View Full Version : [Frage] Mündliche bei Kusolitsch -- Erfahrungsberichte?
Plantschkuh!
07-04-2004, 18:55
Hallo allerseits!
Hat jemand von euch schon mal die mündliche Statistik-Prüfung beim Kusolitsch gemacht?
Wenn ja, wie war's, was fragt er so? Ich habe gehört, daß die Note fast ausschließlich von seiner Laune (die meistens schlecht sein soll :( ) und kaum von der Leistung des Prüflings abhängt. Stimmt das?
Ich hab die Kusolitsch Prüfung gemacht (allerdings ist das 9 Jahre her). Das war meine allerallerletzte Prüfung und ich hab ordentlich geschwitzt.
Ich hab sie als schwierig aber letztendlich als fair empfunden.
Was er gefragt hat weiss ich nicht mehr (wie gesagt 9 Jahre her).
Göbi
also ich hab vor ca. einer woche die prüfung gehabt. er ist bei der benotung sehr fair, allerdings fragt er sehr auf verständnis und geht dabei ziemlich ins detail. es hilft also nichts nur die formeln und definitionen auswendig zu lernen, man muss den stoff auch verstanden haben. mich hat er so sachen gefragt wie "was ist eine dichtefunktion eigentlich?" und "wie hängt die erwartungstreue mit dem gesetz der großen zahlen zusammen?".
Lord Binary
08-04-2004, 18:51
War bei mir auch so ähnlich.
Ist schon eine halbe Ewigkeit her, weiß daher keine genauen Prüfungsfragen o.Ä.
Aber es war meine letzte Prüfung vom 1.Abschnitt 881 -> Prüfungscharakter noch ganz gut in Erinnerung *schauder*
Detailiert, recht unangenehm, viele Verständnisfragen, viel geschwitzt.
Aber letztendlich ziemlich fair benotet.
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Wahrscheinlichkeitsrechnung ist völlig inkompatibel mit meinem Hirn.
Der Schwerpunkt lag bei Kusolitsch ganz klar bei Wahrscheinlichkeitsrechnung und nicht bei Statistik, zumindestens damals.
Witzigerweise haben mir alle anderen Mathe Fächer keine/kaum Probleme bereitet, Statistik dafür umso heftiger.
Hatte während der Prüfung nicht damit gerechnet, daß die Prüfung positiv wird.
Wenig "richtige" Antworten, total nervös und verunsichert, hatte eigentlich schon nach ein paar Minuten das Gefühl, "das wird nix mehr".
Schrifltich:3,
Mündlich: Hätt' mir selbt eine *klare* 5 gegeben,
Gesamtnote wurde eine 3.
Ob sowas von seinen Launen abhängt kann ich nicht beurteilen.
Hart aber sicher nicht unfair, so irgendwie würd' ich die Prüfung damals beschreiben.
Viel Glück &
Mfg, LB
tschurlo
09-04-2004, 10:02
Wahrscheinlichkeitsrechnung ist völlig inkompatibel mit meinem Hirn. Da bist mit ziemlicher Sicherheit nicht der einzige, auch wenn dich das nicht troesten wird...
Also, ich hatte noch nicht das Vergnuegen der muendlichen Pruefung, weil ich schriftlich negativ war (aber ich geb nicht auf, ich lern schon fuer Versuch 2).
Aber zwei Freunde von mir haben die muendliche Pruefung bei ihm letztes SS gemacht und was sie erzaehlt haben, hatt eigentlich ganz okay geklungen.
Dass er v.a. auf Verstaendnis fragt; die "Rechnerei" hat er eh schon mit dem schriftlichen Teil geprueft
Der eine der zwei ist von schriftlich drei auf muendlich eins gekommen. Der andere von schriftlich vier, nach zweimaligen muendlichen Versuchen (er hat ihn einfach nach Hause geschickt, hat den 1. Versuch nicht benotet, und hat gemeint, er soll in einer Woche wiederkommen), hat er dann einen Dreier bekommen.
Alles in allem hab ich den Kusolitsch (von seinem Verhalten zu den Studenten in der UE) persoenlich nicht so schlimm empfunden. Wenn es ihm zu bloed geworden ist, hat er halt selbst die Kreide in die Hand genommen, und vor sich hin gerechnet und sonst hat er eigentlich selbst die Leute, die kaum was wussten, nicht auseinander genommen.
Sicher, er hat ws. eine eigene Art von Humor, aber das ist ja bei so ziemlich allen Profs. so.
So, wuensch euch und mir viel Glueck beim Lernen!
lg
Plantschkuh!
09-09-2004, 10:28
So, ich wärme diesen Thread auch mal auf... :) Vielen Dank an alle, die geantwortet haben.
Ich habe jetzt, mehr als zwei Jahre nach der schriftlichen, gerade die mündliche Prüfung hinter mich gebracht. Das war ziemlich locker, er hat gefragt, was Tests im allgemeinen und Anpassungstests im Speziellen sind, wie ein optimaler Test ausschaut (da hab ich was von Neyman-Pearson gestammelt), dann habe ich ihm noch den Chi-Quadrat-Test erklären müssen. Das war's dann auch schon, er hat das tadellos gefunden und mir einen Einser eingetragen (schriftlich 3).
Das einzige Detail, das er gefragt hat, war, wieso die Teststatistik des Chi-Quadrat-Tests eben Chi-Quadrat-verteilt ist. So genau hab ich das auch nicht gewußt, aber wir haben es zusammen hergeleitet, dann war er zufrieden.
Alles in allem nette Prüfung, kooperativer Vortragender. Wenn man auf Verständnis gelernt hat, sollte sie machbar sein.
DancingComet
16-12-2004, 14:35
Hi,
ich hab grade vor 2 stunden mündliche gehabt, und da kusolitsch war wirklich sehr nett. als ich rausging hatte ich ein bisschen das gefühl "was hab ich da eigentlich ne halbe stunde lang gemacht?" aber offensichtlich muss es gut gewesen sein, weil das ergebnis ein 1er war :D
zur prüfung selbst: das ganze lief weniger als abfragespiel ab, sondern ich sollte herleiten, dass das Stichprobenmittel ein erwartungstreuer und konsistenter Schätzer für den Erwartungswert ist. Dafür hab ich dann einige dinge gebraucht, die er zwischendurch gefragt hat: das waren Erwartungswert, Varianz, Schätzer: erwartungstreu, konsistent, zentraler Grenzwertsatz, Stichprobenmittel.
insgesamt kann ich mich den anderen nur anschließen: während der prüfung hat man zwar manchmal momente, wo man sich denkt: was will der eigentlich von mir? er erklärt dann aber seine frage eh nochmal und falls man weiß, was das alles bedeutet, wovon er redet, sollte die prüfung kein problem sein.
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