterminismus, Wechselwirkung von Technik und Gesellschaft
3. Kameraueberwachung in BenutzerInnenraeumen, Freie Software in LVA's, Datenspeicherung im Bildungsbereich, uvm. - hat das genug mit dem Informatik Studium zu tun?
BenutzerInnenräumen .. sprichst du auch so?
Ich denke dass die Themen zwar mit Informatik zu tun haben, aber mit dem Studium herzlich wenig. Wo werde ich beim Info-Studium überwacht, wo werden Homosexuelle diskriminiert (um auf die Grundsätze zurück zu kommen).
4. Was genau suchst du? Wie waers mal mit konstruktiver Kritik? Langsam glaub ich wirklich du willst hier nur rumtrollen.
Von einer "Basisgruppe Informatik" würde ich mir Arbeit erwarten die konkret mit dem Studium zusammenhängt und den Studenten beim Studium unterstützt. Nicht die Vorführung von Dokumentationen über die R.A.F., Zeter und Mordio über Diskriminierung von der ich heute noch nichts gehört habe.
Ich habe einfach den Eindruck, dass /bin Spielwiese politischer Idealisten ist. Was genau vermittelt werden soll ist mir da eigentlich nebensächlich, ich denke mit diesem Ansatz ist den Studenten weniger geholfen als konkret Probleme im Studium (und nicht irgendwelchen abstrakten in der Gesellschaft) einzugehen.
Mir geht es nicht darum, dass die Gruppe sich ändern soll. Das politische Engagement ist in Ordnung, die Platzierung in diesem Forum halte ich für falsch, immerhin handelt es sich um eine Plattform für vorrangig technische und nicht ideologische/politische Themen.
Ich vermute, dass es hier keinen zu großen Unterschied gibt, da birger Teil der /bin ist.
Ich vermute, dass da auch noch anderer Aerger, aeltere Diskussionen aus dem Phearum a.s.o mitspielen, aber was solls ;)
Und ja, ich /bin! Aber auch nur ein Teil davon. Da sind schon um einiges mehr Leute dabei.
BenutzerInnenräumen .. sprichst du auch so?
Auch wenns sehr OT ist: ja
Von einer "Basisgruppe Informatik" würde ich mir Arbeit erwarten die konkret mit dem Studium zusammenhängt und den Studenten beim Studium unterstützt.
Aehm. Hab ich dich schon auf die ersten 3 Absaetze des OP hingewiesen?
Ein paar Stichworte: Erstsemestrigentutorien, Inskriptionsberatung, Curricularkommisionen, Fakultaetskonferenz, Studienkonferenz, Journaldienste, u.v.m.- ist das Arbeit, die konkret mit dem Studium zusammenhaengt und die Studentinnen unterstuetzt?
Ich habe einfach den Eindruck, dass /bin Spielwiese politischer Idealisten ist.
Ja! ;) aber halt nicht nur.
immerhin handelt es sich um eine Plattform für vorrangig technische und nicht ideologische/politische Themen.
Aber auch um Studien-, Universitaets- und Forschungsrelevante. Und da faellt die /bin schon rein.
Darum geht's ja. Ich frag mich, was /bin hier zu suchen hat und sehe keinen Grund.
Ich denke dass die Themen zwar mit Informatik zu tun haben, aber mit dem Studium herzlich wenig. Wo werde ich beim Info-Studium überwacht, wo werden Homosexuelle diskriminiert (um auf die Grundsätze zurück zu kommen).
Nur weil die Verwobenheit von Politik und "technischen" Themen wie Informatik nicht in dein Weltbild passt, oder deiner Meinung nach nicht existiert, heißt dass nicht das sie nicht trotzdem da ist. Wenn du den Themenbereich Informatik aufs rein technische beschränkst wird es natürlich einige Themen geben die nur sehr sehr periphär damit zu tun haben.
Ist es nicht trotzdem unser Recht und womöglich sogar unsere Pflicht uns damit zu beschäftigen?
Wir (/ich) haben nirgendwo hingeschrieben dass wir uns ausschließlich über Informatik definieren, aber eben auch darüber.
Von einer "Basisgruppe Informatik" würde ich mir Arbeit erwarten die konkret mit dem Studium zusammenhängt und den Studenten beim Studium unterstützt.
Die gibt es auch.
Nicht die Vorführung von Dokumentationen über die R.A.F., Zeter und Mordio über Diskriminierung von der ich heute noch nichts gehört habe.
Vielleicht machen wir sowas genau deswegen: Weil du bis jetzt noch nichts darüber gehört hast. Du musst aber nicht hingehen, niemand zwingt dich dazu das wahrzunehmen.[/quote]
Ich habe einfach den Eindruck, dass /bin Spielwiese politischer Idealisten ist.
Nicht nur. Die /bin ist bunt, lebt und ist so vielfältig wie die sich ihr zugehörig fühlenden.
Was genau vermittelt werden soll ist mir da eigentlich nebensächlich, ich denke mit diesem Ansatz ist den Studenten weniger geholfen als konkret Probleme im Studium (und nicht irgendwelchen abstrakten in der Gesellschaft) einzugehen.
1. gehen wir auf die Probleme im Studium ein (warum glaubst du dass sich politisches Engagement und "Service" ausschließen). und
2. gab es vorher gar keine wirkliche Hilfe auf der Uni Wien.
Mir geht es nicht darum, dass die Gruppe sich ändern soll. Das politische Engagement ist in Ordnung, die Platzierung in diesem Forum halte ich für falsch, immerhin handelt es sich um eine Plattform für vorrangig technische und nicht ideologische/politische Themen.
Wir bieten beides.
amüsant finde ich ja auch, dass dieses Forum ausgerechnet von Personen "politisiert" wird, die das eigentlich nicht wollen. Im Posting ganz oben von Birger sind nur die letzten paar Zeilen annähernd politisch, der Rest kann wohl als "sachlich" gelten. Von diesen paar Zeilen auszugehen, dass ab nun hier über Gender, Kapital und andere Themen aus der "extremen linken ecke" diskutiert wird wäre wohl verfrüht.
Ich halte politische Themen jedenfalls für wichtig, aber es kann gut sein, dass hier nicht der richtige Platz dafür ist. Dann bleibt noch immer die "Service-Seite" (und unipolitik) der /bin, die hier - soweit ich den sinn des forums kapiert habe (von studentInnen für studentInnen) - auf jeden Fall Platz bekommen sollte (gerade anlässlich der aktuellen Entwicklungen).
so long
fab
gelbasack
04-01-2006, 23:43
Rassismus etc. nicht dulden sollte ja selbstverständlich sein. Auch wenn es sicher niemand umbringen wird, diese paar Zeilen zu lesen, so fand ich es nicht notwendig, dies so explizit zu erwähnen, sollte doch klar sein.
Ich habe vorhin absichtlich "nicht dulden" geschrieben. Laut birgers Posting - bitte um Korrektur, sollte ich es falsch verstanden haben - soll man jedoch auch aktiv dagegen kämpfen, will man sich innerhalb von /bin engagieren. Tja, ich habe mit /bin nichts am Hut und eigentlich können sie ja machen, was sie wollen... obwohl... es ist doch eine Studentenvertretung (nicht?). Warum sollte jemand ausgeschlossen werden, Studenten zu helfen, wenn er aber nicht gegen Rassismus etc. aktiv kämpfen will? Das heißt ja nicht, dass diese Person rassistisch ist oder Rassismus duldet. Nur kann man sich nicht an allen Projekten der Welt beteiligen, die einem von der Ideologie zusagen. Wenn jemand seine Energie dem Kampf gegen Softwarepatenten, dem Kampf gegen Überwachung widmet, Rassismus nicht duldet aber nicht dagegen vorgeht, ist er nicht gerne gesehen? Ich finde es halt etwas übertrieben...
Erinnert etwas an Michael Moore... er hat ja völlig recht, aber manchmal ist es doch so übertrieben, dass ich nichts mehr damit anfangen kann... hoffe, das war halbwegs konstruktiv... Tja, völlig weg vom Thema ;)
Mag sein, dass jetzt jemand meint, ich hätte etwas falsch verstanden, aber dies ist der Eindruck, den ich so im Laufe der Zeit bekam.
sauzachn
04-01-2006, 23:48
Hm, ich verstehe JohnFoos Problem nicht wirklich - die (ehemals gemeinsame, bald, so wie ich das verstehe, nur mehr TU) Fachschaft hat hier ein Subforum - warum dann nicht auch die neue Fachschaft der Univie?
Daß eine Fachschaft nicht vor den Entwicklungen in der Gesellschaft die Augen verschließen kann, ist ja wohl klar.
Daher bin ich auch froh, wenn diese Leute nicht nur Beratungen zu Studienplänen geben u.ä., sondern sich auch um allgemeinere Probleme, die mit dem Studium näher oder weiter im Zusammenhang stehen, kümmern.
Rassismus etc. nicht dulden sollte ja selbstverständlich sein. Auch wenn es sicher niemand umbringen wird, diese paar Zeilen zu lesen, so fand ich es nicht notwendig, dies so explizit zu erwähnen, sollte doch klar sein.
Wir wollten explizit klarstellen wo wir stehen und dass wir gedenken etwas über das "nicht dulden" hinauszutun.
Ich habe vorhin absichtlich "nicht dulden" geschrieben. Laut birgers Posting - bitte um Korrektur, sollte ich es falsch verstanden haben - soll man jedoch auch aktiv dagegen kämpfen, will man sich innerhalb von /bin engagieren. Tja, ich habe mit /bin nichts am Hut und eigentlich können sie ja machen, was sie wollen... obwohl... es ist doch eine Studentenvertretung (nicht?). Warum sollte jemand ausgeschlossen werden, Studenten zu helfen, wenn er aber nicht gegen Rassismus etc. aktiv kämpfen will? Das heißt ja nicht, dass diese Person rassistisch ist oder Rassismus duldet.
Nur kann man sich nicht an allen Projekten der Welt beteiligen, die einem von der Ideologie zusagen. Wenn jemand seine Energie dem Kampf gegen Softwarepatenten, dem Kampf gegen Überwachung widmet, Rassismus nicht duldet aber nicht dagegen vorgeht, ist er nicht gerne gesehen? Ich finde es halt etwas übertrieben...
Selbstverständlich schließen wir niemanden aus der/die nicht aktiv gegen Bestimmtes kämpft (was auch immer "aktiv kämpfen" bedeuten soll :rolleyes:). Tatsache ist jedoch dass sich alle Menschen der /bin (die gemeinsam diesen Text beschlossen haben) zu obigen Idealen bekennen und versuchen etwas für oder gegen gewisse Entwicklungen auf der Welt zu tun. Jeder Mensch der dabei helfen will ist willkommen, auch wenn er/sie sich für gewisse Themen nicht interessiert. Wir verlangen von niemandem sich für alles zu interessieren, engagieren und einzusetzen. Wie du oben gesagt hast: Die Energie hat niemand. Die Grundsätze sind eine Positierung und kein Regelwerk oder so. Und wenn ein Mensch von seinen/ihren Einstellungen her nicht in die Gruppe passt wird das Gruppe und er/sie sehr schnell merken. Was eigentlich überall so ist.
Warum sollte jemand ausgeschlossen werden, Studenten zu helfen, wenn er aber nicht gegen Rassismus etc. aktiv kämpfen will?
In Bezug auf JohnFoo und Stonemaster oben: Warum sollte jemand ausgeschlossen werden, Studenten zu helfen (und in diesem Forum vertreten zu sein), wenn er/sie gegen Rassismus etc. aktiv kämpfen will? ;-)
Nur weil die Verwobenheit von Politik und "technischen" Themen wie Informatik nicht in dein Weltbild passt, oder deiner Meinung nach nicht existiert, heißt dass nicht das sie nicht trotzdem da ist. Wenn du den Themenbereich Informatik aufs rein technische beschränkst wird es natürlich einige Themen geben die nur sehr sehr periphär damit zu tun haben.
Ist es nicht trotzdem unser Recht und womöglich sogar unsere Pflicht uns damit zu beschäftigen?
Heilige Pflicht. Kreuzzug!
Statt über mein Weltbild zu spekulieren kannst du dich auch einfach aufs in den Postings gesagte beschränken.
Vielleicht machen wir sowas genau deswegen: Weil du bis jetzt noch nichts darüber gehört hast.
:zzz: Toll analysiert ..
gelbasack bringt's für mich auf den Punkt: Aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen scheint mir in einer Studentenvertretung fehl am Platz. Und ebenso wenig diese paranoide Gesellschafts-Kritik wenn's die nur am Rande mit Informatik zu tun hat.
Die Fachschaft hat auch ihre Grundsätze, nur habe ich noch nicht erlebt, dass sie nach außen trägt was sich liest wie das Wahlprogramm der linken Fraktion (Partei dürft ihr euch aussuchen).
