View Full Version : [Frage] Hauptuni - PO-Bsp zu Varianzanalyse
werner21
27-03-2004, 15:12
Weiß irgendwer, wie sich diese Werte genau zusammensetzen? Auf ein paar Sachen bin ich ja schon draufgekommen, aber wie kommen sie auf 240 bei den Freiheitsgraden des Fehlers? Dafür is die Tabelle doch zu klein. Und was soll dieser Fehler überhaupt sein? Das gleiche wie der Rest? Anscheinend schon,. sonst könnte man den F Wert nicht mit 77,59 als MQR berechnen. Andererseits auch wieder nicht, weil MQS des fehlers nicht wie der Rst beim Gesamtmodell dabei ist.
Wie berechnet sich der P Wert? Wozu braucht man da die Signifikanz?
Muss man bei b) und c) die F-Verteilung mit 0,975;1;1 berechnen? Da kommt ein unwahrscheinlich großer Wert raus.
Hat das schon wer durchgerechnet und kanns einfach mal posten bitte?
Danke!!!
Mit den Werten hab' ich auch lang herumgerätselt. Offensichtlich ist Gesamtmodell + Fehler = Gesamt - das gilt auch für die Freiheitsgrade. Jedoch wie sich die zwei Einzelfaktoren + die Wechselwirkung daraus berechnen ist mir dann unklar.
a) Für die Werte hab' ich 314,92; 5,91 und 206,42 rausbekommen. Annahme, dass Fehler = Rest.
b) H0 ist, dass alle alphas von Faktor ZEIT = 0 sind. aufgrund der Signifikanz von 0,016, die < des angenommenen Alphas von 0,05 ist, lehne ich H0 ab - dh. es gibt Unterschiede
c) H0 wird nicht abgelehnt. Signifikanz > alpha
d) H0 wird nicht abgelehnt. Signifikanz > alpha
So wirklich sicher bin ich mir aber nicht, weil das Gesamtmodell und der Fehler stören mich da ein bisserl. Va. Sollte ZEIT, GESCHL, und ZEIT * GESCHL dann nicht das Gesamtmodell ergeben?
Ja, so wär uns das auch rausgekommen. Nur: woher hast du das, dass man um eine Aussage zu treffen einfach nur die Signifikanz mit dem alpha vergleichen muss?
Noch wegen dem Gesamtmodell: vielleicht setzt sich das ja aus Zeit, Geschl, Zeit*Geschl und Rest zusammen, der dann nicht angegeben wäre. Aber man bräuchte doch den Rest für die WerteBerechnungen. Und was wäre dann dieser Fehler? Also kann diese Theorie auch irgendwie nciht hinhaun...
Ist beim Testen eigentlich immer so. Siehe Kapitel Testen - Seite 2. Aber mir kommt das doch irgendwie zu einfach vor. Alternative wäre, dass man die entsprechenden F-Werte nachschlägt...
looseleaf
28-03-2004, 17:26
Ist beim Testen eigentlich immer so. Siehe Kapitel Testen - Seite 2. Aber mir kommt das doch irgendwie zu einfach vor. Alternative wäre, dass man die entsprechenden F-Werte nachschlägt...
Das perverse an der Statistik ist ja, dass die Mathematik dahinter teilweise mehr als hirnkrank und nicht unbedingt einsichtig ist, die Schlussfolgerungen daraus aber ein primitives Anwenden zulassen.
Das einzige wirkliche Problem ist, zu wissen, wann man was machen darf; von wegen Überprüfung auf Normalverteilung oder das Prüfen der Zulässigkeit auf eine Annäherung durch dieselbe.
Ja, wäre im Prinzip ne Alternative. Nur is blöderweise zB der F-Wert für 41 nicht aufgelistet.
looseleaf
28-03-2004, 17:34
Ja, wäre im Prinzip ne Alternative. Nur is blöderweise zB der F-Wert für 41 nicht aufgelistet.
Wie kommst du auf 41? Oder war das nur eine Hausnummer?
weiß nimma bei welchem Bsp, aber irgendwo bin ich bei den Freiheitsgraden auf 41 gestoßen...
F-Werte sollten sein
ZEIT: 5.91 >?F3,240 (1-alpha) = 2.604 ==> ja, H0 ablehnen
GESCHL 2.66 >? F1,240 (1-alpha) = 3.84 ==> nein, H0 nicht ablehnen
WECHSELW. 0.09 >? F3,240 (1-alpha) = 2.604 ==> nein, H0 nicht ablehnen
H0 = kein Einfluss (denke mal, dass das gleichbedeutend ist mit keine Unterschiede)
H1 = Einfluss ( ~ Unterschiede??)
gibts einen F-Wert nicht zu finden, muss man die zwei nächstgelegenen nehmen und einfach den entsprechend dazwischenliegenden Wert ausrechnen...
Wie kommst du auf 41?
Da fällt mir grad' auf, dass ich auf Seite 15 etwas nicht verstehe:
A ist in dem Beispiel 1
B detto
AB dann auch
=> k=2, p=2
aus dem Rest folgt, dass n=61
Die Summe ergibt jedoch 243 und nicht 60. Wenn man aber k*p*n-1 rechnet, kommt man genau auf 243?
werner21
28-03-2004, 19:15
Tja das gleiche problem hab ich auch schon wo gepostet. Generell ist mir diese VarianzanalyseTabelle aus dem PO ein wenig suspekt. Bin dann zu dem Schluss gekommen, dass der Fehler wohl doch nicht so ganz dem Rest entspricht und deswegen kp(n-1) nicht die verwendete Formel ist.
Kann mir nämlich nicht vorstellen, dass sie sich beim PO vertippt haben. Schließlich ist das Beispiel 2mal so gekommen.....
:confused:
es gab da doch wo noch ein zweites Beispiel, wo man unter der Annahme von gleicher Testanzahl auf 11,25 Versuche / Gruppe kam. Das versteh' ich auch net so ganz...
Aber eigentlich braucht man die F-Werte eh net, solang' man sich an die P-Werte hält...
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