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View Full Version : [Frage] Lösung Beispiel 1.1


locutus
07-10-2003, 01:38
a) Es handelt sich um ein Ordnungsmerkmal, weil auf die Menge der Anzahlen der Inversionen eine lineare Ordnung definiert werden kann.

Der Merkmalraum ist die Menge

M = {x e N | x <= summe(von k=1; bis k=n; k-1)} = {x e N | x <= 10}

N = Menge der natürlichen Zahlen (inklusive 0)
n = |{1,2,3,4,5}| = 5 (Permutationen einer n-elementigen Menge)

b) Die Diagramme befinden sich im Attachment. (out of order)

R) wird veröffentlicht, wenn ich die Zeit finde, die Beispiele auch mit R zu lösen.

wolti
07-10-2003, 11:59
sag mal.. woher hast du denn das beispiel ? hat man da etwas verpasst ?

gruesse,
wolti

Bug
07-10-2003, 12:27
Das 1. Übungsblatt ist schon online:

http://www.statistik.tuwien.ac.at/RISueb/Welcome.html

the_unclean
07-10-2003, 18:37
a) Es handelt sich um ein Ordnungsmerkmal, weil auf die Menge der Anzahlen der Inversionen eine lineare Ordnung definiert werden kann.

Der Merkmalraum ist die Menge

M = {x e N | x <= summe(von k=1; bis k=n; k-1)} = {x e N | x <= 10}

N = Menge der natürlichen Zahlen (inklusive 0)
n = |{1,2,3,4,5}| = 5 (Permutationen einer n-elementigen Menge)

zu Punkt 1 geb ich dir recht, die permuatation mit max Inversionen ist 54321

Zum Mermalsraum: Glaub nicht das das stimmt, so wie dus aufgeschrieben hast soll dsas wohl die ganze menge an permutationen sein, dies gibt
Dann hast du aber nur einen eindimensionalen Mermalsraum, aber der den wir hier brauchen hat 2, oder? nämlich permutationen + anzahl der Inversionen
was k genau und {x e N | x <= 10} bedeuten soll is ma ned so ganz klar
und wieso soll x kleiner gleich dieser summe sein?
Bitte um Erklärung!

cheers maz

locutus
08-10-2003, 03:19
Zum Mermalsraum: Glaub nicht das das stimmt, so wie dus aufgeschrieben hast soll dsas wohl die ganze menge an permutationen sein, dies gibt
Dann hast du aber nur einen eindimensionalen Mermalsraum, aber der den wir hier brauchen hat 2, oder? nämlich permutationen + anzahl der Inversionen
was k genau und {x e N | x <= 10} bedeuten soll is ma ned so ganz klar
und wieso soll x kleiner gleich dieser summe sein?
Der Merkmalraum besteht nur aus der einen Dimension "Anzahl der Inversionen". Die Summenformel ergibt für n = 5 Elemente die max Anzahl der Inversionen von 10. Damit befinden sich die möglichen Merkmale im Intervall [0,10] von N. Die 2dimensionale Relation (Permutation,Inversionen) braucht man erst, wenn man die statistische Verteilung der Inversionen auf alle Permutationen betrachten will.

0 Elemente ==> max 0 Inversionen, 0! = 1 Permutation
1 Elemente ==> max 0 Inversionen, 1! = 1 Permutation
2 Elemente ==> max 0 + 1 = 1 Inversionen, 2! = 2 Permutationen
3 Elemente ==> max 0 + 1 + 2 = 3 Inversionen, 3! = 6 Permutationen
4 Elemente ==> max 0 + 1 + 2 + 3 = 6 Inversionen, 4! = 24 Permutationen
5 Elemente ==> max 0 + 1 + 2 + 3 + 4 = 10 Inversionen, 5! = 120 Permutationen

the_unclean
08-10-2003, 13:09
Ich verstehs jetzt danke! :)
0+1+2+3+4=10 müsste dann die summenformel darstellen
zwar haben wir da die wahrscheinlichkeit für das eintreten eines Ereignisses als summe des Eintreten aller einzeleregfnisse bestimmt, aber das müsst auch hier anwendbar sein, oder?
greets
maz