Ob's nun /bin gibt's oder nicht ist mir gleich, den Zusammenhang mit dem Informatik-Studium sehe ich nicht, /bin scheint vorranig politisch motiviert zu sein und hat damit hier nichts verloren. Es scheint dem Studenten hier mehr vorgesetzt als geboten zu werden, was mir (oder einem anderen Studenten) /bin beim Studium helfen soll konnte ich mir bisher noch nicht beantworten.
gelbasack
05-01-2006, 01:13
Selbstverständlich schließen wir niemanden aus der/die nicht aktiv gegen Bestimmtes kämpft (was auch immer "aktiv kämpfen" bedeuten soll :rolleyes:). Tatsache ist jedoch dass sich alle Menschen der /bin (die gemeinsam diesen Text beschlossen haben) zu obigen Idealen bekennen und versuchen etwas für oder gegen gewisse Entwicklungen auf der Welt zu tun. Jeder Mensch der dabei helfen will ist willkommen, auch wenn er/sie sich für gewisse Themen nicht interessiert. Wir verlangen von niemandem sich für alles zu interessieren, engagieren und einzusetzen. Wie du oben gesagt hast: Die Energie hat niemand. Die Grundsätze sind eine Positierung und kein Regelwerk oder so. Und wenn ein Mensch von seinen/ihren Einstellungen her nicht in die Gruppe passt wird das Gruppe und er/sie sehr schnell merken. Was eigentlich überall so ist.
"Aktiv kämpfen" bedeutet für mich, nicht nur für seine Ideale einzutreten, wenn es die Gelegenheit ergibt, sondern sich hinzusetzen und zu überlegen, wie man etwas daran verbessern kann, Leute dazu zu motivieren, etc. Ich denke aber, das kommt im Zusammenhang eh raus, oder?
Nicht in die Gruppe passen... ich denk' mir halt, eine Studentenvertretung (oder wie das politisch korrekt heißt) sollte die Studenten vertreten. Dass man jemand nicht dabei dultet, der Grundsätze nicht einhält, ist klar. Aber die Gruppe sollte sich vielleicht auch Leuten öffnen, die nicht so aktiv gegen manche gesellschaftlichen Probleme vorgehen, schließlich ist doch Hauptthema Informatikstudium...?
In Bezug auf JohnFoo und Stonemaster oben: Warum sollte jemand ausgeschlossen werden, Studenten zu helfen (und in diesem Forum vertreten zu sein), wenn er/sie gegen Rassismus etc. aktiv kämpfen will? ;-)
Hmm... Sollte auf keinen Fall ausgeschlossen werden. Ich finde es sogar äußerst wichtig, wenn jemand dafür Energie aufbringen kann. Ich glaube nur, dass sich viele Studenten durch ihre Vertretung weniger angesprochen fühlen, da - wahrscheinlich eh nur auf den ersten Schein - gewisse gesellschaftliche Ideologien weit über dem Studium zu stehen scheinen.
Warum sollte jemand ausgeschlossen werden, Studenten zu helfen, wenn er aber nicht gegen Rassismus etc. aktiv kämpfen will?
Oke... hmm... Wir schliessen niemanden aus. Aktiv gegen etwas auftreten ist ein sehr weitlaeufiger Begriff. Wir sind auch keine Mischung aus Gandhi, Mutter Theresa, Lady Di, Zara, Caritas, ... Wir sind auch nur Menschen.
Das Problem ist, wie Fabian ja schon angesprochen hat, das einer Positionierung. Ewiglange Diskussionen in anderen Zusammenhaengen haben gezeigt, das sowas sehr sinnvoll sein kann, um ewig langen Grundsatzdiskussionen von vorneherein den Wind aus den Segeln zu nehmen. Denn wenn du jede Woche aufs neue diskutierst, ob freie Software jetzt ein Thema ist, das einer Studierendenvertretung am Herzen liegen darf, oder ob sich eine Studierendenvertretung dazu aeussern soll, wenn ein Student mit schwarzer Hautfarbe von der Polizei im Stadtpark versehentlich getoetet wird, dann kannst du jegliche produktive Arbeit vergessen.
Das wollten wir von vornherein ausschliessen.
Was natuerlich nicht heisst, dass wir gar nicht diskutieren.
Und fuer Studierende was machen: das kann jeder und jede. Wir sind auch nicht mehr als ein Zusammenschluss von Menschen die gedacht haben, es waere schoen, was fuer die Studis zu tun. Weil es nix gegeben hat auf der univie. Das Forum ist ja auch so entstanden, dass sich Leute gedacht haben, es waere sinnvoll.
Und bezueglich 'nicht mitmachen duerfen': es ist jahrelang nichts passiert auf der univie, jetzt haben sich ein paar Leute gefunden, die was machen wollen- ich glaub nicht, dass jetzt auf einmal die Studis kommen und uns die Tuer einrennen, weil sie mitarbeiten wollen. Wir sind nach einem halben Jahr immer noch die gleiche Gruppe wie am Anfang
Die Fachschaft hat auch ihre Grundsätze, nur habe ich noch nicht erlebt, dass sie nach außen trägt was sich liest wie das Wahlprogramm der linken Fraktion (Partei dürft ihr euch aussuchen).
Oh! Hat sie? Kannst du die bitte zitieren? Ich war jetzt 2 Jahre in der fsinf aktiv und hab davon nix mitbekommen.
was mir (oder einem anderen Studenten) /bin beim Studium helfen soll konnte ich mir bisher noch nicht beantworten.
Musst du auch nicht. Hab ja ich in jedem Posting hier getan.
Aber das hast du ja gekonnt ignoriert.
Lieber John Foo, bitte antworte auf diese Frage:
Erstsemestrigentutorien, Inskriptionsberatung, Curricularkommisionen, Fakultaetskonferenz, Studienkonferenz, Journaldienste, Beratung bezueglich Stipendien, Anrechnungen, Problemen mit Lehrenden, uvm- hilft das den Studierenden nicht im Studium?
Ich glaube nur, dass sich viele Studenten durch ihre Vertretung weniger angesprochen fühlen, da - wahrscheinlich eh nur auf den ersten Schein - gewisse gesellschaftliche Ideologien weit über dem Studium zu stehen scheinen.
Unter uns: mir persoenlich ist das scheissegal. Ich und viele andere haben sich in den letzten Jahren den Arsch aufgerissen fuer die Studierenden, und die haben nichts davon mitbekommen, aber gross das Maul aufgemacht, wenn mal kein kaltes Bier beim Fest war. Ergo: du kannst machen was du willst, die Studierenden zerreisen dich sowieso in Stuecke.
gelbasack
05-01-2006, 01:38
Erstsemestrigentutorien, Inskriptionsberatung, Curricularkommisionen, Fakultaetskonferenz, Studienkonferenz, Journaldienste, Beratung bezueglich Stipendien, Anrechnungen, Problemen mit Lehrenden, uvm- hilft das den Studierenden nicht im Studium?Sehr wichtige Punkte.
Die fsinf hat keine Grundsätze? Keine Ahnung, mir fehlen allerdings keine. Ich nutzte die Beratung vor ein paar Jahren, ich finde die Prüfungsordner super,... Nicht, dass ich gesellschaftliche Themen uninteressant finde, aber ich denke, hier wird es politisch und da gibt's doch die gewählte Vertretung...? Will natürlich den Grundsätzen nicht das Existenzrecht absprechen, mir persönlich geht's halt so.
Ich glaube, man sollte sowohl die fsinf wie auch /bin selbst entscheiden lassen, welcher Themen sie sich annehmen. Weiters sollten meiner Meinung nach die oben genannten Punkte im Mittelpunkt stehen, hier kann wirklich geholfen werden. Da hier niemand bezahlt wird, hat natürlich niemand das Recht, einer Vertretung vorzuschreiben, womit sie sich beschäftigt. Nur sollte sich jemand, der sich für gewisse gesellschaftliche Themen weniger begeistern kann, nicht weniger angesprochen fühlen von seiner Vertretung.
Ich hoffe, ich klinge hier nicht wie ein totaler Nörgler, der die freiwillige Arbeit anderer schlecht macht, vielleicht ist ja doch was Konstruktives dabei.
Oh! Hat sie [Grundsätze]? Kannst du die bitte zitieren?
Oh, dann weiß ich jetzt, wieso die mir soviel sympathischer ist. Weil sie sich nicht die Revolution auf die Fahne schreibt sondern konkret hilft.
Ich war jetzt 2 Jahre in der fsinf aktiv und hab davon nix mitbekommen.
Klingt als hätte sich die extreme linke abgespalten.
Erstsemestrigentutorien, Inskriptionsberatung, Curricularkommisionen, Fakultaetskonferenz, Studienkonferenz, Journaldienste, Beratung bezueglich Stipendien, Anrechnungen, Problemen mit Lehrenden, uvm- hilft das den Studierenden nicht im Studium?
Nichts was es nicht schon bei anderen Organisationen geben würde. /bin gießt einfach neu auf. Und alles so allgemein, dass man deswegen noch lange keine "Basisgruppe Informatik" ist.
Muss gelbasack wieder mal zustimmen, er bringt die Sache wieder auf den Punkt.
Und wiederum: /bin hat mit seinen schönen Grundsätzen und der Wiederholung bestehender Services kann sich gern im ÖH-Forum einnisten, kann aber im Informatik Forum herzlichst auf das "politische Engagement" verzichten, dass ich mir erwarte ..
Unter uns: mir persoenlich ist das scheissegal. Ich und viele andere haben sich in den letzten Jahren den Arsch aufgerissen fuer die Studierenden, und die haben nichts davon mitbekommen, aber gross das Maul aufgemacht, wenn mal kein kaltes Bier beim Fest war.
Schlechte Öffentlichkeitsarbeit also .. aber immerhin wird jetzt ein größeres Publikum zwangsbeglückt. Und mit geschlechtsneutraler Schreibweise und Kampf gegen Diskriminierung die man erst suchen muss wird's sicher nicht besser ..
Wolfibolfi
05-01-2006, 04:06
Die Basisgruppe Informatik ist mit sicherheit keine 'Studentenvertretung'
:omg:
Ich verstehs ja, wenn dus ne "Studierendenvertretung" nennst, aber mich hast du mit der Aussage ganz schön verwirrt, da ich zunächst dachte, es habe gar nicht mit der Vertretung der Studenten (jaja, Studierenden) zu tun. Näheres dazu hier (http://www.informatik-forum.at/showthread.php?t=17448). btw. ich weiß, dass es dir "scheissegal" ist, ob du mich verwirrst.
Ansonsten wird wohl kaum jemand was gegen die /bin haben, aber mit deinen ähm.. fundamentalen Stellungnahmen kommt die nicht wirklich wie eine Studierendenvertretung rüber.
stonemaster
05-01-2006, 10:17
langsam wirds lustig :)
ist die /bin nun eine studentenvertretung oder nicht? wenn nein, wozu dann die themen. dann ist das forum ja wohl auch der falsche platz für propaganda. wenn ja, dann ist die vertretung der studenten ja wohl eher daseinsberechtigung um den "kampf gegen das böse" zu führen.
reisst sich birger den arsch für andere auf, oder nicht. und wenn er es tut, warum für die studenten die ihn ohnehin nur angehen weil es kein kaltes bier am festl gibt. so viel idealismus?!?!?!?*rofl*
birger, birger, das alles lässst mich annehmen, dass du zwar für irgendwas kämpfts, einstehtst (nenn es wie du willst) aber keine wirkliche ahnung hast wofür. schön auswendig gelernte satzerln, die einer gehirnwäsche gleich immer wieder gepredigt werden erwecken keinen besonders glaubhaften eindruck.
ums birger klar zu machen: wolfibolfi hat in seinem post die dinge so dargelegt wie ich es auch sehe. also bevor du dir wieder das maul über mich zerreisst, lies das mal durch.
Heilige Pflicht. Kreuzzug!
Blödsinn. Kommentier ich nicht weiter.
Statt über mein Weltbild zu spekulieren kannst du dich auch einfach aufs in den Postings gesagte beschränken.
Erm, hab ich das nicht?
:zzz: Toll analysiert ..
gelbasack bringt's für mich auf den Punkt: Aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen scheint mir in einer Studentenvertretung fehl am Platz.
Dir vielleicht aber anderen Menschen nicht. Und wenn es dich interessiert haben wir sogar die gesetzliche Pflicht uns zu anderen Themen zu äußern, die ÖH hat in allen ihren Strukturen nämlich ein http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeinpolitisches_Mandat
[/quote]
Und ebenso wenig diese paranoide Gesellschafts-Kritik wenn's die nur am Rande mit Informatik zu tun hat.
Ich weiß absolut nicht wie du hier auf das Wort paranoid kommst? Kannst du mir das bitte erklären.
