View Full Version : [Frage] "Mixed Objects" & "Tangible Computing"
Unic0der
14-06-2004, 15:33
Könnte mir bitte jemand verständlich erklären, was unter "Mixed Objects" zu verstehen ist?
Und dann wäre ich noch an einer kurzen und bündigen Defintion von Tangible Computing interessiert ;) ...
mac :coolsmile
Tangible Computing: (tangible: fühlbar, greifbar)
Ein Ansatz, digitale Information mit der physikalischen Welt zusammenzubringen, sodass die Information leichter und interaktiver manipulierbar wird. In tangible computing ist die Rechenleistung in greifbaren Objekten verkörpert; die Benutzer agieren mit diesen Objekten körperlich.
Hier kann man links in der Liste unter Exhibitions viele Beispiele finden! Was für coole Sachen es da gibt :verycool:
http://tangible.media.mit.edu/projects/Tangible_Bits/projects.htm
Wer an einer echten Definition interessiert ist möge sich diese Seite (http://computing-dictionary.thefreedictionary.com/Tangible%20User%20Interface) anschauen.
Ich hoff, dass meine Erklärungen minimal und vollständig sind.
Unic0der
17-06-2004, 22:37
Irgendwer hier, der das mit den "mixed objects" erklären kann? Ich bin da nämlich noch immer nicht weiter. ;)
Unic0der
21-06-2004, 20:21
Ähm, ist echt niemand da der mir die "mixed objects" erklären kann?
Immerhin stehen die ja auf dem Wagner-Zettel von der Vorlesungsstunde drauf. ;)
Mix zwischen digitalem und realem Objekt?
tschurlo
21-06-2004, 20:30
Also, werd mir zwar bis morgen sicherheitshalber das bloede Skriptum ein zweites mal durchlesen und hoffen, dass mir dann morgen ganz viel einfaellt, aber zu den mixed objects bin ich ebenfalls ratlos.
Hab jetzt nochmal geblaetter. Ueber die sollt ja was im Wagner-Teil drinnen stehen. Da steht zwar einmal das Wort in der Uebersicht vor den Folien zu ihrem letzten Teil, und laut der Ordnung sollte es auch noch den Konklusionen zu den tangible objects stehen, aber da kommt nichts mehr, sondern der Teil vom Glock beginnt.
Also meine Erklaerungsversuche scheitern schon daran, dass ich dazu schon nicht mal was Unverstaendliches finden kann.
Wenn ich also zu blind bin, den richtigen Absatz zu finden, dann bitte mal die Seitenzahl der Erwaehnung posten und ich probier es nochmal.
lg
Ob nicht "The Jacket" sowas in der Art wäre?
Unic0der
21-06-2004, 20:52
Mix zwischen digitalem und realem Objekt?
Eigentlich eh das, was ich mir auch gedacht habe.
Insofern wären dann, das Animating Barcode, eDiary, Jacket, 3dTable, etc. (eigentlich alle Fallbeispiele zum Atelierprojekt) "mixed objects".
Seht ihr das auch so?
tschurlo
21-06-2004, 20:56
Waer irgendwie das Beste, das man von unserem Wissenstand her darueber sagen koennte.
Wuerd auch inhaltlich passen, denk ich, da z.B. der Tisch ja so eine Mischung aus einem normalen "materiellen" Tisch ist und andererseits ja diesen Spiegel, die USB-Schnittstellen, etc hat, die ihn mit dem entsprechenden Equipment dazu bringen auch "Virtuelles" zum "Realen" dazuanzuzeigen.
Ja, also wenn sie das morgen fragen wuerd, wuerd ich ws. diese Beispiele anfuehren und auch sagen, dass das eine Mischung aus realem und virtuellem (digitalen) Objekt ist.
Ja, eigentlich wären alle dabei angeführten Beispiele mixed objects.
tschurlo
21-06-2004, 21:17
Klar, bestreit ich ja nicht, der Tisch ist mir eben gerade am staerksten in Erinnerung geblieben, ...