Flowyes
08-10-2003, 18:20
@locutus: Ist irgendwas mit deinem attachment falsch, das zip file (oder gif file?) kann ich irgendwie nicht sehen...

locutus
09-10-2003, 00:38
@locutus: Ist irgendwas mit deinem attachment falsch, das zip file (oder gif file?) kann ich irgendwie nicht sehen...
Jetzt krieg ich einen Fehler beim Attachment-Upload :cuss: ich probiers morgen nochmal.

sheybe
09-10-2003, 13:37
zum merkmalraum: würde es eigentlich reichen, wenn man sagt, der merkmalraum ist die max. anzhal der Inversionen..?... oder muss man es immer in so ner formel anschreiben?

ibins
09-10-2003, 23:18
der Merkmalraum ist meier Meinung nach eine Menge, sie besteht aus allen Werten, die angenommen werden können, d.h. M)={0,1,2,3,4,5,6,7,8,9,10}.

Oder? ;)

locutus
09-10-2003, 23:47
der Merkmalraum ist meier Meinung nach eine Menge, sie besteht aus allen Werten, die angenommen werden können
ganz genau

Ich denke, wenn man nur sagt, daß der Merkmalraum die Anzahl der Inversionen ist, dann wird der Übungsleiter einem recht geben und gleich darauf fragen, wie der Merkmalraum genau aussieht. Aber vielleicht bin ich auch nur paranoid :distur:

Der Merkmalraum ist jedenfalls nicht nur die max Anzahl.

lionne
10-10-2003, 22:11
[QUOTE=locutus]
b) Die DiagrammE befinden sich im Attachment. (out of order)
QUOTE]

...ehmm ist ein Stabdiagramm nicht ausreichend? ich habe die übungsaufgabe so aufgefasst, dass man die passenste darstellung wählen soll;
was in diesem fall das stabdiagramm wäre, oder?

welche diagramme habt ihr denn ncoh erstellt?

Feierteifl
11-10-2003, 15:49
ok... das mit dem Merkmalraum hab ich verstanden, aber wie ist das noch mal mit der Art vom Merkmal?

Warum soll es ein Ordnungsmerkmal sein und nichts anderes...

bitte eine "Idiotenerklärung", weil mit der oben geposteten, kann ich nichts anfangen :tongue1:

crossconnexion
11-10-2003, 16:34
hi,

woher habt ihr eure weisheiten? gibt es dafür schon ein buch???
wenn ja, welches?

danke für eure hilfe!

sebus
11-10-2003, 18:27
Hmm, war leider noch nie in der Vorlesung, und mit dem Skriptum das jemand hier irgendwo zum downloaden bereitgestellt hat allein, check ich die Beispiele überhaupt nicht. - Gibt's da ein Buch zu der VO?
merci,
derSeb

Tom
11-10-2003, 20:12
Hab mich mal mit diesem R gespielt, weil ich die einzelnen Werte nicht mit der Hand abzählen und die Diagramme nicht mit Lineal und Bleistift machen wollte.

Hier meine Lösung für Beispiel 1:
(zuerst natürlich mit File > Change dir... ins Verzeichnis wechseln, wo sich die Datenfiles befinden)


> Inversionen <- scan("inversionen.txt", skip=1)
Read 100 items
> par(mfrow = c(2,1))
> barplot(table(Inversionen), main="Inversionen",
xlab="Anzahl der Inversionen pro Permutation",
ylab="abs. Häufigkeit")
> pie(table(Inversionen))


Kommentare sind willkommen!