Die Fachschaft hat auch ihre Grundsätze, nur habe ich noch nicht erlebt, dass sie nach außen trägt was sich liest wie das Wahlprogramm der linken Fraktion (Partei dürft ihr euch aussuchen).
Wollt hier nur anmerken: Nur weil (linke) Ideale von div. (allen?) Parteien auf div. Art durch den Dreck gezogen wurden, heißt es nicht dass sie falsch sind.
Ob's nun /bin gibt's oder nicht ist mir gleich, den Zusammenhang mit dem Informatik-Studium sehe ich nicht, /bin scheint vorranig politisch motiviert zu sein und hat damit hier nichts verloren.
Dass du den Zusammenhang nicht siehst hast du bereits oben kundgetan. Warum entscheidest du ob die /bin hier etwas verloren hat oder nicht? (Und scheinbar begreifst du immer noch nicht dass sich Politik und Service für Studis nicht ausschließen.)
Es scheint dem Studenten hier mehr vorgesetzt als geboten zu werden, was mir (oder einem anderen Studenten) /bin beim Studium helfen soll konnte ich mir bisher noch nicht beantworten.
Ich glaube ehrlich gesagt dass du nicht mal ansatzweise ne Ahnung hast was die /bin für die Studis tut, genauso wenig wie du ne Ahnung hast was die fsinf tut. Es gibt viel mehr "unsichtbare" Arbeit als du glaubst.
"Aktiv kämpfen" bedeutet für mich, nicht nur für seine Ideale einzutreten, wenn es die Gelegenheit ergibt, sondern sich hinzusetzen und zu überlegen, wie man etwas daran verbessern kann, Leute dazu zu motivieren, etc. Ich denke aber, das kommt im Zusammenhang eh raus, oder?
Hm, ja, weiß nur nicht ob ich das Wort für mich überhaupt immer definieren kann, weils da soviel unterschiedliche Arten und Abstufungen gibt. Hab das hingeschrieben weil ich meine dass sich eine Gruppe kaum einteilen lässt in "Aktiv kämpfende" und "Nicht aktiv kämpfende".
Nicht in die Gruppe passen... ich denk' mir halt, eine Studentenvertretung (oder wie das politisch korrekt heißt) sollte die Studenten vertreten. Dass man jemand nicht dabei dultet, der Grundsätze nicht einhält, ist klar. Aber die Gruppe sollte sich vielleicht auch Leuten öffnen, die nicht so aktiv gegen manche gesellschaftlichen Probleme vorgehen, schließlich ist doch Hauptthema Informatikstudium...?
Hmm... Sollte auf keinen Fall ausgeschlossen werden. Ich finde es sogar äußerst wichtig, wenn jemand dafür Energie aufbringen kann. Ich glaube nur, dass sich viele Studenten durch ihre Vertretung weniger angesprochen fühlen, da - wahrscheinlich eh nur auf den ersten Schein - gewisse gesellschaftliche Ideologien weit über dem Studium zu stehen scheinen.
Das ist sicher ein Problem. Wobei ichs noch immer nicht ganz versteh warum sich Leute prinzipiell mal eher abgeschreckt fühlen wenn jemand sagt "Ich kämpfe gegen Rassismus.", obwohl dass doch eine "gute Sache" ist. Seltsam...
Nichts was es nicht schon bei anderen Organisationen geben würde. /bin gießt einfach neu auf. Und alles so allgemein, dass man deswegen noch lange keine "Basisgruppe Informatik" ist.
Muss gelbasack wieder mal zustimmen, er bringt die Sache wieder auf den Punkt.
Und wiederum: /bin hat mit seinen schönen Grundsätzen und der Wiederholung bestehender Services kann sich gern im ÖH-Forum einnisten, kann aber im Informatik Forum herzlichst auf das "politische Engagement" verzichten, dass ich mir erwarte..
Wir haben nie gesagt dass wir uns nur über das definieren, die Dinge hat birger (denke ich) nur angeführt um dir zu zeigen dass es genug Arbeit für Studierende gibt, die leider für die meisten unsichtbar ist.
Warum sollte die /bin die (unter Anderem) eine Studierendenvertretung für Studierende aus der Informatik ist nicht ins informatik-Forum? Warum glaubst du das entscheiden zu müssen? Wenn dir der "Politikanteil" zu blöd/unsinnig/unpassend, blend das Forum halt aus.
Im Übrigen find ich dass du schlimmer bist als manche Trolle auf heise.de
langsam wirds lustig :)
ist die /bin nun eine studentenvertretung oder nicht?
Es ist auch ne Vertretung für Studentinnen, also insgesamt eine Studierendevertretung.
wenn ja, dann ist die vertretung der studenten ja wohl eher daseinsberechtigung um den "kampf gegen das böse" zu führen.
reisst sich birger den arsch für andere auf, oder nicht. und wenn er es tut, warum für die studenten die ihn ohnehin nur angehen weil es kein kaltes bier am festl gibt. so viel idealismus?!?!?!?*rofl*
Für die paar ist eh alle Hoffnung umsonst.
birger, birger, das alles lässst mich annehmen, dass du zwar für irgendwas kämpfts, einstehtst (nenn es wie du willst) aber keine wirkliche ahnung hast wofür. schön auswendig gelernte satzerln, die einer gehirnwäsche gleich immer wieder gepredigt werden erwecken keinen besonders glaubhaften eindruck.
Woher schließt du das? das ist billigste Polemik und hat in einer Diskussion wirklich nix verloren. Es gibt halt Menschen die aufgehört haben sich für jede, nach Einschätzung anderer Menschen, "radikale Aussage" zu entschuldigen. Und nein deswegen sind sie keine "Bombenleger".
Nichts was es nicht schon bei anderen Organisationen geben würde. /bin gießt einfach neu auf. Und alles so allgemein, dass man deswegen noch lange keine "Basisgruppe Informatik" ist.
:applaus:
Der is echt gut. Ja klar, die BaGru Informatik braucht nicht in den Curricularkommisionen fuer Informatik sitzen, weil die Leute von der Skandinavistik sitzen eh schon in den Curricularkommisionen der Skandinavistik. *rofl* Und die Leute von der Stv Kunstgeschichte koennen dir sicher auch sagen, welche Tuwien Informatik LVA's du an der Univie anrechnen kannst ;)
Ansonsten wird wohl kaum jemand was gegen die /bin haben, aber mit deinen ähm.. fundamentalen Stellungnahmen kommt die nicht wirklich wie eine Studierendenvertretung rüber.
Wieder typisch: Sobald irgendwo "gegen Rassismus" etc. drinsteht ist man entweder eine Partei, linksextrem und gemeingefährlich, politisch (Oh mein Gott, was für ein böses Wort) und kümmert sich GANZ sicher nicht um die Studis.
In mindestens der Hälfte des OP ist die /bin so beschrieben wie du dir (nehm ich mal an) eine Studivertretung vorstellst. Und im übrigen haben wir nie behauptet dasselbe Bild von einer Studivertretung zu haben wie du, stonemaster oder JohnFoo.
Ich hoffe, ich klinge hier nicht wie ein totaler Nörgler, der die freiwillige Arbeit anderer schlecht macht, vielleicht ist ja doch was Konstruktives dabei.
Nein, ich finde deine Postings ziemlich konstruktiv :-)
reisst sich birger den arsch für andere auf, oder nicht. und wenn er es tut, warum für die studenten die ihn ohnehin nur angehen weil es kein kaltes bier am festl gibt. so viel idealismus?!?!?!?*rofl*
Naja, irgendjemand muss es ja machen, sonst bricht das Chaos aus auf den Unis. Das bm:bwk ist zum Bsp sehr dankbar fuer die Erstsemestrigentutorien, da ihnen dadurch viel Arbeit abgenommen wird.
birger, birger, das alles lässst mich annehmen, dass du zwar für irgendwas kämpfts, einstehtst (nenn es wie du willst) aber keine wirkliche ahnung hast wofür. schön auswendig gelernte satzerln, die einer gehirnwäsche gleich immer wieder gepredigt werden erwecken keinen besonders glaubhaften eindruck.
Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heissen!
(Matthaeus 5,9)
stonemaster
05-01-2006, 13:15
Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heissen!
(Matthaeus 5,9)
also doch gehirnwäsche.
also doch gehirnwäsche.
Klar. Alien Abduction.
Wollt hier nur anmerken: Nur weil (linke) Ideale von div. (allen?) Parteien auf div. Art durch den Dreck gezogen wurden, heißt es nicht dass sie falsch sind.
Logisch geschlossen sind sie damit für die linken nicht falsch. Für die anderen schon. Mitdenken ..
Warum entscheidest du ob die /bin hier etwas verloren hat oder nicht?
Wenn ich das würd, dann wär das Subforum schon weg.
(Und scheinbar begreifst du immer noch nicht dass sich Politik und Service für Studis nicht ausschließen.)
Scheinbar begreifst du nicht, dass ich die Politik daran nicht mag.
Ich glaube ehrlich gesagt dass du nicht mal ansatzweise ne Ahnung hast was die /bin für die Studis tut
Na, und das is ma auch Wurscht. /bin interessiert mich gleich viel wie Burschenschaften.
Es gibt viel mehr "unsichtbare" Arbeit als du glaubst.
HOMER: (At the police station) The alien has a sweet heavenly voice, like Urkel. And he appears every Friday night, like Urkel.
WIGGUM: Well your story is very compelling, Mr Jackass, I mean Simpson. So I'll just type it up on my invisible typewriter. Hmm hmm hmm... (Makes fake typing motion)
Solche?
Scheinbar begreifst du nicht, dass ich die Politik daran nicht mag.
Wie kurzsichtig kamma eigentlich noch sein?
Alles was dir in deinem scheinbar wohlbehüteten Studierendenleben hier an der tuwien bislang zugestossen ist, hatte politische Ursachen. Dass du inskribieren konntest, war eine politische Aktion, dass du jedes Semester deine Studiengebühren zahlen darfst, hat politische Ursachen, dass du deine Prüfung 4x wiederholen kannst, ist eine politische Entscheidung gewesen, dass du 3 Prüfungstermine pro Semester hast, ist eine politische Entscheidung gewesen, dass du dein Semesterticket von den Wiener Linien bekommst, hat politische Relevanz, dass es einen Informatikhörsaal gibt, ist einer politischen Aktion zu verdanken, genauso die Existenz der Zugangsrampe für Rollstühle in der Treitlstrasse, dass es Erstsemestrigentutorien, POs und regelmäßige Festln gibt hat politische Gründe. Dein Studienplan ist in unzähligen politischen Diskussionen erarbeitet worden, die Nominierungen der Profs sind politische Entscheidungen, welche LVAs sie abhalten einem politischen Diskurs entsprungen. Und alles was dich interessiert, ist, ob du einen PO bekommst?
Diese Liste ließe sich noch endlos weiterführen und du würdest immer noch nicht merken, dass das Service, dass du so hoch schätzt lediglich versucht, die Symptome ungerechtfertigter politischer Entscheidungen zu lindern und dabei hochgradig politisch motiviert ist. Es ist scheinbar leichter, subversive Aktionen als Service zu verkaufen, um die Schafherde nicht mit politischer Terminologie zu verschrecken.
Diese Liste ließe sich noch endlos weiterführen und du würdest immer noch nicht merken, dass das Service, dass du so hoch schätzt lediglich versucht, die Symptome ungerechtfertigter politischer Entscheidungen zu lindern und dabei hochgradig politisch motiviert ist.Ach, danke für die Aufklärung, du erschließt mir neue Welten. Bei all diesen Aktionen verstehe ich den Bezug zur Uni und zum Studium, jedoch nicht bei linken Idealen für die aktiv vorgegangen werden soll wo's sicher besseres zu tun gäbe.
Es ist scheinbar leichter, subversive Aktionen als Service zu verkaufen, um die Schafherde nicht mit politischer Terminologie zu verschrecken.
Es ist scheinbar noch leichter sich etwas mit Uni-Politik zu beschäftigen um sich darauf sich selbst zu einer eingebildeten Elite zu zählen .. vielelicht ist's im Kreise gleichgesinnter unterhaltsam, nach außen hin find ich's abstoßend.
Um den Argumentationsstrang nicht zu verlieren:
Ob's nun /bin gibt's oder nicht ist mir gleich, den Zusammenhang mit dem Informatik-Studium sehe ich nicht, /bin scheint vorranig politisch motiviert zu sein und hat damit hier nichts verloren.
(Und scheinbar begreifst du immer noch nicht dass sich Politik und Service für Studis nicht ausschließen.)
Scheinbar begreifst du nicht, dass ich die Politik daran nicht mag.
Diese Liste ließe sich noch endlos weiterführen und du würdest immer noch nicht merken, dass das Service, dass du so hoch schätzt lediglich versucht, die Symptome ungerechtfertigter politischer Entscheidungen zu lindern und dabei hochgradig politisch motiviert ist.
