View Full Version : [Frage] Mathefrage zum Studium
Hallo Informatiker!!
Ich hab eigentlich eine ziemlich komische Frage "Wie schwer ist Mathe???"....
Damit die Antwort etwas leichter faellt moecht ich da noch ein bissl was ergaenzen damit man versteht warum ich so bloed frage. Und zwar sieht es bei mir so aus ich bin eben aus einer stinknormalen AHS gekommen bin grad beim Wehrdienst und zerbrech mir immer aerger den Kopf ob ich denn wirklich Medieninformatik studieren sollte, sprich kann ich es ueberhaupt schaffen? Der Punkt ist dabei der, dass ich in der Schule in den letzten beiden Jahren nicht grad der hellste in MAthe war... davor muss ich jedoch sagen gings mir immer gut in dem Fach. Es lag wahrscheinlich auch daran dass wir in Mathe einen neuen Prof bekamen....Nun konnt ich mich in den zwei Jahren in Mathe nie richtig beweisen.. bin halt mittelmaessig durchgekommen.. hab aber nie den Moment erlebt, dass ich sagen koennte Mathe waer kein Problem fuer mich..
Ja und auf der andern Seite hab ich mir eben schon viel auf diesem Forum durchgelesen bezueglich dem Studium.. was so der Inhalt is und ich muss sagen es interessiert mich saumaessig - nur Mathe stellt eine gewisse Huerde dar.
Und deswegen wollt ich konkret fragen wie es aussieht mit Mathe.
Ist es vom Inhalt auch so allgemein wie in der Schule oder wird da wirklich nur Informatik-mathe gelehrt.
Vielleicht kann jemand mal einbissl mehr ueber Mathe genau erzaehlen wieviel Aufwand dahinter steckt oder besser gesagt muss man in MAthe und dem Bereich extrem gut sein....oder verschwimmt MAthe und informatik..... wie schaut das da aus... das wuerde mein Wahl fuer das Studium erleichtern... viellciht gibts ja irgendwelche Beispiele. Ich hab eben absolut keine Ahnung.:confused:
Bin schon gespannt was da zuruekkommt...
MfG
MSF
lj_scampo
05-03-2004, 20:52
mathe (und statistik) gilt in info-studien allgemein schon eher als ne huerde, aber die gibts in jedem studium. nur aus angst vor mathe wuerde ich mich jedoch nicht abschrecken lassen. kannst mathe 1 eh schon im 1. semester machen und falls es dir wirklich ueberhaupt nicht zusagt, hast nicht viel verloren (schlimmstenfalls kannst dir ja absolvierte lvas fuer dein neues studium als freifaecher anrechnen lassen, falls du dann doch wechselst).
wenn dich also ein info-studium interessiert, glaub ich kaum, dass es an mathe scheitert. aber solche einschaetzungen sind halt immer sehr subjektiv..
hallo,
bin selbst ahs abgänger und studier mittlerweilen doch schon das 4. jahr informatik und hab sogar schon die 2 großen matheprüfungen geschafft, jetzt fehlt mir nur noch statistik.
also ich dachte in der schulzeit immer, ich bin ein mathechecker, bis ich auf die uni kam und feststellen musste, dass wir bei uns nur kindermathe gelernt haben (kannte weder komplexe zahlen noch mengenlehre ... also wir haben in der schule gar nix gemacht).
nunja und in der vo wird so gut wie gar nicht gerechnet, da gibts nur eine beweisführung nach der anderen, aber es klingt schlimmer als es ist ... zumindest bin ich nicht sehr oft hingegangen (war mir auf dauer doch zu früh am morgen und zu fad)
die übungen waren für mich schon eher schwer, aber es gibt ja mittlerweile so ein feines forum, wo einem ziemlich schnell weitergeholfen wird.
die prüfungen sind auf alle fälle schaffbar. ich würde dir schon jetzt empfehlen diese, sofern du dich fürs studium entscheiden solltest, beim prof. kaiser zu machen, denn bei ihm laufen die prüfungen nach schema f ab. die prüfung besteht aus einem praktischen (rechnen) und einem theoretischen (beweise schreiben) teil.
auf der fachschaft kann man sich alte prüfungsangaben von ihm kaufen und wenn man sich die durchschaut, sieht man gleich, dass gewisse bsp immer wieder vorkommen. am besten man lernt die, die am häufigsten vorkommen :D
es gibt auch eine ausarbeitung der theoriefragen zu kaufen.
ich habe alle matheprüfungen dadurch geschafft, dass ich den theorieteil auswendig gelernt hab, so dass ich wirklich jede frage beantworten konnte und musste dadurch nur noch 1 bsp rechnen um positiv zu sein.
also mathe ist zwar abschreckend und anfangs auch entmutigend, aber es ist auf alle fälle schaffbar (auch für nichtmathegenies wie mich)
sportDoris
06-03-2004, 01:00
es kommt auf alle Fälle drauf ein, bei welchem Prof. du Mathe hörst. es sind 4 Professoren, die sich in einem 2-Jahres-Rhythmus immer abwechseln, und ich würd sagen, es zahlt sich schon aus, auf den "richtigen" zu warten. also auf alle Fälle vermeiden würd ich den Baron *ohne Worte*, empfehlen könnt ich den Drmota, der kann das gut erklären, egal wieviel Basiswissen man nun hat oder nicht hat. Die anderen beiden (Kaiser und Karigl) kenn ich leider nicht wirklich...