Ich glaub wir koennen uns mal so halbwegs darauf einigen. Was die Wagner dann dazu meint, sehen wir dann ja eh noch http://tigerente.htu.tuwien.ac.at/%7Eiforum/images/smilies/biggrin.gif
Yesyes. Meine Aussage war ja auch nur als einfache Feststellung bzw. inspirationale Repräsentation der diesbezüglichen Erkenntis gemeint. ;)
tschurlo
21-06-2004, 21:35
inspirationale Repräsentation der diesbezüglichen Erkenntis Ich glaub, wir werden von dem Stoff noch ganz krank im Kopf ...http://tigerente.htu.tuwien.ac.at/%7Eiforum/images/smilies/devil.gif
Unic0der
21-06-2004, 21:57
Ich glaub, wir werden von dem Stoff noch ganz krank im Kopf ...http://tigerente.htu.tuwien.ac.at/%7Eiforum/images/smilies/devil.gif
Genau aus dem Grund hab' ich jetzt auch schon zu lernen aufgehört. Ich seh' unentwegt nur mehr Designartefakte vor mir. :p
tschurlo
21-06-2004, 22:09
Lass dich durch ihre narrative und symbolische Seite in eine Welt der inspirationalen Multimedialität entführen, erkenne ihr Vielfältigkeit, erschaffe die Dinge neu, lass durch die Modalität nicht täuschen, nimm dein eDiary und erforsche die mit Licht und Ton verzierte Schmetterlingssammlung, achte darauf dich durch ihre peruasive Natur nicht in eine vorgegebene Schiene von CAD-Plänen einfangen zu lassen und schick irgendjemandem von deinem mit Zettelkasten und Wäscheleine organisierten Arbeitsplatz ein Fax...
Ich wuerd ja auch so gern schon aufhoeren, aber ich muss noch den Teil vom Glock wiederholen. Naja, vielleicht holt mich der aus dieser komischen Stimmung wieder raus ... http://tigerente.htu.tuwien.ac.at/%7Eiforum/images/smilies/biggrin.gif
lacklady
22-06-2004, 09:20
hey,
das einzige was mir bei mixed-objekts noch einfallen würde sind "multiplicity of artifacts". keine ahnung, aber hier wird ja von dem mischen verschiedener dinge zu einem neuen ding gesprochen.
aber etwas anderes fällt mir da nicht ein
:coolsmile
Wyrmspawn
22-06-2004, 10:17
Ich glaube, daß mit "Mixed Objects" Kunstartefakte gemeint sind, die sowohl real vorhanden als sich auch aufs Virtuelle beziehen, quasi eine Vermischung aus realen und virtuellen Objekten.
z.B.: Raum mit computergesteuerten Videoprojektoren die den eindruck einer 3d Welt vermitteln, aber sowie man die Projektoren ausschaltet wirkt der Raum kahl und leer.
In dem Beispiel sieht man schön das man mit Tangible Computing sehr einfach Raum simulieren kann und somit ist das für Architekten obergeil, aber der technisch-theoretische Informatiker fragt sich "undzawosbraochides???".
Ich glaube, daß mit "Mixed Objects" Kunstartefakte gemeint sind, die sowohl real vorhanden als sich auch aufs Virtuelle beziehen, quasi eine Vermischung aus realen und virtuellen Objekten.
z.B.: Raum mit computergesteuerten Videoprojektoren die den eindruck einer 3d Welt vermitteln, aber sowie man die Projektoren ausschaltet wirkt der Raum kahl und leer.
In dem Beispiel sieht man schön das man mit Tangible Computing sehr einfach Raum simulieren kann und somit ist das für Architekten obergeil, aber der technisch-theoretische Informatiker fragt sich "undzawosbraochides???".
So wie du es beschreibst meine ich auch, dass es stimmt.
Vielleicht kannst noch anbringen, erweitern der Möglichkeiten durch das Einbeziehen des Raumes als eine Ressource.
Viel Glück euch allen!
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