Bei all diesen Aktionen verstehe ich den Bezug zur Uni und zum Studium
Heisst das nun, dass du politische Arbeit doch für sinnvoll erachtest?
Heisst das nun, dass du politische Arbeit doch für sinnvoll erachtest?
Heißt es. Nur bin ich für eine Trennung. Und /bin scheint mir nun mal recht politisch. Und da ich dieses Forum als nicht-politisch angesehen habe fragte ich mich, wieso /bin hier vertreten sein soll. Nicht mehr.
Heißt es. Nur bin ich für eine Trennung.
Wie soll das denn möglich sein? Du kannst keine POs verkaufen, vertreiben oder auch nur sammeln, ohne politische Reaktionen hervorzurufen. Wenn du Studis vertrittst, sie beratest oder auch nur zusammenbringst, ist das ein politischer Akt. Wenn du eine Zeitung herausbringst, Informationen auf einer Website publizierst oder Beratungszeiten abhältst, hast du aktive politische Handlungen getätigt. Indem du dich mit Profs, Dekanen und Rektoren zusammensetzt, tust du das in vollem politischem Bewusstsein deines Handelns. Egal was du im Rahmen der Studierendenvertretung auch anstellst, es hat politische Konsequenzen.
Du kannst noch so serviceorientiert sein, sobald du andere vertreten musst, bist du auf dem politischem Parkett und kannst auch nicht mehr aus, alles was du tust auf die politische Waagschale zu legen. Das mag beim Sammeln von POs und ein wenig Beratung anfangen, geht aber sehr schnell in eine Richtung, bei der du entscheiden musst, ob du eine Plattform zur Verfügung stellst, in der sich Studierende organisieren können. Schon bald musst du mit Leuten - Studierende und Lehrende - umgehen, die offensichtlich keinerlei Berührungsängste mit Sexismus, Rassismus oder Nationalsozialismus haben und denen du eine Plattform zur Verfügung gestellt hast.
Und /bin scheint mir nun mal recht politisch. Und da ich dieses Forum als nicht-politisch angesehen habe fragte ich mich, wieso /bin hier vertreten sein soll. Nicht mehr.
/bin ist die Studierendenvertretung der Informatik auf der Univie und somit per Definition eine politische Instanz. Dass alle Tätigkeitsbereiche einer Vertretung politisch sind, hoffe ich oben dargebracht zu haben.
Dieses Forum ist politisch.
Das war vielleicht lustig zu lesen! Man möchte fast meinen TU vs UniVie.
Also ich bin sehr dafür das /bin hier ein plätzchen bekommt und kann mich den meinungen der /bin Anhänger größtenteils anschließen! (obwohl ich an der TU hauptinskribiert bin :-)
escitalopram
26-01-2006, 22:47
Was ist "Heterosexismus"?
http://de.wikipedia.org/wiki/Heterosexismus
enjoy..
concealer
27-01-2006, 00:14
Das war vielleicht lustig zu lesen! Man möchte fast meinen TU vs UniVie.
Also ich bin sehr dafür das /bin hier ein plätzchen bekommt und kann mich den meinungen der /bin Anhänger größtenteils anschließen! (obwohl ich an der TU hauptinskribiert bin :-)
Ich stimme zu ;)
Ich hoffe mal dass die Negativreaktionen nicht ernst gemeint waren... wenn doch, dann finde ich es schade dass hier dem eigentlich längst überholten Klischee vom Techniker mit Scheuklappenmentalität genüge getan wurde.
Das politische Engagement (und auch das kulturelle in Form von Filmabenden etc.) kann ich nur begrüßen; diese Erklärung der "Grundsätze" aber ist einerseits nur richtig und sinnvoll, andererseits wird sie v.a. von den anderen "bagrus" der univie gerne inflationär allen anderen Inhalten vorangestellt und durchzieht einschlägige uni-Zeitungen so konsequent, dass die eigentliche Botschaft hinter dem nervtötenden Wiederholungseffekt zurücktritt. (Das ist jetzt sicher keine Kritik an der /bin, sondern eher die Feststellung eines interessanten allgemeinen Trends.)
Ich hoffe mal dass die Negativreaktionen nicht ernst gemeint waren...Natürlich waren sie das.
Ich persönlich finde es wichtig, dass sich Studentenvertretungen auch für ihre Ideale einsetzen, weil selbiges nicht nur oft positive Auswirkungen auf die Studierverhältnisse hat, sondern auch politisches Denken abseits der (stets zu groß werdenden) Parteien ermöglicht. Solange das Ganze nicht in billigen Trotzaktionen wie Tortenwerfen ausartet, halt. Dass mir birgers aggressive Forumpräsenz bisher eher negativ aufgestoßen ist (genauso wie die von JohnFoo) heißt noch lange nicht, dass die Sachen, die von ihm oder von der /bin vertreten werden, nichts taugen.
Im Übrigen kommt es mir so vor, als ob die Leute, die sich ehrenamtlich für etwas einsetzen, auch meistens die politisch motivierten sind. Andere halten sich nicht nur von der Politik, sondern auch von ehrenamtlichen Servicetätigkeiten heraus und bieten stattdessen Java-Nachhilfe gegen Bares an.
Achja, und die populistischen Zeitschriften der Studentenparteien finde ich auch zum Speiben.
Wolfibolfi
27-01-2006, 15:46
Natürlich waren sie das.
Ich persönlich finde es wichtig, dass sich Studentenvertretungen (...)
Pssst! Studierendenvertretung, du alter Sexist.;)
Pssst! Studierendenvertretung, du alter Sexist.;)Völlig richtig. Köpft mich :devil:
escitalopram
27-01-2006, 17:17
http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemismus-Tretm%C3%BChle
ghost dog
27-01-2006, 17:34
[...]
Achja, und die populistischen Zeitschriften der Studentenparteien finde ich auch zum Speiben. GANZ DEINER MEINUNG:thumb:
auf so weltverbesserer floskeln wie am beginn dieses threads kann ich auch gerne verzichten.
KONKRETE arbeit für studenten ist gefragt!
"/bin " hat meiner meinung nach auf jeden fall das recht auf einen platz hier im forum.
GANZ DEINER MEINUNG:thumb:
auf so weltverbesserer floskeln wie am beginn dieses threads kann ich auch gerne verzichten.Nunja, eigentlich wollte ich meine Zustimmung für diese Floskeln ausdrücken, auch wenn ich nicht immer mit der Ausführung einverstanden bin. Insofern also nicht _ganz_ meiner Meinung :tongue1:
ghost dog
28-01-2006, 09:56
Nunja, eigentlich wollte ich meine Zustimmung für diese Floskeln ausdrücken, auch wenn ich nicht immer mit der Ausführung einverstanden bin. Insofern also nicht _ganz_ meiner Meinung :tongue1: meine zustimmung zu deinem post sollte sich nur auf den einen satz (populistischen Zeitschriften der Studentenparteien) beziehen. aber du hast recht: ist etwas aus deinem zusammenhang gerissen. war keine absicht...
also die Politikverdrossenheit (http://de.wikipedia.org/wiki/Politikverdrossenheit) einiger leute hier im forum ist irgendwie beängstigend ...
dabei möchte man doch glauben, dass gerade bei studenten mit einem gewissen bildungsniveau ein aktives politisches bewußtsein vorhanden ist.
naja mir solls recht sein: je mehr leuten die politik am arsch vorbeigeht (auch in der informatik), desto mehr gewicht hat meine stimme ;)
Wolfibolfi
29-01-2006, 12:39
Najo, ich hab schon Anno 2000 gegen die Studiengebühren demonstriert, aber solang die Schwarzblauorange irgendwas Regierung mit Schweige-Durchsetz-Kanzler im Amt ist, bringt politische Betätigung soviel, wie nen Waldbrand zu löschen, indem man draufpieselt.
Und naja, bei Informatikern brauchst kaum großartig Werbung gegen die Regierung machen, da sind ja eh die meisten einer Meinung, wir werden halt nur (bundesweit) von Leuten überstimmt, die meinen es gehe allen gut, wenns der Wirtschaft gut geht. Für ÖH-Wahlen bringts natürlich schon was, allerdings kann die ÖH halt nicht viel bewegen, da ihr in der Bundespolitik keine Aufmerksamkeit geschenkt wird.
... aber solang die Schwarzblauorange irgendwas Regierung mit Schweige-Durchsetz-Kanzler im Amt ist, bringt politische Betätigung soviel, wie nen Waldbrand zu löschen, indem man draufpieselt.
ich hoff das meinst du nicht ernst. klingt sehr resignativ.
solche aussagen kenn ich sonst nur von alten leuten, wenn sie dir erklären wollen warum sie zwischen 1938 und 1945 immer weggeschaut haben, wenn ein jüdisches geschäft gebrannt hat.:(
haben wir also doch nichts daraus gelernt.
stonemaster
29-01-2006, 14:21
oh mein gott. wie sich manche hier wichtig nehmen und glauben von dingen eine ahnung zu haben (z.b. warum das und jenes im 2. Weltkrieg passiert ist), obwohl sie da noch nicht mal in planung waren, ist ja zum brüllen. hast du schon mal daran gedacht, dass die leute damals ums überleben gekämpft haben. den leuten dann einen vorwurf zu machen, nichts gegen ein politisches regime unternommen zu haben, ist ein einzige unverschämtheit.
wenn du schon so grossherzig bist, kannst ja deine gesamte kinderbeihilfe, studienbeihilfe, etc. an wohltätige organisationen spenden, damit was "gutes" unternommen wird. aber wenns ums eigene geld gehts wirst wahrscheinlich den schwanz einziehen und großartig irgendwelche warme luft verbreiten die ohnehin niemandem etwas nützt.
Bitte revisionistische Aussagen bleiben lassen,
birger
ModeratorIn
hast du schon mal daran gedacht, dass die leute damals ums überleben gekämpft haben. den leuten dann einen vorwurf zu machen, nichts gegen ein politisches regime unternommen zu haben, ist ein einzige unverschämtheit.
ich mache auch niemanden einen vorwurf. nur kämpfen wir heute nicht mehr jeden tag ums überleben, also gibts auch keine ausreden mehr, dass ja alles was mit politischer aktivität zu tun hat nichts bringt.
und sollten wir eines tages wieder ums überleben kämpfen, gerade dann sollten wir uns die geschehnisse aus dem 2. weltkrieg wieder bewußt machen und politisch aktiv werden/bleiben, damit sich die geschichte nicht wiederholt.
wenn du schon so grossherzig bist, kannst ja deine gesamte kinderbeihilfe, studienbeihilfe, etc. an wohltätige organisationen spenden, damit was "gutes" unternommen wird. aber wenns ums eigene geld gehts wirst wahrscheinlich den schwanz einziehen und großartig irgendwelche warme luft verbreiten die ohnehin niemandem etwas nützt.
weiß jetzt nicht wie du auf Spenden kommst, aber ok. danke für die konstruktive kritik :D :D :D
Bitte revisionistische Aussagen bleiben lassen,
birger
ModeratorIn
Bist du dir jetzt nicht mehr sicher ob du ein Moderator oder eine Moderatorin bist? *kopfschüttel*
Bitte erkläre mir, warum hier jetzt eine geschlechtsneutrale Formulierung aus deiner Sicht notwendig war. Ich verstehs einfach nicht, aber vielleicht ist es mittlerweile notwendig um politisch korrekt zu sein sein eigenes Geschlecht in 'geschlechtsneutral' umzuwandeln.
Und um zum Thema zu kommen: Moderationstechnisches Eingreifen ist hier aus meiner Sicht vollkommen überflüssig, es wurde nichts gesagt was dies rechtfertigen würde, ich bin mir nichtmal sicher, ob hier bewußt 'revisionistische Aussagen' getätigt wurden und selbst wenn sollte man darüber diskutieren können ohne den anderen zu hindern, seine Meinung kundzutun, ist ja net so, dass hier jemand etwas gesetzwidriges geschrieben hätte.
Zum Thema /bin im Forum:
auf so weltverbesserer floskeln wie am beginn dieses threads kann ich auch gerne verzichten.
KONKRETE arbeit für studenten ist gefragt!
"/bin " hat meiner meinung nach auf jeden fall das recht auf einen platz hier im forum.
Dem kann ich nur zustimmen ... Es sollte Platz in diesem Forum für jede Vertretung von Studierenden sein, aber es sollte sich nicht zu einem Platz für Parteiwerbung (so liest sich das OP nämlich aus meiner Sicht) werden (stellt euch mal vor eine eher rechts-lastige Vertretung würde ihre politische Sichtweise hier so kundtun wie ihr das getan habt, auweh, ich zähle die Minuten bis die armen Admins den Auftrag bekommen, da was dagegen zu unternehmen ... oder etwa nicht?).