in der schule ist es mit mathe-lernen immer so, dass man mehr oder weniger über die Sätze "drüberliest" und das ganze eher von einer praktischen Seite sieht (also etwa ein "Kochrezept" für die Schularbeit sucht): selten fragt man sich in der Schule Dinge wie "wieso gilt dieser Satz nur, wenn f(x) 2-mal stetig differenzierbar ist" oder "warum entspricht die Menge der Borel-Mengen nicht der Potenzmenge von R" usw... in der Schule ist das relativ unwichtig, aber wenn man über diese Details einfach drüberliest, kann man den Stoff nicht auf Verständnis lernen...
ich war z.b. in der Schule in Mathe immer relativ gut (im Zeugnis hab ich immer einen 1ser gehabt), dennoch hats mich am Anfang ein wenig Überwindung gekostet, wirklich so detailreich an das TU-Mathe ranzugehen...
prinzipiell ist es sicher so, dass du keine Supermathekenntnisse brauchst, um das Studium zu beenden, wenn du aber im Laufe des Studiums feststellst, dass du eher in eine theoretischere oder formalere Richtung der Informatik gehen willst, dann wäre es schon zu empfehlen, sich die mathematische Denkweise anzueignen und Kenntnisse auf dem Gebiet zu erwerben.
Ich würds auch nicht wegen Mathe nicht machen...! Habe sowohl Mathe 1 als auch Mathe 2 beim Baron gemacht und geschafft (wenn auch das mathe 1 erst beim 2. Versuch).
Am Anfang is es schon deprimierend diese ganze Beweisführungssache und entmutigend isses auch, wenn irgendwann mehr Buchstaben als Zahlen auf der Tafel stehen... aber wenn man sich drauf einlässt und wie gesagt über Beweise und Definitionen nicht einfach drüberliest, sondern sich versucht, da hineinzudenken, dann klappts schon!
Ich würd mich am Anfang nicht entmutigen lassen!!! Über die Übungen hilft man sich mim Forum schon drüber und die VO-Prüfungen sind auch zu schaffen!
Ich würd mich am Anfang auch ein bisserl aufs EPROG (Programmieren) konzentrieren - vor allem, wenn dus noch nicht kannst. Das war bei mir am Anfang auch eine ziemliche Hürde. Also wenn ich nochmal beginnen müsste, würd ich mir im Sommer vor Unibeginn schon die grundlegensten Java-Sachen aneignen bzw. auch ein paar Progrämmchen a la EPROG programmieren. Dann hat man damit zumindest im ersten Semester nicht mehr so viel Sorgen und kann sich, zb, auf Mathe konzentrieren...!
cu
Ich würd mich am Anfang auch ein bisserl aufs EPROG (Programmieren) konzentrieren - vor allem, wenn dus noch nicht kannst.
ja, den tip geb ich dir auch, ich persönlich konnte zwar schon vorm Studium recht gut programmieren, aber man kriegt es schon sehr stark mit (und ich kann es auch nachvollziehen), dass Eprog für Programmierneulinge heftig sein kann. Außerdem sind gute Programmierkenntnisse (nicht in einer Sprache, sondern auf einer konzeptionellen Ebene) fürs Info-Studium sehr sehr wertvoll und können dir viel Arbeitsaufwand (in Zeit gemessen) sparen!
Erstmal vielen Dank fuer die replies....
Das war schon mal hilfreich.....
Mathe wird wohl fuer Durchschnitsmathematiker wie mich immer noch Mathe bleiben. Den Tip mim programmieren schaetze ich sehr!!! Werd ich auf jedenfall in Betracht ziehn. Da is es wohl das Beste wenn ich mir ein Buch kauf und da mal anfang, gibts da irgendwelche Buecher zum kaufen ueber Eprog oder was bietet sich da am Besten an?:confused:
Wenn man sich also von Anfang an bei Mathe schon mal ein bisschen mehr reinhaengt und da ein bisschen mehr Aufwand auftreibt wird es mir sicherlich nicht schaden.
Na dann
Cheers
MSF
als Buch empfehlen sie in EPROG von Ivor Horton "Beginning Java 2" ... is in Englisch und sehr dick; die Meinungen darüber gehen auseinander.
Wenn du viel Zeit zum Lesen hast und gut (genug) Englisch kannst isses sicher nicht schlecht, ich der ich im Herbst dann von jetzt auf gleich programmieren sollte, am besten noch objektorientiert, konnte mit dem Buch nicht besonders viel anfangen, einfach weil die Zeit gefehlt hat.
Aber du kannst es dir ja mal ausborgen und selber schaun...!
Ansonsten kannst du dir ja auch mal auf der Institutsseite die EPROG-Folien runterladen und damit mal "erste Eindrücke" gewinnen...! Und zu guter letzt gibt's auch im Internet eine Reihe guter Seiten; zum Teil gibts ganze Bücher online - google sollte helfen!
wünsche dir einen guten Einstieg ins Studium!
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