PS: Wollte auch ein Stabdiagramm machen, habs aber nicht zambracht. Histogramm und vor allem emp. Verteilungsfkt. hab ich bei dem Bsp. auch nicht gemacht, weil ich mir denk, dass das nur für kontinuierliche Merkmale einen Sinn macht!?

ibins
11-10-2003, 20:16
auch wenn der Kommentar nicht den Inhalt betrifft, bitte ich dich, den Code nicht so breit zu machen, denn dann muss ich die ganze Zeit scrollen und das nervt ziemlich.
danke :)

locutus
11-10-2003, 23:54
ok... das mit dem Merkmalraum hab ich verstanden, aber wie ist das noch mal mit der Art vom Merkmal?

Warum soll es ein Ordnungsmerkmal sein und nichts anderes...
Die Anzahl der Inversionen ist ein Ordnungsmerkmal weil "2 Inversionen mehr sind als 1 Inversion", aber bitte zitiert mich nicht auf diese Weise. Siehe "Einführung in die Mathematik 1" von Baron und Kirschenhofer und suche im Index nach "lineare Ordnung".

leviathan
12-10-2003, 09:42
PS: Wollte auch ein Stabdiagramm machen, habs aber nicht zambracht. Histogramm und vor allem emp. Verteilungsfkt. hab ich bei dem Bsp. auch nicht gemacht, weil ich mir denk, dass das nur für kontinuierliche Merkmale einen Sinn macht!?Ok ich hab 2 möglichkeiten doch bin ich mir nciht sicher welche die richtige ist. Wenn ihr mir sagt welches stimmt dann kann ich posten wie ich darauf komme.
P.S.: beim 1ten nehme ich einfach alle Werte und zeichne sie der Reihe nach auf beim 2ten zähle ich sie zusammen und nehme die anzahl der Inversionen.
lg leviathan

Sensei
12-10-2003, 10:45
ich denke das 2. stimmt... so hab ichs jedenfalls gemacht!

leviathan
12-10-2003, 11:05
Ok danke!
Für alle die es Interresiert ich habe das so gemacht:
plot(table(Inversionen), main="BSP.:1 Inversionen",
+xlab="Anzahl der Inversionen pro Permutation",ylab="abs. Häufigkeit")
lg leviathan

Sensei
12-10-2003, 13:03
hmmm... und woher bekommst du die eingabewerte aus dem .txt file? wieder über scan oder wie? thx

leviathan
12-10-2003, 13:08
genau hab ichs so gemacht:

1.) Inversionen<-scan("inversionen.txt",skip=1)
2.)plot(table(Inversionen), main="BSP.:1 Inversionen",
xlab="Anzahl der Inversionen pro Permutation",ylab="abs. Häufigkeit")

hoffe es geht jetzt
lg leviathan

kenokb
12-10-2003, 13:09
Kann jemand die Diagramme als R file abspeichern?? Ich bekomm die Codes nicht zum laufen!

Kann jemand noch hinschreiben wie genau jetzt der Merkmalraum lautet!

Danke!!

Tom
12-10-2003, 13:59
Ok ich hab 2 möglichkeiten doch bin ich mir nciht sicher welche die richtige ist. Wenn ihr mir sagt welches stimmt dann kann ich posten wie ich darauf komme.
P.S.: beim 1ten nehme ich einfach alle Werte und zeichne sie der Reihe nach auf beim 2ten zähle ich sie zusammen und nehme die anzahl der Inversionen.
lg leviathan
Was du gemacht hast, ist ein Balkendiagramm / Säulendiagramm. Was ich gemeint hab, ist ein Stabdiagramm, das ist wie ein Tortendiagramm, nur in Balkenform, dh du hast einen Balken der entsprechend der rel. Häufigkeiten unterteilt ist.