Wolfibolfi
29-01-2006, 17:44
Bei der Menge an Beleidigungen, die noch unmoderiert im Forum rumstehen, ist meine Zuversicht, dass hier nicht zensiert wird, recht groß.;)
Ich zitiere jetzt mal die Vorgeschichte:
... aber solang die Schwarzblauorange irgendwas Regierung mit Schweige-Durchsetz-Kanzler im Amt ist, bringt politische Betätigung soviel, wie nen Waldbrand zu löschen, indem man draufpieselt.
Dann ...
oh mein gott. wie sich manche hier wichtig nehmen und glauben von dingen eine ahnung zu haben (z.b. warum das und jenes im 2. Weltkrieg passiert ist), obwohl sie da noch nicht mal in planung waren, ist ja zum brüllen. hast du schon mal daran gedacht, dass die leute damals ums überleben gekämpft haben. den leuten dann einen vorwurf zu machen, nichts gegen ein politisches regime unternommen zu haben, ist ein einzige unverschämtheit.
Und das Comment:
Bitte revisionistische Aussagen bleiben lassen,
birger
ModeratorIn
Hm, hast Du schon mal deine Grossväter und so gefragt, wie sie diese Zeit erlebt haben? Von meinem weiß ich, dass er bis 1938 keine Arbeit hatte und nach dem Anschluss auf einmal schon ... klar dass er begeistert war. Soll man ihm das jetzt vorwerfen? :confused:
Ich denke die meisten kämpften damals einfach ums Überleben. Daher kann ich einem gewissen Verständnis den Leuten gegenüber, die 1938 und danach nichts gegen das Regime unternommen haben, keinerlei revisionistische Tendenz entnehmen.
Ich meine, wir können Äpfel nicht mit Birnen vergleichen; nicht 1938 mit heute. Dass diese Scheiss-Regerierung mit ihren Anordnungen so ziemlich über alles drüberfährt, wissen wir und das kann sie auch so einfach tun und lassen, weil einfach viel Duckmäusertum in der höheren Repräsentanz der Unis vorhanden ist.
Ich glaube, wir müssen diese Regierung einfach aussitzen, denn die, so scheint es, wählt sich eh selbst ab ...
(Nachsatz wegen Studiengebühren: Wäre wirklich eine signifikante Verbesserung an den Unis damit bemerkbar, würde ich sie grundsätzlich befürworten ... aber so wie diese jetzt gehandhabt werden ...)
solche aussagen kenn ich sonst nur von alten leuten, wenn sie dir erklären wollen warum sie zwischen 1938 und 1945 immer weggeschaut haben, wenn ein jüdisches geschäft gebrannt hat.
haben wir also doch nichts daraus gelernt.
darauf:
hast du schon mal daran gedacht, dass die leute damals ums überleben gekämpft haben. den leuten dann einen vorwurf zu machen, nichts gegen ein politisches regime unternommen zu haben, ist ein einzige unverschämtheit.
Hm, hast Du schon mal deine Grossväter und so gefragt, wie sie diese Zeit erlebt haben? Von meinem weiß ich, dass er bis 1938 keine Arbeit hatte und nach dem Anschluss auf einmal schon ... klar dass er begeistert war. Soll man ihm das jetzt vorwerfen?
Dazu möcht ich jetzt doch auch meine meinung kundtun:
Erstens hinkt IMHO der Vergleich von Studiengebühren und antisemitischen Ausschreitungen unter Hitler. Auch wenn ich natürlich zustimme, dass wir nicht resignieren sollten. Aber da liegen doch Welten dazwischen.
Unabhängig davon finde ich die Reaktion(en) darauf durchaus "interessant". Ich vermute einmal, dass stonemaster mit "den Leuten" Menschen meinte, die nicht unter antisemitischer Verfolgung litten. Mich würde interessieren, gegen wen oder was diese Menschen kämpften, der/die/das es auf ihr Leben abgesehen hat...?
Und zu mnemetz: Klar ist es fein, wenn mensch Arbeit hat. Aber wegen Arbeitslosigkeit und anderen Missständen einer Partei wie der NSDAP zustimmen oder auch nur deren Hilfe/Unterstützung anzunehmen finde ich doch ein wenig "seltsam", mir fällt da jetzt keine passendere Bezeichnung ein.
stonemaster
29-01-2006, 19:43
Mich würde interessieren, gegen wen oder was diese Menschen kämpften, der/die/das es auf ihr Leben abgesehen hat...?
gegen den hunger, für ein überleben. nur EIN beispiel von vielen. frag mal deine groß- oder urgroßeltern wies damals zugegangen ist, dann reden wir weiter.
Und zu mnemetz: Klar ist es fein, wenn mensch Arbeit hat. Aber wegen Arbeitslosigkeit und anderen Missständen einer Partei wie der NSDAP zustimmen oder auch nur deren Hilfe/Unterstützung anzunehmen finde ich doch ein wenig "seltsam", mir fällt da jetzt keine passendere Bezeichnung ein.
Ist OT: Aber wenn Du meinen Grossvater meinst - der war nicht in der NSDAP und wie viele andere auch nicht. Die sahen nur: Endlich wird es besser ...
Man muss m.E. schon die Zeit berücksichtigen, wie das alles entstanden ist. Als Nachgeborener kann man leicht kritisieren ...
gegen den hunger, für ein überleben. nur EIN beispiel von vielen. frag mal deine groß- oder urgroßeltern wies damals zugegangen ist, dann reden wir weiter.
und wie haben sie den hunger (und die anderen lebensbedrohlichen dinge) bekämpft?
Und diese Sache mit den (Ur)großeltern... Ich weiß nichts, was die antisemitischen Übergriffe etc. rechtfertigen könnte. Daher weiß ich auch nicht, wie mich ein Gespräch mit meinen (Ur)großeltern oder anderen ZeitzeugInnen weiterbringen könnte (zumindest nicht so, wie du es denkst/wünschst/whatever).
Wings-of-Glory
29-01-2006, 20:03
ohne eure diskussion unterbrechen zu wollen...
in godwin's law (http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz) steckt ein fünkchen wahrheit. :)
ghost dog
29-01-2006, 21:48
also die Politikverdrossenheit (http://de.wikipedia.org/wiki/Politikverdrossenheit) einiger leute hier im forum ist irgendwie beängstigend ...
dabei möchte man doch glauben, dass gerade bei studenten mit einem gewissen bildungsniveau ein aktives politisches bewußtsein vorhanden ist.
naja mir solls recht sein: je mehr leuten die politik am arsch vorbeigeht (auch in der informatik), desto mehr gewicht hat meine stimme ;) danke für den wikipedia-link für politikverdrossenheit. jezt weiss ich endlich was damit gemeint ist :p
mich würde noch interessieren warum deine stimme mehr zählt als jene, denen "politik am arsch" geht? das ist bei mir übrigens nicht der fall....:cool:
Wolfibolfi
29-01-2006, 22:14
Er meint wohl "mehr Nichtwähler = seine Stimme anteilsmäßig mehr Gewicht", stimmt auch.
Allerdings heißts ja nicht, dass man nicht wählen geht, nur weil man erkannt hat, dass Demonstrationen nichts bringen. Im besten Fall is es Meinungsäußerung, das wars. Wählen geh ich trotzdem, aber für den Rest hab ich echt keine Zeit.
Bist du dir jetzt nicht mehr sicher ob du ein Moderator oder eine Moderatorin bist? *kopfschüttel*
es gibt durchaus menschen die sich nicht sicher sind, welchen geschlechts sie sind, oder die sich dieser zuschreibung auch verwehren. ich kann dir nicht sagen ob dies im falle von birger zutrifft. wollte es nur anmerken, dass sowas möglich ist.
aber zu meiner eigentlichen frage bezüglich deines posts:
Es sollte Platz in diesem Forum für jede Vertretung von Studierenden sein, aber es sollte sich nicht zu einem Platz für Parteiwerbung (so liest sich das OP nämlich aus meiner Sicht) werden...
inwiefern liest sich das OP wie parteiwerbung?
ohne eure diskussion unterbrechen zu wollen...
in godwin's law (http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz) steckt ein fünkchen wahrheit. :)
ups und ich hab damit angefangen:ausheck:
naja das thema is ja auch wirklich reizvoll zum provozieren, manche leute zucken dann so schön aus (siehe stonemaster).
Wählen geh ich trotzdem, aber für den Rest hab ich echt keine Zeit.
aber für über 900 posts in 2 jahren im informatik forum hast du schon zeit?
sei mir nicht bös, aber sag doch gleich dich interessierts nicht, weil für sachen die einen interessieren nimmt man sich zeit.
Wings-of-Glory
30-01-2006, 02:23
aber für über 900 posts in 2 jahren im informatik forum hast du schon zeit?
sei mir nicht bös, aber sag doch gleich dich interessierts nicht, weil für sachen die einen interessieren nimmt man sich zeit.
ihm fehlt warscheinlich die motivation... und wie man die berechnet, wurde schon in der shoutbox besprochen :D
...
Wir freuen uns über alle, die mitmachen wollen, so gewisse Grundsätze eingehalten werden. Somit wären wir auch bei unseren Grundsätzen. Wenn wir sagen, wir sind offen für Alles, meinen wir implizit den Ausschluss menschenunwürdigen bzw. -feindlichen Verhaltens mit. Wir wollen nicht nur Rassismus, Faschismus, Nationalismus und (Hetero-)Sexismus nicht dulden, sondern wir wollen aktiv dagegen vorgehen. Sollten sich Menschen innerhalb der /bin engagieren wollen, wird das nur möglich sein, so sie auch für diese menschlichen Grundsätze eintreten können.
...
Ich hoffe, ich darf noch einmal auf diesen Absatz zu sprechen kommen - Ich find' diesen Absatz, und allein diesen Absatz ein bisschen unpassend.
Zuerst hab' ich's mal überhaupt Missverstanden und im ersten Moment angenommen, du möchtest mit diesen Grundsätzen verhindern, dass bei euch Rassisten, Sexisten oder Faschisten antanzen um bei euch mitzumachen -> falsche Annahme, mein Fehler.
Aber dann hab's nochmal gelesen und verstanden :)
Ich bin allerdings der Meinung, dass man mit dieser Verknüpfung aus Diensten für Studierende und politischem Engagement vorsichtig sein sollte. Nicht jeder denkt gleich und es ist ja gut und Recht, wenn man gegen Unterdrückung und Diskriminierung jeglicher Art ist, aber das klingt auch ein bisschen nach Augenauswischerei. Das sind schwierige Themen, hier gibt es nicht nur Schwarz und Weiss, richtig oder falsch. Klar ist jeder gegen Rassismus aber wer entscheidet was Rassismus ist?
Ach, bitte vergesst diesen Post am Besten, jedenfalls verstehe ich, warum johnFoo bzw. gelberSack hier ihre Stimme erhoben haben.
lg,
derSeb
ghost dog
30-01-2006, 09:14
@ KLAUSI: ....und warum zählt jetzt deine stimme mehr, doppelt, dreifach whatever? dachte in einer demokratie zählt jede stimme gleich viel?
selbst wenn der anteil der nichtwähler steigt, werden die "schon"- wähler nie mehr als 100% ausmachen :coolsmile
stonemaster
30-01-2006, 09:48
und wie haben sie den hunger (und die anderen lebensbedrohlichen dinge) bekämpft?
sie haben FÜR ein überleben gekämpft und es nicht bekämpft und das auch nicht mit waffen. wenn du schon jemals gesehen hast wie sich hungernde menschen um ein stück brot prügeln, solltest du wissen wovon ich rede. da du mich aber einfach nicht verstehen willst, hat es mMn eh keinen sinn weiter auf blödsinniges, unreifes und einfach nur provozierendes gequassel einzugehen.
...hat es mMn eh keinen sinn weiter auf blödsinniges, unreifes und einfach nur provozierendes gequassel einzugehen.
vielen dank lieber stonemaster ;)
weil hier im forum immer so viel präjudiziert wird, zu einem weiteren post meine fragen:
Najo, ich hab schon Anno 2000 gegen die Studiengebühren demonstriert, aber solang die Schwarzblauorange irgendwas Regierung mit Schweige-Durchsetz-Kanzler im Amt ist, bringt politische Betätigung soviel, wie nen Waldbrand zu löschen, indem man draufpieselt.
Und naja, bei Informatikern brauchst kaum großartig Werbung gegen die Regierung machen, da sind ja eh die meisten einer Meinung, wir werden halt nur (bundesweit) von Leuten überstimmt, die meinen es gehe allen gut, wenns der Wirtschaft gut geht.
wer sagt dir, dass informatikerinnen "ja eh gegen diese regierung" sind bzw. woher nimmst du die gewissheit?
Für ÖH-Wahlen bringts natürlich schon was, allerdings kann die ÖH halt nicht viel bewegen, da ihr in der Bundespolitik keine Aufmerksamkeit geschenkt wird.
und wieso glaubst du, ist das so?
ps: wenn eine darüber mit mir reden will, wieso ich generische feminina verwende, bitte ich darum das an anderer stelle zu tun, und mich darauf hinzuweisen, dann mach ich das gerne.
