Kenny
16-06-2002, 19:08
hab ich heute bekommen:
Die Idee ist es, primär den momentanen "Score" der Studierenden
zu Beginn des jeweiligen Semesters für die Zugangskontrolle
einer LVA heranzuziehen. Der Score ist definiert als die
Summe von SWS/Note über alle bisher im jeweiligen Studium abgelegten
Pflicht und Wahl-LVAs (SWS bzw. Note ist Stundenausmaß bzw. Note der LVA).
Der Score ist daher umso höher, je besser und je mehr LVAs
ein Studierender absolviert hat. Für eine LVA mit einer maximalen
Kapazität von K Studierenden sortieren wir die Anmeldungen nach
fallendem Score (Studierende mit gleichem Score werden nach steigendem
Notenschnitt und dann alphabetisch sortiert) und nehmen dann die
ersten K auf der Liste.
Operational kann das Ganze das veranstaltende Institut machen, wir
brauchen also keine zentrale Stelle dafür. Score, Notenschnitt und
Gesamtstundenanzahl aller an der TU absolvierter LVAs können von
der ADV mit den schon jetzt übermittelten Anmeldedaten geliefert
werden. Eine Sonderbehandlung brauchen nur jene Studierenden,
die äquivalente LVAs auf der Uni absolviert haben. Deren
Ergebnisse brauchen aber lediglich zu dem TU-Score und TU-Notenschnitt
addiert (im Falle des Notenschnittes gemäß Stundenausmaß gewichtet)
zu werden.
Die Vorgangsweise ist m.E. aus folgenden Gründen attraktiv:
(0) Die Warteschlangen an den Anmeldeterminals (und die Aufstände
beim Erreichen des Kapazitätslimits) werden vermieden: Es
kommt nicht jene(r) zum Zug, der zuerst aufsteht, sondern
der/die besseren Studienerfolg hat. Dies erlaubt den Studierenden
eine gewisse Kontrolle über den Zugang.
(1) Weder Score noch Notenschnitt sagen etwas darüber aus,
wie lange jemand schon studiert. Sollte also jemand aus
irgendwelchen Gründen sein Studium aussetzen (müssen), hat
er keine Nachteile davon.
(2) Das Schema präferiert Leute, die schon relativ weit im
Studium gekommen sind. Sowohl von der Gesetzeslage her als
auch vom Durchsatz der TU her gesehen ist es notwendig,
gerade solchen Leuten einen raschen Durchgang durch das Studium
zu sichern.
(3) Das Schema erlaubt es, punktuelles Versagen in einzelnen
LVAs durch Fleiß (= absolvieren von zusätzlichen LVAs) zu
kompensieren. Um z.B. ein "Genügend" in einer 4-stündigen
LVA zu kompensieren (Score = 1 statt max. Score 4), braucht
man nur eine 3-stündige Wahl-LVA zusätzlich mit 1 abzuschließen.
Damit muß also eine knallharte LVA nicht notwendigerweise wiederholt
werden, um eine schlechte Note zu kompensieren.
(4) Es wird den LVA-Leitern einer kapazitätslimitierten LVA
nicht zusätzlicher Aufwand (und die schlechte Nachrede)
dafür aufgebürdet, innerhalb der LVA eine Selektion vornehmen
zu müssen. Das kann realiter nur auf Basis bereits existierenden
Vorwissens geschehen -- und das wird durch den bisherigen Studienerfolg
viel gerechter beurteilt als durch einen einzelnen "Knock-Out-Test".
--
----------------------------------------------------------------------
Ulrich Schmid | e-mail: s@auto.tuwien.ac.at
Technische Universit"at Wien | phone: +43 1 58801 18325
Department of Automation 183/1 | fax: +43 1 58801 18391
Treitlstrasse 1, A-1040 Vienna (Austria)
Also ich weiss ja nicht wie sehr du an diesem Thema interessiert bist, die meisten Informatikstudenten checken es einfach nicht was das heisst, nämlich nur mehr Konkurzenkampf weil wenn ein Student einen andern Hilft könnte der besser sein als ein anderer... und somit könnte er dir die Möglichkeit nehmen eine LVA zu besuchen. Es wird am 19.06.02 um 9 Uhr im Büro vom Freund eine ich glaube Arbeitsgruppe oder so ähnlich nennt sich das geben. wo auch der Ulrich Schmid anwesend sein soll .