Ein Balkendiagramm bekommt man übrigens einfacher mit barplot (schaut auch besser aus):


> Inversionen <- scan("inversionen.txt", skip=1)
> barplot(table(Inversionen), main="Inversionen", xlab="Anzahl der
Inversionen pro Permutation", ylab="abs. Häufigkeit")


Das table(Inversionen) macht sozusagen die Strichliste, dh es schaut welche Werte vorkommen und gibt dann für jeden Wert aus, wie oft er vorkommt.

leviathan
12-10-2003, 14:09
Bist du sicher das das wie ein Tortendiagramm ausieht???
Find es blöd das in den Folien nciht bsp. für alle arten drinnen stehen.
lg leviathan

Tom
12-10-2003, 14:25
Bist du sicher das das wie ein Tortendiagramm ausieht???
Find es blöd das in den Folien nciht bsp. für alle arten drinnen stehen.
lg leviathan
schau mal auf
http://thomas.gransow.bei.t-online.de/Statistik1.htm
oder
http://www.agduesseldorf.de/unterricht/methoden/diagramme.htm (http://www.agduesseldorf.de/unterricht/methoden/diagramme.htm)
da sind die diagrammarten aufgelistet mit bsp.

leviathan
12-10-2003, 14:35
cool danke so eine seite hab cih schon lange gesucht.

Unic0der
12-10-2003, 16:05
Auch in diesem Thread will ich mal fragen, welche Diagramme ihr hier mit R für die Übung vorbereitet habt.

_ElGato_
12-10-2003, 16:30
ich hab mir gedanken darüber gemacht, wie man die beschreibung des merkmalraumes "mathematisch" ausdrücken kann. folgendes ist dabei rausgekommen (es entspricht den obigen postings):

M = { |(xi, xj)| e N : xi < xj & i > j; xi, xj e {1,2...,5}, xi!=xj, i,j=1...5 }

damit meine ich:

der merkmalraum M ist die Menge der Anzahlen (Element der natürlichen Zahlen) von Paaren xi, xj, für die gilt; xi kleiner xj und i > j (aus der Angabe: "wenn i<j aber j in der Permutation vor i liegt").
die bedingungen dazu: xi, xj sind zahlen aus der Menge 1 bis 5 (->permutation), wobei xi ungleich xj; i,j geht vom ersten bis zum letzen (1...5) dieser Menge.

komplizierter kann man's glaub ich nicht mehr ausdrücken! ;)

buechsengustel
12-10-2003, 22:27
wenn man eine strichliste so macht wie ich, ist das balkendiagramm schon inkludiert :D
und für ein stabdiagramm reicht doch auch ein wenig ascii-art, nicht? naja, man muss halt scrollen, um das diagramm anzusehen... :p

hmmm... das mit den attachments geht wohl irgendwie nicht... und mein hundert-zeiliges ascii-art-stabdiagramm post ich jetzt hier besser nicht rein.
naja pech.

Javanack
13-10-2003, 15:14
hat schon jemand die empirische Verteilungsfunktion gemacht?

Unic0der
13-10-2003, 19:33
@buechsengustels attachment:

hmmm.... das attachment lässt sich bei mir nicht öffnen. geht das bei euch auch nicht? :rolleyes:

Und dann noch eine Frage zur empirischen Verteilungsfunktion. Ich krieg sie mit R für dieses Beispiel einfach nicht hin :hewa: .

Anstatt des Graphen gibt mir R immer nur folgende Textzeile aus:

x[1:11] = 1, 2, 4, ..., 15, 20


Keine Ahnung was da schiefläuft. ;)

please post some code :D

Freeek
14-10-2003, 14:43
Könnte es nicht auch ein Artmerkmal sein ? Hab keine Ahnung, was es für ein Merkmal sein könnte ... wie kommts ihr auf Ordnungsmerkmal ?

Und welche Diagramme MUß man zeichnen ? Reichts nicht, wenn man das ganze mit einem Balkendiagramm visualisiert ?

Greetz, Freeek

locutus
15-10-2003, 02:37
Könnte es nicht auch ein Artmerkmal sein ? Hab keine Ahnung, was es für ein Merkmal sein könnte ... wie kommts ihr auf Ordnungsmerkmal ?

Und welche Diagramme MUß man zeichnen ? Reichts nicht, wenn man das ganze mit einem Balkendiagramm visualisiert ?
Bei einem Artmerkmal kann der Merkmalraum nicht (sinnvoll) angeordnet werden. Man muß nicht alle Diagramme zeichnen, aber man muß sie alle zeichnen können.