Wolfibolfi
30-01-2006, 11:53
aber für über 900 posts in 2 jahren im informatik forum hast du schon zeit? sei mir nicht bös, aber sag doch gleich dich interessierts nicht, weil für sachen die einen interessieren nimmt man sich zeit.
Tja, wenn jemand was fragt, und ich helf ihm weiter, hats was gebracht. Wenn ich etwas frag, und mir hilft wer weiter, hats was gebracht, der Rest ist halt zum Spaß. 900 Postings in 2 Jahren sind nichtmal 3 Postings pro Tag. Da steckt ihr sicher mehr Zeit in die "Politik". Abgesehen davon dich meine Freizeitaktivitäten nix an. Wenn ich täglich ne Stunde Sport mach, und stattdessen die Welt verbessern könnte, gehts auch niemanden was an. Ich geb meine Stimme dem, dem ich noch am ehesten vertraue, aber mehr ist nicht drin, da ist mir meine Zeit (inzwischen) zu schade.
@johnny:
Dass die ÖH nicht ernst genommen wird, hat zwei Gründe: Erstens wird bei der momentanen Regierung niemand ernst genommen, weder Opposition, noch Volksbegehren, ÖH oder sonstwas. Die Gewerkschaft wird auch erst bei großen Streiks ernstgenommen, davor gibts seitens der Regierung absolut kein entgegenkommen.
Und zweitens: Falls du auf die niedrige Wahlbeteiligung ansprichst, ich war bis jetzt immer wählen, sowohl ÖH als auch jede andere Wahl, die mir übern Weg gelaufen ist. Ich schätze die Arbeit zwar, aber ob ich das mache, möcht ich bitte noch selbst entscheiden.
@ KLAUSI: ....und warum zählt jetzt deine stimme mehr, doppelt, dreifach whatever? dachte in einer demokratie zählt jede stimme gleich viel?
selbst wenn der anteil der nichtwähler steigt, werden die "schon"- wähler nie mehr als 100% ausmachen :coolsmile
*seufz* ich veruchs mal an einem bsp zu erklären:
sagen wir es gibt 100 leute in einer beliebigen gesellschaft.
das heißt eine Stimme (egal ob Wahlstimme, Meinungsstimme, Stimme der Vernunft, usw.) ist 1/100 wert.
plötzlich sagen aber 50 leute dieser gemeinschaft: "mich interessiert das nicht, dafür hab ich keine zeit, wir können eh nichts verändern."
das heißt, dass nur noch die verbleibenden 50 ihre politischen rechte wahrnehmen (100% = 50 leute), was dazu führt dass eine Stimme dadurch 1/50 wert ist.
wie wir aus dem mathematikunterricht wissen, ist 1/50 doppelt soviel wie 1/100, wodurch eine Stimme den doppelten wert annimmt.
beweisführung abgeschlossen.
der haken dabei: funktioniert nur theoretisch, da sich politikverdrossenheit meistens auf alle politischen lager gleich verteilt, das heißt keine fraktion kann daraus wirklich vorteile ziehen.
trotzdem hat der einzelne interessierte mehr macht.
Dass die ÖH nicht ernst genommen wird, hat zwei Gründe: Erstens wird bei der momentanen Regierung niemand ernst genommen, weder Opposition, noch Volksbegehren, ÖH oder sonstwas. Die Gewerkschaft wird auch erst bei großen Streiks ernstgenommen, davor gibts seitens der Regierung absolut kein entgegenkommen.
hm, und was schließt du daraus? ich glaub' nicht dass resignation bzw. ein aussitzen der situation etwas zum positiven ändern - nicht mal der status quo wird damit beibehalten. dazu passt auch folgendes (wieso ich meine, dass das passt, steht im nachfolgender allgemeiner feststellung):
der haken dabei: funktioniert nur theoretisch, da sich politikverdrossenheit meistens auf alle politischen lager gleich verteilt, das heißt keine fraktion kann daraus wirklich vorteile ziehen.
trotzdem hat der einzelne interessierte mehr macht.
ALLGEMEINES LAMENTO:
wenn die menschen das interesse daran verlieren sich mit politk (im allgemeinen) zu beschäftigen, und die entscheidungen immer mehr einzelnen regierenden überlassen, bzw. das größte interesse an politik beispielsweise aus der wirtschaft bzw. größeren konzernen und/oder industriellenvereinigungen/wirtschaftskammern/etc. kommt, dann hat das entscheidende konsequenzen für die gesellschaft. und dies ändert sich kaum indem einzelne leute sagen "es bringt ja eh nix" und sich nicht mehr der politik stellen. wenn ich die politik (als beschäftigungsfeld), jenen überlasse, die kein besonderes interesse daran haben gesamtgesellschaftlich verträgliche lösungen für probleme zu finden, darf ich mich nicht wundern, wenn im gesamt alles immer schlechter zu werden scheint. und in dem maße in dem wir die politik einzelnen leuten als stellvertreterinnen überlassen, in dem maße werden sich auch autokratinnen hervortuen, die über menschenleben hinweg entscheidungen treffen und die gesellschaft als maschinerie auffassen die nur richtig eingesetzt werden muss um ziele (gegenüber feindinnen) zu erreichen.
ich weiß nicht ob das nun konsistent ist was ich schreibe, aber das ging mir grade dazu durch den kopf.
ps.: ich versuche hier nicht einzelnen leuten was vorzuwerfen, sondern allgemeine trends sichtbarzumachen (so meine feststellungen überhaupt zutreffend sind)
ghost dog
30-01-2006, 14:33
*ebenfalls seufz*
kann deine ""beweisführung"" nicht nachvollziehen....
wie wir aus dem mathematikunterricht wissen, ist 1/50 doppelt soviel wie 1/100, wodurch eine Stimme den doppelten wert annimmt.
beweisführung abgeschlossen.
und deswegen zählt dein kreuzal für eine bestimmte partei doppelt/dreifach soviel? je nachdem wieviele leute nicht wählen gehen? :D
vielleicht solltest dir die mengenlehre nochmals genau anschauen...
falls es dir noch ned klar sein solltest kannst dich gerne via pm an mich wenden. denke dass wir da jetzt etwas vom thema abgleiten :shinner:
<edit>
weiss schon was du mit dem "gewicht" meinst. ist schon eine sehr theoretische aussage...
denke aber nicht, dass das irgendeine praktische auswirkung hat wenn man zB von 4E6 wahlberechtigten ausgeht.... </edit>
*nochmal seufz* ;)
ok machen wir noch ein bsp. mit wahlen.
wieder 100 leute, alle gehen wählen.
ghost dog ist einer von ihnen und wählt, sagen wir mal, die fpö (willkürlich gewählt :D ). insgesamt wählen 8 leute von 100 die fpö. ghost dogs stimme ist also für die fpö 1/8 wert.
2. situation: 50 leute gehen nicht wählen, die scheißen drauf.
ghost dog ist aber bei den braven wählern und entscheidet sich wieder für die fpö. sagen wir die politikverdrossenheit ist wieder gleichverteilt, also gibt es jetzt 4 stimmen für die fpö.
ghost dogs stimme ist also für die fpö jetzt 1/4 wert.
sollte sich ghost dog jetzt bei der wahl plötzlich umentscheiden, so verliert die fpö 1/4 seiner wähler (anstatt 1/8 wenn alle wählen würden), das heißt ghost dog hat erheblich mehr macht.
soweit klar?
und wo ist jetzt der unterschied ob die fpö 4/50 oder 8/100 der stimmen erhält? schließlich richten sich die 100% ja nach der anzahl der abgegebenen stimmen und nicht nach der anzahl der wahlberechtigten.
gelbasack
30-01-2006, 20:03
zomg. Ich dachte immer, Informatiker und Logik passt zusammen.
Es geht um die Macht der Entscheidung. wenn sich bei wenigen wählern einer umentscheidet, ist das bedeutungsvoller, als bei einer höheren anzahl von wählern.
Wolfibolfi
30-01-2006, 21:37
hm, und was schließt du daraus? ich glaub' nicht dass resignation bzw. ein aussitzen der situation etwas zum positiven ändern - nicht mal der status quo wird damit beibehalten. dazu passt auch folgendes (wieso ich meine, dass das passt, steht im nachfolgender allgemeiner feststellung):
Was außer aussitzen willst denn machen? Kannst ja jetzt auch nix tun als Meinung äußern. Bei den Wahlen gibts die Möglichkeit was zu bewirken, und wenn man nicht grad ne Politikerkarriere anstrebt, ists auch völlig ok, wenn man nicht seine Freizeit der Politik opfert, sondern stattdessen mit andern Leuten spricht, oder z.B. in nem Forum postet, oder im Wald spazieren geht.
...
ALLGEMEINES LAMENTO:
wenn die menschen das interesse daran verlieren sich mit politk (im allgemeinen) zu beschäftigen, und die entscheidungen immer mehr einzelnen regierenden überlassen, bzw. das größte interesse an politik beispielsweise aus der wirtschaft bzw. größeren konzernen und/oder industriellenvereinigungen/wirtschaftskammern/etc. kommt, dann hat das entscheidende konsequenzen für die gesellschaft. und dies ändert sich kaum indem einzelne leute sagen "es bringt ja eh nix" und sich nicht mehr der politik stellen. wenn ich die politik (als beschäftigungsfeld), jenen überlasse, die kein besonderes interesse daran haben gesamtgesellschaftlich verträgliche lösungen für probleme zu finden, darf ich mich nicht wundern, wenn im gesamt alles immer schlechter zu werden scheint. und in dem maße in dem wir die politik einzelnen leuten als stellvertreterinnen überlassen, in dem maße werden sich auch autokratinnen hervortuen, die über menschenleben hinweg entscheidungen treffen und die gesellschaft als maschinerie auffassen die nur richtig eingesetzt werden muss um ziele (gegenüber feindinnen) zu erreichen.
...
ps.: ich versuche hier nicht einzelnen leuten was vorzuwerfen, sondern allgemeine trends sichtbarzumachen (so meine feststellungen überhaupt zutreffend sind)
Find' ich interessant (und teilweise richtig), was du da schreibst. Aber ein paar Dinge fallen mir dazu ein:
Der 0815 Bürger hat ausser seinem Wahlrecht nix zu melden - Er wählt jene, die seine Interessen vertreten sollen - und dafür sind diese auch verantwortlich. Wer nicht wählen geht, ist ein Depp.
Und zu sagen, wer nicht aktiv in der Politik tätig wird, ist selbst Schuld, wenn's ihm nicht passt ist meiner Meinung nach falsch. Für den Bürger stellt sich halt dann nach gegebener Zeit heraus, ob die Vertreter die er gewählt hat, seine Interessen gut oder schlecht vertreten. Daraus kann er dann seine Konsequenzen ziehen und z.B. das nächste Mal anders wählen. Das setzt allerdings allein das Interesse voraus, sich zu informieren, abzuwägen, entscheiden und wählen zu gehen -> damit hat der "Normal-Bürger" (meiner Meinung nach!) seine Pflicht getan - lasse mich gern belehren.
Klar kann man aktiv in der Politik tätig werden (wenn man das will) und selbst das Ruder in die Hand nehmen - nur denke ich, dass dazu eine große Portion Idealismus erforderlich ist, die mir zuweilen fehlt.
Und mangelndes Interesse an Politik (im Allgemeinen) hängt in keinster Weise mit der Tatsache zusammen, dass Entscheidungen immer mehr einzelnen Regierenden überlassen werden (was eine Tendenz zu sein scheint, die mir unbekannt ist). Das ist doch der Sinn, wenn ich jemandem meine Stimme gebe! Damit "er" (oder natürlich "sie") dann für mich Entscheidungen trifft, die ich teils nicht verstehe, für die ich keine Zeit hätte und die auf einem hoffentlich gesamtgesellschaftlichen Konsens beruhen.
Und wer sind jene, die kein besonderes Interesse daran haben gesamtgesellschaftlich verträgliche Lösungen für Probleme zu finden? Mag sein, dass oft parteiliche Interessen dem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Wählerschaft vor stehen, aber das ist Politik!
Jedenfalls stimme ich dir zu, dass Menschen ihr Interesse an der Politik nicht verlieren dürfen, aber eben hauptsächlich dahingehend, dass sie sich informieren und wählen gehen. Und wer sich darüberhinaus aktiv politisch Engagiert - respekt!
lg,
derSeb
sehe gerade, dass sich mein Post weitgehend mit dem von wolfibolfi deckt - notitz an mich selbst: "lesen bringt was, sebi"
derSeb
Das setzt allerdings allein das Interesse voraus, sich zu informieren, abzuwägen, entscheiden und wählen zu gehen -> damit hat der "Normal-Bürger" (meiner Meinung nach!) seine Pflicht getan - lasse mich gern belehren.