Vielleicht wäre es dir Möglich das irgendwie unter den Informatiker schnell zu verbereiten das ist nämlich verdammt wichtig!!
lg Kathi
das hab ich hiermit getan kathi :)
Die Idee ist es, primär den momentanen "Score" der Studierenden
zu Beginn des jeweiligen Semesters für die Zugangskontrolle
einer LVA heranzuziehen. Der Score ist definiert als die
Summe von SWS/Note über alle bisher im jeweiligen Studium abgelegten
Pflicht und Wahl-LVAs (SWS bzw. Note ist Stundenausmaß bzw. Note der LVA).
Der Score ist daher umso höher, je besser und je mehr LVAs
ein Studierender absolviert hat. Für eine LVA mit einer maximalen
Kapazität von K Studierenden sortieren wir die Anmeldungen nach
fallendem Score (Studierende mit gleichem Score werden nach steigendem
Notenschnitt und dann alphabetisch sortiert) und nehmen dann die
ersten K auf der Liste.
Operational kann das Ganze das veranstaltende Institut machen, wir
brauchen also keine zentrale Stelle dafür. Score, Notenschnitt und
Gesamtstundenanzahl aller an der TU absolvierter LVAs können von
der ADV mit den schon jetzt übermittelten Anmeldedaten geliefert
werden. Eine Sonderbehandlung brauchen nur jene Studierenden,
die äquivalente LVAs auf der Uni absolviert haben. Deren
Ergebnisse brauchen aber lediglich zu dem TU-Score und TU-Notenschnitt
addiert (im Falle des Notenschnittes gemäß Stundenausmaß gewichtet)
zu werden.
Die Vorgangsweise ist m.E. aus folgenden Gründen attraktiv:
(0) Die Warteschlangen an den Anmeldeterminals (und die Aufstände
beim Erreichen des Kapazitätslimits) werden vermieden: Es
kommt nicht jene(r) zum Zug, der zuerst aufsteht, sondern
der/die besseren Studienerfolg hat. Dies erlaubt den Studierenden
eine gewisse Kontrolle über den Zugang.
(1) Weder Score noch Notenschnitt sagen etwas darüber aus,
wie lange jemand schon studiert. Sollte also jemand aus
irgendwelchen Gründen sein Studium aussetzen (müssen), hat
er keine Nachteile davon.
(2) Das Schema präferiert Leute, die schon relativ weit im
Studium gekommen sind. Sowohl von der Gesetzeslage her als
auch vom Durchsatz der TU her gesehen ist es notwendig,
gerade solchen Leuten einen raschen Durchgang durch das Studium
zu sichern.
(3) Das Schema erlaubt es, punktuelles Versagen in einzelnen
LVAs durch Fleiß (= absolvieren von zusätzlichen LVAs) zu
kompensieren. Um z.B. ein "Genügend" in einer 4-stündigen
LVA zu kompensieren (Score = 1 statt max. Score 4), braucht
man nur eine 3-stündige Wahl-LVA zusätzlich mit 1 abzuschließen.
Damit muß also eine knallharte LVA nicht notwendigerweise wiederholt
werden, um eine schlechte Note zu kompensieren.
(4) Es wird den LVA-Leitern einer kapazitätslimitierten LVA
nicht zusätzlicher Aufwand (und die schlechte Nachrede)
dafür aufgebürdet, innerhalb der LVA eine Selektion vornehmen
zu müssen. Das kann realiter nur auf Basis bereits existierenden
Vorwissens geschehen -- und das wird durch den bisherigen Studienerfolg
viel gerechter beurteilt als durch einen einzelnen "Knock-Out-Test".
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Ulrich Schmid | e-mail: s@auto.tuwien.ac.at
Technische Universit"at Wien | phone: +43 1 58801 18325
Department of Automation 183/1 | fax: +43 1 58801 18391
Treitlstrasse 1, A-1040 Vienna (Austria)
Also ich weiss ja nicht wie sehr du an diesem Thema interessiert bist, die meisten Informatikstudenten checken es einfach nicht was das heisst, nämlich nur mehr Konkurzenkampf weil wenn ein Student einen andern Hilft könnte der besser sein als ein anderer... und somit könnte er dir die Möglichkeit nehmen eine LVA zu besuchen. Es wird am 19.06.02 um 9 Uhr im Büro vom Freund eine ich glaube Arbeitsgruppe oder so ähnlich nennt sich das geben. wo auch der Ulrich Schmid anwesend sein soll .
Vielleicht wäre es dir Möglich das irgendwie unter den Informatiker schnell zu verbereiten das ist nämlich verdammt wichtig!!
lg Kathi
das hab ich hiermit getan kathi :)