"Pflicht getan" finde ich in diesem Zusammenhang etwas seltsam. Man geht wählen, weil man es will oder eben nicht.
Zu der ewigen Diskussion ob wählen/demonstrieren/Bomben werfen was bringt oder nicht wollte ich noch hinzufügen dass ich denke dass jede Form von Widerstand (im Sinne von Zurschaustellung von Unzufriedenheit) zumindest etwas hinterlässt. Auch wenn (Beispiel) Demonstrationen nicht sofort zum Ziel führen, hinterlassen sie doch ein Stimmungsbild. Als Schwarz-Blau angelobt wurde haben die Massen am Heldenplatz auf den ersten Blick nichts verändert. Aber auf den zweiten Blick glaube ich dass diese Demonstrationen ganz stark das Bild von Österreich und dieser Regierung sowohl im Inland als auch im Ausland geprägt haben (auch wenns keiner offiziell zugibt). Und dieses Wissen dass eine breite Masse gegen diese Regierung ist, hat sicherlich auch zu weiteren Demonstrationen, Aktionen, Informationsveranstaltungen etc. beigetragen.
Anders ausgedrückt: Hätte es diese Demonstrationen nicht gegeben (weil sich die TeilnehmerInnen gedacht hätten, "es bringt ja nichts") würde es jetzt vielleicht viel viel weniger Widerstand gegen diese Regierung geben.
Und um ein anderes noch viel drastischeres Beispiel zu geben: Eine Freundin hat mir von den Aufständen und Demonstrationen gegen Lucio Gutiérrez, einem ecuadorianschen Politiker (http://de.wikipedia.org/wiki/Lucio_Guti%C3%A9rrez) der 2005 gestürzt wurde erzählt. Der wurde nicht gewaltsam abgesetzt sondern regulär von anderen Politikern die sich auf die Unruhen im Volk stützten. Hätte es diese Demos nicht gegeben, wär noch länger nichts passiert. (sie war damals dabei). Wie gesagt, das war ein drastischeres Beispiel, aber vermutlich müssen meist heftigere Dinge geschehen dass sich etwas ändert (wie z.B. die Ermordung eines Journalisten bei ner Demo)
ghost dog
01-02-2006, 12:57
Es geht um die Macht der Entscheidung. wenn sich bei wenigen wählern einer umentscheidet, ist das bedeutungsvoller, als bei einer höheren anzahl von wählern. kann schon sein: aber ich red ja nicht von ner klassensprecherwahl :D
kann schon sein: aber ich red ja nicht von ner klassensprecherwahl :D
wenn die wahlbeteiligung weiterhin so sinkt wie bisher, dann haben wir aber bald eine klassensprecherwahl auf bundesebene.
@fabian & sebus: stimme euch beiden zu, je nachdem wie weit sich der einzelne eben engagieren will (mehr oder weniger aktiv).
nochmal zum thema:
die mitarbeit in der /bin erfordert eben ein gewisses bekenntnis zu den (eigentlich selbstverständlichen) grundwerten die birger im 1. post genannt hat. ob sich jemand innerhalb der /bin engagiert dafür einsetzt oder einfach nur organisatorisch mitarbeiten will oder beides machen will, bleibt schließlich dem einzelnen überlassen. soviel verständnis wird sicher jeder innerhalb /bin aufbringen.
und in der selbstdefinition der /bin finde ich es durchaus sinnvoll, dass auch politische ziele klargestellt werden, in denen es zumeist um gerechitgkeit/gleichstellung/toleranz geht, die den uni-alltag eines jeden studenten betreffen.
btw: ich bin nicht in der /bin (war erst 2x dort), so sehe ich die dinge von außen
stonemaster
01-02-2006, 13:25
Als Schwarz-Blau angelobt wurde haben die Massen am Heldenplatz auf den ersten Blick nichts verändert. Aber auf den zweiten Blick glaube ich dass diese Demonstrationen ganz stark das Bild von Österreich und dieser Regierung sowohl im Inland als auch im Ausland geprägt haben (auch wenns keiner offiziell zugibt). Und dieses Wissen dass eine breite Masse gegen diese Regierung ist, hat sicherlich auch zu weiteren Demonstrationen, Aktionen, Informationsveranstaltungen etc. beigetragen.
Anders ausgedrückt: Hätte es diese Demonstrationen nicht gegeben (weil sich die TeilnehmerInnen gedacht hätten, "es bringt ja nichts") würde es jetzt vielleicht viel viel weniger Widerstand gegen diese Regierung geben.
Und, wars sinnvoll? Man kann Äpfel und Birnen nicht vergleichen. Die Demos gegen Schwarz Blau, begannen schon, als die Regierung noch nicht mal im Amt war. Sehr sinnvoll gegen etwas zu demonstrieren, was es noch gar nicht gibt. Vor allem wenn man noch nicht mal weiss, ob die Sache gut oder schlecht gemacht wird.
Der komische Präsident war schon im Amt und hat es halt schlecht gemacht.
Unterschied verstanden?
Als Rot-blau regiert hat (unter Sinowatz, falls es wer nicht weiss) hat sich keiner aufgeregt. Diese blödinnigen Demos wurden eh von irgendwelchen roten Parteibonzen organisiert, die es einfach nicht verkraftet haben in die Opposition zu müssen. Nach dem Motto der meisten Österreicher: Man soll ja nichts gewohntes ändern. Ob das sinnvoll ist für die Zukunft mag bezweifelt werden.
die mitarbeit in der /bin erfordert eben ein gewisses bekenntnis zu den (eigentlich selbstverständlichen) grundwerten die birger im 1. post genannt hat.
Leider nicht für alle selbstverständlich...
ob sich jemand innerhalb der /bin engagiert dafür einsetzt oder einfach nur organisatorisch mitarbeiten will oder beides machen will, bleibt schließlich dem einzelnen überlassen. soviel verständnis wird sicher jeder innerhalb /bin aufbringen.
Da ist ja klar, sind wir nicht alle Menschen? :-)
Und, wars sinnvoll? Man kann Äpfel und Birnen nicht vergleichen.
Doch, mir schmecken Birnen besser. Außerdem kann man aus Birnbaumholz tolle Sachen baun. Oder worauf beziehst du Äpfel und Birnen jetzt?
Die Demos gegen Schwarz Blau, begannen schon, als die Regierung noch nicht mal im Amt war. Sehr sinnvoll gegen etwas zu demonstrieren, was es noch gar nicht gibt. Vor allem wenn man noch nicht mal weiss, ob die Sache gut oder schlecht gemacht wird.
Der komische Präsident war schon im Amt und hat es halt schlecht gemacht.
Warum sollte das nicht sinnvoll sein? Die Menschen die die Regierung bilden wollen / deren Vorgeschichte kennt man ja im Vorhinein. Und, du wirst es kaum glauben, gewisse Parteien stehen für zumindest grobe Richtungen.
Oder meinst du wenn die FPÖ in die Regierung kommt sollte ich nicht demonstrieren, weil es ja sein könnte dass sie ihre Geschichte fallen lassen und "linkes" Gedankengut übernehmen. Tut mir leid ich finde dass ist Schwachsinn.
Unterschied verstanden?
Nö..
Als Rot-blau regiert hat (unter Sinowatz, falls es wer nicht weiss) hat sich keiner aufgeregt. Diese blödinnigen Demos wurden eh von irgendwelchen roten Parteibonzen organisiert, die es einfach nicht verkraftet haben in die Opposition zu müssen. Nach dem Motto der meisten Österreicher: Man soll ja nichts gewohntes ändern. Ob das sinnvoll ist für die Zukunft mag bezweifelt werden.
Selbst wenn die SPÖ solche Demos unterstützt, kann mir das egal sein, weil ich aus Protest gegen die FPÖ+ÖVP mitgehen würde. Das heißt nicht dass ich deswegen bei Demos gegen Scheiße die die SPÖ baut nicht mitgegen würde...
Es ist ein netter Versuch immer alle Menschen in Parteizugehörigkeiten/sympathien einteilen zu wollen. Anscheinend verstehst du die Welt dann besser.
stonemaster
01-02-2006, 13:44
du hast es einfach nicht verstanden. naja, macht ja nichts. vielleicht klappts noch. obwohl...? ich glaub nicht!!!
Und, wars sinnvoll? Man kann Äpfel und Birnen nicht vergleichen. Die Demos gegen Schwarz Blau, begannen schon, als die Regierung noch nicht mal im Amt war. Sehr sinnvoll gegen etwas zu demonstrieren, was es noch gar nicht gibt. Vor allem wenn man noch nicht mal weiss, ob die Sache gut oder schlecht gemacht wird.
Mir scheint, Du kannst oder willst Dich nicht erinnern, was Haider alles im Wahlkampf hat fahren lassen.
Der komische Präsident war schon im Amt und hat es halt schlecht gemacht.
Im Gegensatz zu seinen sich vornehm zurückhaltenden Vorgängern hat er eben auch gesagt, was Sache ist. Und das war dem Schüsserl nicht immer angenehm.
Unterschied verstanden?
Als Rot-blau regiert hat (unter Sinowatz, falls es wer nicht weiss) hat sich keiner aufgeregt. Diese blödinnigen Demos wurden eh von irgendwelchen roten Parteibonzen organisiert, die es einfach nicht verkraftet haben in die Opposition zu müssen. Nach dem Motto der meisten Österreicher: Man soll ja nichts gewohntes ändern. Ob das sinnvoll ist für die Zukunft mag bezweifelt werden.
Hast Du den Unterschied zwischen Steger und Haider nicht verstanden?
stonemaster
01-02-2006, 13:54
Im Gegensatz zu seinen sich vornehm zurückhaltenden Vorgängern hat er eben auch gesagt, was Sache ist. Und das war dem Schüsserl nicht immer angenehm.
es ging um den komischen ecuadorianischen präsidenten.
lesen hilft weiter!!!
Wolfibolfi
01-02-2006, 14:00
Als Rot-blau regiert hat (unter Sinowatz, falls es wer nicht weiss) hat sich keiner aufgeregt.
Möcht ihn hier nicht verteidigen, aber mit der Führungsübernahme der FPÖ durch Haider wurde die Koalition beendet. Die SPÖ hatte damals halt die Wahl zwischen der braun vorbelasteten FPÖ, oder ner ÖVP mit dem SA-Reiter Waldheim.
ghost dog
01-02-2006, 14:41
Es geht um die Macht der Entscheidung. wenn sich bei wenigen wählern einer umentscheidet, ist das bedeutungsvoller, als bei einer höheren anzahl von wählern. wenn die wahlbeteiligung weiterhin so sinkt wie bisher, dann haben wir aber bald eine klassensprecherwahl auf bundesebene.
[...]
*SEUFZ* ;)
du solltest dir mal die größenordnungen anschauen.
angenommen (http://www.bmi.gv.at/wahlen/nationalratswahl_2002_wahlberech.asp)es gibt 6 millionen wahlberechtigte. es gehen theoretisch 100% zur wahl. dann zählt klausis stimme für die KPÖ (:shinner:) genau 1x. laut seiner definition hat diese nun ein "gewicht" von 0.000016%. angenommen die wahlbeteiligung sinkt auf nur mehr 40% (!), dann haben wir insgesamt 2.4 millionen wahlberechtigte. klausis-kommunisten-stimme zählt leider noch immer nur 1x. aber klausi kann sich trotzdem freuen! imerhin ist seine wichtigkeit um ca. 250% gestiegen! sein gewicht macht jetzt nämlich ganze 0.000041% (gemessen an den 2.4E6 wahlber.) aus und er hat die MACHT DER ENTSCHEIDUNG :tongue1:
endlich haben wir uns verstanden! :thumb:
is mir schon klar, dass das andere dimensionen sind, aber was wenn genau diese eine stimme die wahl entscheidet? (schon wieder sehr theoretisch)
Lassen wir mal die Zahlenspielereien beiseite, was ich eigentlich ausdrücken will:
ich mags einfach nicht wenn leute ihre stimme unterschätzen oder abwerten. eine stimme ist wichtig, wenn jeder mit der mir-doch-scheiß-egal-mentalität die augen vor politik verschließt, dann bricht unser demokratisches mehrheitssystem zusammen. und dann werden entscheidungen von der volksvertretung getroffen, die vielleicht gar nicht von der mehrheit der gesamten gesellschaft gewollt sind.:mad:
geh birger geh sich brausen. du suchst ja auch nur streit. werd politiker und damit glücklich, dann kannst allen deine floskeln an den koppf werfen.
du hast es einfach nicht verstanden. naja, macht ja nichts. vielleicht klappts noch. obwohl...? ich glaub nicht!!!
__________________
keine ist besser als eine dämliche :-)
...hat es mMn eh keinen sinn weiter auf blödsinniges, unreifes und einfach nur provozierendes gequassel einzugehen.
tja, ich wiederhol mich, aber:
vielen dank lieber stonemaster ;)
.
stonemaster
03-02-2006, 12:26
bitte schön lieber johnny!
wie einfach muss ein gemüt sein, das es einen doppelpost wert ist.
bitte schön lieber johnny!
wie einfach muss ein gemüt sein, das es einen doppelpost wert ist.
sehr einfach, würd ich mal sagen, lieber stonemaster.
LyrixDeRaven
11-02-2006, 19:55
...
Hab mir jetzt mal den ganzen Thread durchgelesen. Da hat sich mir eine Frage gestellt:
Glaubt ihr wirklich, dass Politik ausschliesslich mit unserer Regierung (bzw. Regierungen) zu tun hat?
Politisch aktiv zu sein bedeutet nicht, nur gegen unsere Regierung zu demonstrieren und sie zu hassen oder sie zu lieben.
Mensch kann auch auf anderen Ebenen politisch aktiv sein - Ebenen auf denen mensch auch direkt etwas bewirken kann. Zum Beispiel in der Fakultaet. Dort kann ich durchaus als Studierender etwas erreichen ohne dass ich den Umweg ueber die Bundesregierung gehen muss.
Ich kann beispielsweise dafuer kaempfen, dass in einem Hoersaal Plaetze fuer RollstuhlfahrerInnen errichtet werden, oder dass es Lehrveranstaltungsunterlagen fuer eine Lehrveranstaltung nicht erst zum Ende des Semesters oder gar nicht gibt, sondern sofort. Oder eine Mitschrift anfertigen und diese anderen Leuten zur Verfuegung stellen.
Meint ihr, dass das nicht Politik ist? sondern Service? Was ist Politik? Die Wikipedia schreibt:
Politik ist das Öffentliche: die zielgerichteten Handlungen und Ordnungen, die allgemein verbindliche Regeln sozialer Gemeinschaften oder eines oder mehrerer Staaten bestimmen. Der Begriff wird aus dem griechischen Begriff 'Polis' für 'Stadt' oder 'Gemeinschaft' abgeleitet.
Denkt euch das mal ein wenig durch, vielleicht merkt ihr selber, dass ihr vielleicht doch politisch (aktiv) seid ... Und vielleicht, dass Waehlen nicht alles ist.
Skunk.
LyrixDeRaven
12-02-2006, 17:12
...kl
LyrixDeRaven
12-02-2006, 23:58
...
LyrixDeRaven
13-02-2006, 00:01
hat sich erledigt, brauser hat den post doch akzeptiert...
LyrixDeRaven
13-02-2006, 00:11
...
Leute macht mal halblang. Müsst ihr eure persönlichen Auseinandersetzungen unbedingt hier austragen? (Und ja, auch wenn ihr scheinbar zum Thread gehörende Argumente verwendet, sind es großteils persönliche Auseinandersetzungen die ich hier lese.)
fabian
ich schließe mich fabian an.
1. sind das meiner meinung nach großteils persönliche auseinandersetzungen, die ihr gern jederzeit, jederort führen könnt und sollt - ich finde es hier nur etwas unpassend (wobei bei der entwicklung des threads spielt das womöglich auch keine rolle mehr)
2. ich finde, dass es nicht im anliegen der /bin ist, sich mit der fsinf zu streiten - ich denke es gäbe wesentlich interessanteres und wichtigeres zu machen.
ich würde mich freuen wenn ihr diesen streit (oder was auch immer das ist) nicht mehr hier, sondern andernorts austragt. wenn ihr das persönlich (also face-to-face) macht, könnt ihr mich dann gern auch miteinbeziehen, wenn ihr wollt - nur hier habe ich keine lust mir den platz mit sowas wegnehmen zu lassen.
Ich hab dieses Forum bisher ignoriert, weil ich wiedermal irgendeine super Linux-Distribution dahinter vermutet habe (kein Schertz). Nachdem ich aber gerade Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre lernen sollte und mir somit jede Ablenkung recht ist, habe ich mich mal durch diesen Thread gewühlt.
Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ist die "/bin" im wesentlichen die Fachschaft Informatik, nur halt für die Uni Wien, richtig?
Was mir dann nicht klar ist: Wie sieht es mit der Studenten-Verbindung aus (Nein, nicht Burschenschaft und Co). Was ich meine: Was ist euer Service für tatsächliche Studenten, die ihr Informatik-Studium hinbekommen wollen? Rassismus, Sexismus, etc. ist für mich kein Thema -- das wäre eventuell was für ein Politikstudium oder von mir aus Amnesty International (bitte nicht falsch verstehen).
Für mich ist allerdings sehr wohl Thema, dass es kein interuniversitäres Studium mehr gibt (was ich sehr schade finde) und dass die tollen neuen Studienpläne in der Praxis nicht aufgehen (ich rede hier von den Erststudienplänen Bakk / Mag, nicht von den Neuausgaben), weil die ganzen LVAs nicht angeboten werden und man erst wieder bei -- eben -- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre hängen bleibt obwohl man dieses Thema eigentlich gar nicht mag und von Anfang an wegtauschen wollte.
Für mich wäre auch Thema, einen Weg zu finden, die Kommunikation innerhalb der TU zu verbessern. Sicher, ein "Slash" im Namen zu haben, geekige Abkürzungen wie "what the fuck" zu haben ist super-cool. Aber doch etwas Realitätsfremd. Für meinen Studentenalltag bringt es keinerlei Verbesserung. Und erst wenn dieser passt, kann ich mich um "esoterischere" Themen wie den Völkerhass und was weis ich noch kümmern, die mir aber eben original gar nicht bei meinem Studium weiterhelfen.
Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ist die "/bin" im wesentlichen die Fachschaft Informatik, nur halt für die Uni Wien, richtig?
Öhm, naja. Naja, so in der Art ja :-)
Was wir konkret für Studis an Servicearbeit machen ist verschieden und jetzt teilweise sehr unklar da ja ab nächsten Semester "alles anders" wird.
Dass die meisten Studis der Uni Wien auch jetzt noch zur FSInf gehen ist eine andere Sache.
Ich kann dir mal sagen was ich/wir z.B. an Studivertretungsarbeit machen:
- Wir reden mit Profs mit denen es Probleme gibt (vorrausgesetzt die Studis sagen uns das) (und ja, wir können da durchaus was machen)
- Wir machen intensive Arbeit in Gremien um an der Gestaltung der neuen Studienpläne mitwirken zu können und nicht alles der Fakultät über die Köpfe der Studis hinweg entscheiden zu können. (Leider hat das nicht so gut funktioniert)
- Wir machen Inskribtionsberatung über den Sommer und haben regelmäßige Journaldienste um Fragen aller Art zu beantworten
- Wir organisieren und veranstalten Erstsemestrigentutorien um Erstis den Einstieg zu erleichtern und vieles mehr.
Das war mal das was du vermutlich unter konkretem Service vorstellst.
Sonst, machen wir Filmabende/Diskussionsveranstaltungen (ist ein bisschen eingeschlafen), unterstützen verschiedenste gesellschaftspolitische projekte und anderes.
Alles was Menschen die sich hier betätigen einfällt. :-)
Wir hatten auch mal die Idee überteuerte Skripten zu sammeln und sie kopiert billiger zur verfügung zu stellen.
Das mit dem slash_bin, WTF etc. ist doch auch nur ne selbstironische Spielerei. Wir sind keine überdrüber supernerds die das so cool finden und sich was drauf einbilden oder so. :-)
Ich für meinen Teil identifiziere mich manchmal damit, manchmal auch wieder nicht. nicht alles so ernst nehmen ;-).
lg-f
PS: @konkrete Studienhilfe, @esoterische Gebiete etc.: es gibt auch menschen die sich unterm studium was ganz anderes vorstellen als nur zu lernen. geht man die geschichte der hochschulen zurück war das leben an ner hochschule mal viel mehr als nur konkrete lehrinhalte aufzusaugen. gesellschaftspolitische(s) betätigung/interesse gehört da IMHO auch dazu. in anderen ländern (z.B. thailand) ist das auch noch verbreiteter.
ein freund hat mal gesagt "lernst du noch, oder studierst du schon". ;-)
fabian
concealer
27-06-2006, 16:04
[...] Für meinen Studentenalltag bringt es keinerlei Verbesserung. Und erst wenn dieser passt, kann ich mich um "esoterischere" Themen wie den Völkerhass und was weis ich noch kümmern, die mir aber eben original gar nicht bei meinem Studium weiterhelfen.
Wenn das deine Ansicht ist, gehst am besten doch gleich zur Burschenschaft.
ghost dog
27-06-2006, 16:24
Wenn das deine Ansicht ist, gehst am besten doch gleich zur Burschenschaft.
schon praktisch wenn man alles schwarz/weiss sieht....
bin schon gespannt, ob jetzt wieder eine streiterei rauskommt und dann einige nicht mal zum eigenen wort stehen können und ihre eigene posts löschen ;) aber hauptsache sie kämpfen heldenhaft in nächtlichen diskussionen gegen den faschismus. :o
Für mich wäre auch Thema, einen Weg zu finden, die Kommunikation innerhalb der TU zu verbessern. Sicher, ein "Slash" im Namen zu haben, geekige Abkürzungen wie "what the fuck" zu haben ist super-cool. Aber doch etwas Realitätsfremd. Für meinen Studentenalltag bringt es keinerlei Verbesserung. Und erst wenn dieser passt, kann ich mich um "esoterischere" Themen wie den Völkerhass und was weis ich noch kümmern, die mir aber eben original gar nicht bei meinem Studium weiterhelfen.
Hmm, ich versteh vollkommen, dass das Interesse der Studierenden der Studienvertretung gegenueber primaer ist, dass das Studium sauber laeuft, dass die Studienplaene cool sind, ... Eh logisch, dafuer ist sie ja auch da. (Wenn die Komponenten Ministerium/Universitaet/ProfessorInnen/... nicht da waeren, waers aber leichter umzusetzen)
Allerdings braucht mensch in der (Studivertretungs-)arbeit einfach mal abwechslung, und da tut es gut, mal ueber den Tellerrand zu blicken und gemeinsam mit den Bagrus auf der Uni Wien ein Fest auszurichten oder ueber Sexismus zu diskutieren. Aber ich finde es auch wichtig, solche Einstellungen/Meinungen in der staendigen Arbeit einfliessen zu lassen.
Immerhin gibt es auch verschiedene Ansaetze ein Problem zu loesen. Immerhin kann die STEP (als Beispiel) auch von der Studienvertretung fuer gut erachtet werden (siehe Winf). Da hilft es schon politische Grundsaetze zu haben. (Aber ich glaub, das wurde in diesem Thread eh lang und breit diskutiert, oder?)
Echt, manchmal frag ich mich, wozu tu ich mir das alles an? Seit ich studiere hat es so verdammt viele Verschlechterungen im Universitaetsalltag gegeben. Da tut es echt gut, was "anderes" auch machen zu koennen.
Was mir spontan einfaellt:
* Das Ende der Freifahrt fuer Studierende hab ich leider knapp versaeumt, das war im Semester bevor ich angefangen hab (1996)
* Schliessung des TU-Clubs (Ende 1998)
* Mauer um den Benutzerraum Treitlstrasse (2000?)
* Einfuehrung der Studiengebuehren (2001)
* Umstellung auf Bakk/Master (2001)
* Einfuehrung des UG2002 (2001-2004)
* Neues HochschuelerInnenschaftsgesetz (2004)
* Firewall des ZID fuer die HTU (2005)
* Neuer Bakk/Mag-Studienplan (2006)
* Ende des interuniversitaeren Studiums (2006)
Positiv Sachen, die mir einfallen:
* Account auf der TU nicht erst nach Nachweis von 8 Wochenstunden und regelmaessiges Bestaetigen (1999 bzw. 2001)
* Ersatz des LZK durch TUWIS
Aber was sag ich Dir das, Du studierst ja auch schon so lang ;)
Skunk.
ein freund hat mal gesagt "lernst du noch, oder studierst du schon". ;-)
Nun, ja, dem gebe ich grundsätzlich recht. Ursprünglich saß ich Tag um Tag, Woche um Woche in der FS/Inf (damals, als es noch keine Mauer gab im Benutzerraum) und hab dort meine Zeit mit coolen Dingen verbracht, die mir auch tatsächlich in der Arbeit helfen (Unix beherrsche ich dank der Zeit zB inzwischen recht gut).
Doch dann kam die Studiengebühr.
Einerseits zahle ich in Summe um so mehr, je länger ich brauche. Andererseits werden LVAs wie Prozessautomation 2 einfach abgesagt (nachdem sie 1.5 Jahre verschoben werden) und ich darf noch länger zahlen.
Wenn das deine Ansicht ist, gehst am besten doch gleich zur Burschensch